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Veröffentlicht am 14.03.2025

In einer kleinen Stadt...

Ginsterburg
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Das Thema Krieg ist nicht nur unschön, sondern für mich auch nicht sonderlich interessant. Trotzdem lese ich gerne Romane, die zu jener Zeit spielen, wenn es um das Leben der Zurückgebliebenen geht. Der ...

Das Thema Krieg ist nicht nur unschön, sondern für mich auch nicht sonderlich interessant. Trotzdem lese ich gerne Romane, die zu jener Zeit spielen, wenn es um das Leben der Zurückgebliebenen geht. Der Menschen, vorwiegend Frauen, die in der Heimat um das Überleben kämpfen mussten und dabei nie den Mut verloren haben. Solche Geschichten finde ich immer sehr inspirierend und tolle Beispiele dafür sind „Eine Handvoll Glück“ , „Sturmzeit“ und „Wilde Lupinen“. Ähnliche Erwartungen hatte ich auch an „Ginsterburg“. Leider wurden diese aber nicht erfüllt….

Schauplatz ist der fiktive Ort Ginsterburg. Wir folgen dem Leben verschiedener Personen in einem Zeitstrahl von 1935 bis 1945. Da ist die alleinerziehende Mutter Merle mit ihrem Sohn Lothar, welcher von einer Karriere als Pilot träumt. Redakteur Eugen, der sich viel lieber seiner ganz persönlichen Schreibkunst widmen will, bei seiner konservativen Familie aber auf Unverständnis stößt. Oder Blumenhändler Otto, der auch in der Politik hoch hinaus und Macht erlangen will.

Manch ein Schicksal lässt sich schon am Anfang erahnen, bei anderen fragt man sich, wie es wohl für sie ausgehen mag. Düster. Sehr düster. Nicht den Hauch von Hoffnung, so viel kann ich verraten.

Der Schreibstil ist sehr nüchtern und wenig gefühlsbetont. Unterbrochen werden die Perspektivwechsel auch immer wieder von Gesetzgebungen, sowie Briefen und Gedankengängen, wo man lange nicht weiß, wer diese Leute überhaupt sind.

Die Passagen von Otto habe ich mit wenig Interesse gelesen, Eugen‘s literarische Ergüsse waren mir zu kompliziert, sodass ich eigentlich nur die Abschnitte um Merle, Lothar und Uta gern gelesen habe.

Natürlich spielen auch die politischen Lager eine Rolle. Auf der einen Seite die vor Arroganz strotzenden Bürger, welche die Ideale der Nazis vertreten. Auf der anderen Seite die, welche die neuen Regeln zumindest in Frage stellen und sich nicht wohl damit fühlen.

Mir gefiel der Schreibstil einfach nicht und ich war auch kein Fan von dem teils recht offenen und abrupten Ende. Kein schlechter Roman, aber definitiv Geschmackssache.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Einer von vielen

Wer war Jack the Ripper?
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Auch wenn es so einige Verdächtige gibt, wer Jack the Ripper war, wissen wir mit Bestimmtheit immer noch nicht. Ein Name der mir bisher nicht untergekommen ist, ist Walter Sickert, ein in Deutschland geborener ...

Auch wenn es so einige Verdächtige gibt, wer Jack the Ripper war, wissen wir mit Bestimmtheit immer noch nicht. Ein Name der mir bisher nicht untergekommen ist, ist Walter Sickert, ein in Deutschland geborener Maler. Diesen bezichtigt die Autorin Patricia Cornwall als berüchtigten Serienmörder und zwar mit absoluter Gewissheit.

Wenn sich jemand einer Sache so sicher ist, an der sich seit über einem Jahrhundert Historiker und Wissenschaftler die Zähne ausbeißen, zeugt das schon von einer gewissen Arroganz. Und tatsächlich, viele Anhänger dieser Theorie hat Cornwall nicht. Das Buch ist von 2002 und daran hat sich auch nicht viel geändert.

Was man auch von der Theorie hält, in jedem Fall bekommt man ein höchst interessantes Buch, dass nicht nur Sickert, sondern auch das schwere Leben armer Leute im Londoner East End um 1888 behandelt. Diese Abschnitte habe ich auch mit dem größten Interesse gelesen.

Ein großer Teil beschäftigt sich natürlich auch mit der Person Walter Sickert selbst. Was könnte ihn zum Mörder gemacht haben? Welche Umstände in seiner Kindheit haben eventuell dazu geführt? Dabei wird auch ausführlich auf eine potenzielle Missbildung hingedeutet,welche mörderische Neigungen hervorgerufen haben könnten. Jedenfalls weiß ich jetzt mehr über Penis-Operationen, als ich je wissen wollte…

Fakt ist, für vieles gibt es einfach keine eindeutigen Beweise. Die Autorin legt sich das meiste so zurecht wie sie es braucht und hat dafür auch Unmengen als Geld ausgegeben. Jedes mal wenn sie Sickert als den Ripper höchstpersönlich erwähnt, habe ich mit den Augen gerollt.

Ich persönlich glaube ja, wenn man nur lange genug sucht, kombiniert und seine eigenen Schlüsse zieht, findet man sicher noch einen neuen Verdächtigen, der Jack the Ripper gewesen sein könnte.

Überzeugt, dass Sickert der Ripper war, bin ich jedenfalls nicht. Wenn man dann über Sickert etwas recherchiert, stellt man fest, dass manche ihrer Thesen nicht nur Spekulation, sondern schlichtweg falsch sind. Irgendwann geht einem die Autorin einfach nur noch gehörig auf die Nerven mit ihrem fanatischen Wunsch, ein lange ungeklärtes Mysterium gelöst zu haben.

Wer sich davon aber nicht beirren lässt und gerne mehr zum Thema Jack the Ripper erfahren will (inklusive grausiger Details), kann sich das Buch gerne einmal zu Gemüte führen.
Ich selber habe mir nun ein anderes Buch zugelegt, das mehr auf das Leben der fünf Opfer eingeht...

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Back to the Future

#London Whisper – Als Zofe küsst man selten den Traumprinz (oder doch?)
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Auf zum letzte Teil der London Whisper Trilogie! Oder doch nicht? Vorweg, das Ende deutet eine Fortsetzung an. Dabei kriegen wir hier einen durchaus guten Abschluss serviert…

Nachdem Zoe und Hayden langsam ...

Auf zum letzte Teil der London Whisper Trilogie! Oder doch nicht? Vorweg, das Ende deutet eine Fortsetzung an. Dabei kriegen wir hier einen durchaus guten Abschluss serviert…

Nachdem Zoe und Hayden langsam herausgefunden haben wie der Zeitreise Zauber funktioniert, brauchen sie eigentlich nur noch alle Utensilien zusammentragen. Aber natürlich ist das leichter gesagt als getan. Hohepriesterin Nechbet ist dabei der Schlüssel zum Ziel, aber die möchte nur zu ihren Gunsten mit den beiden zusammenarbeiten. Eine Soiree bietet dann die nächste Gelegenheit sich alle notwendigen Artefakte zu sichern. Dafür schlüpft Zoe erneut in die Rolle der preußischen Auguste und verdreht damit nicht nur Hayden den Kopf.

Und Köpfe zu verdrehen hat sich Zoe auch weiterhin zur Aufgabe gemacht. Schließlich müssen vor ihrer Rückreise noch alle Freundinnen verkuppelt werden. Das führt zum selben Kritikpunkt, den ich schon beim Vorgänger hatte. Zwischen Anfang und Ende klafft eine große Lücke die mit belanglosen Teenager Gesprächen gefüllt wird. Wie gesagt, das ist wirklich nicht mehr mein Niveau, aber da es im ersten Teil noch so unterhaltsam und unaufdringlich war, hatte ich die Hoffnung, das würde sich auch in den anderen Teilen so fortsetzen.

Erst gegen Ende kommt dann wieder Bewegung in die Geschichte, aber je weniger die Seiten wurden, desto weniger konnte ich mir vorstellen, dass wie hier ein ordentliches Ende präsentiert bekommen.

Wie ich in meiner Einleitung schon angedeutet habe, bekommen wir schon ein Ende, aber eines mit der Möglichkeit einer Fortsetzung. Sollte es dazu kommen, bin ich aber nicht mehr mit an Bord. Für mich hat sich das Zeitreise Thema hier erschöpft, zumal es die meiste Zeit doch nur um das freudige Miteinander zur Regency Zeit geht. Und da lese ich dann doch lieber Jane Austen.

Wie der zweite Teil macht auch dieser deutlich, dass hier eher Teenager Träume erfüllt werden. Aber auch die können ruhig ein wenig mehr Anspruch haben, deswegen bleibt es auch dieses mal nur bei 3 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Rückreise mit Hindernissen

#London Whisper – Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe)
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Weiter geht es mit dem 2. Teil der Zeitreise Trilogie.
Wird es Zoe und Hayden gelingen, genug Splitter zusammenzutragen, um wieder in ihre ursprüngliche Zeit zurückzugelangen?

Der 1. Teil endete ja mit ...

Weiter geht es mit dem 2. Teil der Zeitreise Trilogie.
Wird es Zoe und Hayden gelingen, genug Splitter zusammenzutragen, um wieder in ihre ursprüngliche Zeit zurückzugelangen?

Der 1. Teil endete ja mit einer wilden Verfolgungsjagd, bei dem einer der Reise-Spiegel aus der Obhut von Zoe‘s Herrin gestohlen wurde. Den können die beiden gleich zu Anfang wieder zurückgewinnen. Jedoch reicht die Magie des einen Splitters nicht aus, um damit auf Zeitreise zu gehen. Mehr Splitter müssen her und ein weiterer ist bereits in Aussicht. Er befindet sich im Spiegelkabinett eines exzentrischen Adeligen und wie es der Zufall will, veranstaltet dieser in Kürze einen opulenten Ball. Für Zoe und Hayden die Gelegenheit, aber ihre Widersacher sind ihnen dicht auf den Fersen.

Es passiert am Anfang was, es passiert am Ende was und dazwischen passiert nichts. So gut wie nichts jedenfalls. Anstatt sich mal auf die eigentliche Sache zu konzentrieren, lässt dich Zoe immer wieder von Belanglosigkeiten ablenken und der Knüller ist ja wohl, dass sie das auch noch auf dem Ball tut, wo es eine wichtige Mission zu erfüllen gilt. Zu Recht gibt es dafür eine Rüffel von der Marquise.

Und ganz plötzlich ist es Liebe! Wir wussten ja alle, dass sich mit Zoe und Hayden ein Liebespaar anbahnt und es wird auch Schritt für Schritt aufgebaut, trotzdem kam mir die Liebeserklärung dann zu plötzlich. Und ich bin ja kein Fan von Liebesgeschichten…

Außerdem zu wenig Prickleton. Ich wusste ja gar nicht, was für eine Schwäche ich für sprechende Tiere habe.

Wie man unschwer erkennt, hat mich dieser Teil nicht überzeugt. Auch wenn Zoe‘s flotte Sprüche weiterhin für gute Laune sorgen, hat man diesem Roman schon arg seine Zielgruppe angemerkt. Somit war ich kein schmachtend seufzender Teenager, sondern eine augenrollende Erwachsene.

Einen, recht schmalen, Band habe ich noch vor mir, der dürfte keine Hürde sein. Auf den bin ich dennoch sehr gespannt.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Eine Zeitreise durch die Geisterwelt

Das Buch der Geister & Spukhäuser
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Ein Buch über Geister und Spukhäuser? Besser geht es ja wohl nicht. Ach doch! Schaut euch nur an, wie hübsch es ist.
Zugegeben, es hätte auch noch etwas dicker sein können, aber 15 Geschichten auf etwas ...

Ein Buch über Geister und Spukhäuser? Besser geht es ja wohl nicht. Ach doch! Schaut euch nur an, wie hübsch es ist.
Zugegeben, es hätte auch noch etwas dicker sein können, aber 15 Geschichten auf etwas über 600 Seiten sind schon ganz gut.
Eine Mischung aus alter und moderner Literatur mit teilweise sehr unterschiedlichen Gruselfaktor.

Los geht es ausgerechnet mit der längsten Geschichte 𝓢𝓹𝓾𝓴 𝓲𝓷 𝓑𝓵𝔂 𝓜𝓪𝓷𝓸𝓻 von Henry James. Die kannte ich schon unter anderem Titel. Nicht unbedingt ein Favorit von mir, recht langatmig und die Gouvernante ist definitiv ein Fall für die Irrenanstalt.
3/5

𝓓𝓲𝓮 𝓦𝓪𝓱𝓻𝓱𝓮𝓲𝓽, 𝓭𝓲𝓮 𝓰𝓪𝓷𝔃𝓮 𝓦𝓪𝓱𝓻𝓱𝓮𝓲𝓽 𝓾𝓷𝓭 𝓷𝓲𝓬𝓱𝓽𝓼 𝓪𝓵𝓼 𝓭𝓲𝓮 𝓦𝓪𝓱𝓻𝓱𝓮𝓲𝓽 wird als Briefwechsel erzählt. Hier erleben die Untermieter ein Grauen, dass so schrecklich ist...dass es nicht mal beschrieben werden kann. Ganz typisch für diese Zeit, aber irgendwie auch meh.
3/5

Aber dann kam mit 𝓓𝓪𝓼 𝓿𝓮𝓻𝓵𝓪𝓼𝓼𝓮𝓷𝓮 𝓖𝓮𝓼𝓹𝓮𝓷𝓼𝓽 endlich Schwung rein. Drei Frauen leben in einem Haus, wo ein kleiner Geist umgeht. Eine ziemlich traurige Geistergeschichte mit einem irgendwie ganz schönen Ende.
5/5

Auf 𝓚𝓻𝓲𝓮𝓬𝓱𝓮𝓷𝓭𝓮𝓻 𝓔𝓯𝓮𝓾 war ich besonders gespannt, denn die Geschichte stammt aus der Feder von Laura Purcell.
Die Geschichte um einen mörderischen Ehemann, dessen Frau aus dem Grab heraus mit Hilfe ihrer geliebten Pflanzen Rache übt, fing perfekt an, war mir dann aber zu schnell zu Ende.
4/5

In 𝓠𝓾𝓲𝓷𝓴𝓾𝓷𝔁 bekommen wir es mit einem ruhelosen Geist zu tun, der seine Geheimnisse auch im Tod sicher wissen will. Ich mochte das Ende, bei dem es darum geht, das Richtige zu tun.
4/5

In einem Buch über Spuk darf auch Stephen King nicht fehlen. Von 𝓩𝓲𝓶𝓶𝓮𝓻 1408 kannte ich schon die Verfilmung und natürlich fällt die Geschichte etwas kürzer und anders aus, aber sie schafft es auch auf wenigen Seiten ein ungutes Gefühl zu bereiten. Geister tauchen hier nicht auf, das Zimmer selbst ist der Geist. Und die Phänomene darin sind so verrückt, dass man dafür gar keine Erklärung will.
5/5

𝓓𝓮𝓻 𝓢𝓬𝓱𝓪𝓽𝔃 𝓭𝓮𝓼 𝓐𝓫𝓽𝓮𝓼 𝓣𝓱𝓸𝓶𝓪𝓼 kam ewig nicht in die Puschen und als dann endlich der Spuk anfing, war er auch eher enttäuschend. Für mich die bisher schwächste Geschichte.
2/5

𝓢𝓶𝓮𝓮 heißt auch das Spiel um das es in dieser Geschichte geht. Eine Art Versteckspiel, das im dunkeln stattfindet und bei dem sich ein weiterer Gast dazu gesellt…
Es ist einfach eine gute, kleine Gruselgeschichte, auch wenn sie einen nicht das fürchten lehrt.
5/5

In 𝓓𝓪 𝓲𝓼𝓽 𝓳𝓮𝓶𝓪𝓷𝓭 𝓲𝓷 𝓭𝓮𝓻 𝓚ü𝓬𝓱𝓮 wünscht sich der Protagonist eine liebende Tradwife und bekommt diese auch mit dem Kauf eines neuen Hauses...nur eben anders als gedacht.
Für mich die bis dahin beste Geschichte des Buches. Ein bisschen unheimlich, ein bisschen traurig und ein grausiges Ende.
5/5

𝓣𝓻ä𝓾𝓶𝓮 𝓲𝓶 𝓗𝓮𝔁𝓮𝓷𝓱𝓪𝓾𝓼 von H.P. Lovecraft klang erstmal ganz gut. Sie handelt von einem Studenten, der in einem Haus wohnt, das einst einer Hexe gehörte. Fortan plagen ihn grässliche Träume.
Obwohl das Grundthema viel hergibt, war mir die Geschichte viel zu lang und futuristisch. Da geht es um andere Dimensionen und Physik, gemischt mit Okkultismus. Ich fand es einfach nur anstrengend.
3/5

In 𝓖𝓵𝓪𝓾𝓫𝓮𝓷 𝓢𝓲𝓮 𝓪𝓷 𝓖𝓮𝓲𝓼𝓽𝓮𝓻? geht es um einen Radiomoderator, der für seine Show Spukorte aufsucht und unheimliche Begegnungen inszeniert. Dieses mal wird seine Show aber grausame Realität.
Schade, mit einem Spukhaus hatte die Geschichte den perfekten Schauplatz. Das „Schreckgespenst“ selbst klang für mich aber nach alberner Jungenfantasie.
3,5/5

𝓐𝓷𝓰𝓻𝓲𝓯𝓯 𝓪𝓾𝓯 𝓭𝓲𝓮 𝓢𝓮𝓮𝓵𝓮 hat mir nur aufgrund des Alters und der Länge Angst gemacht. So schlimm war es aber gar nicht, denn der Schreibstil ist einfach und flüssig. Hier bietet ein etwas sonderbarer Arzt an, ein Haus von seinen bösen Mächten zu säubern. Seine Assistenten: Ein Hund und eine Katze.
Wie viele alte Erzählungen fand ich auch diese nicht gruselig, aber unterhaltsam. Und Katzen-Bonus! (Die Tiere überleben auch).
4/5

In 𝓓𝓮𝓻 𝓖𝓮𝓲𝓼𝓽 𝓭𝓮𝓼 𝓢𝓬𝓱𝓻𝓸𝓽-𝓣𝓾𝓻𝓶𝓼 ist es gar nicht mal der Geist des Schrot-Turms selbst, der für den Schrecken sorgt. Mehrere Familienmitglieder wollen dem frechen Cousin eine Lektion erteilen – mit Folgen!
Geschichten wie diese kennt man z.B. aus X-Faktor. Für mich war es also nichts neues, andererseits ist es ein Evergreen unter den Gruselgeschichten und wieder immer gut.
5/5

Die Geschichte 𝓘𝓼𝓽 𝓭𝓪 𝓳𝓮𝓶𝓪𝓷𝓭? handelt von zwei älteren Damen, die ein Cottage mit düsterer Vergangenheit bewohnen. Dabei wird nur eine Zeuge einer längst vergangenen Tat, welche sie daraufhin zu verfolgen beginnt.
Es ist mehr ein Geister-Krimi. Gut geschrieben und mit einem netten Twist am Ende.
4/5

Die letzte Geschichte 𝓓𝓮𝓻 𝓣𝓾𝓻𝓶 ist vielleicht sogar die gruseligste von allen, obwohl so viele Fragen offen bleiben und man sich vieles zusammenreimen muss. Aber vielleicht ist es ja genau das, diese schreckliche Ungewissheit….
5/5

Insgesamt war das Buch also ziemlich durchwachsen. Gegruselt hat es mich nicht, obwohl ein paar der Geschichten wirklich gut waren und man sie wohl auch gruselig nennen kann. Nur die letzte Geschichte ließ mich mit einem durchaus mulmigen Gefühl zurück.
Das klassische Spukhaus trat für mich zu selten in Erscheinung und gerade die alten Geschichten lasen sich zuweilen sehr anstrengend und konnten mich nicht fesseln.
Eine gute Mischung ist es trotzdem, für mich war nur leider nicht so viel dabei.

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