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Veröffentlicht am 01.02.2025

Monster haben auch Gefühle... Oder?

God of Malice - Gefährliche Liebe
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Die Welt in „God of Malice“ ist voll mit Geheimnissen und dunklen Machenschaften. Vor allem die düsteren Ecken des Kings U’s Colleges verbergen mehr als man erahnen kann. Dort lernt auch Killian Carson, ...

Die Welt in „God of Malice“ ist voll mit Geheimnissen und dunklen Machenschaften. Vor allem die düsteren Ecken des Kings U’s Colleges verbergen mehr als man erahnen kann. Dort lernt auch Killian Carson, faszinierend gefährlich und definitiv kein gewöhnlicher College-Student. Hinter seiner intellektuellen Fassade lauert das geborene Raubtier und es hat sich eine Beute ausgesucht: die unscheinbare, langweilige Glyndon. Wird sie ihm entkommen können?
Der Schreibstil von Rina Kent ist sehr angenehm und hat mich sofort in den Bann gezogen! Am Anfang war ich kurz etwas überfordert mit all den Personen, die im Buch genannt werden. Glücklicherweise gab es auf den vorderen Seiten aber einen Stammbaum – auch, wenn ich ihn erst im Laufe der Geschichte besser greifen konnte. Die Charaktere selbst sind jedoch super spannend und jeder hat so sein Geheimnis, was es zu entdecken gilt.
Die Entwicklung von Glyndon gefiel mir sehr gut und auch Killian ist mir trotz seiner speziellen Art ans Herz gewachsen. Die Schreibweise aus den verschiedenen Perspektiven spiegelte für mich verständlich das Innenleben der Personen wider und machte sie nahbarer.
Die Geschichte selbst ist äußerst spicy, dennoch kam meiner Meinung nach der Plot nicht zu kurz.
Insgesamt war es für mich endlich mal wieder ein Buch, was ich nicht mehr aus der Hand legen konnte! Das Universum hat mir wirklich gefallen und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band aus der Reihe zu lesen. Klare Leseempfehlung für Dark Romance-Readers!

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Veröffentlicht am 11.12.2024

Stur wie ein Elch

Genau hier bei dir
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Wer hätte gedacht, dass ein Job in der Wildnis der perfekte Ort für ein stürmisches, aber zärtliches Liebesabenteuer sein könnte? In „Genau hier bei dir“ trifft Liv auf den griesgrämigen Cai. Beide scheinen ...

Wer hätte gedacht, dass ein Job in der Wildnis der perfekte Ort für ein stürmisches, aber zärtliches Liebesabenteuer sein könnte? In „Genau hier bei dir“ trifft Liv auf den griesgrämigen Cai. Beide scheinen sich nicht zu mögen, doch haben sie eine gemeinsame Kussvergangenheit. Als Liv notgedrungen in Cais Elchpark arbeiten muss, kann sie ihm nicht mehr aus dem Weg gehen…
Wie auch schon im ersten Teil, entführt uns der bildliche Schreibstil von Tine Nell in die tolle Szenerie Schwedens und erschafft das Gefühl, unbedingt vor Ort sein zu wollen. Während es mir in Band 1 zu Beginn schwerfiel, in die Geschichte hineinzukommen, war ich dieses Mal sofort Feuer und Flamme. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es an einem Tag verschlungen. Liv und Cai sind so spannende Charaktere und es hat mir Freude bereitet, sie immer weiter kennen- und lieben zu lernen. Sie ist total selbstbewusst und mutig, er etwas eigenwillig und beide sind unfassbar stur, was sie aber gut miteinander verbindet. Die anderen Charaktere sind ebenso liebenswert. Ich habe die gesamte Zeit mitgefiebert und war richtig traurig, als die Geschichte vorbei war.

Von mir gibt es für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung! Wenn du Enemies-to-Lovers-Fan bist, dich Slow Burn begeistert und du dich in Schweden verlieben möchtest (oder dies bereits getan hast), dann ist diese Geschichte für dich genau richtig!
Übrigens muss man meiner Meinung nach den ersten Band nicht unbedingt gelesen haben, um den zweiten zu verstehen. Natürlich hilft es, weil einem die Charaktere sowie deren Hintergrundinfos schon bekannt sind, aber im Buch wird Einiges auch nochmal erklärt.

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Women in STEM rock!

Love on the Brain – Das irrationale Vorkommnis der Liebe
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*Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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In einer Welt, in der Technologie zunehmend die ...

*Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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In einer Welt, in der Technologie zunehmend die Zukunft bestimmt, begegnen Frauen in STEM immer noch vielen Vorurteilen und müssen um Anerkennung kämpfen.

Dr. Bee Königswasser ist eine von ihnen – eine begabte Neurowissenschaftlerin, die nun zusammen mit ihrem Erzfeind Dr. Levi Ward an ihrem besonderen Projekt „BLINK“ arbeiten wird. Da liegt nahe, dass aufgrund des hohen Konfliktpotenzials zwischen den Beiden nicht alles so laufen wird wie gewünscht…

Die Geschichte überzeugt mit herrlichen Wortwitzen und empowernden Frauen in STEM. Sie zeigt Missstände in diesem Berufsfeld auf und vermittelt gleichzeitig interessante Fakten zu Neurowissenschaften und Marie Curie. Obwohl mich diese Themen normalerweise weniger interessieren, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Bee ist für mich eine richtig coole Person und auch Levi wächst einem schnell ans Herz! Außerdem habe ich das Gefühl, dass Ali Hazelwood ganz viel von ihrer eigenen Geschichte und Persönlichkeit in Bee eingearbeitet hat, was die Protagonistin sehr authentisch und greifbar macht. Der Plottwist, der irgendwann folgt, ließ mein Herz nochmal höherschlagen.

Dieses Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung! Es ist für jeden geeignet, der Storys über empowernde Frauen liebt, gern Rom Coms mit den Tropes „Enemies to Lovers“ und „Grumpy x Sunshine“ liest und sich für Wortwitze begeistern kann.

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Veröffentlicht am 11.11.2024

Eishockey-Romance zum Schmunzeln und Verlieben

Collide
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*Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Das Cover von Collide lässt bereits anhand der Pastelltöne ...

*Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Das Cover von Collide lässt bereits anhand der Pastelltöne und der süßen Zeichnung auf eine gemütliche Romance- und New Adult-Geschichte schließen. In der Story dreht sich alles um Summer, eine sehr ehrgeizige Sportpsychologiestudentin und Aiden, Kapitän des Eishockeyteams. Normalerweise haben sie nichts miteinander zu tun, aber wie es der Zufall so will, müssen beide Protagonisten bald viel Zeit miteinander verbringen. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig und hat mich sofort in den Bann gezogen - oft habe ich gelacht oder geschmunzelt, aber auch mitgefühlt. Aufregend ist außerdem die Tension zwischen den Beiden. Während Summer eher als grumpy beschrieben wird, ist Aiden ein Sunshine-Typ, in den man sich schnell verlieben kann. Die Handlung ist geprägt von Leistungsdruck, Familienkonflikten, aber ebenso der ersten großen Liebe, für die man alles tun würde.

Ja, es gibt vor allem zu Beginn einige Parallelen zum Buch „Icebreaker“ von Hannah Grace – trotzdem ist Collide eine eigene Geschichte, die mich sehr unterhalten und den Alltag vergessen lassen hat.

In meinen Augen ist das Buch für jeden geeignet, der Sports-Romance – insbesondere mit dem Thema Hockey – liebt, die Tropes „Forced Proximity“ und „Grumpy x Sunshine“ mag, ein Fan von ein bisschen Spice ist sowie einen neuen Bookboyfriend sucht.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Wenn aus PR plötzlich Liebe wird

Spiral
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*Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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„Spiral“ ist – ähnlich wie sein Vorgänger – eine ...

*Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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„Spiral“ ist – ähnlich wie sein Vorgänger – eine süße, gefühlvolle Geschichte rund um die Protagonisten Sage und Elias.
Sage ist eine ehrgeizige Balletttänzerin, die alles für ihren Traum gibt. Trotz ihres Talents bleibt ihr jedoch die mediale Aufmerksamkeit verwehrt, wodurch sie kaum Chancen auf eine bedeutende Rolle bekommt. Elias ist ein begnadeter und berühmter Eishockeyspieler, dem zu Unrecht ständig wechselnde Frauengeschichten nachgesagt werden. Zusätzlich steckt er sportlich in einer Flaute und wartet verzweifelt auf sein nächstes Tor. Gemeinsam beschließen die beiden, eine Fake-Beziehung einzugehen, um sich gegenseitig zu helfen – denn was sollte dabei schon schiefgehen?
Der Einstieg in die Geschichte wirkte auf mich zunächst etwas holprig. Doch sobald ich richtig angekommen war, konnte mich der flüssige und leichte Schreibstil der Autorin wieder überzeugen. Besonders gut gelingt es ihr dabei, Emotionen authentisch zu transportieren und den Figuren Tiefe zu verleihen.
Sage mochte ich mit ihrer schlagfertigen, selbstbewussten Art sehr, denn sie bringt frischen Wind in die Geschichte. Elias hingegen ist trotz seines Bekanntheitsgrades angenehm bodenständig und unglaublich liebevoll. Vor allem sein Umgang mit Sages Bruder war einfach herzerwärmend.
Auch Aiden und Summer aus dem ersten Band haben immer wieder kleine Auftritte, was ich als schönes Easter Egg empfand. Ihre Einbindung wirkte stimmig und bereicherte für mich die Geschichte.
Den einzigen Kritikpunkt sehe ich beim Ende: Meiner Meinung nach hätte die Geschichte etwas früher abgeschlossen werden können. Einige Szenen wirkten unnötig in die Länge gezogen. Auch der Epilog war mir etwas zu überladen – innerhalb von drei Jahren erleben die beiden gefühlt alle großen Lebensziele im Schnelldurchlauf.
Insgesamt ist „Spiral“ jedoch eine gelungene Sports-Romance mit dem beliebten Fake-Dating-Trope und findet sicher bei allen Lesenden Anklang, die auch den ersten Band mochten.

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