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Veröffentlicht am 11.02.2025

Nicht wie gedacht

Magic Island - Ruf der Seelentiere. Eine magische Insel und sprechende Seelentiere: Fantasy-Buchreihe ab 11 Jahren (Magic Island, Bd. 1)
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Als wir gesehen haben, dass es eine neue Fortsetzungsreihe von Andreas Suchanek gibt, war sofort klar, die müssen wir von Anfang an haben. Magic Island Ruf der Seelentiere lockt bereits mit einem wunderschönen ...

Als wir gesehen haben, dass es eine neue Fortsetzungsreihe von Andreas Suchanek gibt, war sofort klar, die müssen wir von Anfang an haben. Magic Island Ruf der Seelentiere lockt bereits mit einem wunderschönen Cover. Man sieht einen Hund und in ihm eine Landschaft mit vier Kindern. Es wirkt geheimnisvoll und magisch zugleich. Der Klappentext verspricht ein Abenteuer auf einer Insel mit Seelentieren. Die vier Jugendlichen sind zum Weltenretter der Insel berufen wurden und haben es natürlich nicht nur mit den Guten zu tun, die Bösen sind nahe.

Der Schreibstil von Andreas Suchanek ist wie gewohnt gut lesbar. Die kurzen Kapitel beginnen jeweils mit einer zum Text passenden schwarz weiß Illustration und einer Überschrift. Auf jeder Seite befindet sich im unteren Bereich jeweils die gleiche schwarz weiß Illustration und am linken Seitenrand eine Abbildung von Julians Halsband mit dem Stein. Da hat sich Timo Grubing echt wieder viel Mühe gemacht.

Die Storyline selbst konnte uns dieses Mal leider nicht fesseln. Vielleicht haben wir in letzter Zeit auch zuviel von diesen Fantasy Geschichten mit sprechenden Seelentieren gelesen. Wir fanden es zeitweise sogar ziemlich zäh. Da sind wir anderes gewöhnt. Schade.

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Kann man lesen

Mordsradler
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Das Buch habe ich schon vor einiger Zeit einmal geschenkt bekommen. Ich mag Regionalkrimis eigentlich, bin aber kein Fahrradfahrer, kann mich auch nicht dafür begeistern. Hier ist der Autor Thomas Maria ...

Das Buch habe ich schon vor einiger Zeit einmal geschenkt bekommen. Ich mag Regionalkrimis eigentlich, bin aber kein Fahrradfahrer, kann mich auch nicht dafür begeistern. Hier ist der Autor Thomas Maria Claßen selbst leidenschaftlicher Fahrradfahrer und die touristischen Highlights seiner Umgebung kombiniert er mit einem kriminalistischen Fall. Die Idee ist nicht schlecht. Etwas eigenartig ist für mich der Schreibstil, liest sich an manchen Stellen langweilig, zu viel uninteressantes wird mir erwähnt, Spannung kommt für mich erst im letzten Drittel auf. Manche der genannten touristischen Highlights waren mir schon bekannt. Toll wäre ein Kartenausschnitt zur besseren Orientierung gewesen für diejenigen die den Bereich nicht kennen. Zu den Charakteren habe ich ebenfalls keinen Zugang gefunden, der Star ist eindeutig der Hund. Durch den wird hier und da eine Schmunzelattacke ausgeführt. Ansonsten muss ich ganz ehrlich sagen hat mich der Krimi nicht vom Hocker gerissen. Kann man aber lesen.

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Teils amüsant

Wie ich Thomas Gottschalk rumkriegte
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Wie ich Thomas Gottschalk rumkriegte - ein Buch von Gabi Thieme, aufgewachsen im Erzgebirge, Redakteurin in Chemnitz bis Ende 2018. Hier finden sich 25 Anekdoten, die aus privaten Episoden und Erlebnissen ...

Wie ich Thomas Gottschalk rumkriegte - ein Buch von Gabi Thieme, aufgewachsen im Erzgebirge, Redakteurin in Chemnitz bis Ende 2018. Hier finden sich 25 Anekdoten, die aus privaten Episoden und Erlebnissen bestehen, verknüpft mit ein wenig ostdeutscher Zeitgeschichte. Anhand des Titels hatte ich mir mehr von der Prominenz erhofft. Im Buch befindet sich eine Inhaltsangabe, in der jede einzelne Anekdote mit einer Überschrift und der Seitenzahl aufgelistet wird. Natürlich habe ich mir zuerst die Titelgeschichte auf Seite 90 angeschaut und blieb schon etwas enttäuscht zurück. Es sollen ja kleine und große Geschichten des Alltags sein - da hätte ich mir vom Schreibstil her etwas mehr versprochen. Teils finde ich die Geschichten zwar amüsant, aber eher weil sie ziemlich retro sind, halt von früher, aber es gibt ebenso Anekdoten, die mich überhaupt nicht erreichen konnten, ich langweilig fand. Die Idee dahinter ist nicht schlecht, allerdings konnte mich das Buch nicht begeistern. Gut gefallen haben mir die schwarz weiß Bilder am Anfang einer jeden Anekdote. Ich finde das Buch optimal um es immer Mal wieder zur Hand zu nehmen und eine Kurzgeschichte zu lesen. Ob es interessant ist sollte jeder für sich selbst entscheiden.

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Veröffentlicht am 22.10.2024

Könnte besser sein

Das Parfüm des Todes
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Leider hielt das Buch nicht das was ich erwartet hatte. Ich liebe Thriller und da hat mich hier das Cover mit seinem Titel sofort angesprochen. Der dunkle Hintergrund und die Parfumflasche aus der das ...

Leider hielt das Buch nicht das was ich erwartet hatte. Ich liebe Thriller und da hat mich hier das Cover mit seinem Titel sofort angesprochen. Der dunkle Hintergrund und die Parfumflasche aus der das Blut tropft, mittig der Titel in blutrotem Schriftbild, sehr gut gewählt. Der Klappentext hat mich dann endgültig überzeugt es lesen zu müssen. Die Arbeit von Tatortreinigern ist zwar gruselig, aber Yang Ning scheint ihre Arbeit zu lieben. Der Geruch des Todes kann ihren verlorenen Geruchssinn teilweise wiederherstellen. Bei einer ihrer Tatortreinigungen passt sie nicht auf und gerät selbst in Mordverdacht. Der Täter hat aber seinen Geruch hinterlassen inform eines Parfüms und mit der Hilfe eines Serienmörders versucht sie ihm auf die Spur zu kommen.
Das Buch ist von Katniss Hsiao und wurde aus dem taiwanischen Chinesisch übersetzt von Karin Betz. Erschienen ist es im Suhrkamp Verlag.
Da ich ein Buch immer erst anschaue, fiel mir das Personenregister am Ende zum Glück bereits schon vor dem Lesen auf, denn die ganzen fremd klingenden Namen, die sich teils auch noch sehr ähneln, sind sehr verwirrend. Zu den Charakteren habe ich keinen richtigen Zugang finden können. Das Handeln und die Denkweise von Yang Ning konnte ich meistens nicht teilen.
Der Schreibstil ist ebenfalls teilweise sehr verwirrend, denn hier wird oft von der Gegenwart in die Vergangenheit gelenkt während des Leseflusses. Das habe ich als sehr störend empfunden. Was mir auch nicht so gut gefallen hat waren die vielen ausschweifenden unwichtigen Passagen, so dass es oftmals sehr zäh zu lesen war.
Ein Thriller ist es aber auf jeden Fall, denn es gibt genug Beschreibungen von Tatorten, die wirklich eklig sind und vor allem gut vorstellbar.
Leider konnte mich das Buch nicht begeistern.

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Veröffentlicht am 17.09.2024

Leider nicht ganz meins

Ich fürchte, Ihr habt Drachen
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Hier habe ich jetzt auch mehrere Tage über die Bewertung nachdenken müssen. Von Peter S. Beagle scheine ich dieses Mal für mich zuviel erwartet zu haben. Das Cover ist total gut getroffen. Ich mag Drachen, ...

Hier habe ich jetzt auch mehrere Tage über die Bewertung nachdenken müssen. Von Peter S. Beagle scheine ich dieses Mal für mich zuviel erwartet zu haben. Das Cover ist total gut getroffen. Ich mag Drachen, Märchen, Fantasy, was es gut für mich wieder gibt. Der Klappentext hörte sich ebenfalls danach an. Ich befinde mich im Königreich Bellemontagne und treffe auf die Prinzessin Cerise, die von ihren Eltern mit einem leichtsinnigen Kronprinzen vermählt werden soll. Im Schloss herrscht aber gerade eine Drachenplage, bei der soll der Drachenfänger Robert helfen, welcher sich laaerdings mit einem ganz anderen Berufswunsch beschäftigt. Es kommen drei ganz unterschiedliche Charaktere zusammen, die ein Abenteuer zusammen bewältigen werden, aber für meinen Geschmack doch recht farblos bleiben. Richtig symathisch wurde mir bis zum Ende keiner davon. Robert, der kein Drachenbekämpfer sondern ein Diener sein möchte, Kronprinz Reginald, der nur wie ein Held aussieht und Prinzessin Cerise, die lieber Dinge machen will, die eine Prinzessin nicht braucht. Da wäre durchaus mehr Potenzial in der Ausarbeitung gewesen. Die Drachen und ihre Beschreibungen wiederrum konnten mich für sich einnehmen
Ich fand das erste Drittel des Romans recht unterhaltsam und amüsant.Es gab einiges an Wortwitz und Wendungen, die ich mochte. Danach nahm es aber an Unterhaltung ab, ich fand es an machen Stellen verwirrend und vor allem war es mir dann doch zu blutrünstig. Leider nicht ganz meins.

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