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Veröffentlicht am 09.05.2025

Hatte mehr erwartet, vor allem, dass mich mehr Emotionen erreichen

Warte auf mich am Meer
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Evelyn und Joseph unterbreiten ihren Kindern einen schockierenden Plan: In genau einem Jahr möchten sie sich gemeinsam das Leben nehmen, da Evelyn Parkinson hat und nicht von der Krankheit besiegt werden ...

Evelyn und Joseph unterbreiten ihren Kindern einen schockierenden Plan: In genau einem Jahr möchten sie sich gemeinsam das Leben nehmen, da Evelyn Parkinson hat und nicht von der Krankheit besiegt werden will. Joseph kann sich ein Leben ohne sie nicht vorstellen, denn beide waren Nachbarskinder und haben sich als Jugendliche direkt verliebt: Die große und eine Liebe. Die Kapitel schildern abwechselnd das Heute und Damals. Wir Leser/innen können in die 60 Jahre Beziehung von Evelyn und Joseph eintauchen, die aus beiden Sichtweisen erzählt wird.

Ich liebe Liebesromane und ich liebe große Emotionen, weil mich Geschichten im Herzen berühren müssen. Diese Geschichte klingt genau danach, jedoch hatte ich hier irgendwie von Anfang an das Gefühl, dass mich Evelyns und Josephs Problem nicht emotional erreichen konnte, vielmehr die ungläubige Reaktion der drei Kinder, die ich aber auch erstmal kennenlernen musste. Deswegen habe ich das Buch sogar zwei Mal begonnen, weil es mich beim ersten Versuch überhaupt nicht mitreißen konnte. Ich glaube, ich hätte zuerst von der großen Liebe zwischen den beiden Protagonisten lesen und auch zunächst ihre drei Kinder und deren unterschiedlichen Charaktere kennenlernen wollen, bevor das alte Paar die große Bombe platzen ließ, sodass ich emotional schon mit allen Buchfiguren verbunden gewesen wäre.

Dass auch die vielen schweren und glücklichen Momente in den 60 Jahren von Evelyn und Joseph erzählt werden, finde ich richtig schön. Deren Liebesgeschichte ist romantisch und schmerzhaft und hat mich schon bald berührt. Die Geschichte ist insgesamt aber nicht unbedingt leicht zu lesen, weil es im Heute immer um die lebensverändernde Entscheidung des alten Pärchens geht und diese auch schon in jungen Jahren viel durchmachen mussten, was sich auf den Beginn ihrer Beziehung ausgewirkt hat. Es folgen Höhen und Tiefen mit ihrem Umfeld, ihren Kindern, ihrem Beruf und auch sich selbst. Dabei hat mich ein Detail während der Vergangenheitskapitel sehr genervt: Evelyn erscheint irgendwann unddankbar und frustriert. Die junge Frau hat viele Träume und schwere Situationen erleben müssen, während Joseph mit Evelyn an seiner Seite in ihrer Heimatstadt vollkommen zufrieden ist. Sie will so viel mehr vom Leben und ist unzufrieden, was sie Joseph auch spüren ließ, der sie ihrerseits stets auf Händen trug. Das fand ich stellenweise unfair und ich hatte Mitleid mit ihm, denn er hätte ihr aus Liebe bestimmt Vieles ermöglicht.


Fazit:
„Warte auf mich am Meer“ bietet eine interessante Idee und eine vielversprechende Liebesgeschichte. Doch leider konnte mich das Paar und dessen Familie von Anfang an nicht emotional mitnehmen. Die Kapitel über die jungen Jahre ihrer Beziehung sind romantisch und ereignisreich, weshalb mich diese berühren konnten. Der Konflikt im Jetzt hat sich jedoch irgendwann im Kreis gedreht und ich bin mit dem Ende auch nicht vollständig zufrieden.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Gute Ideen, aber schlechte Umsetzung

Undoubtable Love
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Kurz nach dem schmerzhaften Ende von Susies Beziehung stirbt ihre Tante, die immer ihre Vertraute und enge Familie war. Nun möchte Susie das geerbte Haus renovieren lassen. Doch der Handwerker vor ihrer ...

Kurz nach dem schmerzhaften Ende von Susies Beziehung stirbt ihre Tante, die immer ihre Vertraute und enge Familie war. Nun möchte Susie das geerbte Haus renovieren lassen. Doch der Handwerker vor ihrer Haustür ist der beste Freund ihres Ex‘ – unangenehm. Doch noch schlimmer ist der Fund in der Wand, eine Scheidungskurkunde mit ihrer beider Namen 10 Jahre in die Zukunft datiert. Während die beiden nach dem Ursprung des gealterten Dokuments aus der Zukunft forschen, versuchen sie auch ihre vermeidliche Scheidung zu analysieren und kommen sich dabei immer näher. Kann aus ihrer Freundschaft mehr werden?

Ich habe den Anfang des Buches geliebt! Die Scheidungsurkunde peppt die Geschichte auf und gibt ihr eine roten Faden. Außerdem ist der Schreibstil wirklich gut. Locker, humorvoll und atmosphärisch lässt Kylie Scott die beiden Protagonisten sich immer näher kommen. Und der Vibe der beiden ist einfach unglaublich. Ihre Gespräche sind lustig, auch mal ernsthaft und immer angenehm. Ich hab die beiden als Pärchen schon gemocht, als sie noch nicht einmal zusammen waren.

Doch dann kommt das Hin und Her und das ständige Wälzen ihrer vermeintlichen Probleme, die zu einer Scheidung führen könnten. Irgendwie dreht sich hier vieles im Kreis. Immer wieder werden Charakterschwächen oder Beziehungskiller angesprochen, die irgendwann einfach nur noch kindisch waren. Außerdem fanden beide immer wieder Gründe nicht aufeinander einzugehen, während sie schon längst in eine Beziehung geschlittert sind. Naja, und der leichte Schreibstil wurde mit sehr holprigen beschriebenen spicy Szenen geschmückt („Er waltete seines Amtes“ S. 178). Und die Auflösung der Scheidungsurkunde, ähm… wenn man es so nennen kann, war einfach katastrophal, dafür dass sie so oft erwähnt wird. Und die letzten Bonus-Kapitel hätten an den Anfang gehört (wo sie vermutlich rausgeschmissen wurden?) um vieles besser zu verstehen.


Fazit:
„Undoubtable Love“ hat mich von Anfang an richtig begeistert: Ein besonderer Touch mit der zukünftigen Scheidungsurkunde, lockerer und humorvoller Schreibstil und zwei Protagonisten, zwischen denen es direkt passt und romantisch ist. Und dann kommt ein immer nerviger werdendes Hin und Her in der Beziehung, unangenehm beschriebener Spice und eine unverständliche Auflösung der Scheidungsurkunde. Zuerst verliebt, dann enttäuscht – so schade!

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Veröffentlicht am 08.09.2024

Romantische, gefühlvolle Liebesgeschichte mit ungemütlichem Drumherum

Was wir im Stillen fühlten
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Yara ist nun endlich geschieden, möchte nach vorne blicken und neue Männer daten, doch ihr Ex hängt immer noch an ihr und vergrault potenzielle Männer in Honey Creek. Alex ist gerade in das Städtchen gezogen ...

Yara ist nun endlich geschieden, möchte nach vorne blicken und neue Männer daten, doch ihr Ex hängt immer noch an ihr und vergrault potenzielle Männer in Honey Creek. Alex ist gerade in das Städtchen gezogen um ein Restaurant zu eröffnen, doch die Bewohner/innen machen ihm den Neuanfang schwer. So liegen die Hundetagesstädte von Yara und Alex‘ Restaurant direkt gegenüber und die beiden wohnen auch im gleichen Hochhaus, sodass sie immer wieder aufeinander treffen und vor allem aneinander geraten.

Wie finden nun die People Pleaserin Yara und der grummelige Alex zueinander? Ich finde die Ereignisse von Brittainy C Cherry ziemlich gut beschrieben, denn es gibt zwar immer die heftigen Aufeinandertreffen und Streit zwischen den beiden Protagonisten, aber durch die wechselnde Erzählperspektive merkt man sehr schnell, wie die beiden fühlen und warum sie sich so verhalten. So wurden mir beide direkt sympathisch und ihr Handeln nachvollziehbar. Und aus Goldie und der black Cat wurde langsam eine lose Freundschaft, die dann später zur Fake-Beziehung führt. Gezwungenermaßen kommen sich die beiden immer näher und schaffen sich Glimmer-Momente, was mich sehr oft berührt hat. Eine wirklich romantische Geschichte, die viele herzzerreißende, aber auch lustige Momente bietet.

Unter anderem dann, wenn die Läster-Zwillinge auf den Plan treten. Ihr Verhalten ist zwar extrem zum Fremdschämen, deswegen aber auch gleichzeitig amüsant. Leider besteht fast der ganze Ort aus feindseligen Menschen, die Alex‘ Restaurant keine Chance geben, einfach weil es neu ist. Eher typisch verklemmte Kleinstadt als gemütliches Setting, das ich von allen anderen bisherigen cosy Liebesromanen gewohnt bin. Den anderen Nebencharakteren stehe ich auch mit gemischten Gefühlen gegenüber, denn es gibt die typische Kleinstadt-Fee und Yaras unterschiedliche und liebe Schwestern, aber auch deren Vater, der seine Töchter aufrichtig liebt, aber deshalb leider auch überbehütet. Abgesehen von dem Herbstfest und der Töpferei gibt es keine anderen Orte als Alex‘ und Yaras Geschäfte, was ich schade finde. Außerdem empfand ich die eigentlich herzlich gemeinte Wendung am Ende als übertrieben. Und Yaras und Alex‘ Ende ist für mich mit Fehlern behaftet und noch dramatischer als das typische Fake-Dating-Ende. Und ich hätte es auch schön gefunden, wenn nicht nur Yara durch Alex lernt die beste Version für sich selbst zu werden, sondern auch umgekehrt der Fall gewesen wäre.


Fazit:
Brittainy C Cherrys Schreibstil ist gefühlvoll, raffiniert und emotional. Die aufkeimende Freundschaft, Fake-Beziehung und echten Gefühle von Alex und Yara habe ich so gerne verfolgt und die Glimmer-Momente direkt in meinem Herzen gespürt. Die Auflösung hingegen empfinde ich nicht als gelungen und auch die Stadt Honey Creek ist eher von einem unfreundlichen Mob bewohnt als dass es ein gemütliches Setting bieten würde. Dieser Liebesroman ist wie ein köstlich aussehender Muffin in der Lieblingsgeschmacksrichtung, der natürlich lecker schmeckt, dessen klebrigen Zuckerguss aber beim ersten Bissen an den Zähnen hängt und man nicht mehr richtig abschlecken kann um ihn runterzuschlucken.

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Veröffentlicht am 06.08.2024

Zu viele negative Themen

Wir treffen uns im nächsten Kapitel
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Erin trauert seit Jahren um ihre beste Freundin und kündigt nun ihre unter Druck setzende Arbeit, als sie an Bonnies Todestag nicht freinehmen kann. Davon motiviert mistet sie gleich ihr Zimmer aus und ...

Erin trauert seit Jahren um ihre beste Freundin und kündigt nun ihre unter Druck setzende Arbeit, als sie an Bonnies Todestag nicht freinehmen kann. Davon motiviert mistet sie gleich ihr Zimmer aus und gibt dabei aus Versehen ihr Lieblingsbuch in den öffentlichen Bücherschrank. Tagelang kehrt sie dorthin zurück um „Wer die Nachtigall stört“ wieder zu finden und entdeckt es endlich – mit Antworten auf ihre Bemerkungen. James verbringt fast mehr Zeit in seiner ehemaligen Heimat um seiner Mutter zu helfen, als in seiner Londoner Wohnung. Als er umzieht, entdeckt er im neuen Viertel einen öffentlichen Bücherschrank und nimmt ein Buch mit, in dem er Notizen des oder der Vorbesitzer/in entdeckt, die ihn inspirieren. Daraus spinnt sich quasi eine Brieffreundschaft über Klassiker der Weltliteratur hinweg.

Schon in der Leseprobe hat es mich gefesselt, dass Erin ihre tote beste Freundin sieht und mit ihr fiktive Gespräche führt. Doch mit dem Thema Trauer ist es nicht getan, denn Erin ist auch noch sauer auf ihre Mutter, weil sie vor Jahren die Familie für eine neue Liebe verlassen hat. Dass sie ihren Job mit der überheblichen und fordernden Chefin nicht mag und kündigt, finde ich zunächst noch positiv. Nur der Kommentar von Erins Schwester, sie würde in Selbstmitleid versinken und allen anderen die Schuld an ihrem verkorksten Leben geben, hat mich gestört, denn bis dahin hatte ich es selbst noch gar nicht so gesehen (vielleicht, weil ich auch gut im Baden in Selbstmitleid bin?). Doch dann konnte ich einen Punkt in Erins Vergangenheit nicht verstehen, weil sie trotz Vielleserin keinerlei Empathie hat und das wurde leider mehrmals erwähnt. Nun hat es mich gestört, dass Erin so viele negative Aspekte in ihrem Leben hat und außerdem eine Schwester, die Therapeutin ist aber ganz schön austeilt. James‘ Kapitel sind nicht ganz so negativ, aber da er seinen Eltern in den depressiven Phasen seiner Mutter hilft, gibt es auch hier ein großes schweres Thema und kleinere Baustellen. Und insgesamt war mir das beim Lesen zu viel - viel zu viel. Ich wollte Bücherliebe, Gespräche über Bücher und eine romantische Liebe, aber bekommen habe ich Trauer, Krankheiten, Probleme im Job, unerfüllte (Lebens)Träume, Erinnerungen an Mobbing, Unzufriedenheit über das Liebesleben, kritische Beziehungen und allgemeine Betrübnis.

Den Aufbau des Buches finde ich durch die wechselnden Kapitel richtig gut, da man die Probleme und Gefühle beider Protagonisten hautnah erfährt. Vor allem, wenn sie über den bzw. die jeweilige andere Person grübeln oder warum sie genau die nächste Lektüre auswählen, hat mir gut gefallen. Am Ende konnte mich ein Detail auch sehr überraschen und die beiden haben sich weiterentwickelt, wodurch sie sympathischer geworden sind.


Fazit:
So schön „Wir treffen uns im nächsten Kapitel“ auch mit den sanften Wasserfarben gestaltet ist, ist es aber definitiv kein Wohlfühlbuch. Die Kommunikation über klassische Literatur geht leider in den vielen Themen im Buch unter. Beide Protagonisten haben viel zu viele Probleme und negative Aspekte, sodass ich zunehmend den Spaß am Lesen verloren habe.

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Veröffentlicht am 25.07.2024

Gute, aber zu konstruierte Geschichte

Die verheimlichte Tochter
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Ella führt sehr erfolgreich eine Galerie, nachdem sie eigentlich selbst mal Künstlerin werden wollte, doch nach dem Tod ihres Bruders hat sich jeder in der Familie verändert. Nun erhält sie aus einem ehemaligen ...

Ella führt sehr erfolgreich eine Galerie, nachdem sie eigentlich selbst mal Künstlerin werden wollte, doch nach dem Tod ihres Bruders hat sich jeder in der Familie verändert. Nun erhält sie aus einem ehemaligen Frauenhaus ein Kästchen, das für ihre verstorbene Großmutter bestimmt war. Darin befinden sich ein Foto mit zwei Personen auf einer griechischen Insel und ein Notenblatt, mit denen sich Ella auf die Suche nach ihren Vorfahren begibt. Dabei trifft sie ihre Jugendliebe Gabriel wieder, der nun ein gefeierter Violinist ist und ihre bei der musikalischen Recherche hilft.

Die Geschichte wird nun abwechselnd aus der Perspektive der jungen Alexandra erzählt, die ihre Mutter und Heimat in Griechenland verliert und zu Verwandten nach England kommt. Dabei erfährt man auch einen Teil von Griechenlands Geschichte, nämlich dass die Königsfamilie, mit der Alexandras Eltern eng verbunden waren, vor Unruhen aus ihrem Land flüchten musste. In der Gegenwart erhält Ella das Holzkästchen, das Geheimnisse über ihre Großmutter enthält. Ich habe beide Zeitebenen gleichermaßen gerne gelesen, was bei Büchern mit Familiengeheimnissen doch eher selten vorkommt.

Der Schreibstil der Autorin ist von Anfang an leicht und angenehm zu lesen. Sie vermittelt die Charaktere und Situationen echt gut. Die fröhlichen Momente machten mir gute Laune und die traurigen Augenblicke haben mich tief berührt, sodass ich Tränen in den Augen hatte. Trotzdem gibt es in dem Buch ein paar kleine Fehler und auch sehr viele unrealistische, konstruierte und holprig eingearbeitete Aspekte. Zum Beispiel reist Ella zufälligerweise genau auf die richtige griechische Insel, nur weil auf Onlinebildern eines Ferienhauses eine Staffelei abgebildet ist. Und dort erkennt sofort der erste Kellner das junge Mädchen auf dem Foto, das mittlerweile schon ca. 70 Jahre alt ist. Und so gibt es noch viele kleine Dinge, die einfach zu einfach gelöst werden und zu glatt verlaufen sind. Außerdem haben mir am Ende auch einige Charaktere und weitere Erklärung gefehlt. Hier hätte es noch ein bisschen Fingerspitzengefühl und Füllung seitens des Lektorats oder der Autorin gebraucht, denn die poröse Geschichte ist ansonsten schön und sehr berührend.


Fazit:
„Die verheimlichte Tochter“ ist eine berührende Geschichte auf zwei Zeitebenen, in der sogar ein Aspekt der griechischen Geschichte eingeflochten ist. Die Autorin hat zwar einen lockeren und berührenden Schreibstil, die Geschehnisse sind im Buch jedoch sehr konstruiert und holprig eingebunden. Schade, denn es hätte nur ein wenig Feinschliff gebraucht, sodass mir das Lesen mehr Spaß bereitet hätte.

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