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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2025

Auf den Punkt gebracht

Digitale Diagnosen
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Die Autorin spricht in diesem Buch ein sehr aktuelles und wichtiges Thema an, nämlich psychische Krankheiten in social media. Dabei pickt sie die Häufigsten heraus und erklärt sie kurz und einfach und ...

Die Autorin spricht in diesem Buch ein sehr aktuelles und wichtiges Thema an, nämlich psychische Krankheiten in social media. Dabei pickt sie die Häufigsten heraus und erklärt sie kurz und einfach und beschreibt das Problem, dass diese Krankheiten zu oft falsch und ohne wirkliches Wissen diagnostiziert werden. Sie erklärt dabei alles verständlich und sachlich mit gerade so vielen Fachwörtern, sodass man alles auch als Laie einfach verstehen kann, ohne die ganzen Begriffe nachschauen zu müssen. Richtig gut finde ich außerdem, dass sie alles ganz ohne Wertung schreibt. Sie sagt zwar, dass viele, die von sich behaupten eine psychische Krankheit zu haben, diese meist nicht haben, aber dennoch ein Problem zugrunde liegt, welches nicht ignoriert werden sollte. So regt sie zum Nachdenken an und man geht anders mit Menschen im Alltag um, weil man anfängt eher darüber nachzudenken welche Ursache ein Problem hat, anstatt wie man dieses Problem bezeichnen kann und so vielleicht besser helfen oder einfach damit umgehen kann. Dazu regt das Buch dazu an sich mehr Gedanken im Umgang mit social media zu machen. Daher finde ich das Buch super, nicht nur durch das Thema, sondern auch wie die Autorin dieses Thema einfach, leicht und sachlich näher bringt, ohne irgendwen zu verurteilen.

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Traurig sein ist ganz normal

Als der Wald erwachte
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Das Buch ist wirklich schön. Die Bilder sind einfach zauberhaft und wirken durch ihre Größe und Farbe einfach magisch und zum drin versinken. Außerdem sind sie total niedlich und man kann sie lange anschauen. ...

Das Buch ist wirklich schön. Die Bilder sind einfach zauberhaft und wirken durch ihre Größe und Farbe einfach magisch und zum drin versinken. Außerdem sind sie total niedlich und man kann sie lange anschauen. Ich finde es auch schön, dass sie ruhig wirken und nicht ganz so überladen. Allerdings ist man mit einem Kind auch sehr schnell mit den Bild durch, weil es einfach nicht ganz so viel zu sehen gibt. Aber auch die Geschichte an sich ist toll. Sie ist ruhig und man kann sie gut vorlesen. Auch die Thematik finde ich super, da sie auch mal ein trauriges Thema näherbringt und man so besser drüber reden kann. Allgemein hat das Buch irgendwie einen skandinavischen Flair und ich finde die Darstellung der Natur absolut schön. So kann man dem Kind mehrere Dinge gleichzeitig vermitteln und da das Buch nicht ganz so lang ist, kann es auch öfter gelesen werden oder mitten in der Geschichte länger über einzelne Bilder oder Stellen reden.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Bei den Wikingern

Muffin und Tört! 1: Bei den Wikingern
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Die Zeichnungen in dem Buch sind absolut knuffig und witzig. Sie sind nicht zu sehr aufgedreht und doch so, dass es interessant wirkt und die Aufmerksamkeit auf sich zieht und man das Gefühl hat die Bilder ...

Die Zeichnungen in dem Buch sind absolut knuffig und witzig. Sie sind nicht zu sehr aufgedreht und doch so, dass es interessant wirkt und die Aufmerksamkeit auf sich zieht und man das Gefühl hat die Bilder würden sich bewegen. Außerdem ist alles mit kleinen Sprüchen hinterlegt, die zusätzlich zur Lebendigkeit beitragen. Die Hauptcharaktere sind einfach und interessant gehalten und man kann sie direkt ins Herz schließen, weil sie einfach süß und witzig sind. Genau wie die Geschichte. Leicht zu lesen und doch irgendwie anspruchsvoll genug um nicht langweilig zu werden. Selbst als Erwachsene fand ich die Geschichte toll und auch der Humor ist super. Ich glaube sowohl kleinere Kinder, als auch ältere Kinder und Erwachsene müssen bei diesem Buch lachen und schmunzeln. Wirklich ein schönes Buch bei dem man sich entweder gut zusammensetzten kann oder aber auch Leseanfänger Spaß haben das Abenteuer mit den Helden zusammen und doch auf eigene Faust zu erleben.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Alles was man von einer Geisterhausgeschichte erwartet

Es spukt in Craven Manor
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Am Anfang hatte ich mich gewundert, dass der Schreibstil überhaupt nicht so atmosphärisch ist, wie ich es bei dem Buch erwartet hätte und auch die Handlung war erst sehr einfach, auch wenn man die Personen ...

Am Anfang hatte ich mich gewundert, dass der Schreibstil überhaupt nicht so atmosphärisch ist, wie ich es bei dem Buch erwartet hätte und auch die Handlung war erst sehr einfach, auch wenn man die Personen schnell und gut kennenlernen konnte. Aber schnell habe ich gemerkt, dass die Autorin düstere Spannung und Grusel richtig gut beschreiben kann. Direkt die erste düstere Szene konnte mich in ihren Bann ziehen und hat mich begeistert. Und auch der Rest des Buches war so super, dass ich garnicht mehr aufhören wollte zu lesen und fast die ganze Nacht dran saß. Es ist noch nichmal eine besonders neue oder originelle Idee für eine Geisterhausgeschichte aber trotzdem auf ihre Art mal was anderes. Sie hat genau das Maß an Atmosphäre, düsterer vergangener Geschichte und mysteriösen Charakteren, dass es genau das ist was man erwartet, wenn man eine Geistergeschichte lesen möchte. Und trotzdem gibt es so viele unerwartete Wendungen, damit es nicht langweilig wird und man mitfiebern kann und wissen möchte wie es weitergeht. Also mich hat das Buch sehr positiv überrascht und ich werde mir garantiert noch andere Bücher der Autorin holen.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Die Monster der Nacht

Was die Nacht verschweigt: Die Fortsetzung von WAS DIE TOTEN BEWEGT – Eine packende und atmosphärische Erzählung in der Tradition von Edgar Allan Poe
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Das Buch ist zwar ein zweiter Teil, aber man braucht eigentlich kein Vorwissen aus dem ersten Teil. Die wichtigsten Dinge werden am Anfang erklärt und an sich ist die Geschichte für sich abgeschlossen ...

Das Buch ist zwar ein zweiter Teil, aber man braucht eigentlich kein Vorwissen aus dem ersten Teil. Die wichtigsten Dinge werden am Anfang erklärt und an sich ist die Geschichte für sich abgeschlossen und spielt ein paar Jahre nach dem anderen Buch. Die Charaktere sind daher die gleichen und ich bin fasziniert wie die Autorin es schafft in so einem kurzen Buch so lebendige Menschen zu beschreiben, die man kurz und knackig kennenlernt und doch direkt ein Bild vor Augen hat und weiß wie die Personen ticken und was sie bewegt. Daher sind die Handlungen sehr menschlich und gut nachvollziehbar. Die Handlung dagegen fand ich in diesem Teil etwas langweilig. Bei der ersten Hälfte passiert garnichts, obwohl ich zugeben muss, dass die Atmosphäre und Stimmung durchgehend super ist. Sie ist düster und packend und man kann sich perfekt vorstellen wie gruselig dieser Ort ist. In der zweiten Hälfte wird es dann auch etwas spannender, aber irgendwie kommt das Gruseln, welches man durch die Stimmung, und auch wenn man den ersten Teil kennt, erwartet, nicht auf. Die Geschichte wirkt eher wie eine abstrakte Fantasiegeschichte. Also an sich eigentlich ein tolles Buch, weil das Drumherum einfach alles stimmt, aber die eigentlich Handlung konnte mich nur mäßig packen, obwohl die Idee auch super ist.

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