Ein dystopischer Thriller, der Seinesgleichen sucht
Der letzte Mord am Ende der WeltMeine Meinung
Ein dystopischer Thriller, der Seinesgleichen sucht
Das romantische Cover verspricht eine Geschichte, die den Leser in Urlaubslaune versetzt. Ich sage es gleich mal vorweg: Das Cover ...
Meine Meinung
Ein dystopischer Thriller, der Seinesgleichen sucht
Das romantische Cover verspricht eine Geschichte, die den Leser in Urlaubslaune versetzt. Ich sage es gleich mal vorweg: Das Cover lügt - sowie sämtliche Protagonisten auch.
Das Worldbuilding schafft eine geheimnisvolle Atmosphäre, bei der man stets die Gefahren spürt, die im Hintergrund lauern. Der letzte bewohnbare Ort - eine griechische Insel im Mittelmeer - bietet 122 Überlebenden Schutz vor einem schwarzen Nebel, der für jedes Lebewesen den Tod bedeutet. Die Dorfbewohner scheinen auf den ersten Blick ein glückliches Leben zu führen. Jeder leistet seinen Beitrag zum Wohle der Gemeinschaft. Doch warum schlafen alle zur gleichen Zeit? Wer zum Appell nicht sein Bett erreicht hat, schläft genau da ein, wo er sich gerade befindet.
Niema Mandripilas ist Wissenschaftlererin und die gute Seele auf der Insel. Als sie tot aufgefunden wird, ist das Leben der Insulaner in Gefahr. Wenn der Mord nicht aufgeklärt wird, holt sich der schwarze Nebel die letzten Menschen.
Emory ist die Einzige, die seit jeher das Leben und die Menschen auf der Insel hinterfragt. Nach dem Tod von Niema wird sie beauftragt, den Mordfall aufzuklären. Die Zeit läuft, und der schwarze Nebel rückt immer näher …
Es ist unmöglich, dieses Buch aus der Hand zu legen, bevor man das Ende erreicht. Dieser dystopische Thriller hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen und ein Entrinnen unmöglich gemacht. Die Figuren sind unverwechselbar und haben alle einen hohen Wiedererkennungswert. Niemand weiß, ob er im Schlaf aktiv ist – außer den Wissenschaftlern. Eine KI kennt die Gedanken der Dorfbewohner und gibt ihnen Ratschläge. Doch sind es wirklich gute Ratschläge?
Fazit
Der flüssige Schreibstil und die überraschenden Wendungen machen diesen Thriller zu einem Pageturner, wie ich ihn so noch nicht geles
Ein Glossar am Anfang erleichtert die Zuordnung der Personen.
Eine klare Empfehlung von mir. Danke, Stuart Turton! Die drei Jahre zur Fertigstellung des Buches haben sich wirklich gelohnt!