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Veröffentlicht am 04.02.2025

Wieder ein spannender Fall

Grenzfall - In der Stille des Waldes
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Alexa Jahn und Bernhard Krammer bleibt nach dem letzten Fall keine Zeit zum Verschnaufen. Alexa, die noch mit einer Verletzung zu kämpfen hat, begleitet spontan ihren ehemaligen Kollegen Jan auf der Suche ...

Alexa Jahn und Bernhard Krammer bleibt nach dem letzten Fall keine Zeit zum Verschnaufen. Alexa, die noch mit einer Verletzung zu kämpfen hat, begleitet spontan ihren ehemaligen Kollegen Jan auf der Suche nach einem Zeugen in einem alten gemeinsamen Fall. Neue Hinweise deuten darauf hin, dass die beiden damals den Falschen verhaftet haben. Krammer ist indes mit einem seltsamen Fund beschäftigt. Auf einer Baustelle werden zwei ausgestopfte Dachse gefunden. Im Inneren: Babykleidung. Er macht sich auf die Suche nach dem Präparator der Dachse, der gemeinsam mit seinem Sohn verschwunden ist. Auch von dessen Frau fehlt jetzt jede Spur. Die örtliche Polizei will den Fall zu den Akten legen, aber sein Gefühl sagt ihm, dass da etwas dahinter steckt. Etwas Tragisches.

Das Buch knüpft wieder direkt an das Ende des zweiten Teils an. Ohne Pause geht es für die beiden Ermittler weiter. Abwechselnd ist der Leser mit Alexa und Krammer unterwegs. Weil ich Krammers Fall interessanter fand als Alexas, hat mich der ständige Wechsel bei jedem Kapitel etwas gestört. Es geht immer nur schrittweise voran. Beide Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben. Ab und an wird in kursiver Schrift die Sichtweise von anderen Personen eingestreut - ER oder SIE. Lange weiß man nicht, mit welchem Fall diese Einschübe zu tun haben, nur ganz langsam kommt man dahinter. Die Auflösung hat mir dann wieder gut gefallen, wenn sie auch nicht so überraschend wie die letzte war. 

Das Buch endet mit einem Cliffhanger. Es geht also spannend weiter in Band 4. Ich bin dabei! 

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Aus Krimidinner wird Realität

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Jonathan und seine Verlobte Lotta haben ihre alten Freunde Hanna, Tristan und Kiano zu einem Krimidinner in ein abgelegenes Restaurant in der Eiffel eingeladen. Krimidinner waren ihr Hobby. Bis vor fünf ...

Jonathan und seine Verlobte Lotta haben ihre alten Freunde Hanna, Tristan und Kiano zu einem Krimidinner in ein abgelegenes Restaurant in der Eiffel eingeladen. Krimidinner waren ihr Hobby. Bis vor fünf Jahren, als die sechste im Bunde, Maria, auf einem gemeinsam besuchten Festival spurlos verschwand und nie wieder aufgetaucht ist. Das Spiel soll an alte Zeiten anknüpfen und die entstandenen Risse in der Freundschaft wieder kitten. Aber schnell merken die Fünf: Der Fall, den sie lösen sollen, ist nicht fiktiv. Zu viele Parallelen zu Marias Verschwinden tauchen auf. Erinnerungen kommen hoch. Und mit ihnen die zentrale Frage: Wer am Tisch könnte ein Mörder sein?

Ich mag die Kapiteleinleitungen. "Gereicht wird ein Gin Tonic mit bestem Hendrick's Gin und einem Spritzer unerwünschter Erinnerungen". Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Fünf auf zwei Zeitebenen. Damals und heute. Nach und nach stellt sich heraus, dass alle Fünf ein Mordmotiv gehabt hätten.

Das abgelegene Restaurant, dazu noch ein Sturm, der es unmöglich macht, die Location zu verlassen, die sich aufheizende Stimmung, Lügen, Verrat und Geheimnisse – das alles zusammen kreiert eine spannende Atmosphäre, die es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Stellenweise war mir die Sprache zu vulgär, es wurden zu viele Drogen zu leichtfertig und selbstverständlich konsumiert, aber alles in allem ein fesselnder Krimi, der sich lohnt.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Gemütlicher Campingkrimi

Mord im Himmelreich
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Björn Kopernikus ist ehemaliger Schauspieler, dessen Traum es immer war, Tatortkommissar zu werden. Das hat leider nie geklappt und nun ist er mit seinem alten Camper Otto unterwegs. Gerade hat er sich ...

Björn Kopernikus ist ehemaliger Schauspieler, dessen Traum es immer war, Tatortkommissar zu werden. Das hat leider nie geklappt und nun ist er mit seinem alten Camper Otto unterwegs. Gerade hat er sich auf dem Campingplatz Himmelreich in der Nähe von Berlin niedergelassen, da wird die Idylle von einem Mord gestört. Das ist seine Chance, sein Tatortwissen anzuwenden. Gemeinsam mit der liebenswerten Künstlerin Annabelle Schäfer und dem kleinen Hund, der Zeuge des Mordes wurde, beginnt er seine eigenen Ermittlungen.

Andreas Winkelmanns Bücher kennt man eigentlich blutig, dieser hier ist ganz anders. Cosy Crime eben. Eher ruhig laufen die Ermittlungen, mit einer ordentlichen Portion Humor, einigen Klischees und schrulligen Charakteren. Dabei kommt allerdings auch wenig Spannung auf, was ich etwas schade fand. Erst zum Schluss nahm die Geschichte etwas mehr Fahrt auf. Trotzdem, ich habe mich im Himmelreich wohl gefühlt und da das Buch offenbar der Auftakt einer Serie ist, würde ich nicht ausschließen, hierher zurückzukehren.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Mörderin oder Opfer?

Anna O.
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Nachdem sie neben den Leichen ihrer Freunde gefunden wurde, wacht die junge Anna Ogilvy nicht mehr auf. Seit 4 Jahren schon liegt sie im Tiefschlaf, nichts kann sie wecken. Niemand weiß, was in dieser ...

Nachdem sie neben den Leichen ihrer Freunde gefunden wurde, wacht die junge Anna Ogilvy nicht mehr auf. Seit 4 Jahren schon liegt sie im Tiefschlaf, nichts kann sie wecken. Niemand weiß, was in dieser Nacht passiert ist. Hat Anna ihre Freunde getötet? Ist sie selbst Opfer eines Komplotts? Der Psychologe Dr. Benedict Prince soll nun schaffen, was niemandem bisher gelungen ist: Anna aufwecken und endlich herausfinden, was passiert ist.

Das Thema fand ich sehr interessant. Was ist eine Person imstande, im Schlaf zu tun? Kann man schlafwandelnd zum Mörder werden? Bald ist dem Leser klar, dass hier viel mehr dahinter steckt. Nach und nach werden Passagen aus Annas Tagebuch zitiert, ihre Kindheit und die Beziehung zu ihrer Familie und ihren nun toten Freunden offen gelegt. Zwischendurch zieht sich das Buch leider ziemlich in die Länge und verliert dadurch an Spannung, trotzdem ein guter Thriller.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Ein grausames Massaker und zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten

Refugium
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Mittsommer in Schweden. Die Familie Helander feiert wie immer ein großes Fest auf ihrer Schäreninsel, als der Alptraum seinen Lauf nimmt. Nur die Tochter der Familie überlebt das Massaker. Nicht weit entfernt ...

Mittsommer in Schweden. Die Familie Helander feiert wie immer ein großes Fest auf ihrer Schäreninsel, als der Alptraum seinen Lauf nimmt. Nur die Tochter der Familie überlebt das Massaker. Nicht weit entfernt verbringen die ehemalige Polizistin Julia Malmros und der Hacker Kim Ribbing den Tag und werden Zeugen des Verbrechens. Hacker Kim heftet sich an die digitalen Spuren, während Julia offline ermittelt.

Das Konstrukt ist sehr interessant – ein junger Hacker, traumatisiert und verstört, und eine ehemalige Polizistin, deutlich älter, die jetzt Krimis schreibt, aber das ermitteln nicht lassen kann. Die beiden ziehen sich magisch an, können nicht miteinander, aber auch nicht ohne. Gemeinsam versuchen sie das grausame Massaker aufzuklären. Jeder auf seine Weise und beide nicht ganz legal.

Schwedische Krimis haben immer so einen besonderen Flair, den ich sehr gern mag. Als Skandinavien Fan gefällt mir auch das Setting sehr gut. Die Story konnte mich nicht ganz überzeugen, etwas konstruiert, hier und da ziemlich drüber, teilweise sehr düster. Trotzdem hat mir der Auftakt der Reihe gefallen.

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