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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2025

Besonders!

Volltod
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Dem Autoren ist mit „C.A. Mayer“ ein Urban Fantasy-Roman gelungen, der anders ist. Der Schreibstil ist extrem unterhaltsam, der Humor ist (tief)schwarz- und anders.
Angel hat eine Überdosis genommen- sie ...

Dem Autoren ist mit „C.A. Mayer“ ein Urban Fantasy-Roman gelungen, der anders ist. Der Schreibstil ist extrem unterhaltsam, der Humor ist (tief)schwarz- und anders.
Angel hat eine Überdosis genommen- sie findet den Weg ins Licht und lernt dort ihren Führungsengel kennen. Aber die Zeit ist noch nicht ganz reif für sie, dort zu bleiben. Sie kann auch nicht mehr ins Leben zurück kehren. Aber sie kann ein Engel der Extraklsse werden. Dazu muss sie eine sogenannte „verloren“ Seele retten. Und im Rotlichtmilieu findet sie diesen Menschen:Lia, 7 Jahre alt. Ihre Mutter ist Tänzerin in der Bar „Devils Paradise“ und heißt Luzi. Um Lia zu retten, muss Angel die Seele ihrer Mutter retten. Aber das ist nicht leicht. Denn viele Menschen, darunter natürlich auch Zuhälter, stehen ihrem Vorhaben im Weg. Kann sie es trotzdem schaffen?
Der schwarze Humor hatte mich schnell. Ich habe viel gelacht, denn der Roman ist einfach voll davon. Und damit ist „Volltod“ ein herrlich unterhaltsamer Roman. Schwarzer Humor trifft auf Urban Fantasy voller Spaß, aber auch tiefgründige Themen kommen nicht zu kurz.
Die Protagonisten sind so lebhaft und mitreissend aufgebaut, der Storyplott ist spannend, unterhaltsam, der Autor hat dazu einen bildhaften Schreibstil, der einfach witzig und direkt ist. Da bleibt kein Auge trocken!
Aber: „Volltod“ berührt auch. Denn hinter der scheinbar tiefschwarzen, humorvollen Geschichte stecken Schicksale. Menschen, die vom Weg abgekommen sind, verlorene Seelen, die gerettet werden müssen. Und das berührt mich sehr.
Ich bin begeistert. Ich hätte beim Lesen des Klappentextes niemals erwartet, dass mich „Volltod“ so catchen würde. Ich habe es sehr genossen, bin durch die Seiten geflogen und konnte es nicht weglegen. Ich brauche mehr Romane von C.A. Mayer. Eine Bereicherung für jeden Leser!
5/5 *

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Berührend

Wie fühlt es sich an?
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Seit langer Zeit liebe ich die Bücher von Sophie Kinsella. Mit ihrem Humor und dem super flüssigen Schreibstil, hat sie in den 200er Jahren mein Herz erobert. Doch jetzt schlägt sie im Buch „Wie fühlt ...

Seit langer Zeit liebe ich die Bücher von Sophie Kinsella. Mit ihrem Humor und dem super flüssigen Schreibstil, hat sie in den 200er Jahren mein Herz erobert. Doch jetzt schlägt sie im Buch „Wie fühlt es sich an?“ eher leisere, nachdenkliche Töne an. Und das hat einen tragischenen Grund…

Sophie Kinsella berichtet auf literarische Weise von ihrer Krebsdiagnose und der Zeit danach. Sie ist also Hauptprotagonistin Eve. Und „Wie fühlt es sich an?“ hat mich wirklich sehr berührt.

Eve findet sich eines Tages im Krankenhaus wieder und erfährt die schlimme Diagnose: sie hat einen Hirntumor und dieser wurde operativ entfernt. Ihr geliebter Mann Nick ist an ihrer Seite. Und durch die OP verändert sich Eves ganzes Leben. Alles, was selbstverständlich war, muss sie neu erlernen: das Laufen, das Reden, das Schreiben, einfache Dinge des Alltags. Außerdem besteht die Gefahr, dass sie nie wieder dieselbe Person sein wird. Denn der Tumor hat vieles verändert. In ihr, in ihrem Leben und sie weiß nicht, ob sie jemals wieder heilen wird. Und dann steht sie vor dem Moment, in dem sie ihren Kids die ganze Situation erklären muss. Ihr bisheriges Leben scheint in Trümmern zu liegen. Sie muss mit der Unsicherheit leben. Aber dann beginnt Eve, die kleinen Dinge zu sehen, die so wertvoll sind. Die Zeit mit ihrem Mann, das Händchenhalten mit ihm, die Tasse Tee in der Frühe, die Auszeit mit ihren Kindern und vieles mehr. Sie beginnt, neuen Lebensmut zu fassen.

Sophie Kinsella bekam 2020 die Diagnose, einen agressive Hirnturmor zu haben. Sie ist noch immer in Therapie, aber hat die Hoffnung nicht aufgegeben. Und genau diese Hoffnung legt sie auch in die starke, authentische Gestaltung der Eve. Eine wunderbare Frau, die nicht aufgibt, obwohl ihre Zukunft ungewiss ist. Dieser Kurzroman hat mich sehr berührt, denn Krebs hat in meiner Familie leider immer eine Rolle gespielt. Als ich 9 war, erkrankte meine Mutter an Brustkrebs, dann verlor ich meinen Lieblingsonkel an einen Gehirntumor. Diese Krankheit ist so fordernd, so ungerecht. Sie stellt einfach so alles auf den Kopf und ist sehr besitzergreifend. Aber es gibt auch Dinge, die man trotz der Brutalität der Erkrankung nicht aus den Augen verlieren darf. Dinge und Werte. Liebe. Familie. Freunde. Zeit.



Mit „Wie fühlt es sich an?“ ist Sophie Kinsella ein authentischer Roman voller Tragik, Drama, Nachdenklichkeit gelungen, der mich sehr betroffen gemacht hat. Doch sie schenkt uns auch Hoffnung und Zuversicht und die Message, dass am Ende eines Tunnels immer Licht auf uns wartet. Egal, wie dunkel die Tage sind, es gibt immer etwas, was unser Leben wieder erleuchtet.

Der Schreibstil ist sehr einfühlsam, intensiv und mitreissend. Er ist gut verständlich und verpackt dieses traurige Thema in ein literarisches, sensibles Gewand. Stark und gefühlvoll.

Dieses Buch empfehle ich von Herzen!

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Buntes Kinderbuch

Peanut Jones und die Stadt der Bilder
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Chroma ist die Stadt der Bilder- und genau dorthin geht unsere literarische Reise.

Peanut liebt es, zu zeichnen und es hat eine magische Wirkung auf sie. Aber da sind ihre Probleme, die auch das Zeichnen ...



Chroma ist die Stadt der Bilder- und genau dorthin geht unsere literarische Reise.

Peanut liebt es, zu zeichnen und es hat eine magische Wirkung auf sie. Aber da sind ihre Probleme, die auch das Zeichnen nicht lösen kann. Ihr Vater ist verschollen und sie landet auf einer neuen Schule, die nicht besonders spannend ist. Aber dann findet Peanut plötzlich einen komischen Bleistift: er hat magische Kräfte. Alles, was sie zeichnet, wird fortan real. Und für Hobbykünstlerin Peanut ist das ein absolutes Geschenk. Sie landet in einer Welt voller Bilder, Kreativität und Farbe- aber auch voller Risiken und Gefahren. Und dann kommt Peanut in Chroma, der Stadt der Bilder, an. Sie erhält Hinweise darauf, was mit ihrem Papa passiert ist und geht auf die Suche. Und wird gleichzeitig zu neuen Kunstwerken inspiriert…

Hach, so ein tolles Buch! Die Idee finde ich wirklich super, ich mag Peanut auch unheimlich gerne. Sie ist lebensfroh, mutig und gibt nicht auf. Sie vermisst ihren Vater, aber macht das beste aus ihrem Leben. Als sie den Bleistift findet, beginnt das wahre Abenteuer. Ein Abenteuer, welches ihr vielleicht zeigt, was mit ihm passiert ist?

Der Schreibstil ist einfach gut. Flüssig, kindgerecht, empathisch und locker leicht. Ich konnte schnell in die Geschichte von Peanut eintauchen und sie hat mir großen Spaß bereitet. Chroma ist eine ganz besondere Stadt in einer ebenso besonderen Welt. Es geht ums Zeichnen, um Wünsche, um die Kraft der Hoffnung und so viel mehr.

Ein absolutes Highlight, welches eure Kids lieben werden.

Eine Hommage an die Magie des Zeichnens.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Eine wunderbare Romanze im Big Apple

Wir treffen uns in New York
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Über Weihnachten begleitete mich diese wunderbare Romanze.

Kathleen „Katee Rose“ galt als Amerikas großer Star und Talent. Sie war der absolut gefeierte Popstar und bildete mit Ryan, einem Boybandsänger, ...

Über Weihnachten begleitete mich diese wunderbare Romanze.

Kathleen „Katee Rose“ galt als Amerikas großer Star und Talent. Sie war der absolut gefeierte Popstar und bildete mit Ryan, einem Boybandsänger, das perfekte Traumpaar. Aber der Ruhm hatte seine Schattenseiten. Katee kam nicht mehr damit klar und verbrachte eine Nacht mit Ryans Kollegen Cal, zu dem sie sich stark angezogen fühlte. Damit war die Beziehung Geschichte. Jetzt ist Katee wieder Katleen und füht ein ganz anderes Leben fernab des Ruhms. Bis Cal wieder in ihr Leben tritt und ihr eine Hauptrolle in einem Musical am legendären Broadway anbietet. Das ist natürlich ihr Traum und sie sagt zu. Doch dieses Mal wird sie Cals Anziehungskraft ignorieren und wird sich ihr nicht mehr hinlegen. Zu blöd aber auch, dass sie eng zusammen arbeiten müssen und die Anziehung zu stark ist… aber da ist noch die Vergangenheit, welche Kathleen eigentlich hinter sich gelassen hat.

Der Klappentext verspricht nicht zuviel! Ich habe dieses Buch verschlungen. Auf der einen Seite ist es die Geschichte rund um Kathleen, die mich wirklich fasziniert hat. Eine Geschichte, die auch in der Realität so abgelaufen sein könnte. Denn auch real gibt es Popstars, die frühen und großen Ruhm erleben, aber nicht mit ihm klar kommen. In diesem Fall zieht sich Kathleen aus der Öffentlichkeit zurück. Sie bildete mit einem Boybandsänger das Traumpaar, aber dann betrügt sie ihn mit Cal, zu dem sie sich stark hingezogen fühlt. Die Autorin schafft es, mich mit ihrem Schreibstil komplett in die Story zu ziehen. Er ist locker leicht, aber auch gefühlvoll und sehr bildhaft. Sie verleiht dem Storyplott ausreichend Gefühl und Tiefgründigkeit. Denn es geht nicht nur um Stars, um Ruhm, sondern um Gefühle.

Ich habe mit Kathleen mitgelitten, mitgefiebert. Die tiefen Gefühle für Cal, die sie nie ganz hinter sich gelassen hat, flackern wieder auf und sie muss sich ihnen stellen. Kathleen ist eine vielschichtige Protagonistin mit teilweise widersprüchlichen Gefühlen. Sie versucht, gegen ihre eigenen Gefühle anzukämpfen, die aber stärker sind. Cal ist auch ein interesanter Charakter, so viel besser als Ryan, der mir viel zu glatt ist.

Letzten Endes ist „Wir treffen uns in New York“ eine intensive, bittersüße Liebesgeschichte voller großer Gefühle und Unterhaltung. Ein angenehmes Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Einfühlsam

Dieses Band zwischen uns
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Mit „Dieses Band zwischen uns“ habe ich ein wunderbares, hoch emotionales Buch von Amand Becker lesen dürfen.

„Manchmal muss man loslassen, um allen Widerständen zum Trotz den Weg zum Glück zu finden. ...

Mit „Dieses Band zwischen uns“ habe ich ein wunderbares, hoch emotionales Buch von Amand Becker lesen dürfen.

„Manchmal muss man loslassen, um allen Widerständen zum Trotz den Weg zum Glück zu finden. „



Bisher war Nick Falkner ein Workaholic. Für die Agentur, die er mit seinen Geschwistern gegründet hat, arbeitet er hart und reist in der Welt herum. Aber jetzt soll sich das ändern. Er will sich mehr seiner Familie widmen und zu sich selbst zurück finden.
Dann ist da Noch Sophia. Eine sanfte, introvertierte junge Frau, deren Liebe zu einem Mann unerwidert bleibt. Sie hat drei engste Freundinnen, nun steht Halloween an und Sophia will sich endlich von dieser unglücklichen Liebe lösen, um frei zu sein für einen neuen Mann. Aber dann begegnet sie Nick und alles ändert sich: sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen, aber zwischen ihnen steht etwas, womit sie nicht gerechnet haben…Ihre Liebe ist schwierig und steht vor großen Hindernissen…

Geschrieben ist das Buch aus der jeweiligen Sicht der beiden Hauptprotagonisten. Das ermöglicht einen wunderbar flüssigen Lesefluss und wir Leser:innen können ganz tief in die Gedanken der Beiden eintauchen.

Ich habe Sophia direkt in mein Herz geschlossen. Sie ist sehr schüchtern, was ihr das Leben oft schwer macht. Sie fühlt sich oft nicht verstanden von ihren Mitmenschen, außerdem belastet eine unerwiderte Liebe seit geraumer Zeit ihr Herz.
Nick hingegen ist der selbstbewusste Mann, der zu viel arbeitet und eine verletzliche Seite hat, die immer häufiger in Erscheinung tritt.
Zwei unterschiedliche Menschen, die einander begegnen und spüren, dass sich nach und nach Vertrauen aufbaut und etwas starkes sie miteinander verbindet. Die Geschichte zwischen ihnen entwickelt sich langsam, was sie umso emotionaler und fassbarer macht. Mir hat es gut gefallen, wie die Beiden zueinander finden. Aufgelockert wird der Storyplott durch die Kapitel mit Sophias Freundinnen und den Situationen mit Nicks Geschwistern.

Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil. Er ist hochemotional, dadurch sehr mitreissend, aber auch sehr flüssig und leicht. Kurz gesagt: genau der richtige Schreibstil für diese Slow-Burn-Romance.

„Dieses Band zwischen uns“ berührt mich sehr, geht mir unter die Haut. Dies liegt vor allem an den authentischen Protagonisten, aber auch am Schreibstil und die eine oder andere Überraschung/ Wende im Storyplott.

Ich habe es sehr genossen, die Geschichte von Nick und Sophia lesen zu dürfen und habe damit eine Autorin neu für mich entdeckt. Eine Liebesgeschichte voller Intensität, Gefühl und Überraschung. So, so schön!

Ein wunderbarer Romance-Roman über alte Bänder, die man lösen muss, um ein ganz besonderes Band zu einem Menschen knüpfen zu können.

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