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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2018

Auf der Suche nach sich selbst

Herzsprünge - Flucht nach Georgia
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Sarinas heile Welt gerät plötzlich aus den Bahnen. Immer öfter beschleicht sie ein ungutes Gefühl, dass etwas in ihrer Ehe nicht stimmt. Dann lässt ihr Mann endlich die Bombe platzen...

Auch Lars sein ...

Sarinas heile Welt gerät plötzlich aus den Bahnen. Immer öfter beschleicht sie ein ungutes Gefühl, dass etwas in ihrer Ehe nicht stimmt. Dann lässt ihr Mann endlich die Bombe platzen...

Auch Lars sein Leben verändert sich schlagartig. Ein Amoklauf in seiner Heimat stellt nicht nur das Leben der Gemeinde vor Herausforderungen. Lars begreift, dass das Leben nicht ewig währt...

Es ist schwer zu sagen, wer in dieser Geschichte die Hauptcharaktere sind, da die Handlung von zu vielen Personen erzählt wird. Manche sind wichtig, doch bei manchen versteht man nicht, was sie zur Handlung beitragen sollen. Letztlich geht es in dem Buch weniger um die Liebe, als viel mehr um die Lebensumstände. Denn durch gewisse Ereignisse hinterfragen die Charaktere immer mehr ihr bisheriges Leben. Es hätte Sinn ergeben, wenn alle am Ende aufeinander getroffen wären, dies war aber nur bedingt der Fall. Der Schreibstil war zwar flüssig, aber an vielen Stellen waren die Ausführungen zu langatmig. Die Beschreibungen von Georgia kamen dagegen gut zur Geltung und man konnte das Gefühl von Freiheit spüren. Weder das Cover, noch der Titel passen zum Inhalt des Buches und suggerieren dem Leser einen falschen Eindruck. Auch das Ende ist ziemlich flach und lässt den Leser mit vielen Fragen zurück.

Herzsprünge in Georgia ist ein Roman der sich um die Selbstfindung der Charaktere dreht. Die Liebe zwischen den Protagonisten wird schließlich nur durch Lügen und Missverständnisse dargestellt.

Veröffentlicht am 17.03.2026

Leider eine Enttäuschung von Anfang bis Ende

Summer Tides
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Ich bin leider ziemlich enttäuscht von der Geschichte. Selten habe ich mich über so eine unsympathische, nervige und naive Protagonistin geärgert. Ich dachte wirklich, Scarlett würde sich im Verlauf ändern ...

Ich bin leider ziemlich enttäuscht von der Geschichte. Selten habe ich mich über so eine unsympathische, nervige und naive Protagonistin geärgert. Ich dachte wirklich, Scarlett würde sich im Verlauf ändern oder bessern, dem ist aber nicht so. Es ist unerträglich, wie sie sich ständig von Eric einlullen lässt. Der Höhepunkt ist der Streit im Auto, als sie völlig kopflos agiert und am Ende wieder bemitleidet wird. Jonah ist zwar angenehmer zu lesen, lässt sich aber oft auf Scarletts Niveau runterziehen. Sein Problem konnte ich nicht nachvollziehen und wirkt zu sehr aufgebauscht. Zudem habe ich keine Chemie zwischen den beiden gespürt und verstehe nicht, was sie aneinander finden. Überhaupt ist die Geschichte einfach nur langweilig und plätschert vor sich hin. Zweidrittel der Handlung bestehen aus den immerselben Diskussionen zwischen Scarlett und ihrem Ex Eric und das letzte Drittel ist ein leidiges Hin und Her mit Jonah und als Leser rollt man nur mit den Augen. Ein hitziger Handlungsstrang wird einfach nicht fortgesetzt und verpufft. Schade, denn da hätte man mal Spannung reinbringen können! Der Schreibstil ist stellenweise ebenfalls nervig, vor allem wegen der englischen Begriffe, die nicht zum deutschen passen. Wer sagt bitte ständig committen oder easy? Ein Lichtblick sind die Beschreibungen von St. Ives und das wunderschöne Cornwall. Überhaupt haben mir die Nebencharaktere mehr gefallen, ob die aber ein Grund sind die Reihe weiter zu verfolgen, weiß ich allerdings noch nicht.

Summer Tides ist eine sehr schwache Liebesgeschichte mit unausstehlichen Hauptcharakteren. Ich habe keinerlei Funken gespürt und bin von der gesamten Handlung enttäuscht und gelangweilt. Einzig die Nebenprotagonisten haben mich das Buch nicht abbrechen lassen.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Tolle Grundidee, aber eine grausige, inhaltsleere Umsetzung

Spookily Yours
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Ich bin ehrlich gesagt schockiert von dem, was ich hier gelesen habe. Der Klapptext klingt nach einer herbstlichen Fantasyliebesgeschichte mit einer Prise Humor und Romantik. Stattdessen habe ich 150 Seiten ...

Ich bin ehrlich gesagt schockiert von dem, was ich hier gelesen habe. Der Klapptext klingt nach einer herbstlichen Fantasyliebesgeschichte mit einer Prise Humor und Romantik. Stattdessen habe ich 150 Seiten inhaltsloses Geschwafel und 100 Seiten erotische Bettgeschichten gelesen. Es geht in dem Buch um ... nichts! Willow und Damien sind seelenverwandt und das war‘s. Ich empfinde keinerlei Gefühle zwischen den beiden, die Dialoge sind emotionslos dahin geklatscht. Ich kann mich nicht mal an eine witzige Situation erinnern. Bei ihren sexuellen Abenteuern verwenden Willow und Damien plötzlich eine vulgäre Sprache, die überhaupt nicht zu ihren Persönlichkeiten passt. Zumal Willow meist naiv und süß rüberkommt, während Damien den perfekten vorbildlichen Beschützer mimt. Spannung sucht man vergebens und gegen Ende werden die Konflikte mit einem Okay und Ich liebe dich weggewischt. Apropos: Ich liebe dich wird danach gleich x-mal erwähnt, nur falls man es vergessen hat. Insgesamt habe ich den Eindruck, die Geschichte wurde von der Autorin während der Highschool geschrieben und jetzt aus der Mottenkiste geholt und mit ein paar Sexszenen garniert. Schließlich ist das gerade angesagt. Auf dem Cover sehen Willow und Damien wie Teenager und nicht Erwachsene aus, also völlig irreführend und unpassend!

Spookily Yours ist eine gruselige Fantasyliebesgeschichte, die man glatt als Erotiklektüre anpreisen kann. Das niedliche, unschuldige Cover täuscht, denn der Inhalt ist schlichtweg substanzlos, voller stupider Dialoge und auf Sex ausgerichtet. Die gelungenen herbstlich anmutenden Beschreibungen retten die Geschichte nicht. Dabei hat die Grundidee viel mehr Potenzial gehabt.

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Hat nichts mit dem Clete Purcel aus den anderen Büchern gemein

Clete
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Ich bin ehrlich gesagt maßlos enttäuscht von Clete Purcels Geschichte. Ich mag ihn an der Seite von Dave Robicheaux, aber das, was man aus seiner Perspektive von ihm lesen muss, ist ihm unwürdig. Normalerweise ...

Ich bin ehrlich gesagt maßlos enttäuscht von Clete Purcels Geschichte. Ich mag ihn an der Seite von Dave Robicheaux, aber das, was man aus seiner Perspektive von ihm lesen muss, ist ihm unwürdig. Normalerweise ist Clete ein Draufgänger und hat immer einen kessen Spruch auf den Lippen, aber hier ist er wirr, einfallslos und lebt an der Realität vorbei. Seine ständigen Halluzinationen nerven uns ergeben absolut keinen Sinn. Insgesamt ist die Handlung dünn und bietet keinerlei Spannung. Es fehlt an einem roten Faden, der sich durch das Buch zieht. Stattdessen gibt es zusammenhangloses Gestammel, blasse, langweilige Charaktere und absurde, übernatürliche Wendungen. Am Ende weiß ich nicht mal mehr, worum es eigentlich ging, aber es war mir auch egal. Blutige Details und die Beschreibungen der Szenerien des Südens sind zwar erneut gelungen und anschaulich, aber auch hier gibt es eintönige Wiederholungen. Wenn ich das Wort Virginia-Eiche noch ein Mal lesen muss ...

Clete ist ein langweiliger, fast schon lächerlicher Thriller (der die Bezeichnung noch nicht mal verdient hat), der sich in wildem, übernatürlichen Geschwafel verliert und Clete Purcel nicht annähernd gerecht wird. Ich weiß nicht, ob mir als Europäer das Gespür für die spirituellen Vibes der Südstaaten fehlt, aber das war einfach nichts für mich. Zum Glück ist die Geschichte nur so kurz, sonst hätte ich sie definitiv abgebrochen.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Für mich mit Abstand die schlechteste Geschichte der beiden Autorinnen

Hollywood Hearts – Mr. Womanizer
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Ich dachte, die Reihe könnte nicht schlimmer werden, aber Jagger und Quinn setzen dem die Krone auf. Jagger ist einfach nur unsympathisch. Egoismus, Kontrollzwang, Arroganz und wenn er mal den Helden spielt, ...

Ich dachte, die Reihe könnte nicht schlimmer werden, aber Jagger und Quinn setzen dem die Krone auf. Jagger ist einfach nur unsympathisch. Egoismus, Kontrollzwang, Arroganz und wenn er mal den Helden spielt, wird mal eben die Kreditkarte gezückt und alle Probleme lösen sich in Luft auf. Das ist nicht der Jagger, den man in den vorherigen Bänden kennengelernt hat. Nach vierzehn Jahren Treffen beide aufeinander und knüpfen quasi an ihre Teenagerzeiten an – ohne Fragen, ohne reden, nein es ist die ganz große und einzige Liebe. Quinns Widerstand bröckelt nach ein paar Seiten und ihr großes Geheimnis wird ins lächerliche aufgebauscht. Dabei hat auch diese Geschichte so viel potenzial. Die Handlung um Marisol wird einfach nebenbei abgearbeitet, obwohl sie so wichtig ist. Es fehlt an Tiefe, Emotionen, Gefühlen und selbst witzige Situationen wirken platt und peinlich. Beide denken und reden quasi nur übers Vögeln, ohne sich auch nur ansatzweise über ihre letzten Lebensjahre auszutauschen. Das Ende weist auf eine neue Reihe hin, aber ich glaube, nach dem Flop brauche ich erst mal wieder Abstand von dem Autorinnenduo.

Hollywood Hearts – Mr. Womanizer hat mich auf ganzer Linie enttäuscht! Ohne die Sexszenen wäre der Inhalt leer und gerade Marisols Schicksal hat mehr verdient, als was hier letztlich geboten wurde. Ich bin am Ende sehr er

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