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Veröffentlicht am 06.02.2025

Ein Auf und Ab der Emotionen

Was wir verloren glaubten
3

„𝘓𝘪𝘦𝘣𝘦 𝘨𝘪𝘣𝘵 𝘥𝘪𝘳 𝘥𝘦𝘯 𝘙𝘢𝘶𝘮, 𝘢𝘭𝘭𝘦𝘴 𝘻𝘶 𝘧ü𝘩𝘭𝘦𝘯 - 𝘍𝘳𝘦𝘶𝘥𝘦, 𝘎𝘭ü𝘤𝘬, 𝘛𝘳𝘢𝘶𝘦𝘳 𝘶𝘯𝘥 𝘚𝘤𝘩𝘮𝘦𝘳𝘻. 𝘛𝘳𝘢𝘶𝘦𝘳 𝘪𝘴𝘵 𝘓𝘪𝘦𝘣𝘦, 𝘈𝘷𝘦𝘳𝘺. 𝘓𝘪𝘦𝘣𝘦 𝘶𝘯𝘥 𝘛𝘳𝘢𝘶𝘦𝘳 𝘨𝘦𝘩𝘦𝘯 𝘏𝘢𝘯𝘥 𝘪𝘯 𝘏𝘢𝘯𝘥.“

Der zweite Teil der Problems - Reihe von Brittainy C. Cherry ...

„𝘓𝘪𝘦𝘣𝘦 𝘨𝘪𝘣𝘵 𝘥𝘪𝘳 𝘥𝘦𝘯 𝘙𝘢𝘶𝘮, 𝘢𝘭𝘭𝘦𝘴 𝘻𝘶 𝘧ü𝘩𝘭𝘦𝘯 - 𝘍𝘳𝘦𝘶𝘥𝘦, 𝘎𝘭ü𝘤𝘬, 𝘛𝘳𝘢𝘶𝘦𝘳 𝘶𝘯𝘥 𝘚𝘤𝘩𝘮𝘦𝘳𝘻. 𝘛𝘳𝘢𝘶𝘦𝘳 𝘪𝘴𝘵 𝘓𝘪𝘦𝘣𝘦, 𝘈𝘷𝘦𝘳𝘺. 𝘓𝘪𝘦𝘣𝘦 𝘶𝘯𝘥 𝘛𝘳𝘢𝘶𝘦𝘳 𝘨𝘦𝘩𝘦𝘯 𝘏𝘢𝘯𝘥 𝘪𝘯 𝘏𝘢𝘯𝘥.“

Der zweite Teil der Problems - Reihe von Brittainy C. Cherry war eine Achterbahnfahrt der Gefühle für mich. Wieder hat die Autorin es geschafft mich mit ihrer unglaublichen Art Geschichten zu schreiben, zum Weinen und zum Lachen zu bringen.

In diesem Teil dreht sich alles um Avery und Nathan, die wir im ersten Teil der Reihe schon als Nebencharaktere kennenlernen durften. Die Second Chance - Liebesgeschichte der Beiden ist einfach überwältigend. Denn während Avery sich schon als Baseball-Trainerin in einer Männer-Domäne beweisen muss und dort nach langer Zeit auf ihre damalige große Liebe Nathan trifft, muss sie sich auch mit ihren inneren Konflikten auseinandersetzen: einer Depression. Brittainy C. Cherry macht in ihrem Buch auf ein wirklich wichtiges Thema aufmerksam und bringt uns die Höhen und Tiefen von Averys Leben sehr nahe. Nathan ist ihr dabei eine unglaubliche Stütze und ich muss nach dem Ende dieses Buch wirklich sagen: 𝘫𝘦𝘥𝘦𝘳 𝘣𝘳𝘢𝘶𝘤𝘩𝘵 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘕𝘢𝘵𝘩𝘢𝘯 𝘪𝘯 𝘴𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯. Denn dieser Mann ist einfach umwerfend. Er bringt so viel Geduld, Fürsorge, Liebe und Zuversicht mit und schenkt Avery damit nicht nur glückliche Momente, sondern bringt sie auch dazu zu heilen. Trotz allem fährt die Autorin einen sehr realistischen Ansatz und sorgt dafür, dass nicht nur Liebe der Weg zur Heilung ist, sondern das noch weit aus mehr dafür notwendig ist. Dafür muss ich wirklich ein großes Lob aussprechen!

Die Geschichte ist einfach ein Auf und Ab und hat so wahnsinnig viele Gefühle in mir ausgelöst.

5/5 ⭐️ Überwältigend.

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Veröffentlicht am 01.07.2024

Magie hat immer ihren Preis.

One Dark Window - Die Schatten zwischen uns
3

Der Schreibstil von One Dark Window gefällt mir sehr. Die Umgebung, aber auch die Charaktere, Situationen und Gefühle werden von der Autorin ausführlich und bildlich beschrieben.

Am Anfang des Buches ...

Der Schreibstil von One Dark Window gefällt mir sehr. Die Umgebung, aber auch die Charaktere, Situationen und Gefühle werden von der Autorin ausführlich und bildlich beschrieben.

Am Anfang des Buches ist man direkt mitten im Geschehen. Es ist spannend und ich habe mich wirklich gut in die Geschichte eingeführt gefühlt. Wie in vielen Fantasy Büchern hat man anfangs noch so viele Fragezeichen über dem Kopf und muss nach und nach die Puzzlestücke zusammenbringen. Bei diesem Buch bleibt auf jeden Fall immer genug Raum, um mitzuraten und sich selbst Theorien zum weiteren Geschehen, aber auch zu Hintergründen des Ganzen zu überlegen. Mir hat das sehr gefallen. Genauso wie die ganze Storyline. Sie ist wunderbar aufgebaut, emotional, spannend, rätselhaft und manchmal auch erschütternd. Bis auf wenige Momente habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

Das System der Karten, ihre Fähigkeiten und das grundsätzliche Magiesystem fand ich interessant: jeder Mensch reagiert nämlich anders auf die Magie und jede Magie hat ihren Preis. Das hat für mich dafür gesorgt, dass das ganze Thema nie langweilig wurde.

Die Charaktere waren alle auf ihre Art sehr gut ausgearbeitet. Elspeth mochte ich von Anfang an und irgendwann hat sich auch Ravyn in mein Herz geschlichen. Die Lovestory der beiden ist ein Slow-Burn und der Fantasy-Teil in diesem Buch ist definitiv dominanter als der Romance-Part. Eine wirklich spannende Figur in dieser Geschichte ist der Nachtmahr, der uns vor allem mit Reimen und Gedichten einiges mitzuteilen hat und viel Raum für Spekulationen offen lässt. Einige Auflösungen haben mich überrascht, andere nicht so, aber das tut dem ganzen keinen Abbruch in meinen Augen.
Auch die andere Charaktere sollte man nicht vernachlässigen, denn auch sie sind toll ausgearbeitet und sehr unterhaltsam.

Nach dem erschreckenden und überwältigenden Ende bin ich auf jeden Fall sehr gespannt und gehyped auf Teil 2!

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Schöner Reihenauftakt

Was wir im Stillen fühlten
1

Zuallerst muss ich sagen, dass dies mein erstes Buch von Brittainy C. Cherry ist und da sie im Vorwort sagt, dass sie hier mal etwas neues ausprobieren möchte, kann ich nicht so genau sagen, inwiefern ...

Zuallerst muss ich sagen, dass dies mein erstes Buch von Brittainy C. Cherry ist und da sie im Vorwort sagt, dass sie hier mal etwas neues ausprobieren möchte, kann ich nicht so genau sagen, inwiefern es anders ist als ihre vorherigen Werke.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und man fliegt nur so durch die Seiten.

Die Geschichte spielt in Honey Creek, eine Kleinstadt in der Nähe von Chicago. Yara hat sich gerade scheiden lassen und Alex ist neu zugezogen und eröffnet sein neues Restaurant. Obwohl sie sich nicht ausstehen können, knistert es schnell zwischen Alex und Yara.

Die Story hat mir insgesamt gut gefallen. Ich mochte Yara und ihre ganze Familie unfassbar gerne, da sie so viel Harmonie&Liebe ausgestrahlt haben. Das hat mich so glücklich gemacht. Die Sache mit ihrem Ex-Mann hat der ganzen Geschichte viel Spannung gegeben und ihm einen Platz auf der Liste meiner meist-gehassten-Buchcharaktere (𝘰𝘩 𝘫𝘢, 𝘴𝘰 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘓𝘪𝘴𝘵𝘦 𝘨𝘪𝘣𝘵 𝘦𝘴.) beschert.
Alex ist ein Grumpy durch und durch, trotzdem findet man im Laufe der Geschichte einen Draht zu ihm, da seine Entwicklung wirklich toll ist, genau wie die Entwicklung von Yara.

Die Liebesgeschichte der Beiden beginnt sehr, sehr anstrengend und war mir anfangs einfach viel zu kindisch. Es wird aber besser und dann sogar richtig schön.

Das Ende und die Auflösungen von Verstrickungen waren mir dann ein wenig too much und ich hätte mir ein etwas weniger ausgeschmücktes Ende gewünscht, bin nun aber trotzdem sehr gespannt auf Teil 2 und auf andere Bücher der Autorin.

Tropes: Fake Dating, Grumpy x Sunshine, Kleinstadt-Setting

4/5 ⭐️

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Veröffentlicht am 29.04.2024

Schöne Geschichte, nicht so schöne Umsetzung

The Last Dragon King - Die Chroniken von Avalier 1
8

„Viel Macht und Reichtum bedeutet auch viel Verantwortung“ (Arwen zu König Drae Valdren)

Darum gehts:
König Drae Valdren ist auf der Suche nach einer neuen Partnerin in ganz Embergate unterwegs. Als ...

„Viel Macht und Reichtum bedeutet auch viel Verantwortung“ (Arwen zu König Drae Valdren)

Darum gehts:
König Drae Valdren ist auf der Suche nach einer neuen Partnerin in ganz Embergate unterwegs. Als er im Dorf Cinder ankommt wird er auf Arwen aufmerksam und nimmt sie und weitere Frauen mit in die Hauptstadt Jade-City. Dort angekommen findet Arwen mehr über sich selbst und die Beweggründe des Königs heraus, aber auch über die Königin von Nightfall und welche Bedrohung von ihr ausgeht.

Das Cover und der Farbschnitt dieses Buches sind wirklich ein Blickfang und haben mich direkt angesprochen.

Es fiel mir sehr leicht in das Buch reinzukommen. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich flüssig und schnell lesen.

Die Geschichte ist interessant und hat mich von Anfang an neugierig gemacht. Gerade am Anfang des Buches hatte ich das Gefühl direkt im Geschehen zu sein und fand in Arwen einen Charakter, den ich sehr mochte. Ihre Charakterstärke und ihre außergewöhnliche Familienrolle gefielen mir sehr.
Aber desto weiter ich gelesen habe, desto weniger konnte ich mich in Arwen oder auch in den König Drae Valdren hineinversetzen. Arwen macht eher eine Rückentwicklung im Laufe der Geschichte und König Drae Valdren trifft viele Entscheidungen, die ich so überhaupt nicht verstehen kann.

In diesem Buch überschlagen sich die Ereignisse förmlich und es bleibt kaum Raum für Umschreibungen. Alles wird schnell und oberflächlich abgearbeitet. Gefühle aus dem einen Satz, sind im nächsten schon wieder vergessen. Das hat mir leider einfach nicht gefallen und ich konnte mich so überhaupt nicht mit den Charakteren anfreunden.

Gewisse Worte wurden so oft wiederholt, dass ich mich irgendwann gestört durch sie gefühlt habe. Handlungen waren teilweise so undurchdacht von den Charakteren, dass man den Grund dafür nicht richtig nachvollziehen oder greifen konnte. Das ist wirklich schade, denn die Idee hinter der Geschichte gefiel mir wirklich gut. Die Umsetzung leider nicht.

Schlussendlich fand ich die Geschichte interessant und spannend. Ich hätte gerne viel mehr Hintergrundinformationen bekommen und mehr Einblicke in die Gefühlswelt und Motive der Charaktere. Außerdem hätten dem Buch ein paar Seiten mehr und einige Handlungen weniger ganz gut getan.

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