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Veröffentlicht am 26.05.2022

Konventionell und grausam

Düsterhof (Thriller)
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Hart und Hertzlich ermitteln. Schon dieses Namenswortspiel schreckte mich ab, aber dann habe ich das Buch doch gelesen.
Annabelle Hart ist Anwältin und kämpft für ihre Mandanten, der des Mordes an seiner ...

Hart und Hertzlich ermitteln. Schon dieses Namenswortspiel schreckte mich ab, aber dann habe ich das Buch doch gelesen.
Annabelle Hart ist Anwältin und kämpft für ihre Mandanten, der des Mordes an seiner Ex-Freundin beschuldigt wird. Felix Hertzlich ist ein etwas heruntergekommener Ex-Polizist und Privatermittler, der Hart bei ihren Nachforschungen unterstützt. Die Unschuld des Mandanten stellt sich bald heraus, aber wer hat die Frau dann umgebracht? Zudem wird eine weitere Leiche auf einem Pferdehof gefunden.
Dieses Buch erinnert mich an die Bücher von Fitzek, es werden ziemlich grundlos und ziemlich brachial Grausamkeiten geschildert, die nicht nötig wären. Das soll wahrscheinlich die Spannung erhöhen, aber die ergibt sich bei einem guten Krimi aus der psychologischen Situation und nicht aus grausamen Details. Zudem blieben die Personen blass und handelten oft sprunghaft.
Das war eindeutig nicht mein Buch!

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Nicht gelungen

Verbrenn das Negativ
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Laura Warren soll über die Dreharbeiten zu einer neuen Horrorserie schreiben, die sich auf einen Horrorfilm bezieht, bei dem sie als Kind mitgespielt hat. Nach den Dreharbeiten kam es damals zu seltsamen ...

Laura Warren soll über die Dreharbeiten zu einer neuen Horrorserie schreiben, die sich auf einen Horrorfilm bezieht, bei dem sie als Kind mitgespielt hat. Nach den Dreharbeiten kam es damals zu seltsamen Todesfällen, die Neuauflage weckt auch in Laura die alten Ängste. Dann gibt es einen neuen Todesfall...
Was eigentlich nach einem guten Plot klingt, lässt in der Ausführung viel zu wünschen übrig. Der Schreibstil ist simpel, es häufen sich schräge Bilder und eine unglücklich gewählte Wortwahl. Das kann nicht nur an der Übersetzung liegen.
Schon zu Beginn des Buches zieht es sich, es kommt keine Spannung auf. Die "Tonlage" ist fast immer gleichbleibend und ich hatte gehofft, dass es irgendwann noch die Kurve kriegt zu etwas, was einem Thriller nahekommt. Aber Fehlanzeige. Selbst beim Finale, das ja endlich spannend werden sollte, bleibt das Buch leider langweilig und ich habe es dann nur noch quer gelesen.
Es gibt so viele tolle Thriller, dieser ist Zeitverschwendung.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Enttäuschend

Sing mir vom Tod
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Das Buch erzählt die Geschichte zweier Gefängnisinsassinnen. Florence, genannt Florida, stammt aus reichem Haus und hat zusammen mit ihrem Freund einen Trailer angezündet. Ihre Zellengenossin Diosmary, ...

Das Buch erzählt die Geschichte zweier Gefängnisinsassinnen. Florence, genannt Florida, stammt aus reichem Haus und hat zusammen mit ihrem Freund einen Trailer angezündet. Ihre Zellengenossin Diosmary, genannt Dios, war in einige brutale Schlägereien verwickelt und hat wohl auch Menschen umgebracht. Sie ist auch im Gefängnis immer wieder brutal, setzt andere unter Druck und kommt deshalb mit allen Schweinereien durch. Als beide wegen der Pandemie vorzeitig entlassen werden, will Florida nach Los Angeles zu ihrer Mutter fahren. Dios hängt sich an sie dran und will Floridas "wahres Gesicht" zum Vorschein bringen.
Am Anfang fand ich das Buch noch recht spannend, aber irgendwann wurde es nur noch verwirrend und gewalttätig. Die Sprache ist brutal und auch die Taten sind nicht besser. Los Angeles gleicht einer Dystopie, dreckig und unerträglich.
Irgendwann konnte ich die Grausamkeit nicht mehr ertragen und habe die letzten hundert Seiten nur noch quer gelesen.
Nur ein Buch für sehr hartgesottene Leserinnen und Leser!

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Veröffentlicht am 03.04.2023

Für Banker

Die Zentrale
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Leider ist dieses Buch der mittlere Band einer Trilogie, was für mich sehr unbefriedigend war, denn den ersten Band hatte ich nicht gelesen und der dritte ist noch nicht erschienen. Da blieb das Ende offen ...

Leider ist dieses Buch der mittlere Band einer Trilogie, was für mich sehr unbefriedigend war, denn den ersten Band hatte ich nicht gelesen und der dritte ist noch nicht erschienen. Da blieb das Ende offen und das mag ich gar nicht.
Zwar nahm das Buch immer wieder Bezug auf die Ereignisse des ersten Bandes, aber es fehlten mir einige Vorinformationen über die junge Bankerin Laura Jacobs. Sie hat ein Gespür für krumme Dinger und wird deshalb in die Zentrale in FFM abgeordnet, wo sie dubiosen Praktiken auf die Spur kommen soll. Doch dann tun sich Abgründe auf und auch Laura gerät in direkte Gefahr.
Neben sehr viel Bankensprech, den ich nicht verstehe und der mich auch wenig interessiert, fand ich das Buch auch nicht spannend. Zwar gibt es eine ganze Reihe von Morden, aber die Geschichte bleibt flach und die Personen kann man nicht fassen.
Das ist eindeutig ein Buch für Banker und nicht für die normale Leserschaft. Von Veit Etzold bin ich eigentlich mehr gewohnt!

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Veröffentlicht am 28.03.2023

Wenig spannend

Fiese Brise in St. Peter-(M)Ording (St. Peter-Mording-Reihe 2)
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Ich hatte schon den ersten St.Peter-(M)Ording-Krimi gelesen und fand ihn ganz nett, aber von der Fortsetzung war ich enttäuscht.
Im Ort findet das jährliche Kegelturnier statt, zu dem die Gäste von weit ...

Ich hatte schon den ersten St.Peter-(M)Ording-Krimi gelesen und fand ihn ganz nett, aber von der Fortsetzung war ich enttäuscht.
Im Ort findet das jährliche Kegelturnier statt, zu dem die Gäste von weit her anreisen, der ganze Ort ist in Aufregung. In diesem Jahr haben Ilva und Ute, die wir schon aus dem ersten Buch kennen, die Organisation übernommen. Doch schon nach hundert Seiten liegt eine Leiche im Wohnmobil des Turnierfavoriten. Hat einer seiner Konkurrenten den unbeliebten und großkotzigen Mann umgebracht?
Eigentlich bin ich ein Fan von Nordseekrimis, denn ich liebe die Küste und den Menschenschlag. Aber wenn es 100 Seiten dauert, bis endlich etwas wie Spannung aufkommt, dann ist das nur noch öde. Vorher wird viel herumgefahren, mit Autos und Fahrrädern, es wird herumgeplänkelt und Dinge von hier nach dort geschoben. Den Mörder hatte ich auch schon bald identifiziert, es war zu naheliegend. Auch störten mich die gestelzten Dialoge.
Auch - wie schon bei anderen Büchern von Tanja Janz - stimmen die Abläufe zeitlich nicht. Liest eigentlich niemand die Bücher vor der Veröffentlichung gegen? Das sollte doch einem Lektorat auffallen!
Leider fand ich das Buch ärgerlich und kann nicht mehr als zwei Sterne geben.

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