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Veröffentlicht am 24.02.2025

Spannend, humorvoll, viel Potenzial

The Hurricane Wars
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In Sardovia herrscht seit Jahren Krieg. Seit das Nachtimperium die letzten Lichtweber ausgelöscht hat, versucht es auch den Rest des Kontinents unter seine Kontrolle zu bringen. Talasyn, ein Findelkind, ...

In Sardovia herrscht seit Jahren Krieg. Seit das Nachtimperium die letzten Lichtweber ausgelöscht hat, versucht es auch den Rest des Kontinents unter seine Kontrolle zu bringen. Talasyn, ein Findelkind, kämpft an forderster Front. Niemand weiß, dass sie Lichtmagie in sich trägt. Während einer Schlacht treffen sie und Alaric, Kronprinz des Nachtimperiums, aufeinander und bei beiden springt ein Funke Faszination über. Statt sich zu töten, lassen sie einander laufen, immer wieder. Doch es ändert nichts daran, dass sie als erbitterte Feinde auf unterschiedlichen Seiten stehen. Bis eine neue Bedrohung sie zwingt, ihre magischen Kräfte zu vereinen. Nur vertrauen dürfen sie einander nicht ...

Bin ich froh, das Buch nun endlich von meinem SuB befreit zu haben! Hurricane Wars ist ein wirklich gelungener Reihenauftakt. Zugegeben, ich hab ein wenig gebraucht, um richtig reinzukommen. Der Einstieg fühlt sich erstmal etwas trocken an, mit vielen Infos und dem Überblick über die Situation im Krieg. Wir lernen zwar auch Talaysn schon kennen, aber sie bleibt noch eher auf Distanz. Ebenso Alaric, der mehr eine Erscheinung von Zeit zu Zeit ist. Trotzdem war auch hier schon die Prämisse spannend, denn ich wollte mehr wissen über die Magie, die sie haben, über die Art des Reiches, und wie alles zusammenhängt und die Konflikte sich entwickeln. Auch macht das Setting generell neugierig, vor allem als Talaysn mehr erkundet.

Und dann stellt man fest, dass das ganze wie eine Art Einleitung funktioniert, die Basis legt für die Geschichte, die danach richtig Fahrt aufnimmt. Man ist näher dran an der Geschichte und den Charakteren, statt Überblick geht man richtig tief rein in Dialoge und Szenen, und da hatte mich das Buch gekriegt. Ich mochte den Schreibstil extrem gerne, angenehm, kurzweilig und echt humorvoll. Ich musste so oft bei den Dialogen schmunzeln.

Talasyn und Alaric sind ein tolles Gespann. Slow burn enemies to lovers vom Feinsten. Man begleitet sie aus beiden Perspektiven und ich mochte es super gerne, in beide Köpfe einzutauchen. Der jeweilgie Zwiespalt, sich zur anderen Person hingezogen zu fühlen und sie trotzdem zu verabscheuen, weil sie im Krieg auf der anderen Seite steht, ist perfekt dargstellt. Die Entwicklung super glaubwürdig. Kein plötzliches "oh, jetzt habe ich Gefühle für ihn/sie", sondern wirkliches hadern, sich selbst nicht trauen, verteufeln. Und trotzdem auch ganz viel Knistern und Mitfiebern!

Es gibt einige spannende Wendungen, die ich nicht alle so habe kommen sehen, und das Buch macht absolut Lust auf mehr. Ich war am Ende echt traurig, dass es schon vorbei war, und freue mich schon sehr auf Band 2!

4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Starke, emotionale, detailreiche Fortsetzung

Onyx Storm – Flammengeküsst
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Auch wenn Violet weiterhin Kadettin in Basgiath ist, ist die Zeit für reinen Unterricht längst vorbei. Sie befinden sich mitten im Krieg und müssen alle Kräfte mobilisieren. Mehr denn je ist Violet auf ...

Auch wenn Violet weiterhin Kadettin in Basgiath ist, ist die Zeit für reinen Unterricht längst vorbei. Sie befinden sich mitten im Krieg und müssen alle Kräfte mobilisieren. Mehr denn je ist Violet auf ihre Verbündeten angewiesen, um eine Lösung für alles zu finden. Aber wem kann sie trauen? Während sie außerhalb des Schutzzaubers nach Hilfe sucht, zieht sich die Schlinge um sie und Xaden immer enger. WIe viel Zeit bleibt ihnen noch, bevor eine Katastrophe ausbricht?

Onyx Storm zu rezensieren, ohne zu spoilern, ist fast unmöglich. Deshalb halte ich mich kurz. Ich habs wieder sehr geliebt und man ist wirklich ein emotionales Wrack am Ende. So viel Drama, schreckliche und bange Momente, Unsicherheiten, Gefahren. Aber auch romantische, zärtliche, unerschütterliche. Und immer wieder Humor und lustige Dialoge, um es aufzulockern. Es ist wirklich ein Auf und Ab. Ich liebe Xaden und Violet, aber auch ihre Staffel und alle anderen wichtigen Charaktere bringen so viel Tiefe mit und sie alle faszinieren und begeistern mich auf ganz unterschiedliche Weise. Ridoc war ein kleines Highlight in diesem Buch, aber auch Dain oder Mira. Und natürlich die Drachen!

Ich fand die Handlung wieder etwas kurzweiliger als in Iron Flame, und die Situation zwischen Violet und Xaden zwar nicht gut, aber weniger anstrengend als in Band 2. Es war viel los, viele neue Personen und Orte, viele Geheimnisse, die enthüllt wurden und Entwicklungen, die überraschen. Dabei gibt es hier – wie auch in Band 1+2, aber vielleicht noch etwas mehr – so viele Details, auf die man achten muss. Hinweise, die später wichtig werden. Strategische Kriegsführung, die manchmal unübersichtlich wird. Ich hab nicht immer so leicht durchgefunden, und mich teilweise da sehr dran verbissen, sodass es mir schwer fiel, mich einfach in die Geschichte fallen zu lasssen. Das hat mich etwas geärgert von mir selbst. Aber man kann das Buch auch genießen, ohne jede Kleinigkeit zu verstehen.

Es ist auf jeden Fall ein Epos.
Und es ist definitiv kein Smut. Ja, es gibt explizite Szenen. Es gibt eine Liebesgeschichte. Aber die ist nicht mal im Vordergrund, oft vor allem auf emotionaler Ebene, und nimmt auf 900 Seiten einen eher kleineren Teil ein.. Es geht um krasses, komplexes World Building, um Kriegsführung, um Kommando-Hierarchien, um verlorenes Wissen und ungeahnte Magie, um die Entwicklung von Menschen in Extremsituationen und um moralische Fragen. Um Freundschaft, Hoffnung, Zusammenhalt.

4,5 Sterne für Band 3! Ich freu mich auf die Fortsetzungen.

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Lovestory vor traumhafter Kulisse

The Fire Inside Us
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Die Verhaltensbiologin Erin soll für ihre Doktorarbeit im Yosemite Nationalpark Hirsche beobachten. Ein Albtraum für sie, die sich an sichere, unumstößliche Routinen klammert. Als wäre das nicht genug, ...

Die Verhaltensbiologin Erin soll für ihre Doktorarbeit im Yosemite Nationalpark Hirsche beobachten. Ein Albtraum für sie, die sich an sichere, unumstößliche Routinen klammert. Als wäre das nicht genug, muss sie in einem Trailer im Camp der Firefighters leben, in dem Strafgefangene resozialisiert werden. Ihr zugeteilt wird Jesse, der auf Distanz bleibt und Erin nicht geheuer ist. Trotzdem bringt die gezwungenermaßen gemeinsame Zeit die beiden einander näher und sie beginnen, hinter ihre Fassaden zu blicken. Aber können sie sich wirklich trauen?

Nachdem The Sky Above Us ein Jahreshighlight 2024 war, habe ich mich schon wahnsinnig auf diesen zweiten Teil der Yosemite Love Reihe gefreut! Es geht wieder hinein in ein atemberaubendes Setting, das ich sehr genossen habe und das die Autorin wirklich bildhaft lebendig werden lässt. Man kann den Nationalpark sehen, riechen, fühlen und ich für meinen Teil hab direkt eine gewisse Ruhe gefühlt, wenn Erin und Jesse tief in die Natur gegangen sind, auf der Suche nach Hirschen. Es war irgendwie so unberührt und friedlich, so schön.

Ganz im Kontrast zu dem Camp und den Dingen, die Erin und Jesse belasten. Beide haben einiges hinter sich, was sie gebrandmarkt hat. Daher fällt es ihnen schwer, aufeinanderzuzugehen. Sie waren mir beide von Anfang an sympathisch, und sind mir im Laufe des Buches sehr ans Herz gewachsen. Auch wenn man erst nicht wusste, was sie quält, so war mir aber klar, dass es nur ihre Schutzmechanismen sind, die die Aufeinandertreffen schwierig machen. Ein bisschen mehr Knistern hätte es für meinen Geschmack noch zwischen den beiden sein können, es war recht ruhig und zurückhaltend, aber ich mochte sie trotzdem sehr zusammen. Ich hab ihnen einfach alles Glück der Welt gewünscht, auch unabhängig voneinander, und die ganze Zeit mitgefiebert, dass sie sich hoffentlich bald einander öffnen können.

Dabei mochte ich auch sehr die abwechselnden Kapitel aus ihren Sichtweisen, sowie die strukturierten Kapitelanfänge von Erin. Das hat die Erzählweise sehr rund gemacht und sich toll eingefügt in die Handlung. Diese bestand auch nicht nur aus der Liebesgeschichte, sondern auch aus ein paar Problemen innerhalb des Camps, was zusätzlich Spannung reingebracht hat und für mich sehr gut reinpasste. Es hat außerdem den Nebencharakteren noch mehr Leben eingehaucht. Das Ende ging mir in der Hinsicht allerdings zu schnell, es wurde recht plötzlich alles aufgelöst und abgehakt. Aber das Ende, das Erin und Jesse bekommen haben, war wirklich toll und genau richtig!

The Fire Inside Us fühlte sich für mich etwas ernster an als sein Vorgänger, mit weniger Knistern und leichten Momenten. Trotzdem war alles stimmig. Ich hab ich die Liebesgeschichte und das besondere Natursetting wirklich ins Herz geschlossen und fand die ernsten Themen gut eingearbeitet. Von mir gibt es definitiv eine Empfehlung für dieses Buch und generell die Reihe!

4-4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Kurzweiliger Wettbewerb

Thieves’ Gambit
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Rosalyn ist eine Diebin, die Tochter einer anerkannten Familie in dem Gewerbe. Doch eigentlich will sie aussteigen. Als jedoch ihre Mutter entführt wird , beschließt Rosalyn, beim Thieves' Gambit, einem ...

Rosalyn ist eine Diebin, die Tochter einer anerkannten Familie in dem Gewerbe. Doch eigentlich will sie aussteigen. Als jedoch ihre Mutter entführt wird , beschließt Rosalyn, beim Thieves' Gambit, einem großen Wettbewerb für Nachwuchsdiebe, mitzumachen. Wer gewinnt, hat einen Wunsch frei, der sich durch Macht, Geld oder Einfluss erfüllen lässt. Im Gambit angekommen, stellt sie schnell fest, dass ihre Mitstreitenden unberechenbar und gewitzt sind und sie nicht hat abschätzen können, worauf sie sich da einlässt ...

Für mich war Thieves' Gambit unterhaltsam, kurzweilig und gut zu inhalieren. Ich mochte Rosalyn als Protagonistin sehr gerne. Sie hadert mit ihrer Situation, ihrem Leben, aber sie ist gut darin, und sie weiß, wann sie ihre Talente, ihre Ausbildung nutzen muss. Auch die anderen Diebe waren echt interessant, unterschiedlich tief ausgebaut, aber alle mit ihren besonderen Zügen oder Angewohnheiten. Vor allen muss man sich in Acht nehmen. Das witzige ist, dass man total mit ihnen mitfiebert, wenn sie die Wettbewerbs-Aufgaben bestreiten, und ihnen wünscht, dass sie es schaffen – obwohl sie ja Diebe und damit eigentlich auf der falschen Seite des Gesetzes stehen. Aber sie sind nahbar gezeichnet, und sie bestehlen nur reiche Snobs, sodass man sich wiederum gar nicht so viel dabei denkt.

Die Aufgaben sind kreativ, sie bleiben spannend ohne größere Längen, und es gibt einige Überraschungen oder dramatische Wendungen, die die Geschichte in eine neue Richtung bringen. Dabei ranken sich so einige Geheimnisse um diesen Wettbewerb und um die Organisation, die ihn ausrichtet. Und am Ende überschlagen sich die Ereignisse und es endet anders, als man am Anfang noch gedacht hat. Ich wurde überrascht und hatte viel Spaß dabei. Und auch wenn das Ende auch so stehen bleiben könnte, gibt es einige offene Fragen und ich freue mich, den zweiten Band bald zu lesen.

Nur emotional konnte mich das Buch nicht ganz so sehr packen. Also ich hab schon mitgefiebert, aber ich fühlte mich den Charakteren nicht auf einer wirklich tieferen Ebene verbunden. Das hat dem Spaß aber keinen Abbruch getan. Ein Jugendbuch, das ich sehr emofehlen kann!

4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Ereignisreicher Reihenauftakt (4,5 Sterne)

The Games Gods Play – Schattenverführt
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Einmal in 100 Jahren richten die zwölf olympischen Götter das Crucible aus, in dem Menschen gegeneinander antreten müssen, um den nächsten göttlichen Herrscher zu bestimmen. Nie hätte Lyra, eine einfach ...

Einmal in 100 Jahren richten die zwölf olympischen Götter das Crucible aus, in dem Menschen gegeneinander antreten müssen, um den nächsten göttlichen Herrscher zu bestimmen. Nie hätte Lyra, eine einfach junge Frau einer Diebesgilde, gedacht, selbst in diesen Spielen zu landen. Und dann auch noch als Championesse für Hades, den Gott der Unterwelt. Während sie versucht, sich in ihrer neuen Rolle zurechtzufinden und zu überleben, muss sie feststellen, dass Hades ihr auf mehr als eine Art gefährlich werden kann. Und es ist offensichtlich, dass er seine wahren Motive zu verschleiern versucht.

Der Aufruhr um diese Neuerscheinung hat auch mich neugierig gemacht, da der Klappentext super vielversprechend klang. Also musste ich es unbedingt lesen. Tatsächlich hatte ich am Anfang aber etwas Schwierigkeiten, mich richtig drauf einzulassen. Die Handlung war durchaus von Anfang an spannend, wir steigen direkt in die Geschichte ein und lernen on the go alles kennen. Aber so richtig packen konnte es mich die erste Zeit irgendwie nicht. Dazu war der Schreibstil zwar schön locker-flockig und kurzweilig, aber stellenweise auch etwas plump. So war es zu Beginn ein netter Read, aber mehr erstmal nicht.

Doch dann hat mich das Buch im Laufe der Story echt gekriegt. Es ist nach wie vor nicht die ausgeklügelste Geschichte, vor allem der Liebes-Anteil, aber es hat Spaß gemacht. Wirklich Spaß. Ich bin durch die Seiten geflogen. Hab mit Spannung die einzelnen Herausforderungen verfolgt und gebangt. Wurde ein paar mal überrascht, lag manchmal aber auch mit Theorien richtig, und schwupps waren die 700 Seiten vorbei. Hades ist der völlige 0815 typische dunkelhaarige "außen Bad Boy, innen Good Guy" Love Interest wie wir ihn tausendfach aus Büchern kennen. Und ich habs geliebt. Schuldig. Auch wenn mir der Beginn der Liebesgeschichte am Anfang nicht nachvollziehbar genug war, hatte sie mich nachher nur umso mehr. Durch die Spiele war außerdem dauerhaft Action, es gab viele Charaktere, die miteinander interagiert haben, was ich sehr mag, und das Ende ist wirklich fies.

Es ist zwar nicht das Highlight geworden, was ich mir erhofft hatte, aber ich bin froh, dass es mich doch noch in seinen Sog gezogen hat und ich kanns kaum erwarten, bis endlich Band 2 erscheint. Auf jeden Fall eine Empfehlung. 4,5 Sterne.

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