Gelungener Abschluss der „Neuanfang in Colorado“-Reihe
Was es zu beschützen gilt„Wir haben immer eine Wahl – die Wahl, ob wir das tun wollen, was in unseren Augen richtig ist, oder das, was in Gottes Augen richtig ist.“ (s.S. 268)
Colorado Territory,1871: Dylan McQuid hat in seinen ...
„Wir haben immer eine Wahl – die Wahl, ob wir das tun wollen, was in unseren Augen richtig ist, oder das, was in Gottes Augen richtig ist.“ (s.S. 268)
Colorado Territory,1871: Dylan McQuid hat in seinen Leben schon viel falsch gemacht ehe er nun einen Neuanfang in Fairplay wagt. Hier, in der Nähe seiner Familie, hofft er sich ein neues ehrbares Leben als Sheriff aufzubauen. Doch dann steht plötzlich Catherine Remington mit einem Baby, dass ihm wie aus dem Gesicht geschnitten ist, in seinem Büro. Catherine hat als Hebamme der jungen Kit beigestanden und als diese die Geburt ihres Sohnes Austin nicht überlebte, den letzten Wunsch der Sterbenden erfüllt und den Säugling zu seinem Vater in den Westen gebracht. Dylan, der nichts von Kits Schwangerschaft wusste, will nun das Richtige tun und bietet Catherine. eine Zweckehe an. Zögernd willigt Catherine ein, denn es fällt ihr schwer sich von dem Baby zu trennen, dass sie ins Herz geschlossen hat. Dylan ist zunehmend angetan von der jungen Frau an seiner Seite und auch Catherine fühlt sich zu ihm hingezogen, doch ein Missverständnis belastet sie. Als dann auch noch schwere Vorwürfe gegen Catherine laut werden, steht für die Beiden viel auf dem Spiel…
„Was es zu beschützen gilt“ ist der 5., finale Band der „Neuanfang in Colorado“-Reihe. Die Bände können zwar unabhängig voneinander gelesen und verstanden werden, dennoch empfehle ich die Romane in ihrer Reihenfolge zu lesen, da sie ein Stück weit aufeinander aufbauen. Ich mag Romane von Jody Hedlund sehr und habe auch dieses Buch sehr gern gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und ich war schnell mittendrin in der Geschichte, die spannend beginnt. Die beiden Hauptprotagonisten waren mir von Beginn an sympathisch. Catherine ist eine starke junge Frau, die ihre Berufung als Hebamme gefunden hat. Sie liebt es werdenden Müttern beizustehen, ohne Ansehen ihrer Herkunft. Sie ist freundlich und fleißig, aber auch voller Selbstzweifel… Dylan hat in seinem Leben schon viel Mist gebaut und Entscheidungen getroffen, die er inzwischen sehr bereut. Inzwischen hat er sich verändert, sorgt als Sheriff für Recht und wird von den Leuten respektiert. Auch Catherine gegenüber will er das Richtige tun und bietet ihr und Austin durch die Heirat den Schutz als Familie. Ich mochte Dylans ehrliche, fürsorgliche und humorvolle Art im Umgang mit Austin und Catherine… Als dann etwas ans Licht kommt, steht Dylan vor einer großen Herausforderung. Gut, dass Hilfssheriff Stu mit weisen Worten (siehe obiges Zitat) und Taten ebenso an seiner Seite ist wie seine Brüder….
Es ist schön zu beobachten wie beide Hauptprotagonisten miteinander und mit anderen umgehen, wie sie versuchen das Richtige zu tun und dabei immer das Wohl des Anderen im Blick haben. Mir gefiel auch das Zusammenspiel der gesamten McQuid-Familie.
„Was es zu beschützen gilt“ ist ein vielschichtiger Roman mit starken Charakteren. Das Buch hat mich von Beginn an gepackt, mich berührt, mir schöne Lesestunden geschenkt. Gern empfehle ich den Roman, ja, die gesamte Buchreihe weiter.