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Veröffentlicht am 06.02.2025

Interessant.

Tatort Villa Rustica
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Dies ist der neue Fall für Uschi Lämmle. Dieses Mal geht es um einen ominösen Römerschatz, einen geheimnisvollen Faken sowie eine Fluchtafel aus der Antike- was genau hat das jetzt mit dem Mord an einem ...

Dies ist der neue Fall für Uschi Lämmle. Dieses Mal geht es um einen ominösen Römerschatz, einen geheimnisvollen Faken sowie eine Fluchtafel aus der Antike- was genau hat das jetzt mit dem Mord an einem Schauspieler beim Römerfest zu tun? Uschi hat nur zwei Tage Zeit, um die Tat aufzuklären- genauer gesagt: ein Wochenende.

Im Rahmen eines bunten Spekatels, bietet Uschi Führungen durch die „Villa Rustica“ an- sie lernt somit die Alamannen, Römer und Kelten kennen. Fans der Antike, die Spaß an diesen Festen und Spektakeln haben. Aber die ausgelassende, bunte Veranstaltung bleibt nicht so. Denn plötzlich fließt Blut.

Beim Schaukampf der Römer verliert der Fürst der Alamannen sein Leben. Es wirkt zunächst wie ein natürlicher Tod- aber Uschi findet heraus, dass es Mord war. Doch wer ist der Täter und warum musste er sterben? Aus Eifersucht? Steckt die Mafia dahinter? Oder wollte ich jemand rächen.

Uschi steckt bald tiefer in einem Wirrwarr aus Geheimnissen und mysteriösen Ereignissen fest, als ihr lieb ist. Und natürlich kommt es so, wie es sich in einem gelungen Krimi gehört: sie ist plötzlich selbst in Gefahr.

Die Atmosphäre des Buches ist wirklich besonders! Heutzutage sind diese Spektakel keine Seltenheit. Begeisterte feiern miteinander, lassen es sich gut gehen und gehen ihrer Leidenschaft nach: der Antike. Schwertkämpfe, Gladiatoren und natürlich dunkle Magie sind das Thema. Und so werden wir Leser in eine vollkommen andere Welt entführt. Ein Krimi, der modern ist, trifft auf die Antike samt den Römern.

Ich habe mich ein wenig schwer mit der Hauptprotagonistin getan, zumindest am Anfang. Aber dann mochte ich sie doch recht gerne. Und ich liebe das Setting, es ist mal was anderes.

In meiner Stadt findet einmal im Jahr das Mittelalterspektakel statt. Das kann man zeitlich nicht mit der Antike vergleichen, aber ich kenne die besondere Stimmung. Und daher konnte ich schnell ins Geschehen eintauchen. Das Buch ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Ich habe noch nie so viel über die Antike gewusst, wie nach der Lektüre.

Kommen wir zum Schreibstil. Dieser ist wirklich sehr gut. Er ist gut verständlich, ich als Nichtschwabin habe alles verstanden und habe trotzdem den lokalen Bezug der Autorin sehr gemocht. Der Schreibstil ist spannend, kurzweilig, aber auch angenehm flüssig.

Isabel Holocher-Knosp, die übrigens auch unter dem Pseudonym Isabel Klink arbeitet, hat einen fein konstruierten Krimi sozusagen im Kreis der modernen Römer geschrieben, der mich sehr gut unterhalten hat.

Ich habe mitgefiebert, wer den Fürst der Alamannen wirklich getötet hat und konnte mich gut auf den Schreibstil und den Storyplott einlassen.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Thriller meets Horror

Ruhiggestellt
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Lest ihr auch mal ausserhalb eurer Komfortzone? Ich in letzter Zeit immer häufiger. „Ruhiggestellt“ von Martin S. Burkhardt ist ein Horror-Thriller und ich kann euch versprechen: dieses Buch ist ein würdiger ...

Lest ihr auch mal ausserhalb eurer Komfortzone? Ich in letzter Zeit immer häufiger. „Ruhiggestellt“ von Martin S. Burkhardt ist ein Horror-Thriller und ich kann euch versprechen: dieses Buch ist ein würdiger Vertret seines Genres!

Der Hauptprotagonist Lenny hat zwei Kinder, eine Frau und ist gut mit dem Chemiker Joachim und Reporterin Bettina befreundet.

Lenny bemerkt beim Frühstück mit seiner Familie, das was nicht stimmt: er will Wasser nur Wasser kochen, aber er bemerkt, dass mit dem Leitungswasser etwas nicht stimmt. Wurde eine Substanz hinzugefügt, damit der nahende G8-Gipfel nicht stattfinden kann? Lenny wohnt direkt beim Schlosshotel, wo das wichtige Treffen stattfinden soll. Aber dieser Angriff ist nicht alles. Versuchstiere, die sonst nur sediert in ihren Käfigen vor sich hin vegetieren, gehen auf Angriff und erledigen sich gegenseitig selbst. Lenny weiß nicht: wieviele Menschen haben das unheilvolle Wasser schon getrunken? Werden viele sterben? Er sieht die Katastrophe auf die Menschen zukommen. Um was geht es wirklich? Wer will den Gipfek sabotieren? Und warum? Und warum nehmen die Angreifer das Leben unschuldiger Menschen in Kauf?

Er will das Ganze aufdecken, warnen- aber er stößt auf Desinteresse und Vertuschung. Wem kann er noch trauen? Und wie kann er die Menschen retten, wenn er gefühlt alleine da steht? Und dann gerät er in das Visier von Auftragskillern und muss vor ihnen flüchten…

Zugegeben, der Klappentext (den ich wie immer nicht veröffentliche ^^ ), klingt sehr sehr gut. Thriller sind eine Sache- aber mit Horror gemixt? Puh. Ich war gespannt…

Das Buch spielt in einem Neubaugebiet und durch den Schreibstil des Autors und die authentischen Protagonisten, bekommt man schnell Zugang zu der Geschichte. Im Laufe der Geschichte erfahren wir, welchen Schaden das Wasser bei den Menschen anrichtet, was mich teilweise ganz schön mitgenommen hat, aber mich auch noch tiefer in die Handlung hinein gezogen hat!

Es gibt brutale Szenen, die mich ebenfalls nicht beeindruckt gelassen haben, aber die nun mal zu einem Buch des Genres dazu gehören.

Das Buch hat angenehm lange Kapitel und der Schreibstil ist flüssig. Es lässt sich gut und schnell lesen, man ist richtig mitgerissen und möchte wissen, wie es weitergeht. Einzig die Passagen mit den Tierversuchen hätten für mich nicht so ausführlich sein müssen, ich fand sie nicht ganz so spannend.

Der Storyplott überzeugt mich, das Buch lebt natürlich von den Horrorelementen, darauf stellt man sich ein. Es gibt einige Plottwists, die das Ganze noch spannender machen. Teilweise habe ich mit den brutalen Szenen meine persönliche Grenze erreicht, aber für Liebhaber:innen des Genres werden sie genau richtig sein. Und manchmal fand ich die eine oder andere Ausdrucksweise nicht so gut gewählt, aber das tut dem Buch in Sachen Spannung und Unterhaltung keinen Abbruch.

Lest das Buch, wenn ihr Thriller mit jeder Menge Horror liebt.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Flüssig, locker leicht

Kaktus sucht Rose
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ch durfte vor einiger Zeit die Geschichten rund um „Agentin Uhu“ lesen von Autorin Maike Johnke. Nun habe ich einen weiteren Roman der Autorin gelesen. Er trägt den Titel „Kaktus sucht Rose“. Klingt gut, ...

ch durfte vor einiger Zeit die Geschichten rund um „Agentin Uhu“ lesen von Autorin Maike Johnke. Nun habe ich einen weiteren Roman der Autorin gelesen. Er trägt den Titel „Kaktus sucht Rose“. Klingt gut, oder?

Laura hat eigentlich ihren Traummann gefunden: Thomas. Eigentlich. Denn Thomas ist ihr Chef und entlässt sie. Aber nicht nur das. Denn Thomas hat einen besten Freund – und dieser wird ihr neuer Nachbar, denn er zieht ausgerechnet in die Wohnung neben ihr ein. Und dann ist da noch ihr neuer Kollege, der schwul ist- aber ein wirklich guter Freund für sie wird.

Dann bricht das Chaos vollends aus: Laura ist schwanger. Und es stellt sich die Frage: wer ist der Vater?

Laura ist eine angenehme Protagonistin, die mit dem Wirrwar des Lebens klar kommen muss. Sie ist authentisch, es hat Spaß gemacht, ihre Geschichte zu lesen. Das Liebeschaos hat mich manchmal ein wenig verwirrt, denn das Buch ist nicht gerade dick mit 198 Seiten als Printausgabe, aber dafür ist viel Handlung vorhanden. Maike Johnke spart nicht an Plotttwists und hat sich eine Geschichte über eine Frau ausgedacht, die vollends im Liebeschaos landet.

Der Schreibstil ist flüssig, lustig und macht Spaß. Und so würde ich auch das ganze Buch beurteilen: es ist kurzweilig, macht Spaß und eignet sich super für die Lektüre zwischendurch.

3,5/5 *

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Leiser Liebesroman

Jedes Jahr im Juni
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Muss ein Liebesroman immer einen Hype auslösen? Sind es nicht viel mehr die leisen Romane, die uns verzaubern? Mir erging es mit „Jedes Jahr im Juni“ von Lia Louis so…


Ich hatte keine großen Erwartungen, ...

Muss ein Liebesroman immer einen Hype auslösen? Sind es nicht viel mehr die leisen Romane, die uns verzaubern? Mir erging es mit „Jedes Jahr im Juni“ von Lia Louis so…


Ich hatte keine großen Erwartungen, als ich mit dem Lesen begann. Bisher hatte ich keinen Roman der Autorin gelesen, aber ich entdecke ja sehr gerne neue Schrifsteller.
Die Liebesgeschichte ist unglaublich schön. Emmie verliebt sich auf ungewöhnliche Weise in Lucas, der Beginn einer großen Liebe. Sie begegnet ihn immer wieder, aber Emmie ist ängstlich. Zu groß ist die Furcht, wie er auf ihre Gefühle reagieren könnte. Doch ihr Herz ist voller Liebe für den jungen Mann.
Die Begegnungen der beiden Protagonisten werden so liebevoll und einfühlsam erzählt, die Liebe zwischen ihnen ging mir wirklich ins Herz. Emmie ist eine sehr authentische Person, man fühlt mit ihr mit. Der tolle Schreibstil macht das Buch zu einer spannenden Liebesgeschichte, die einen unerwarteten Storytwist offenbart. Wir fiebern mit, ob die Beiden zueinander finden.

Ein gelungener Liebesroman, der unter die Haut geht, aber ganz ohne viel Kitsch auskommt. Wunderbar!

4/5 *

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Feelgood-Roman

Kein Isländer ist auch keine Lösung
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Alleine Island als Setting hat mich begeistert. Ich mag das Land mit seiner Vielfältigkeit und seiner Schönheit und es gehört zu meinen Zielen, die ich definitiv bereisen möchte.
Die Protagonistin ist ...

Alleine Island als Setting hat mich begeistert. Ich mag das Land mit seiner Vielfältigkeit und seiner Schönheit und es gehört zu meinen Zielen, die ich definitiv bereisen möchte.
Die Protagonistin ist Merle, die eigentlich mit der Erziehung ihrer Tochter alle Hände voll zu tun hat. Sie hat das Thema Liebe aufgegeben, aber unterhält sich online mit einem Unbekannten, wie bereits im Klappentext erwähnt. Ihre beste Freundin Steffi überredet sie zu einer Reise ins wunderbare Island. Aber die Reise bedeutet das absolute Chaos und die beiden Freundinnen geraten in die eine oder andere Wirrung hinein, Schon alleine durch Steffis Versuche, einen neuen Mann für Merle zu finden. Diese Kuppelversuche sind einfach witzig, denn Merle hatte vorher keine Ahnung und sträubt sich dagegen.
Die ganze Islandreise ist für uns Leser sehr unterhaltsam und humorvoll erzählt. Ich mag den Humor der Autorin einfach.

Ansonsten ist der Schreibstil sehr einnehmend. Ich fühlte mich direkt nach den ersten Kapiteln sehr wohl mit diesem Roman und habe viel gelacht. Es tat mir gut, ein solches Wohlfühlbuch zu lesen und es kam gerade richtig. Kurz gesagt: ein toller Roman mit viel Humor! Absolut unkitschig, auf den Punkt und sehr unterhaltsam. Ich habe ein Wochenende gebraucht:)

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