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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2025

Irreführende Vermarktung

Die blaue Stunde
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An dieses Buch bin ich entweder mit den völlig falschen Erwartungen herangegangen und wurde herb enttäuscht oder es war halt wirklich einfach nur schlecht...
Vermarktet wird das Buch als Spannungtipp, ...

An dieses Buch bin ich entweder mit den völlig falschen Erwartungen herangegangen und wurde herb enttäuscht oder es war halt wirklich einfach nur schlecht...
Vermarktet wird das Buch als Spannungtipp, mitunter sogar als Thriller mit dem Thema Kunst. Meine Mitlesenden in der Leserunde haben durchweg alle gedacht, dass wir einen Krimi/Thriller zum lesen bekommen. Und nach der Leserunden würden wir alle sagen, dass das Buch vielleicht ein Spannungsroman war, aber mehr auf keinen Fall.
Denn das Buch dann war schlussendlich erstaunlich unspannend.
Die Autorin scheint den Schwerpunkt auf zwischenmenschliche Beziehungen gelegt zu haben, denn ein Großteil der Handlung beschäftigt sich mit mehr oder weniger amourösen Liaisonen. Um Kunst geht es auch, allerdings mehr am Rande.
Der eigentliche rote Faden mit dem gefundenen Knochen in einem Kunstwerk und der Frage, ob dahint ein Mord steckt oder nicht, der taucht immer mal sporadisch auf, aber die Autorin bleibt nicht konsequent daran, sondern vertüdelt sich in Nebensächlichkeiten. Dadurch sackt die Spannungskurve jedesmal in den Keller.
Die Auflösung war letztlich ganz cool, aber wenn der Weg dahin so mühsam ist, dass man das Buch (ohne die Leserunde) abbricht, dann nützt das halt nichts.
Vielleicht kein Buch für regelmäßige Krimi-Thriller-Lesende, sondern eher für Einsteiger in der Genre oder alle, die auf Romantic Suspense stehen.

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Sehr enttäuschend

Grace (Academy of Dream Analysis 2)
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Obwohl Romantasy eigentlich nicht mein Genre ist, konnte mich Band 1 (Vengeance) sehr von sich überzeugen. Deswegen habe ich auf Band 2 (Grace) hingefiebert - und wurde dann sehr enttäuscht. Zweite Bände ...

Obwohl Romantasy eigentlich nicht mein Genre ist, konnte mich Band 1 (Vengeance) sehr von sich überzeugen. Deswegen habe ich auf Band 2 (Grace) hingefiebert - und wurde dann sehr enttäuscht. Zweite Bände sind ja oft eine Enttäuschung, aber bei einer Dilogie ist der zweite Band eben auch der Höhepunkt, das Finale, die Auflösung von allem... deswegen hatte ich Hoffnung, dass es hier anders sein wird.
Zwar habe ich gut wieder in die Geschichte hineingefunden und es war auch irgendwie spannend. Leider war es aber teilweise auch ziemlich langatmig und ich mochte die Gewichtung der einzelnen Storyanteile nicht so. Die Liebesgeschichte nimmt hier noch mehr Raum ein als im ersten Band und vor allem der Beginn, den sie im Traum verbringen, nahm für meinen Geschmack viel zu viel Raum ein. Anderes wurde dadurch ziemlich kurz abgehandelt.
Ich glaube, wenn ich gewusst hätte, wie Band 2 wird, hätte ich die Reihe vielleicht gar nicht erst begonnen? Mir hätte es wahrscheinlich besser gefallen, wenn man Band 2 massiv gekürzt hätte und Band 1 um einiges verlängert und dann beide Teile als ein Buch herausgegeben hätte...

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Leider kein gelungener Auftakt

Wir finden Mörder (Wir finden Mörder-Serie 1)
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Richard Osman hat sich mit dem Donnerstagsmordclub für mich zu einem Must Read Autor gemausert, weswegen ich sehr gespannt auf den neuen Reihenauftakt "Wir finden Mörder" gewesen bin.
Leider war dieser ...

Richard Osman hat sich mit dem Donnerstagsmordclub für mich zu einem Must Read Autor gemausert, weswegen ich sehr gespannt auf den neuen Reihenauftakt "Wir finden Mörder" gewesen bin.
Leider war dieser dann eher eine Enttäuschung statt des erwarteten Knallers :(
Um ehrlich zu sein, könnte ich kaum nacherzählen, worum es in der Geschichte geht. Alles ist ziemlich wirr und es gibt eine große Anzahl an handelnden Personen, sodass ich die Übersicht verloren habe. Vielleicht lag es am Hörbuch und ich überlege tatsächlich, ob ich das Buch nicht einfach nochmal komplett selber lesen sollte. Nichts gegen das Hörbuch, die Sprecher waren sehr angenehm, aber die Vielzahl der Handlungsstränge und Personen waren einfach nur verwirrend. Da das in den meisten negativen Rezensionen der schlimmste Kritikpunkt ist, hoffe ich, dass da bei einer Fortsetzung drauf geachtet wird, alles etwas übersichtlicher zu gestalten. Ich würde sie zumindest antesten und vielleicht wird es bei einem zweiten Band besser, wenn man von den meisten Leuten zumindest schonmal in Band 1 gehört hat...

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Thematisch leider schwierig

Die Mitford Schwestern
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Bisher habe ich zwei Bücher von Marie Benedict gelesen gehabt, von denen eins eine andere Übersetzung hatte. Hier gibt es wieder die ursprüngliche Übersetzerin, was mir persönlich wesentlich besser gefällt. ...

Bisher habe ich zwei Bücher von Marie Benedict gelesen gehabt, von denen eins eine andere Übersetzung hatte. Hier gibt es wieder die ursprüngliche Übersetzerin, was mir persönlich wesentlich besser gefällt. Der Stil ist einfach mitreißender.

Leider floppt das Buch bei mir allerdings thematisch.
Denn obwohl es 6 Mitfordschwestern gibt, die charakterlich sehr verschieden waren, kommen hier nur drei von ihnen zu Wort. Dabei geht es leider zu 2/3 um die beiden Schwestern, die mit dem Faschismus in England und auch mit Nazideutschland geliebäugelt haben. Bzw. sich regelrecht fanatisch dafür engagiert haben. Das führt dazu, dass man als Lesender immer zwei Kapitel Verherrlichung des Dritten Reiches über sich ergehen lassen muss, bevor es in der Handlung gefühlt endlich mal weitergeht. Eine Gewichtung, die für mich schon nach kurzer Zeit nicht tragbar war, weswegen ich das erste Mal ein Buch der Autorin abgebrochen habe.

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Veröffentlicht am 26.12.2024

Leider ziemlich beliebig, austauschbar und zäh

Das mörderische Christmas Puzzle
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Leider war "Das mörderische Christmas Puzzle" ein Krimi, durch den ich mich ziemlich quälen musste.

Die Grundidee mit den Puzzleteilen fand ich noch sehr ansprechend, leider wird die Umsetzung dann eine ...

Leider war "Das mörderische Christmas Puzzle" ein Krimi, durch den ich mich ziemlich quälen musste.

Die Grundidee mit den Puzzleteilen fand ich noch sehr ansprechend, leider wird die Umsetzung dann eine ziemlich zähe Angelegenheit.

Zum einen ist die Protagonistin Edie eine echte Unsympathin. Darüber könnte man noch hinwegsehen, aber es wird einem immer und immer wieder unter die Nase gerieben, genauso wie ihr Alter und ihr Kleidungsstil. Das nimmt dann selbst an den spannendsten Stellen die Spannung schnell raus.

Zum anderen versucht das Buch einen selbstverständlichen Umgang mit Diversity, was aber daran scheitert, dass man sie immer wieder wie mit dem Holzhammer übergebraten bekommt. Auch darunter litt für mich die eigentliche Handlung.

Und zum dritten ist die eigentliche Auflösung dann so x-beliebig und austauschbar vom Motiv her, dass ich mich beinahe geärgert habe, die Geschichte zu Ende gelesen zu haben.

Hatte das erste Buch der Autorin in mir die Hoffnung geweckt, dass es nur ein schwaches Debüt war und sie es besser kann, so war dieses Buch wahrscheinlich mein letztes von ihr. Sie schreibt leider nur aus der Werkzeugkiste für Bestseller zusammen, ohne, dass der Funke auf die Lesenden überspringt.

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