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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2025

Phänomenal

Es werden schöne Tage kommen
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Nach den vielen doch sehr positiven Besprechungen und Meinungen zu dem Buch von Zach Williams, war ich doch sehr gespannt auf die Erzählungen.

Die zehn Geschichten des Autors zeigen menschliche Seiten ...

Nach den vielen doch sehr positiven Besprechungen und Meinungen zu dem Buch von Zach Williams, war ich doch sehr gespannt auf die Erzählungen.

Die zehn Geschichten des Autors zeigen menschliche Seiten und deren Auswirkungen auf teilweise sehr spaltende Art und Weise. Mich haben sie erreicht und auch der Schreibstil war absolut passend zu der Thematik gewählt.
Sowohl das Zeitgeschehen im Großen als auch das kleine zwischenmenschliche findet Platz und definiert manche Vorurteile regelrecht neu.

Ein kurzes Buch mit großem Charakter.

Veröffentlicht am 01.03.2025

beeindruckend

Der zweite Verdächtige
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Der 5. Fall für Rocco Eberhardt, Tobi und Dr. Jarmer ist gewohnt spannend und gibt weitreichende Einblicke in die Ermittlungsarbeit.

Rocco Eberhardt übernimmt die Verteidigung für Jan Staiger, ...

Der 5. Fall für Rocco Eberhardt, Tobi und Dr. Jarmer ist gewohnt spannend und gibt weitreichende Einblicke in die Ermittlungsarbeit.

Rocco Eberhardt übernimmt die Verteidigung für Jan Staiger, der seinen Bekannten nach einem Streit im Club mit Liquid Ecstasy getötet haben soll. Alle gefundenen Beweisstücke sprechen gegen ihn, doch er beteuert seine Unschuld. Rocco glaubt ihm und es gelingt Jan Staiger aus der Untersuchungshaft zu bekommen. Kurze Zeit später wird in einem anderen Club ein Toter mit den gleichen Todesanzeichen gefunden. Staiger wird verhaftet und es sieht anhand der Indizien nicht gut für ihn aus.

Wieder konnte mich das Autorenduo Schwieker und Tsokos mit diesem Fall komplett überzeugen. Besonders die abschließende Gerichtsverhandlung mit ihren Wendungen fand ich sehr aufschlussreich. Man merkt auf jeder Seite das realistische Fachwissen.

Ich hoffe, dass die Autoren es sich noch einmal überlegen und dies nicht wirklich der letzte Fall ist. Ein wenig Hoffnung bleibt nach der letzten Seite für mich bestehen.


Veröffentlicht am 06.02.2025

beeindruckend

Halbe Leben
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Susanne Gregor erzählt im Buch "Halbe Leben" die Geschichte von Klar und Paulina, zwei Frauen, die keine unterschiedlicheren Lebensentwürfe und Leben haben könnten.

Während Klara Steiner erfolgreich in ...

Susanne Gregor erzählt im Buch "Halbe Leben" die Geschichte von Klar und Paulina, zwei Frauen, die keine unterschiedlicheren Lebensentwürfe und Leben haben könnten.

Während Klara Steiner erfolgreich in ihrem Beruf aufgeht und die Betreuung und Erziehung ihres Kindes auf ihre Mutter Irene delegiert hat, zieht Klara in der Slowakei ihre beiden Kinder nach dem Auszug ihres Mannes alleine groß. Als Irene einen Schlaganfall hat, gerät das gut durchgetaktete Leben der Familie Steiner ins Wanken. Klara gibt sich alle Mühe, ihre Mutter zu versorgen, gerät allerdings schnell an ihre Grenzen. An diesem Punkt kommt Paulina ins Spiel, sie bekommt eine Stelle als Pflegekraft und kümmert sich um Irene. Dies bedeutet, dass sie alle 14 Tage zwischen ihrer Heimat und Österreich pendelt. Während der anderen Zeit versorgt ein Pfleger Irene.

Paulina gewinnt schnell die Herzen der Familie und wird gleichzeitig unentbehrlich in der Familie, gesehen wird sie allerdings nicht als Mensch, mit Sorgen und Gefühlen, sondern einfach nur als Pflegekraft. Selbst Klara, die sich eigentlich in ihre Situation einfinden können müsste, hat sie doch selber eine Tochter kann sich nicht in die Lebenswirklichkeit von Paulina eindenken.

Susanne Gregor gelingt es durch ihre ruhige Erzählweise ein beeindruckendes Bild über das Leben einer Pflegekraft in einem anderen Land.
Mich hat das Buch sehr berührt und beschäftigt, da alle Facetten eines "halben Lebens" beleuchtet werden.

Eine klare Leseempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 06.02.2025

ungewöhnlich

Verlassen
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Die gesamte Familie Snæberg hat sich zu einem Familientreffen zu Ehren ihres Firmengründers in einem Hotel eingemietet. Schon auf dem Weg zum extravaganten Hotel werden die einzelnen Familienmitglieder ...

Die gesamte Familie Snæberg hat sich zu einem Familientreffen zu Ehren ihres Firmengründers in einem Hotel eingemietet. Schon auf dem Weg zum extravaganten Hotel werden die einzelnen Familienmitglieder vorgestellt.

Im Hotel angekommen zeigt sich schnell, dass jeder Teilnehmer seine eigenen Probleme und Geheimnisse hat. Besonders dem Alkohol wird zugesprochen.
Maja, eine Freundin verschwindet, eine Leiche wird gefunden? Als Leser weiß ich bis zum Schluss nicht werd der/die Tote ist.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven der einzelnen Protagonisten, was anfangs bei mir zu etwas Verwirrung fühlt, da es einige sind und ich die Namen erst einmal zuordnen musste. Zur Unterstützung gibt es einen Stammbaum, an dem ich mich orientieren konnte.

Bei "Verlassen" handelt es sich um einen gemütlichen Island Krimi, der dennoch dermaßen spannend ist und für einige Überraschungen im Verlauf des Buches sorgt.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 07.01.2025

TOP

Finsteres Herz
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Nachdem mich der erste Band um die beiden Ermittler Lona Mendt und Frank Elling absolut in seinen Bann ziehen konnte, war ich gespannt auf den zweiten Band.

Erzählt wird die Geschichte um Sarah, ein zwöljahriges ...

Nachdem mich der erste Band um die beiden Ermittler Lona Mendt und Frank Elling absolut in seinen Bann ziehen konnte, war ich gespannt auf den zweiten Band.

Erzählt wird die Geschichte um Sarah, ein zwöljahriges Mädchen, welches gegen Verbrecher der übelsten Art aussagen soll und am Tag der Aussage kommt es zu einem Schusswechsel bei dem Mendt und Elling tödlich getroffen werden. Nur Sarah entkommt den Tätern. Aus diesem Grund werden Maja Kaminski und Hagen Dudek mit der Aufklärung des Falls betraut.

Es gibt zwei Erzählstränge, die anfangs etwas verwirrend erscheinen und etwas Konzentration erfordern. Kaminski und Dudek werden gut eingeführt und scheinen immer etwas vor dem anderen zu verbergen haben. Besonders Dudek ist sehr verdächtig in seinem Verhalten. Der Blick auf die Vergangenheit und auf das Geschehen vor dem Überfall auf die kleine Zeugin ist dermaßen spannend, dass ich das Buch nicht weglegen konnte.
Für das Verständnis um Mendt und Elling ist es ratsam den ersten Band gelesen zu haben, ansonsten fehlt meines Erachtens zu viel an Hintergrundwissen um die Zusammenhänge zuordnen zu können.

Für mich ein spannender und sehr lohnenswerter Thriller, bei dem man auf eine Fortsetzung hoffen kann.