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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2025

Nicht unser Geschmack

Super-Dad und die explodierende Kacke
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Ein verrückter Erfinder hat gedroht, in einer Woche alle Schulen explodieren zu lassen. Bis dahin geht jeden Tag ein anderes Gebäude in die Luft. Super-Dad, der von Beruf Polizist ist, ist sofort an dem ...

Ein verrückter Erfinder hat gedroht, in einer Woche alle Schulen explodieren zu lassen. Bis dahin geht jeden Tag ein anderes Gebäude in die Luft. Super-Dad, der von Beruf Polizist ist, ist sofort an dem Fall dran. Jedoch ist er so eine Pappnase, dass seine Tochter Oona den Fall wohl eher lösen wird.
Die Handlung an sich ist okay und meist nachvollziehbar, doch auch sehr skurril. Ob Kinder die Witze und Andeutungen überhaupt verstehen? Wir finden alles zu sehr übertrieben und vieles an den Haaren herbeigezogen. Die Geschichten von Super-Dad werden als Comic-Krimireihe angepriesen. Doch wer einen richtigen Comic erwartet, ist hier falsch. Der Textanteil ist ziemlich hoch, dazu gibt es auf jeder Seite farbig gezeichnete Bilder, die aber nicht wirklich etwas mit einem Comic zu tun haben. Die Geschichte ist in relativ kurzen Kapiteln unterteilt: es sind 30 Kapitel auf 176 Seiten.

Fazit: Die Handlung konnte uns nicht wirklich überzeugen und auch der Humor ist leider nicht so ganz unser Geschmack. Mein Kind und ich sind uns einig, dass wir dem Buch daher nicht mehr als 3 Sterne geben können.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Ich wollte die Geschichte wirklich mögen

Degrees of Engagement
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Bianca hat endlich ihren Doktortitel in der Tasche, doch auf der abendlichen Feier lässt sich keiner ihrer Lieblingsmenschen blicken. Als sie am nächsten Tag jedoch verkündet, verlobt zu sein, sind sie ...

Bianca hat endlich ihren Doktortitel in der Tasche, doch auf der abendlichen Feier lässt sich keiner ihrer Lieblingsmenschen blicken. Als sie am nächsten Tag jedoch verkündet, verlobt zu sein, sind sie alle begeistert und schmeißen gleich einen Empfang für sie und ihrem Verlobten Xavier. Dieser ist ein Kommilitone.

Den Einstieg in die Geschichte fand ich gelungen und ich bin mit dem Schreibstil gut zurechtgekommen. Erst im weiteren Verlauf ist mir beim Lesen aufgefallen, dass die Dialoge öfters recht holprig sind. Dies betraf auch die Übergänge von Absätzen bzw. Kapiteln. Manchmal hab ich gedacht, ich hätte einen Seite überblättert oder einen Abschnitt überlesen. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass viele Sätze in der wörtlichen Rede unvollendet blieben und nur mit drei Pünktchen endete. Entweder, weil die Figur nicht wusste, was sie genau sagen sollte oder wie sie sich ausdrücken sollte. Oder vielleicht wusste die Autorin selbst nicht, was sie da schreiben soll? Ich fand es irgendwie nervig, weil es meiner Meinung nach zu oft vorkam.

Die Kapitel werden zwar im Wechsel von bzw. über Bianca und Xavier erzählt, dabei aber aus Sicht einer 3. Person. Daher blieben mir die Figuren leider zu blass und unnahbar. Auch der Humor und der Spice kamen dadurch weniger rüber. Die ganze Thematik darum, dass ein akademischer Titel weniger wert sei als eine Hochzeit/ Kinder/ etc. und dass es als Frau sowieso schwieriger ist, sich akademisch zu beweisen, fand ich aber gut dargestellt. Insgesamt fand ich das Buch schon ganz nett und lesenswert. Mehr aber auch nicht.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Für Fans des Eishockeysports

Bock auf Eishockey
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Das Buch umfasst 272 Seiten und beginnt mit einer kleinen Einleitung durch den Autor. Anschließend werden 21 persönliche Geschichten erzählt, welche immer einen kleinen Steckbrief zur Person vorangehen. ...

Das Buch umfasst 272 Seiten und beginnt mit einer kleinen Einleitung durch den Autor. Anschließend werden 21 persönliche Geschichten erzählt, welche immer einen kleinen Steckbrief zur Person vorangehen.

Es handelt sich somit um eine Sammlung diverser (Lebens-) Geschichten von ganz verschiedenen Personen, nicht nur Eishockey-Stars sondern auch Leuten, die einen besonderen Bezug zu diesem Sport haben.

Der Erzählstil ist recht einfach und natürlich gehalten. Daher liest sich das Buch gut und relativ schnell weg. Die Geschichten sind teilweise ganz unterhaltsam, auch wenn ich nicht alle Leute kenne. Manche Geschichten sind wiederum auch etwas langweilig und nicht so spannend. Sie sind dann nur wie eine Aufzählung der Erfolge bzw Misserfolge. Mir hat dabei manchmal die persönliche Note gefehlt, wenn es kaum oder nur wenig um Gefühle ging. Da hat auch der einfache Schreibstil dazu beigetragen, dass die Geschichte dann sehr emotionslos bei mir ankam. Ich würde sagen, dass das Buch für sehr Interessierte und für absolute Fans des Eishockeysports geeignet ist.

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Veröffentlicht am 28.12.2024

Gutes Thema,  holprige Umsetzung

Streit! Und nun? Das artgerecht-Bilderbuch von Nicola Schmidt
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Die Tierkinder aus dem Wald treffen sich auf dem Spielplatz zum Spielen. Da kommt es des Öfteren zum Streit. Zum Beispiel will jeder mal der Erste beim Rutschen sein. Sobald ein Konflikt auftaucht, steht ...

Die Tierkinder aus dem Wald treffen sich auf dem Spielplatz zum Spielen. Da kommt es des Öfteren zum Streit. Zum Beispiel will jeder mal der Erste beim Rutschen sein. Sobald ein Konflikt auftaucht, steht einer der Erwachsenen zur Seite und fragt, wie das Problem gelöst und der Streit beendet werden kann.

Wie im Nachwort der Autorin erklärt wird, ist es besser, wenn Kinder lernen, selbst mit Streit umgehen zu können und auf Problemlösungen zu kommen, statt es von den Erwachsenen vorgegeben zu bekommen. Ich finde die Thematik als Kinderbuch richtig gut, jedoch ist hier die Umsetzung meiner Meinung nach nicht so sehr gelungen. Zum einen gefällt mir die Darstellung der Tiere, besonders des Hirsches, der wie ein Bär aussieht, nicht wirklich. Zum anderen werden in dem Buch zwar vier Konflikte und deren Lösungen darstellt, jedoch ist der Aufbau identisch und daher langweilig. Auch sind die Lösungsansätze mitunter nicht immer konstruktiv. Sehr gut gefallen haben mir aber die Bilderrätsel auf den letzten Seiten, wofür man die Antworten im Buch findet.

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Veröffentlicht am 21.12.2024

Plötzlich Diebin und Schätzjägerin

Amanda Black – Die Mission beginnt
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Amanda erfährt an ihrem 12. Geburtstag, dass sie die letzte Nachfahrin einer Schatzjäger-Familie ist und zu ihrem Erbe eine große, wenn auch etwas in die Jahre gekommene Villa gehört. Mit dem Umzug in ...

Amanda erfährt an ihrem 12. Geburtstag, dass sie die letzte Nachfahrin einer Schatzjäger-Familie ist und zu ihrem Erbe eine große, wenn auch etwas in die Jahre gekommene Villa gehört. Mit dem Umzug in dieses Haus muss sie auch die Schule wechseln und findet gleich am ersten Tag einen neuen Freund. Dieser ist ihr bei ihrer Suche und Ausbildung behilflich... vielleicht nicht ganz uneigennützig.

Das Buch ist der erste Teil einer Action-Abenteuer-Reihe, bestehend aus mindestens 4 Teilen. Das Buch wird für Kinder ab 9 Jahren empfohlen. Es hat circa 200 Seiten und die Schrift ist nicht zu klein und mit Zeilenabstand, so dass die Geschichte wirklich gut und recht schnell von 9-jährigen Kindern lesbar ist.

Die Geschichte war ganz nett, hat mich als Erwachsene aber nicht ganz überzeugen können. Die Freundschaft zwischen Amanda und Eric ging mir zu schnell. Die große Villa war sehr mysteriös, überall Geheimgänge und zusätzliche Räume. Die Tante und der Butler, welche beide die Ausbildung von Amanda übernehmen, sprechen oft sehr rätselhaft. Eigentlich soll Amanda alles selbst herausfinden, zum Beispiel auch, welche Ausbildung ihr überhaupt bevorsteht. Manche Taten und Handlungen von Amanda sind nicht so ganz schlüssig oder nachvollziehbar. Der Schreibstil ist einfach und von Kindern zu verstehen. Die Geschichte ist an sich erstmal abgeschlossen, also endet nicht mit einem riesen Cliffhanger, aber man weiß, dass das nächste Abenteuer schon bevorsteht.

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