Ein sehr interessantes Buch
Die Buchbinderin von OxfordEngland 1914:
Während der Krieg Opfer um Opfer fordert arbeiten die Frauen am Erhalt der Infrastruktur und der Wirtschaft.
So auch Peggy die mit ihrer Schwester Maude auf einem Hausboot im Armenviertel ...
England 1914:
Während der Krieg Opfer um Opfer fordert arbeiten die Frauen am Erhalt der Infrastruktur und der Wirtschaft.
So auch Peggy die mit ihrer Schwester Maude auf einem Hausboot im Armenviertel lebt. Peggy arbeitet in der Buchbinderei und hat einen großen Traum. Eines Tages will sie die Bücher nicht nur Binden sondern lesen.. lernen sie kritisch zu lesen und sie zu hinterfragen. Doch im England von 1914 scheint dieser Traum in weiter Ferne für eine Frau aus ihrem Milleu.
Doch muss das so bleiben oder können sich die Dinge auch ändern? Haben die Suffragetten mit ihrer Forderung nach dem Wahlrecht für Frauen recht, wird sich daruch etwas ändern?
Als Peggy beginnt sich damit auseinanderzusetzen ändert die Begegnung mit einem jungen verwundeten Mann alles für sie.
Hin und her gerissen zwischen Herz und Verstand muss Peggy eine folgenschwere Entscheidung treffen.
Pip Williams beweist auch mit diesem Roman wieder ihre Fähigkeit starke, authentische Charaktere zu erschaffen die Sympathien beim Leser wecken und Geschichten zu erzählen die sowohl den Verstand als auch das Herz sowohl fordern als auch berühren.
Da ich von "die Sammlerin der Verlorenen Wörter" regelrecht vom hocker gehauen wurde war mir sofort klar das ich auch das aktuelle Buch von @pipwilliams_author unbedingt lesen muss. Die Erwartungen waren wirklich hoch und wurden nicht enttäuscht auch wenn ich sagen muss das das Erstlingswerk mir eine winzige Spur besser gefallen hat.
Alles in allem ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch für alle die Frauenpower und Historische Ereignisse in Kombination zu schätzen wissen.