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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2020

war mir zu dunkel und zu brutal

Vicious - Das Böse in uns
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„Mit Serena hat Eli eine Frau an seiner Seite, die ganz Merit unter ihre Kontrolle bringen könnte. Und wen habe ich? Einen Hacker, ein kleines Mädchen und einen untoten Hund. Das kann man wohl kaum eine ...

„Mit Serena hat Eli eine Frau an seiner Seite, die ganz Merit unter ihre Kontrolle bringen könnte. Und wen habe ich? Einen Hacker, ein kleines Mädchen und einen untoten Hund. Das kann man wohl kaum eine Armee nennen.“ Seite 305

Inhalt:

Überleben einer Nahtoderfahrung und daurch übermenschliche Fähigkeiten gewinnen? Victor Vale und Eli Ever sind sich sicher, dass dies nicht nur eine Theorie, sondern eine wirkliche Möglichkeit ist. Und sie sind entschlossen es zu beweisen. Also planen sie ihren Tod, bis ins letzte Detail und es gelingt. Eli entwickelt eine erstaunliche Regenerationskraft und wird praktisch unsterblich, Victor kann anderen Schmerz zufügen oder nehmen. Aber machen diese Kräfte sie wirklich zu Helden? Oder zu etwas ganz Anderem …

Meinung:

Ich will glauben, dass es mehr gibt. Dass wir mehr sein können. Verdammt, wir könnten Helden sein. Seite 94

Der Hype um dieses Buch ist gerade sehr groß und weil ich seid „Vier Farben der Magie“ ein großer Fan der Autorin bin, habe auch ich mich mitreißen lassen, obwohl mich der Klappentext von der Thematik so gar nicht anspricht. Eli und Viktor sind sehr gut gestaltete Charaktere, die mich auch wirklich interessiert haben. Selbstmord ist aber schon ein sehr heftiges Thema und darum ging es schrecklich viel. Das war mir einfach zu düster und auch nachdem die Beiden ihre Fähigkeiten haben, wurde das Buch immer dunkler und dunkler. Irgendwann habe ich ihre Beziehung einfach nicht mehr verstanden, es war mir alles zu grausam und moralisch sehr fragwürdig. Die Zeitsprünge in der Geschichte haben es mir zusätzlich erschwert wirklich einzusteigen. Es gibt aber weitere tolle Charaktere, wie Mitch ein Hacker, den das Unglück zu verfolgen scheint und Syd, die auf der Flucht ist vor ihrer Schwester Serena.






Für die wichtigen Dinge im Leben muss man sich Zeit nehmen. Für das, was dich ausmacht: deine Wünsche, deine Fortschritte, deinen Stift. Nimm ihn in die Hand und schreib deine eigene Geschichte. Seite 17


Urteil: Den Hype kann ich leider nicht verstehen, mir ging es zu viel um die Rückkehr aus dem Tod, es war so düster und brutal. Pluspunkte gibt es für Schreibstill und Figurengestaltung.

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Veröffentlicht am 18.05.2020

ich war leider sehr enttäuscht =(

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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„Das ist dein Unterbewusstsein. Irgendwann musste sich jeder von uns mit einem britischen Aristokraten im Kopf herumschlagen.“ Seite 167

Inhalt:

Profisportler Gavin Scott hat Eheprobleme und seine ...

„Das ist dein Unterbewusstsein. Irgendwann musste sich jeder von uns mit einem britischen Aristokraten im Kopf herumschlagen.“ Seite 167

Inhalt:

Profisportler Gavin Scott hat Eheprobleme und seine Frau Thea hat die Scheidung schon angekündigt. Aber Gavin will Thea auf keinen Fall verlieren und auch nicht ihre kleinen Zwillingstöchter. Gavin ist verzweifelt – bis seine Freunde ihn in etwas einweihen: Ihren Secret Book Club. Hier lesen und diskutieren Gavins Freunde heimlich Liebesromane, um ihre Frauen besser zu verstehen. Am Anfang hält er das Ganze für großen Schwachsinn – aber hat er denn eine andere Wahl, wenn er seine Ehe retten will?

Meinung:
„Es ist leichter einer Schulter etwas zu gestehen, als einem Gesicht.“ Seite 247

Gavins Kariere ist ziemlich gut verlaufen, die Leute erkennen ihn auf der Straße, immer wieder wird er um Fotos und Autograme gebeten. Was dagegen so gar nicht gut läuft, ist die Ehe mit Thea – seiner großen Liebe. Und jetzt, völlig verkatert, auf dem schäbigen Bett, eines schäbigen Motels bietet sich ihm eine Lösung an, in Form seiner Teamkollegen. Die glauben nämlich das es Gavin einfach nur an aus Liebesromanen gewonnenem Wissen mangelt und sind bereit ihm zu helfen. Gavin lässt sich nur wiederwillig darauf ein, doch dann gelingt es ihm Thea zu einem Deal zu überreden: Bis Weihnachten darf er im Gästezimmer übernachten und versuchen Thea zurückzugewinnen. Gelingt das nicht, wird die Scheidung zu ihren Bedingungen ablaufen.

„Wir werden deine Ehe retten.“
„Ich bin geliefert.“
Seite 13

Das Buch wird aktuell sehr gehyptet und hat auch mich mit dem wunderschönen Cover, dem verheißungsvollen Titel und dem Klappentext gecatcht, der so anders klingt, als andere Bücher. Leider hat es mich enttäuscht. Ich fand es an einigen Stellen viel zu übertrieben und konnte die Figuren öfter nicht verstehen. Es gab einige Klischees, die fast schon böse Vorurteile waren, Gavin wirkte sehr oft wie ein riesiger Idiot, der regelmäßig der ganzen Welt den Mittelfinger zeigt, während Thea ihr Leben scheinbar hasst, es aber nach all den Jahren erst jetzt hinbekommt sich von dem Ganzen abzuwenden.

Die Figuren gingen mir tatsächlich teilweise einfach auf den Keks. Ich mochte Theas Hintergrund sehr. Die Thematik über ihre Eltern und die Schwester, die bedingungslos zu ihr hält. Sie wird ungeplant schwanger, heiratet spontan einen Sportler der gerade dabei ist durchzustarten und statt zu studieren wird sie Spielerfrau. All das hat für mich total Sinn gemacht, das aber seitdem sind 3 Jahre vergangen und sie hasst die meisten der anderen Frauen und einfach die ganze Rolle einer Spielerfrau. Aber warum sagt sie Gavin das nie? 3 Jahre lang, lässt sie sich völlig unterbuttern und jetzt kommt der große Knall. Hier hat mir ein bisschen was gefehlt. Genauso wie die Tatsache, dass Gavin 3 Jahre lang nicht bemerkt hat, dass seine Frau super unglücklich ist? Klingt ja nach der richtig großen Liebe.

„Ich lasse dich mit einer wirklich guten Flasche Wein allein und du ignorierst sie, um zu putzen?“ Seite 57

Gavins Freunde waren mir leider zu sehr Klischee, zu sehr machohaft und zu überzogen. Ein Russe mit Verdauungsproblemen und der König des guten Aussehens, der mit Ehefrauen flirtet – tut mir leid, aber das war einfach nicht meins. Super süß waren aber die Zwillinge von Thea und Gavin und zusammen mit dem Hund Butter gab es hier viel Cuteness. Theas Schwester fand ich erst ganz cool, aber dann wird sie mir zu agro, hetzt viel zu sehr gegen Gavin und als es nicht nach ihrem Willen geht, sucht sie das Weite. Auch die Situation am Ende des Buches vermittelt mir irgendwie keine klare Aussage, wofür das Buch jetzt steht. Und Sex war mir viel zu oft das Hauptproblem, als ob die ganze Beziehung nur daran gescheitert wäre. Ich muss auch sagen, ich hätte mir irgendwie gewünscht, das ein Buch über einen Männer-Buchclub von einem Mann geschrieben wird oder von einem Ehepaar zusammen.

„Wenn du meiner Schwester noch einmal weh tust, vergifte ich dein Proteinpulver. Fröhliches Thanksgiving.“ Seite 153

Das klingt jetzt alles so richtig negativ und ja, ich war auch enttäuscht, aber es hatte auch gute Momente, mit ganz viel Liebe und schönen Aussagen und die Idee fand ich auch wirklich cool. Nur mit der Umsetzung hat es nicht so ganz hingehauen und ich kann den großen Hype wirklich nicht verstehen.

Urteil: Meine Grundeinstellung war super positiv, leider hat das Buch für mich aber nicht funktioniert. Ich hab die Protagonisten nicht verstanden, die Figuren waren mir teilweise viel zu überzogen und das Buch triefte vor Klischees. Zwischendurch gab es Cuteness und Liebe, weswegen ich auch immer weiter gelesen habe, aber insgesamt war es nicht meins.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

war mir persönlich einfach zu drüber leider

Never Trust Your Fake Husband
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Der Titel des Buches klang super verlockend und auch der Klappentext hat mich angesprochen. Dazu ein hübsches Cover. Leider hab ich schon auf den ersten Seiten gemerkt, dass der Stil nicht so meins ist. ...

Der Titel des Buches klang super verlockend und auch der Klappentext hat mich angesprochen. Dazu ein hübsches Cover. Leider hab ich schon auf den ersten Seiten gemerkt, dass der Stil nicht so meins ist. Beim Weiterlesen habe ich gehofft, dass sich das Ganze irgendwann etwas beruhigen würde, aber dem war leider nicht der Fall. Zoe ist super aufgedreht, was in ihrer Lage nicht ganz ungewöhnlich ist, aber wie gesagt, es wurde einfach nicht ruhiger. Sie ist super drüber und mit Jake bin ich leider auch nicht warm geworden.

Ein ganz bisschen hat mich das Buch an "Knight and Day" erinnert, aber insgesamt war es einfach zu drüber, Zoe erkennt den Ernst der Lage so gar nicht, verhält sich eher unreif und Jake handelt einfach nicht verantwortungsvoll, gibt den Supercoolen, hat die Lage aber auch nicht wirklich im Griff.

Tolles Cover, mega Titel und eine super coole Idee grundsätzlich, auch von der Handlung - aber die Umsetzung war leider nicht meins. Wird anderen aber sicher anders gehen, leichte Lektüre mit Humor findet ihr hier auf jeden Fall :)

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Veröffentlicht am 03.03.2025

deutlich zu grausam für ein Jugendbuch

Seven Ways to Tell a Lie
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„Wenn sie wüssten.“
„Wenn sie was wüssten?“
„Das du ein Monster bist!“.
Seite 64

Wane, eine Kleinstadt, voller Klischees und voller Schein. Ein Video in dem ein Schulbus in eine Schlucht stürzt, erschüttert, ...

„Wenn sie wüssten.“
„Wenn sie was wüssten?“
„Das du ein Monster bist!“.
Seite 64

Wane, eine Kleinstadt, voller Klischees und voller Schein. Ein Video in dem ein Schulbus in eine Schlucht stürzt, erschüttert, die Highschool. Als Jonah sich selbst und seine Freunde in dem Video erkennt, ist er schockiert. Von wem ist das Video? Was steckt dahinter? Und weiß diese Person von dem dunklen Geheimnis, was er und seine Freunde seit einem Jahr verbergen?

„Aber Jonah … das ist kein harmloser Internetstreich mehr. Da hat jemand ein sehr, sehr dunkles Geheimnis ausgebgraben.“
Seite 70

Ich habe ein spannendes Jugendbuch erwartet, das auf den Umgang mit Fake Videos und Falschmeldungen hinweist. Stattdessen gibt es eine Freundesgruppe mit unfassbar dunklen Geheimnissen, die mich ziemlich erschrocken haben. Es gibt Blut und Gewalt und das Ende war dann reichlich abgedreht. Während all dem kümmern sich gefühlt weder Eltern noch Lehrer noch Polizei um die Dinge, die aber ziemlich öffentlich passieren.
Für mich hat das leider alles nicht zusammengepasst, ja, es war spannend, weil man wissen wollte, wer hinter den Videos steckt, aber das Ende war, wie gesagt, nicht mein Fall. Für mich definitiv zu grausam für ein Jugendbuch und von der Handlung eher unstimmig.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

die Figuren waren leider doll unsympathisch

Die Villa
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Ja, sie will etwas von diesem Ausflug, etwas , was sie ohne die Anwesenheit der anderen nicht bewerkstelligen kann. Es geht nicht nur darum, sich an Aoife zu erinnern – es geht darum, die Vergangenheit ...

Ja, sie will etwas von diesem Ausflug, etwas , was sie ohne die Anwesenheit der anderen nicht bewerkstelligen kann. Es geht nicht nur darum, sich an Aoife zu erinnern – es geht darum, die Vergangenheit wieder zum Leben zu erwecken.
Seite 20

Drei Jahre ist es her, dass Aoife auf ihrem eigenen Junggesellinnenabschied unter seltsamen Umständen Junggesellinnenabschied starb. Heute kehren ihre Freundinnen in die Villa zurück in der alles geschah. Sie wollen Abschließen. Und Antworten. Aber manche von ihnen wissen mehr, als die anderen …

„Bitte fahr zurück nach England, bevor etwas Schlimmeres passiert.“
„Was sollte Schlimmeres passieren, als dass die beste Freundin ermordet wird?“
Seite 142

Mein erster Thriller ^-^
Ich muss sagen, ich hatte irgendwie mehr erwartet. Ich hab mich die ganze Zeit zwar gefragt, was denn jetzt damals passiert ist, aber die Figuren waren mir so unsympathisch, dass es wirklich nicht so leicht war dran zu bleiben. Vier Frauen sind es, die in die wunderschöne Villa zurückkehren. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Dani erzählt, aber auch die anderen kommen zur Wort und das meistens in Rückblicken. Eigentlich habr ich nicht unbedingt ein Problem mit mehreren Perspektiven, aber hat es bestimmt bis zur Mitte des Buches gedauert, bis ich ungefähr durchgeblickt habe.
Es wird viel über eine Bedrohung an diesem Ort geredet, mysteriöse Dinge passieren – dafür war die Auflösung leider eher schwach. Grundsätzlich fand ich sie schon gut, aber da fehlte drum herum einfach ein bisschen was.
War nicht so mein Buch.

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