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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2021

Solide

Das Auktionshaus (Die Auktionshausserie 1)
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In das Auktionshaus begleiten wir Sarah, die in ärmlichen Verhältnissen aufwächst und von Lady Sudbury als ihre neue Gesellschafterin ausgewählt wird. Dort lernt sie von ihr vieles über einzigartige und ...


In das Auktionshaus begleiten wir Sarah, die in ärmlichen Verhältnissen aufwächst und von Lady Sudbury als ihre neue Gesellschafterin ausgewählt wird. Dort lernt sie von ihr vieles über einzigartige und wertvolle Gegenstände, bis es sie selbst in das Auktionshaus Varnhams zieht. Sarah muss sich mit einigen Feinden und einer unschicklichen Liebe auseinandersetzten. Doch schon bald bricht der erste Weltkrieg aus.

Historische Romane schockieren mich immer wieder aufs Neue. Zu lesen, wie die damaligen Verhältnisse waren, ist jedes Mal aufs Neue für mich erschütternd. So war es auch hier. Sarah hat es nicht leicht und mich hat ihre Geschichte berührt.

Es ist spannend mitzuerleben wie sich der Erste Weltkrieg auf die Mitmenschen, insbesondere auf das Leben der Frauen auswirkt.
Auch die Thematik rund um das Auktionshaus fand ich spannend zu lesen.
Das Buch bietet dazu noch eine gute Portion von Intrigen und Missgunst.
Somit handelt es sich bei das Auktionshaus um einen soliden, guten Historienroman.

Leider konnte mich die Liebesgeschichte so gar nicht mitreißen. Mir ist nicht schlüssig, warum Sophie gerade ihn will. Ich habe es einfach nicht gefühlt.
Da fand ich einen anderen Charakter im Buch deutlich interessanter…
Mir fehlte auch das Drama. In Historischen Romanen liebe ich einfach dieses übercharakterisierte Drama, wo man einfach nur mitleidet. Deshalb war die Liebesgeschichte er fade und nicht voller Spannung für mich.

Alles in allem ein solider historischer Roman mit einem ganz interessanten Setting: die Auktionshäuser.

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Veröffentlicht am 23.07.2021

Anders als erwartet

Unbarmherziges Land
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Das Buch Unbarmherziges Land von Chris Offert ist ein Kentucky Krimi. Mick – ehemaliger Soldat – versucht mit seiner Schwester, dem Sheriff, einen Tod aufzuklären. Ein weiblicher Sheriff hat es in Kentucky ...

Das Buch Unbarmherziges Land von Chris Offert ist ein Kentucky Krimi. Mick – ehemaliger Soldat – versucht mit seiner Schwester, dem Sheriff, einen Tod aufzuklären. Ein weiblicher Sheriff hat es in Kentucky nicht leicht und auch die Justiz wird kein Vertrauen geschenkt. Nur ein Einheimischer kann diesen Fall lösen. Mick nimmt sich diesem an und hat dabei auch einige andere private Probleme zu lösen.

Das Cover entspricht meinem Geschmack. Das Buch erscheint sehr hochwertig.
Meine Erwartungen an die Geschichte waren ganz anders, sodass es mich zwiegespalten zurücklässt. Es ist eher ein Roman über Kentucky, der Krimi rückt hier in den Hintergrund.
Das Buch kann man meiner Meinung nach dem Genre Noir zuteilen.
Im Genre Noir ist ein Land/ eine Stadt eine Hauptfigur; hier Kentucky. Das setzt der Autor auch sehr gut um.
Offert beschreibt die Flora und Fauna Kentuckys vielfältig und umfassend. Dabei liegt ein großer Fokus auf die kritische Zurschaustellung der Einwohner und ihren regionalen Eigenheiten. Unser Protagonist Mick lernt schon früh, dass man sein Intellekt niemanden zeigen und sich dümmer präsentieren sollte, als man ist.

Kentucky erscheint wirklich als ein unbarmherziges Land. Als Fremder hat man hier keine Chance und auch die Schwester als weiblicher Sherriff wird nicht wirklich akzeptiert. Kentucky scheint nach der Lektüre wohl aber ein Paradies für Birder zu sein.

Ich hatte zuvor noch nie etwas aus diesem Genre gelesen und muss sagen, dass es mich leider nicht überzeugen konnte.
Wer sowas mag, dem könnte dieses Buch, denke ich, gefallen.
In wenigen Worten schafft der Autor dies umzusetzen.
Ich hatte eher mit einem Krimi mit Fokus auf die Aufklärung der Tat und der Schaffung der Wiederherstellung der Rechtsordnung gerechnet und wurde hier wohl eher enttäuscht. Mein Geschmack scheint dann wohl doch eher in die (PsychThriller Sparte zu gehen.
Leider konnte ich mich auch nicht wirklich mit den Figuren verbunden fühlen. Hier habe ich überhaupt nicht mitgelitten, wie ich es in anderen Büchern tue.

Wen all das nicht stört, sollte beherzigt nach dem Buch greifen. Allen anderen kann ich das Buch leider nicht empfehlen.



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Veröffentlicht am 09.03.2025

Enttäuschend

The Serpent and the Wolf
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Leider war das Buch für mich eine Enttäuschung. Ich wollte das Buch wirklich mögen und hatte hohe Erwartung. Es war aber wohl einfach nicht meine Geschichte.

Der Schreibstil war sehr einfach. Dennoch ...

Leider war das Buch für mich eine Enttäuschung. Ich wollte das Buch wirklich mögen und hatte hohe Erwartung. Es war aber wohl einfach nicht meine Geschichte.

Der Schreibstil war sehr einfach. Dennoch hatte ich Probleme wirklich in die Geschichte einzutauchen.
Immer wieder habe ich gemerkt, dass ich nicht wirklich bei der Geschichte war.

Die einzelnen Sequenzen am Anfang waren immer sehr schnell und für mich irgendwie zu oberflächlich. Hier hätte ich mir für einen epischen Fantasyroman mehr Tiefe gewünscht.
Vielleicht war es der Schreibstil, aber alles war für mich so distanziert. Anders als sonst bei Romantasy hatte ich keinerlei Empfindungen zu den Charakteren und habe nicht mitgefühlt.
Auch fand ich die Begegnung mit den anderen Frauen sehr komisch.

An manchen Stellen dachte ich mir, dass mir das doch bekannt vorkommt. Dazu war die Geschichte manchmal auch sehr langatmig und langweilig.

Vaasa als Protagonisten fand ich anstrengend. Reid dagegen mochte ich.

Das Ende war zwar spannend, aber konnte mich im gesamten leider nicht überzeugen.

Irgendwie war es einfach nicht meins, was ich sehr schade finde, da das Cover und die Idee so vielversprechend waren.

Von mir gibt es leider nur 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Anders als erwartet

Dark Cinderella
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Ich hatte mich wirklich sehr auf die Geschichte gefreut. Meine Erwartungen waren sehr hoch. Vorgestellt hatte ich mir eine Geschichte voller Spannung, Geheimnissen, der Angst entdeckt zu werden und dem ...

Ich hatte mich wirklich sehr auf die Geschichte gefreut. Meine Erwartungen waren sehr hoch. Vorgestellt hatte ich mir eine Geschichte voller Spannung, Geheimnissen, der Angst entdeckt zu werden und dem ständigen Zwiespalt ihrer Gefühle.

Leider war die Umsetzung nicht annähernd so wie ich es mir vorgestellt habe.
Es dauert sehr lange bis sie tatsächlich erstmal in dem Palast war. Erst auf S. 137 (von 442) erhält unsere Protagonistin den Arbeitsvertrag. Dann folgt darauf die Einarbeitung. Für mich war es sehr schleppend zu lesen und daher leider oft langweilig. Zwar passiert hin und wieder etwas, aber es konnte mich einfach nicht mitreißen.

In der Mitte des Buches war ich daher schon sehr enttäuscht und mittlerweile genervt, sodass mich die Liebesgeschichte dann nicht mehr mitreißen konnte.

Leider haben auch die letzten drei Seiten, die sehr spannend waren, das nicht mehr retten können.

Was dieses Buch jedoch war: eine Lobeshymne für Bücher.
Diese nehmen einen Teil von der Geschichte ein.

„Bücher und ihre Geschichten sind der sicherste Ort der Welt. Nirgendwo sonst kann man sich ausprobieren, an seine Grenzen stoßen, sie überschreiten und brenzlige Situationen durchleben, ohne sich jemals wirklich in Gefahr zu begeben..“ S. 184.

Es wird auch einiges über Buchpflege geschrieben (Radierer, Backpulver…).
Das fand ich einerseits schön, andererseits auch ein bisschen zu viel.

Für mich leider kein, wie zunächst erhofft, Highlight.
Ich vergebe daher 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.07.2022

Die Autorin hat es sich an vielen Stellen zu leicht gemacht

Secret Royal
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Die Geschichte ist simpel: Sie handelt um Brooke, die ihr Heimatdorf retten will. Das kann sie jedoch nur, wenn sie den Amerikaner Nick dazu überreden kann, sein späteres Erbe als zukünftigen Earl anzutreten.

Die ...

Die Geschichte ist simpel: Sie handelt um Brooke, die ihr Heimatdorf retten will. Das kann sie jedoch nur, wenn sie den Amerikaner Nick dazu überreden kann, sein späteres Erbe als zukünftigen Earl anzutreten.

Die Idee fand ich ganz witzig und hatte potential für eine unterhaltsame und kurzweilige Geschichte für Zwischendurch.
Der Anfang war vielversprechend, trotz einigen Schwierigkeiten mit dem Perspektivwechsel und der etwas hölzernen Schreibweise hatte ich gut in die Geschichte gefunden.
Die Autorin hat einige Ideen, die mich zum Lachen bringen konnten und die mir auch gefallen haben.
Aber da war auch der Knackpunkt. Vieles wurde angesprochen, aber nicht oder nur gering dann verarbeitet. Das finde ich sehr schade, denn dann hätte man es auch gleich weglassen können, so blieb nur Enttäuschung zurück.
Was mich jedoch sehr gestört hat, war, dass die Autorin es sich zu leicht gemacht hat in dem Buch. Probleme wurden innerhalb weniger Seiten durch zufällige Ereignisse schnell und einfach gelöst. Das ist mal in Ordnung – gerade bei einer Geschichte für Zwischendurch – hier jedoch war es bei jedem Problem so. Das war mir persönlich zu viel glückliche Fügung.

Die Liebesgeschichte fand ich anfangs noch ganz nett und die Dynamik zwischen den Charakteren konnte ich fühlen. Jedoch spätestens als unser Protagonist zu ihr sagte: „Ist das, was du willst?“ (S.287), ist bei mir jegliche Leidenschaft verpufft.
Der sehr distanzierte und hölzerne Schreibstil war dann noch das i - Tüpfelchen.
Und auch das Ende konnte mich nicht überzeugen, der Epilog hat mich nur enttäuschend zurückgelassen. Viele angesprochene Fragen blieben hier offen und ließen mich unbefriedigt zurück.

Die Geschichte hatte gut angefangen, ließ dann jedoch nach meinem Empfinden immer mehr nach. Sie hatte durchaus potential, es waren mir jedoch zu viele Abers, sodass ich nur 2 Sterne vergeben kann.

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