Guter Auftakt, aber nicht überragend
FöhnlageErster Fall für Kommissar Jennerwein und der Beginn einer großartigen Alpenkrimireihe.
Nach Rita Falk mein zweiter Alpenkrimi-Autor und so komplett anders als die Eberhofer-Reihe. Spannung und gleichzeitig ...
Erster Fall für Kommissar Jennerwein und der Beginn einer großartigen Alpenkrimireihe.
Nach Rita Falk mein zweiter Alpenkrimi-Autor und so komplett anders als die Eberhofer-Reihe. Spannung und gleichzeitig auch Witz mit einem etwas zynischen und kauzigen Hauptkommissar, den man aber trotzdem oder gerade deswegen sofort ins Herz schließt.
Ein idyllischer und nicht namentlich genannter Kurort in den bayerischen Alpen wird Schauplatz eines grausamen Unfalls. Oder eines Mordes? Oder eines Selbstmordes? Ein Mann stürzt während eines Konzerts von der Decke ins Publikum. Zwei Toten sind die Folge. Zu Beginn des Romans scheint vieles unklar. Doch Kommissar Jennerwein trotzt dem voralpenländischen Föhn und dem häufig etwas unkooperierenden und mafiösen Bestatter-Ehepaar Grasegger. Gemeinsam mit seinem Team, das aus vielen unterschiedlichen Typen besteht, macht er sich an die Lösung des Falls.
Manchmal etwas zu viele Handlungsstränge, was das Lesen teilweise anstrengend macht. Schön dafür ist der bayerische Dialekt und die verschiedenen Charaktere, die die Ermittlung erst richtig realistisch wirken lassen.
Insgesamt manchmal etwas langatmig, aber das Durchhalten lohnt sich auf jeden Fall. Guter Auftakt für eine Kultreihe aus dem bayerischen Voralpenland.