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Veröffentlicht am 10.02.2025

Racheritual

Racheritual
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Racheritual von Ethan Cross ist der Auftakt einer neuen Reihe. Es gibt einen neuen Ermittler, ein neues Team und somit auch neue Serienkiller. Mich konnte die letzte Reihe von dem Autor schon nicht wirklich ...

Racheritual von Ethan Cross ist der Auftakt einer neuen Reihe. Es gibt einen neuen Ermittler, ein neues Team und somit auch neue Serienkiller. Mich konnte die letzte Reihe von dem Autor schon nicht wirklich begeistern und ich hoffte, dass es mit einer neuen besser wird. Tja was soll ich sagen. Leider hat mich der Autor auch hier eher enttäuscht. Was die Brutalität, Gewalt und den Blutrausch angeht ist er sich treu geblieben.

Ich habe mich eher durch das Buch durch gequält als es mit Freude zu lesen. Es hat extrem viele Längen, kaum Spannung und auch die Protagonisten waren mir unsympathisch.

Vor 10 Jahren hat Baxter Kincaid mit seinem Partner den berüchtigten Ravenkiller überführt und ins Gefängnis gebracht. Nach diesem Fall hat er seinen Polizeidienst quittiert und ist nun als Berater für die Behörden tätig. Doch es gibt einen neuen Mord und alles spricht dafür dass der Ravenkiller es war.

Ich habe nur schwer in das Buch rein gefunden und hatte mit der nordischen Mythologie und den Ermittlern meine Schwierigkeiten. Es gibt extrem lange Passagen die am Ende überhaupt nichts mit dem Fall zu tun hatten. Zudem finde ich Ermittler die unter Drogeneinfluss ermitteln alles andere als sympathisch. Auch gab es eine gewisse erzwungenen Komik die eher platt und völlig fehl am Platz wirkte. Bei Ackerman war diese stimmig und gut eingesetzt. Hier wirkt es einfach nur deplatziert und überzogen.

Das ersten Drittel des Buches dreht sich um die Taten von vor 10 Jahren, danach wird die Gegenwart behandelt. Erst ab da wurde es teilweise etwas spannender. Allerdings verliert sich der Autor in einige Szenen die man gut hätte kürzen können. Zudem wirkte es sehr konstruiert und unrealistisch.

Ich bin froh das Buch endlich beendet zu haben und werde diese Reihe wahrscheinlich nicht weiter verfolgen.

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Schlusstakt

Schlusstakt
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Schlusstakt von Arno Strobel ist ein Jugendthriller für ab 14 Jährige. Bisher kenne ich nur seine Erwachsenen Thriller und die sind meistens recht spannend. Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz überzeugen. ...

Schlusstakt von Arno Strobel ist ein Jugendthriller für ab 14 Jährige. Bisher kenne ich nur seine Erwachsenen Thriller und die sind meistens recht spannend. Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz überzeugen. Lag aber zum Teil auch an der Thematik. Obwohl ich mit Reality Shows nichts anfangen kann, finde ich die Idee sowas in eine Buchform zu bringen recht spannend.

Vicky ist 18 und ist in der dritten Phase für die neue Musikshow Germanys Megastar. Dafür reist sie mit 49 anderen Mitstreitern auf eine Insel. Um GMS zu gewinnen, einen Plattenvertrag und das Siegergeld von 1 Mio Euro zu bekommen müssen die Kandidaten einiges durchmachen. Der Wettstreit ist nicht nur hart und unfair er ist auch tödlich.

Das Hörbuch hat sich recht schnell und unaufgeregt hören lassen. Der Schreibstil vom Autor ist leicht und flüssig. Man merkte das er eine etwas einfachere Sprache gewählt hat um die eigentliche Zielgruppe zu erreichen. Leider war mir die Geschichte zu flach und auch nicht wirklich spannend. Es wirkte alles etwas überzogen und nicht nachvollziehbar. Allerdings gehöre ich auch nicht mehr zu der Zielgruppe und bin natürlich ganz andere Thriller gewohnt. Allerdings habe ich schon den ein oder anderen Jugendthriller gelesen und fand die spannender als das vorliegenden Buch.

Die Grundidee ist sehr gut ausgearbeitet, allerdings gibt es einen zweiten Erzählstrang der bei mir mehr Fragen aufwarf und auch nicht gut aufgeklärt wurde. Zudem hat sich mir nicht ganz erschlossen warum dieser erzählt wurde.

Auch die Protagonisten waren alle recht oberflächlich und unsympathisch. Ich konnte mich in keinen wirklich hineinversetzen. Sie wirkten sehr distanziert und unnahbar.

Für Jugendliche mag das Buch toll sein, ich hatte etwas mehr erwartet vor allem da ich die viele andere Werke des Autors kenne.

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Die Stimme der Lüge

Die Stimme der Lüge
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Die Stimme der Lüge von Ethan Cross ist Band vier seiner Ackerman Shirazi Reihe. Leider können mich die Bücher dieser Reihe nicht so begeistern wie die Ich bin Reihe. In der Vorgänger Reihe ist Ackerman ...

Die Stimme der Lüge von Ethan Cross ist Band vier seiner Ackerman Shirazi Reihe. Leider können mich die Bücher dieser Reihe nicht so begeistern wie die Ich bin Reihe. In der Vorgänger Reihe ist Ackerman ein sympathischer Psychopath und Serienkiller, in dieser ist er einfach nur blass. Die Bücher sollten in der richtigen Reihenfolge gelesen werden, da sie alle irgendwie aufeinander aufbauen. Zudem sind sie recht blutig, brutal und detailliert beschrieben.

Ackerman wird von seinem Erzfeind Demon zu einem Spiel auf Leben und Tod gezwungen. Dieses Spiel wird als eine Art Reality Show ins Darknet gestellt. Bei diesem Spiel soll Ackerman eine gewisse Anzahl Menschen retten und gegen von Demon geschaffene Kreaturen kämpfen. Allerdings gibt es innerhalb der Gruppe auch Menschen die von Demon eingeschleust wurden um Ackerman zu töten. Doch wer sind die Killer in der Gruppe? Und kann Ackerman es schaffen Demon endgültig das Handwerk zu legen.

Der Schreibstil ist recht einfach und leicht gehalten. So lässt sich das Buch recht flott lesen. Zudem sind die Kapitel auch recht kurz. Es gibt verschiedene Erzählstränge und die Geschichte wird auch aus der Sicht einiger verschiedener Personen geschildert. So wird eine gewisse Spannung und Dramatik aufgebaut. Leider passiert außer nahtlos aneinander gereihte Kämpfe nicht wirklich etwas. Es gibt Monster die Eindeutig aus dem Reich der Fantasie stammen, lange endlose Beschreibungen von dem ersten Akt des Spiels. Zwar hat der Autor versucht durch Schauplatzwechsel mehr Dynamik in die Sache zu bringen. Aber letztendlich war es sehr ermüdend und arg konstruiert.

Am Ende gibt es einen Cliffhanger der auf Band fünf hinweist und in welche Richtung es hier gehen wird. Da ich den Band schon auf meinem SuB liegen habe, werde ich ihn wohl irgendwann lesen. Aber nach diesem und den letzten Band habe ich keine große Hoffnung das es mit der Reihe und mir noch was wird.

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Fremd

Fremd
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Fremd von Arno Strobel und Ursula Poznanski ist zwar ein interessanter Thriller, er konnte mich aber nicht wirklich überzeugen. Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte.

Joana freut sich auf ...

Fremd von Arno Strobel und Ursula Poznanski ist zwar ein interessanter Thriller, er konnte mich aber nicht wirklich überzeugen. Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte.

Joana freut sich auf einen freien gemütlichen Abend als plötzlich ein fremder Mann in ihrem Haus steht. Er behauptet ihr Verlobter zu sein, doch sie kann sich nicht an ihn erinnern. Erik kommt nach einem langen Arbeitstag nach Hause, doch all seine Sachen sind weg. Nichts deutete darauf hin das er je in dem Haus lebte. Auch Joana erkennt ihn nicht und greift ihn aus Angst an. Warum kann Joana sich nicht mehr an Erik erinnern? Und warum gibt es mehre Taten die als Unfälle getarnt sind auf das Paar?

Das Hörbuch lässt sich recht gut und schnell hören. Das Buch ist in zwei Handlungssträngen aufgeteilt. So hat man einmal Joanas Sicht auf die Dinge und auch Eriks. Man spürt bei beiden die Verzweiflung und die Angst. Durch dieses Stilmittel bekommt das Buch seine eigene Spannung und Dynamik.
Allerdings wirkt es sehr konstruiert und unrealistisch auf mich. Auch die Aufklärung war mir an den Haaren herbei gezogen und erklärt nicht wirklich warum alles geschah bzw warum Erik und Joana als Zielscheibe verwendet wurden. Bei mir blieben noch einige Fragezeichen offen. Es war mir einfach zu unrealistisch.

Die Sprecher haben aber einen guten Job gemacht. Sie sprechen das Hörbuch gekonnt, sympathisch und Gefühlvoll ein. So konnte man den Geschehen gut folgen.

Ein überzogenen Thriller der zwar Spannend ist aber für mich einfach zu unrealistisch.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Strandkorbzauber

Strandkorbzauber
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Strandkorbzauber von Marie Merburg ist ein leichter Ostseeroman. In diesem entführt die Autorin ihre Leser auf die Halbinsel Darß-Fischland-Zingst. Da ich ein Ostsee Fan bin und auch schon auf der Halbinsel ...

Strandkorbzauber von Marie Merburg ist ein leichter Ostseeroman. In diesem entführt die Autorin ihre Leser auf die Halbinsel Darß-Fischland-Zingst. Da ich ein Ostsee Fan bin und auch schon auf der Halbinsel Urlaub gemacht habe, war es für mich klar das ich dieses Buch lesen muss. Doch leider konnte es mich nicht wirklich packen.

Hannah ist Künstlerin und lebt in Berlin. Ein Auftrag führt sie nach 5 Jahren wieder in ihr Heimatdorf Liebwitz. Dort soll sie zwei Gemälde für das neue Standesamt malen. Hannah reist mit gemischten Gefühlen in ihre Heimat. Sie wird eher frostig von ihrer Familie empfangen und die erste Begegnung mit ihrem Ex Freund Finn lässt auch nicht lange auf sich warten, genauso wie viele weitere Katastrophen.

Es hat sich nach einem leichten Sommer Wohlfühlroman angehört. Im Grunde ist es auch einer, aber mich konnte er überhaupt nicht berühren. Zum einen fand ich den Schreibstil oft sehr sachlich, die Geschichte emotionslos und die Handlung vorhersehbar. Mir fehlte auch der Ostsee Flair und bildhafte Beschreibungen. Es wurde zwar ab und an eingeworfen dass die Geschichte auf der Halbinsel Darß-Fischland-Zingst spielt, aber davon abgesehen hätte es auch überall woanders spielen können.

Auch die Protagonisten waren mir ehrlich gesagt unsympathisch. Ich habe zu niemanden einen richtigen Draht gefunden. Es bleibt vieles ungesagt und dadurch kommt es zu Missverständnissen. Wenn man sich einmal richtig ausgesprochen hätte, hätte einiges besser laufen können. Und da sind nicht nur die beiden Hauptprotagonist mit gemeint. Es zieht sich durch das ganze Buch und über jeden Charakter hinweg hin. So wirkt es sehr unglaubwürdig, teilweise naiv und sogar leicht kindisch.

Schade es hätte ein schöner Wohlfühlroman werden können, aber so bin ich nur froh ihn beendet zu haben. Er hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

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