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Veröffentlicht am 10.02.2025

Tödlicher Junggesellinnenabschied

Die Villa
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Aoife will heiraten und ihre Freundinnen haben den Junggesellinnenabschied auf Marbella geplant. Die Villa allerdings ist sehr weit vom Schuss und alle Aktivitäten sind auch extrem teuer. So richtig glücklich ...

Aoife will heiraten und ihre Freundinnen haben den Junggesellinnenabschied auf Marbella geplant. Die Villa allerdings ist sehr weit vom Schuss und alle Aktivitäten sind auch extrem teuer. So richtig glücklich ist niemand damit und die Tage enden in einer Katastrophe. Die Braut ist tot, das Verbrechen wird nie aufgeklärt und ihre beste Freundin Dani hat keine Erinnerungen an den Abend. Doch drei Jahre später organisiert sie eine Fahrt zurück in die Villa, um eventuell eine Erinnerung zurückzubekommen

Das Buch wird in verschiedenen Kapiteln in Gegenwart und Vergangenheit erzählt und die Kapitel sind auch aus Sicht der verschiedenen teilnehmenden Frauen beschrieben. Ehrlich gesagt, kann ich mit diesen Junggesellinnenabschieden nicht viel anfangen und wenn ich das so im Buch lese, erschließt sich mir nicht, was daran so toll sein soll. Die Geschichte selbst ist ziemlich spannend, weil jede der Frauen irgendein Geheimnis verbirgt und dieses hat Auswirkungen auf die anderen. Bis zum Schluss bleibt man völlig im Unklaren, was an dem Abend passiert ist. Allerdings hätte die Geschichte für mich in der Mitte einige Straffungen nötig gehabt. Das Gezicke der Frauen untereinander ging mir manchmal etwas auf die Nerven. Doch insgesamt ist es ein gutes Buch, für das ich eine Leseempfehlung ausspreche

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Viele Lügen

Dunkle Asche
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Gudrun arbeitet bei der Polizei in der Abteilung für Cold Cases. Ihre neue Kollegin Judith kommt von Rostock dazu und ihr erster gemeinsamer Fall ist 30 Jahre alt und Gudrun weiß genau, um was es geht. ...

Gudrun arbeitet bei der Polizei in der Abteilung für Cold Cases. Ihre neue Kollegin Judith kommt von Rostock dazu und ihr erster gemeinsamer Fall ist 30 Jahre alt und Gudrun weiß genau, um was es geht. Damals wurde nach einer wilden Partynacht eine junge Frau ermordet und das Haus angezündet. Dadurch gab es kaum Spuren und die beteiligten Personen und Nachbarn hatten alle Alibis bzw. es gab nur wenige Indizien, um den Fall wirklich aufzuklären. Doch jetzt wird er wieder aktuell und für beide auch gefährlich.

Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist ein solider klassischer Krimi. Die Ermittlungen sind nachvollziehbar und die persönliche Verstrickung von Gudrun in dem Fall passt dazu. Bist fast ganz zum Ende werden mehr und mehr Lügen aufgeklärt und immer neue Verdächtige präsentiert und trotzdem hat man nicht wirklich eine Ahnung, wer der Täter ist. Und selbst als man das ahnt bzw. weiß, ist das Motiv nochmals eine Überraschung. So gesehen ein gut lesbares Buch, für das ich eine Leseempfehlung ausspreche

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Solider Krimi

Totengold
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Wenn im Edersee das Wasser ist sehr niedrig steht, sieht man die Gräber des gefluteten alten Friedhofes. Als zwei junge Männer beim Angeln einen Totenschädel finden, wird zuerst gedacht, dass es dieser ...

Wenn im Edersee das Wasser ist sehr niedrig steht, sieht man die Gräber des gefluteten alten Friedhofes. Als zwei junge Männer beim Angeln einen Totenschädel finden, wird zuerst gedacht, dass es dieser aus einem alten Grab stammt. Doch es stellt sich schnell heraus, dass der Schädel noch gar nicht so alt ist. Die Ermittlungen laufen an und die ganze Sache vermischt sich mit einem Gerücht über Nazigold sowie Anschlägen auf eine Lokalpolitikerin.

Das Buch ist die Fortsetzung einer Krimireihe um die Ermittler Sabine Kaufmann und Ralph Angersbach. Es ist ein sehr solider Krimi, der verschiedene Erzählstränge miteinander verbindet und verschiedene Mordmotive anbietet. Man weiß bis zum Ende nicht, wer der Täter ist. Auch deswegen, weil verschiedene Verbrechen miteinander verknüpft sind. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, ist das ständige Wechseln - manchmal direkt mitten im Satz - der Anreden der Ermittler. So wird wahlweise der Vorname, dann wieder der Nachname verwendet. Das hat mich ziemlich gestört.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Schwierige Entscheidungen

Im Nordlicht
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Hamburg 1914. Alice kämpft immer noch um die Scheidung und um das Sorgerecht für ihre Tochter Rosa. Doch das ist extrem schwierig. Ihr Ehemann hat Rosa versteckt. Um bei Gericht mehr Chancen zu haben, ...

Hamburg 1914. Alice kämpft immer noch um die Scheidung und um das Sorgerecht für ihre Tochter Rosa. Doch das ist extrem schwierig. Ihr Ehemann hat Rosa versteckt. Um bei Gericht mehr Chancen zu haben, beginnt Alisa bei der Familie von John als Dienstmädchen zu arbeiten. Doch das ist für alle eine schwierige Situation.

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe. Ich habe beide Teile mit zeitlichem Abstand gelesen und hatte am Anfang einige Probleme, die vielen Namen den entsprechenden Personen und Familienverhältnissen zuzuordnen. Da wäre ein Personenregister am Anfang wirklich hilfreich gewesen. Ansonsten ist die Geschichte wiederum sehr gut geschrieben und deckt über verschiedene Personen die unterschiedlichen Klassen der Gesellschaft und ihre Probleme ab. Das alles ist gut lesbar und vermittelt ganz nebenbei auch einiges an Wissen. Gegen Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und die Familienmitglieder werden aus unterschiedlichsten Gründen stark ausgedünnt. Allerdings fand ich das Ende sehr gut gelungen. Es spiegelt die damaligen Möglichkeiten wider und ist nicht kitschig. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.01.2025

Die Unbeugsamen Teil 7

Idefix und die Unbeugsamen 07
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Auch in diesem Comic gibt es – wie in den vorherigen Büchern schon - wieder drei unterschiedliche Teile, in denen die Unbeugsamen es mit diversen Römern und ihren meist schlechten Idee zu tun bekommen. ...

Auch in diesem Comic gibt es – wie in den vorherigen Büchern schon - wieder drei unterschiedliche Teile, in denen die Unbeugsamen es mit diversen Römern und ihren meist schlechten Idee zu tun bekommen. Und meist sind es auch alte Bekannte aus den vorherigen Bänden – sowohl bei den Menschen wie auch bei den Tieren. Wie immer geht es am Ende natürlich gut für die Idefix-Truppe aus, aber bis dahin müssen sie sich viel einfallen lassen und brauchen auch immer mal Hilfe.

Die Figuren sind einfach köstlich. Wie auch in den großen Asterix-Bänden ist alles liebevoll gezeichnet und die Namen sind oft einfach zum Schießen schräg. Das macht einen Teil des Reizes aus. Dann natürlich auch die lustigen Texte. Für Leseanfänger nicht unbedingt leicht, aber auch als Erwachsener amüsiert man sich oft. Der Spagat dazwischen ist nicht einfach, für mich aber gelungen.

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