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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2025

Leuchtturm für die leidende Seele

Unbedingt lesen, wenn ...
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„Unbedingt lesen, wenn…“ von Dr. Julie Smith hat meine Erwartungen mehr als übertroffen. Ich muss gestehen, dass ich die Autorin davor nicht kannte, aber allein durch das Cover und den einigen Texten darauf ...

„Unbedingt lesen, wenn…“ von Dr. Julie Smith hat meine Erwartungen mehr als übertroffen. Ich muss gestehen, dass ich die Autorin davor nicht kannte, aber allein durch das Cover und den einigen Texten darauf wurde direkt mein Interesse geweckt. Ich habe mir viel vom Buch erhofft und wurde nicht enttäuscht.

Mir gefallen besonders die Briefe zu Beginn eines jeden Kapitels, es fühlt sich total authentisch an, sie sind super gut geschrieben und machen Lust auf mehr. Die Autorin hat es geschafft, dass ich mich direkt mit den ersten Seiten wohl gefühlt habe und das Buch nicht mehr weglegen wollte. Es ist ein Mix aus psychologischem Wissen, mit Anregungen zur Selbstreflexion und hilfreichen Toolkits und Übungen im Buch. Es ist auch ein gutes Gleichgewicht und zu jedem Kapitel gibt es am Ende noch eine kurze Zusammenfassung, was ich ebenso super finde.

Man kann die Kapitel unabhängig voneinander lesen, je nachdem was für einen relevant ist oder welche emotionalen Themen einen beschäftigen.
Mich hat nicht jedes Kapitel abgeholt, da ich mit manchen Themen nicht zu kämpfen habe, doch das ist völlig in Ordnung. Dafür konnte ich mich mit anderen Kapiteln tiefer auseinander setzen und einen Mehrwert für mich daraus ziehen. Manchmal musste ich auch kurz bei einigen Themen das Buch weglegen, um den Inhalt zu verarbeiten, da ich mich bei manchen Themen etwas gesträubt hatte und Zeit zum Nachdenken gebraucht habe. Es fühlte sich an, als wären diese Worte genau das, was ich brauchte, auch wenn ich es zum Teil nicht hören wollte, um über mein Leben nachzudenken. Besonders das Kapitel: „wenn du immer wieder Ja sagst, obwohl du eigentlich Nein sagen willst“ hat mich tagelang zum Nachdenken gebracht und mich Kraft gekostet, mir das einzugestehen, um an diesem Verhaltensmuster von mir arbeiten zu können.

Das Buch ist daher eine ganz klare Leseempfehlung von mir an alle, die für ihre leidende Seele einen Ratgeber suchen, um ihren Horizont zu erweitern, ihre eigene Perspektive hinterfragen wollen, Veränderungen anzustreben und nach inneren Frieden suchen.

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Herzensbuch mit ganz viel Glimmer

Was wir im Stillen fühlten
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Ich habe dieses Buch regelrecht in einem Rutsch verschlungen und kann es kaum erwarten, bis der letzte Teil rauskommt. Es war eine rundum wunderschöne cozy Geschichte mit vielen Momenten zum Lachen und ...

Ich habe dieses Buch regelrecht in einem Rutsch verschlungen und kann es kaum erwarten, bis der letzte Teil rauskommt. Es war eine rundum wunderschöne cozy Geschichte mit vielen Momenten zum Lachen und Schmunzeln. Auch wenn Yara anfangs alles andere zum Lachen hatte, viel Negatives von ihrem Umfeld und besonders Exmann einstecken musste, blieb sie mit ihrer positiven Art immer ein starker und toller Charakter im Buch. Die Geschichte zwischen ihr und Alex war einfach nur schön, von Enemies to Lovers, Sunshine meets Grumpy. Besonders blieb mir die Message mit dem Salz in Erinnerung. A donde vaya, yo voy- wohin du gehst, gehe ich auch ✨ Dieses Buch war mein Jahreshighlight 2024.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Tiefe, Drama und ganz viel Liebe

Was wir verloren glaubten
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Ich habe dieses Buch aus der „Problems Reihe“ wirklich geliebt und die Geschichte regelrecht verschlungen. Die Autorin schafft es, wundervolle Bücher zu schreiben. Es war schön, wieder nach Honey Creek ...

Ich habe dieses Buch aus der „Problems Reihe“ wirklich geliebt und die Geschichte regelrecht verschlungen. Die Autorin schafft es, wundervolle Bücher zu schreiben. Es war schön, wieder nach Honey Creek zu den Kingsley-Schwestern zurückzukehren. Bekannte Charaktere aus dem ersten Teil tauchten immer wieder auf, was ich super fand. 



In diesem Band steht die älteste Schwester Avery Kingsley im Mittelpunkt, die sich mit ihrem Ex Nathan auseinandersetzen muss. Nathan, ein ehemals erfolgreicher Baseballspieler, hat ihr den heißgeliebten Trainerjob an der Schule weggenommen. Alte Emotionen kommen wieder hoch und es entsteht ein großes Gefühlschaos, während Avery sich mit Hochzeitsvorbereitungen, Depressionen, Selbstzweifeln und der Angst vor dem Versagen auseinandersetzt. 



Die Autorin Brittainy hat es erneut geschafft, dass man so durch die Seiten fliegt, lacht, schmunzelt und mitfühlt. Gleichzeitig werden auch ernste Themen wie Trauer und Depressionen angesprochen. Persönlich hätte ich mir einige der spicy Szenen etwas weniger gewünscht, aber das ist Geschmackssache und hat der Geschichte dennoch nicht geschadet.



Insgesamt war es ein wunderschönes Wohlfühlbuch mit viel Tiefe, Drama und Liebe. Ich kann es kaum erwarten, dass der dritte Band der Reihe im Sommer erscheint. Ich kann es definitiv empfehlen, auch wenn ich den ersten Band ein kleines bisschen mehr geliebt habe.
Man kann diesen Band unabhängig vom ersten lesen, aber ich empfehle, den ersten zuerst zu lesen, um Spoiler zu vermeiden. 



Ein herzliches Dankeschön an das Team der Lesejury, dass ich die Möglichkeit bekommen hatte, das Buch vorab zu lesen und mich mit anderen auszutauschen. Es war meine erste Leserunde und ich habe mich rundum wohl gefühlt.

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Veröffentlicht am 01.02.2025

Persönliche Reflexion über Heimat, Zugehörigkeit und Identität und das Leben zwischen zwei Kulturen

Barfuß in Tetas Garten
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Das Buch „Barfuß in Tetas Garten“ hat mich tief berührt. Aline Abboud erzählt auf eine sehr persönliche Weise von ihrem Aufwachsen und Leben zwischen zwei Kulturen und Ländern. Sie nimmt uns mit auf eine ...

Das Buch „Barfuß in Tetas Garten“ hat mich tief berührt. Aline Abboud erzählt auf eine sehr persönliche Weise von ihrem Aufwachsen und Leben zwischen zwei Kulturen und Ländern. Sie nimmt uns mit auf eine Reise durch ihre zahlreichen schönen Kindheitserinnerungen bis hin zur Gegenwart. Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der Heimat ihres Vaters, des Libanon, die dem Leser faszinierende Einblicke in dieses kleine Land gewährt, das reich an Kultur, Religionen, Natur und köstlichem Essen ist. 



Von „Snud El-Sit“ (einem traditionellen Gebäck) bis hin zur Erklärung des Zeder-Baums auf der Flagge bewegt sich das Buch zwischen Sachbuch und Biografie und bietet zudem persönliche Erlebnisse sowie einige touristische Empfehlungen. Es fühlt sich an, als würde man mit einer guten Freundin über Gefühle, Zugehörigkeit und Erlebnisse plaudern. Die Autorin hat eine so fesselnde Schreibweise, dass man förmlich durch die Seiten fliegt.



Aline Abboud gelingt es meisterhaft, ein facettenreiches Bild vom Leben, den Menschen und der Kultur im Libanon zu zeichnen. Gleichzeitig wird den Schwierigkeiten und Krisen des Landes sowie der gesamten Nahostregion auf einfühlsame und verständliche Weise Raum gegeben.

Besonders berührt hat mich die Widmung an ihre Tochter, in der sie ihre Wünsche und Sorgen zum Ausdruck bringt. Sie sehnt sich danach, dass auch ihre Tochter eine ähnliche Verbindung zur Heimat spüren kann, doch die politische Lage und die mittlerweile weit verstreute Familie erschweren unbeschwerte Treffen wie in ihrer Kindheit.



Ein weiteres Highlight sind die Fotoeinblicke in der Mitte des Buches, die Kindheitserinnerungen und schöne Urlaubsmomente festhalten. 



Insgesamt vermittelt das Buch das Gefühl, dass Heimat nicht nur ein geografischer Ort ist, sondern ein tief verwurzeltes Gefühl, das uns mit Erinnerungen, Menschen und der Natur verbindet. Ich bin mir sicher, dass viele Leserinnen und Leser von Frau Abbouds einfühlsamer Erzählweise und den Einblicken in ihre Welt profitieren können. Für mich ist es ganz klar eine wunderbare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.12.2024

Tolles Buch zum Streben nach innerem Frieden

Heimweh nach mir
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„Heimweh nach mir“ von Elena Anna Mayr ist ein Werk zum Wohlfühlen. Die Autorin schafft es, mit ihrem einfühlsamen, ehrlichen, nahbaren und gefühlvollen Schreibstil eine Atmosphäre zu erzeugen, wobei man ...

„Heimweh nach mir“ von Elena Anna Mayr ist ein Werk zum Wohlfühlen. Die Autorin schafft es, mit ihrem einfühlsamen, ehrlichen, nahbaren und gefühlvollen Schreibstil eine Atmosphäre zu erzeugen, wobei man sich als Leser sofort ab der ersten Seite fallen lassen kann.

Das Buch behandelt hierbei 33 Lebensfragen, die zum Nachdenken anregen und im Gedächtnis bleiben. Nach fast jeder Kapitelfrage und dem Inhalt dazu folgen weitere Fragen zum Nachdenken. Man kann sich mit den Kapiteln unabhängig voneinander auseinandersetzen. Mich hat nicht jede Frage abgeholt, da ich mit manchen Themen nicht zu kämpfen hatte, doch das ist völlig in Ordnung. Dafür sind wiederum andere Fragen tief in die Psyche eingedrungen, sodass ich es teilweise auch kurz weglegen und verarbeiten musste.
Dieses Buch hat sich im Großen und Ganzen wie eine tiefgründige Unterhaltung mit einer guten Freundin und ihrer warmen Umarmung angefühlt, die gleichzeitig Trost, Hoffnung und Mut spendet. Ich werde nun öfter zum Buch zurückgreifen und mir auch ein Notizbuch anlegen, um mir die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Buch aufzuschreiben. Besonders der Satz: „Verzeihen ist loslassen. Nicht für andere, sondern für uns“, hat mich tagelang zum Nachdenken angeregt und für mich ein Stück zum inneren Frieden beigetragen.

Ich schätze es sehr, dass die Autorin so jung ist und sich den Schritt zum eigenen Buch gewagt hat. Mir gefällt es besonders, wie harmonisch das Buch mit dem Design, dem Farbspiel - und dem Schema aufgeteilt ist. Sonst sehen Bücher aus diesem Genre eher nach trockener und unnahbarer Schullektüre aus. An Kritiker die sich am Alter der Autorin aufregen kann ich nur sagen, dass sich die Autorin nichts sagen lassen soll. Wie sie selber im Buch erwähnt hat: „Was A über B sagt, sagt mehr über A als über B aus. Es sagt einen Scheiß über B aus“.

Das Buch ist eine klare Empfehlung für alle, die sich für tiefgründige Fragen interessieren und inneren Frieden mit sich selbst schließen wollen.

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