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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2025

Enttäuschend

The Serpent and the Wolf
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Leider war das Buch für mich eine Enttäuschung. Ich wollte das Buch wirklich mögen und hatte hohe Erwartung. Es war aber wohl einfach nicht meine Geschichte.

Der Schreibstil war sehr einfach. Dennoch ...

Leider war das Buch für mich eine Enttäuschung. Ich wollte das Buch wirklich mögen und hatte hohe Erwartung. Es war aber wohl einfach nicht meine Geschichte.

Der Schreibstil war sehr einfach. Dennoch hatte ich Probleme wirklich in die Geschichte einzutauchen.
Immer wieder habe ich gemerkt, dass ich nicht wirklich bei der Geschichte war.

Die einzelnen Sequenzen am Anfang waren immer sehr schnell und für mich irgendwie zu oberflächlich. Hier hätte ich mir für einen epischen Fantasyroman mehr Tiefe gewünscht.
Vielleicht war es der Schreibstil, aber alles war für mich so distanziert. Anders als sonst bei Romantasy hatte ich keinerlei Empfindungen zu den Charakteren und habe nicht mitgefühlt.
Auch fand ich die Begegnung mit den anderen Frauen sehr komisch.

An manchen Stellen dachte ich mir, dass mir das doch bekannt vorkommt. Dazu war die Geschichte manchmal auch sehr langatmig und langweilig.

Vaasa als Protagonisten fand ich anstrengend. Reid dagegen mochte ich.

Das Ende war zwar spannend, aber konnte mich im gesamten leider nicht überzeugen.

Irgendwie war es einfach nicht meins, was ich sehr schade finde, da das Cover und die Idee so vielversprechend waren.

Von mir gibt es leider nur 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Anders als erwartet

Dark Cinderella
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Ich hatte mich wirklich sehr auf die Geschichte gefreut. Meine Erwartungen waren sehr hoch. Vorgestellt hatte ich mir eine Geschichte voller Spannung, Geheimnissen, der Angst entdeckt zu werden und dem ...

Ich hatte mich wirklich sehr auf die Geschichte gefreut. Meine Erwartungen waren sehr hoch. Vorgestellt hatte ich mir eine Geschichte voller Spannung, Geheimnissen, der Angst entdeckt zu werden und dem ständigen Zwiespalt ihrer Gefühle.

Leider war die Umsetzung nicht annähernd so wie ich es mir vorgestellt habe.
Es dauert sehr lange bis sie tatsächlich erstmal in dem Palast war. Erst auf S. 137 (von 442) erhält unsere Protagonistin den Arbeitsvertrag. Dann folgt darauf die Einarbeitung. Für mich war es sehr schleppend zu lesen und daher leider oft langweilig. Zwar passiert hin und wieder etwas, aber es konnte mich einfach nicht mitreißen.

In der Mitte des Buches war ich daher schon sehr enttäuscht und mittlerweile genervt, sodass mich die Liebesgeschichte dann nicht mehr mitreißen konnte.

Leider haben auch die letzten drei Seiten, die sehr spannend waren, das nicht mehr retten können.

Was dieses Buch jedoch war: eine Lobeshymne für Bücher.
Diese nehmen einen Teil von der Geschichte ein.

„Bücher und ihre Geschichten sind der sicherste Ort der Welt. Nirgendwo sonst kann man sich ausprobieren, an seine Grenzen stoßen, sie überschreiten und brenzlige Situationen durchleben, ohne sich jemals wirklich in Gefahr zu begeben..“ S. 184.

Es wird auch einiges über Buchpflege geschrieben (Radierer, Backpulver…).
Das fand ich einerseits schön, andererseits auch ein bisschen zu viel.

Für mich leider kein, wie zunächst erhofft, Highlight.
Ich vergebe daher 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.07.2022

Die Autorin hat es sich an vielen Stellen zu leicht gemacht

Secret Royal
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Die Geschichte ist simpel: Sie handelt um Brooke, die ihr Heimatdorf retten will. Das kann sie jedoch nur, wenn sie den Amerikaner Nick dazu überreden kann, sein späteres Erbe als zukünftigen Earl anzutreten.

Die ...

Die Geschichte ist simpel: Sie handelt um Brooke, die ihr Heimatdorf retten will. Das kann sie jedoch nur, wenn sie den Amerikaner Nick dazu überreden kann, sein späteres Erbe als zukünftigen Earl anzutreten.

Die Idee fand ich ganz witzig und hatte potential für eine unterhaltsame und kurzweilige Geschichte für Zwischendurch.
Der Anfang war vielversprechend, trotz einigen Schwierigkeiten mit dem Perspektivwechsel und der etwas hölzernen Schreibweise hatte ich gut in die Geschichte gefunden.
Die Autorin hat einige Ideen, die mich zum Lachen bringen konnten und die mir auch gefallen haben.
Aber da war auch der Knackpunkt. Vieles wurde angesprochen, aber nicht oder nur gering dann verarbeitet. Das finde ich sehr schade, denn dann hätte man es auch gleich weglassen können, so blieb nur Enttäuschung zurück.
Was mich jedoch sehr gestört hat, war, dass die Autorin es sich zu leicht gemacht hat in dem Buch. Probleme wurden innerhalb weniger Seiten durch zufällige Ereignisse schnell und einfach gelöst. Das ist mal in Ordnung – gerade bei einer Geschichte für Zwischendurch – hier jedoch war es bei jedem Problem so. Das war mir persönlich zu viel glückliche Fügung.

Die Liebesgeschichte fand ich anfangs noch ganz nett und die Dynamik zwischen den Charakteren konnte ich fühlen. Jedoch spätestens als unser Protagonist zu ihr sagte: „Ist das, was du willst?“ (S.287), ist bei mir jegliche Leidenschaft verpufft.
Der sehr distanzierte und hölzerne Schreibstil war dann noch das i - Tüpfelchen.
Und auch das Ende konnte mich nicht überzeugen, der Epilog hat mich nur enttäuschend zurückgelassen. Viele angesprochene Fragen blieben hier offen und ließen mich unbefriedigt zurück.

Die Geschichte hatte gut angefangen, ließ dann jedoch nach meinem Empfinden immer mehr nach. Sie hatte durchaus potential, es waren mir jedoch zu viele Abers, sodass ich nur 2 Sterne vergeben kann.

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Veröffentlicht am 02.01.2022

Der gefürchtete Mittelband

Red Sky Burning (Bd. 2)
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Red Sky Burning ist der 2. Teil der Dark Blue Rising Reihe von Teri Terry.
Es geht nahtlos weiter. Zwar gibt es einige Wiederholungen, dennoch sollte dieser nicht ohne den ersten Band gelesen werden. ...

Red Sky Burning ist der 2. Teil der Dark Blue Rising Reihe von Teri Terry.
Es geht nahtlos weiter. Zwar gibt es einige Wiederholungen, dennoch sollte dieser nicht ohne den ersten Band gelesen werden.
Nach dem Ende von Band 1 war ich sehr gespannt und voller Vorfreude auf die Fortsetzung.
Leider wurde ich ziemlich enttäuscht, aber von vorne:

Der triviale Schreibstil hat mir schon im ersten Band nicht sonderlich gefallen, wobei damals die Sprecherin des Hörbuchs einiges wett machen konnte. Nun beim Lesen des 2. Bandes fand ich ihn jedoch nicht mitreißend. Er ist sehr kurz und einfach gehalten. Dieses Mal schreibt Teri Terry aus zwei Perspektiven: Denzi und Tabby. Das fand ich sehr schön, da ich Denzi schon im ersten Band sehr sympathisch fand und er mir als Charakter gefallen hat. Tatsächlich habe ich sogar die Sicht aus Denzi lieber gelesen.
Leider konnte Teri Terry auch nur wenig Emotionen rüberbringen. Dabei hatte sie einige Gelegenheiten, die sie leider ungenutzt ließ. Es gab viele Stellen, in denen ich Potential gesehen habe, das sie jedoch meiner Meinung nach verschenkte. Einzig mit den Verfolgungsszenen konnte sie für mich ein bisschen Spannung erzeugen.

Die Figuren an sich fand ich gut entwickelt. Sie waren sympathisch und haben mir auch schon im ersten Band gefallen. Die Liebesgeschichte war wirklich unglaubwürdig und kam mir eher wie ein Punkt, der noch abgearbeitet werden muss, für das Konzept des „perfekten Jugendbuchs“. Die Gefühle der Beiden waren für mich nicht verständlich und sie konnten mich überhaupt nicht mitnehmen. Für mich wäre diese Liebesgeschichte auch gar nicht nötig gewesen! An sich finde ich eine solche immer schön mitzulesen, aber nur dann, wenn sie mich wirklich mitreißen, ich mitfiebern und mitfühlen kann.

Die Idee der Geschichte dahinter ist genial gewesen. Mit ihrem Ende vom Band 1 hatte mich Teri Terry angefixt. Es war was Neues, total aktuelles und genau nach meinem Geschmack. Mit großen Erwartungen las ich die Fortsetzung und habe mich dann beim Beenden des Buches gefragt was ich Neues erfahren habe. Die Antwort war ernüchtert: nicht viel.
Der Mittelband ist oftmals ein Lückenfüller und das ist hier definitiv der Fall gewesen. Meiner Meinung nach hätte man ihn auch weglassen können. Mit einem halbwegs spannenden Ende sorgte Teri Terry dafür, dass noch mehr Fragen offenbleiben. Nach diesem Teil bin ich wirklich skeptisch was Band 3 angeht. Teri Terry hat sich sehr viel vorgenommen und nach dem jetzigen Stand habe ich die Befürchtung, dass die Aufklärung zu oberflächlich wird. Allerdings besteht immer noch die Hoffnung, dass sie überraschen kann und ein bisschen neugierig bin ich bezüglich der Auflösung schon noch.

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