Platzhalter für Profilbild

Mirja103

Lesejury Profi
offline

Mirja103 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Mirja103 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2025

Leichtes Sommerbuch

Das Leben fing im Sommer an
0

Chris ist 15, leidet unter seiner Akne, träumt davon, Fußballprofi zu werden und ist schwer verliebt, hat aber keine Hoffnung, dass Debbie an ihm interessiert sein könnte. Rückhalt geben ihm seine Freunde. ...

Chris ist 15, leidet unter seiner Akne, träumt davon, Fußballprofi zu werden und ist schwer verliebt, hat aber keine Hoffnung, dass Debbie an ihm interessiert sein könnte. Rückhalt geben ihm seine Freunde. Plötzlich scheint sich das Blatt zu wenden: Debbie nimmt ihn wahr und möchte ein Date. Wird sich nun alles verändern?

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Viele Szenen sind so beschrieben, dass man sie sehr gut vor Augen hat. Man wird in die eigene Jugend zurück katapultiert. In der ersten Hälfte werden die Sorgen, Nöte und Ängste eines Teenagers sehr gut geschildert. Dann bricht Chris mit seinem Freund in ein Abenteuer auf und es wird an einigen Stellen unrealistisch. Obwohl Chris vorher nur Trecker gefahren ist, kann er problemlos mir dem Auto Autobahn fahren, einparken etc. Und im Club merkt auch niemand, wie jung die beiden sind.

Die Geschichte ist unterhaltsam aber nicht so beeindruckend und berührend wie angekündigt. Mir haben vor allem die Freundschaft und der Zusammenhalt der Jungs gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2025

Das große Schweigen

Frag nicht nach Agnes
0

Berührend erzählt die Autorin, welche Folgen ein vererbtes Trauma haben kann. Lilo hat ein eher distanziertes Verhältnis zu ihrer Mutter Monika. Dieser scheint es meist nur um Leistung zu gehen, Nähe und ...

Berührend erzählt die Autorin, welche Folgen ein vererbtes Trauma haben kann. Lilo hat ein eher distanziertes Verhältnis zu ihrer Mutter Monika. Dieser scheint es meist nur um Leistung zu gehen, Nähe und Zuneigung sind nicht zu spüren. Fragen zur Vergangenheit und ihrer Mutter will Monika nicht beantworten. Sie blockt vollkommen ab und lässt schließlich die Bemerkung fallen, dass ihre Mutter Agnes ihr Leben zerstört habe. Lilos Neugier ist geweckt. Sie möchte endlich Klarheit über die Geschichte ihrer Familie haben. Als sie ersten Spuren nachgeht, ahnt sie nicht, was alles dahinter steckt.

Agnes verliert ihre komplette Famile bei einem Bombenangriff. In der Familie, bei der sie untergebracht wird, lernt sie beim Heimarturlaub ihren zukünftigen Mann kennen. Er kommt erst spät aus der Gefangenschaft zurück und die Beziehung der beiden wird zunehmend schwieriger. Mit Monika spricht er nicht über seine Erlebnisse während des Krieges und der Gefangenschaft. Er ist insgesamt sehr schweigsam. Was verbirgt er? Und was führt dazu, dass Monika bei Pflegeeltern aufwachsen muss?

Die zwei Zeitebenen machen sofort neugierig. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man hat die Szenen und Figuren gut vor Augen. Das Thema fand ich sehr interessant und es hat mich erneut erschreckt, wie viel nach dem Krieg verschwiegen wurde. Aus meiner Sicht hätte sich die Autorin aber auf dieses Thema konzentrieren sollen. Auf die Nebengeschichte bei Lilos Arbeit hätte ich verzichten können.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.03.2025

Einblicke in die Psychiatriegeschichte

Gespensterfische
0


Startseite
Leserunden & Buchverlosungen
Neuerscheinungen & Bestseller
zurück
Neuerscheinungen & Bestseller
LovelyBooks Top 20 Charts
Bücher Neuerscheinungen
Lesenswert! Unsere Leseempfehlungen
Bestseller ...


Startseite
Leserunden & Buchverlosungen
Neuerscheinungen & Bestseller
zurück
Neuerscheinungen & Bestseller
LovelyBooks Top 20 Charts
Bücher Neuerscheinungen
Lesenswert! Unsere Leseempfehlungen
Bestseller Bücher
Community Award 2024
Gute Hörbücher
E-Books entdecken
In Buchlisten stöbern
In Buchkategorien stöbern
zurück
In Buchkategorien stöbern
Krimi und Thriller
Fantasy
Literatur
Liebesroman
Jugendbuch
Historischer Roman
Unterhaltung
Kochen und Genießen
Sachbuch
Kinderbuch
Science-Fiction
Comic
Biografie
Erotische Literatur
Autorinnen bei LovelyBooks
zurück
Autor
innen bei LovelyBooks
Aktivste Autorinnen
Meistgelesene Autor
innen
Meistgelesene Selfpublisher
Aktivste Selfpublisher
Community
zurück
Community
Aktive Leserinnen
Neu angemeldete Leser
innen
LovelyBooks Highlights
zurück
LovelyBooks Highlights
Autor*innen im Fokus
#youngadultreads
Little Readers
LovelyLounge
Crime Club
Amazon Publishing Club
House of Fantasy
Literatursalon
LovelyKitchen

Hallo Mirja103
Mein Konto
Mein Profil
Meine Bibliothek
Private Nachrichten
Ich folge...
Einstellungen
Profileinstellungen
Zugangsdaten
Logout

bearbeiten
löschen


Rezension zu Gespensterfische von Svealena Kutschke
Einblicke in die Psychiatriegeschichte
von Mirja103 vor ein paar Sekunden


Entfolgen
Rezension

Hilfreich: 0

Neuer Beitrag

Neuer Beitrag

Mirja103vor ein paar Sekunden
Aus vielen verschiedenen Perspektiven bekommt man Einblicke in die Psychiatrie. Die vielen Wechsel haben mich oft verwirrt, weil nicht chronologisch erzählt wird, sondern zwischen Zeitabschnitten hin und her gesprungen wird. Da die Personen aber trotzdem Überschneidungen haben, fand ich es nicht immer einfach, diese zuzuordnen.

Die Einblicke fand ich interessant und teilweise sehr erschreckend, wie mit Patienten umgegangen wurde und dass die Mitarbeiter zum Teil auch später die Methoden nicht reflektieren wollten bzw. nicht erkannt haben, dass andere Methoden besser wären.

Die vielen Wechsel fand ich anstrengend und für mich war es mühsam, den roten Faden immer zu sehen. Dafür waren es zu viele Personen/ Perspektiven. Außerdem gab es manchmal auch verwirrende Abschnitte aus Sicht einzelner Personen, die gerade nicht in der Lage waren, strukturiert zu denken.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2025

Unsympathische Hauptfigur

Achtzehnter Stock
0

Wanda lebt mit ihrer Tochter im Berliner Plattenbau und will dort unbedingt weg. Sie will mehr und denkt, dass sie "besser" ist als die anderen. Dabei ist auch bei ihr das Geld sehr knapp, da sie eine ...

Wanda lebt mit ihrer Tochter im Berliner Plattenbau und will dort unbedingt weg. Sie will mehr und denkt, dass sie "besser" ist als die anderen. Dabei ist auch bei ihr das Geld sehr knapp, da sie eine erfolglose Schauspielerin ist. Ihre Tochter fühlt sich dort wohl und verbringt am liebsten den ganzen Tag mit ihrer Freundin Aylin. Wanda kann sich dagegen nicht mal den Namen von Aylins Mutter merken, obwohl sie mit ihr auch viel Zeit verbringt und sich oft helfen lässt. Diese Tatsache beschreibt den Charakter von Wanda schon gut. Sie kreist vor allem um sich selbst und achtet kaum auf die Bedürfnisse von anderen. In ihrer Sorge um ihre kranke Tochter war sie mir kurz sympathisch, aber das hat nicht lang angehalten. Als sie doch eine Rolle erhält, scheint Wanda abzuheben und ist nur noch auf ein neues Leben fixiert. Dabei verliert sie vollkommen aus dem Blick, was ihrer Tochter wichtig ist. Am Ende kehrt Wanda zwar zurück, aber aus meiner Sicht hat sie auch dann noch nicht genau verstanden, was im Leben wirklich wichtig ist.

Wandas Verhalten hat mich oft geärgert und mehrfach habe ich innerlich den Kopf geschüttelt. Ich kann verstehen, dass sie lieber mehr Geld hätte und woanders wohnen würde, aber das ist kein Grund überwiegend egoistisch zu handeln.

Das Erzähltempo ist hoch und der Schreibstil angenehm, aber die Geschichte konnte mich nicht überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2025

Einblicke in ein Leben mit Angststörung

Mut beginnt im Herzen
0

Der flüssige Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte hineingezogen. Ich finde, dass die Situationen und Gefühle sehr gut beschrieben sind und man nachvollziehen kann, wie es der Person geht. Auch ...

Der flüssige Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte hineingezogen. Ich finde, dass die Situationen und Gefühle sehr gut beschrieben sind und man nachvollziehen kann, wie es der Person geht. Auch die Scham sich und vor allem anderen einzugestehen, dass man Ängste hat, finde ich sehr treffend formuliert. Der Heilungsprozess verläuft dann allerdings sehr reibungslos. Lediglich bei der Therapiesuche gibt es kleine Hürden. Rückschritte gehören im Leben aber leider dazu. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte mehr am echten Leben geblieben wäre.

Man bekommt durch das Buch einen ersten Eindruck, wie Ängste sich äußern können, anfühlen und was hilfreich sein kann. Die Denkanstöße fand ich gut, aber ich hatte erwartet, dass auch die Probleme genauer thematisiert werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere