Für mich der schwächste Teil, aber trotzdem gut
Wie die Stille unter WasserWie die Stille unter Wasser ist bereits der dritte Teil aus der Romance-Elements-Reihe, die man aber unabhängig voneinander lesen kann.
Wer mich kennt weiß, wie sehr ich diesem Roman entgegen gefiebert ...
Wie die Stille unter Wasser ist bereits der dritte Teil aus der Romance-Elements-Reihe, die man aber unabhängig voneinander lesen kann.
Wer mich kennt weiß, wie sehr ich diesem Roman entgegen gefiebert habe, da „Wie die Luft zum Atmen“ zu meinen Highlights 2017 gehörte. Auch der Nachfolger „Wie das Feuer zwischen uns“ war wirklich toll“ und so hab ich Freudensprünge gemacht, als ich endlich diesen Teil in den Händen hielt.
Abgesehen davon ist das Cover auch wieder richtig schön, vielleicht sogar das Schönste. Sie gehören einfach zusammen ins Regal.
Jetzt aber zur Story.
Dieses Mal geht es um die 6jährige Maggie, die zu Beginn der Geschichte, zusammen mit ihren Papa, nach Wisconsin zieht. Ihr Papa, der immer mal wieder Beziehungen hatte, die aber nie lange hielten. Doch dieses Mal hat er sich in eine Frau verliebt, wovon er glaubt, dass es die Richtige sei. Katie hat selbst zwei Kinder in Maggies Alter. Ihr Vater verspricht ihr, es sei das letzte Mal, dass sie sich an eine neue Mutter gewöhnen muss und so ziehen die Zwei zu Katie und den Kindern.
In den nächsten vier Jahren schaffen es tatsächlich alle, zu einer richtigen Familie zusammen zu wachsen. Die Kinder sagen sogar Mum und Dad. Auch ein Freund, der Kinder, - Brooks, gehört fast schon zur Familie, weil er ständig da ist. In ihn hat Maggie sich auch verliebt. Da Maggie aufgeschlossen, mutig und ziemlich verliebt ist, erzählt sie Brooks, in Briefen, immer wieder, sie würden heiraten. Doch Brooks ist nur genervt von Maggie und antwortet ziemlich gemein, denn welcher 10 jährige Junge mag schon gerne Mädchen? Maggie aber, mit ihrer süßen und fast aufdringlichen Art, schafft es, dass Brooks und sie sich küssen, was Brooks dann auch irgendwie gefiel.
Also stimmte er der Kinderhochzeit zu und so verabredeten sie sich, an einem Tag im Wald, schon mal für die Hochzeit zu proben.
Dass dieser Tag, der Tag werden wird, der Maggie traumatisiert und ihr die Stimme klaut, ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand.
Weitere 8 Jahre später und Maggie kann immer noch nicht sprechen. Sie lebt nur in ihren vier Wänden, zurückgezogen, mit ihren Büchern.
Eines Tages passiert etwas wovon sie niemals zu träumen wagte,
aber alles Gute scheint ihr nicht gegönnt….
In dieser Geschichte begleiten wir Maggie und ihre Familie über 22 Jahre lang, was wahrscheinlich der Grund war, dass man mit Maggie mitleidet. Man ist mit ihr einfach gewachsen!
Für mich war dieser Teil trotzdem der Schwächste aus der Reihe, wenngleich er nicht schlecht war. Ich denke, es liegt daran, dass die Autorin, trotz der unterschiedlichen Geschichten, immer dieses gleiche Muster hat. Was mich beim ersten Mal noch zutiefst berührt hat und mir die Kinnlade hat runterklappen lassen, konnte ich hier schon erahnen.
Da ich mich aber auch zu den Brittainy C. Cherry Fans zähle, hoffe ich einfach, dass der letzte Teil, der im Sommer erscheint, mich noch mal richtig überzeugen kann, wie der Erste.
Trotzdem eine Reihe, die ich jedem empfehlen möchte, der Herz-Schmerz mag. Ein Hingucker sind sie allemal.