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Veröffentlicht am 04.05.2025

Viel Potenzial mit wichtigen und aktuellen Themen, aber leider nicht umgesetzt wie erhofft

Swift River
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Worum es geht:
Die 16-jährige Diamond lebt im Jahr 1987 in Swift Rover, einer Kleinstadt in den USA. Sie ist die einzige Schwarze in der ganzen Stadt seitdem ihr Vater Pop vor sieben Jahren verschwand. ...

Worum es geht:
Die 16-jährige Diamond lebt im Jahr 1987 in Swift Rover, einer Kleinstadt in den USA. Sie ist die einzige Schwarze in der ganzen Stadt seitdem ihr Vater Pop vor sieben Jahren verschwand. Gemeinsam mit ihrer Mutter, die Weiß ist, lebt sie in einem heruntergekommenen Haus. Diamond ist stark übergewichtig und leidet unter alltäglichem Rassismus und Diskriminierung. Doch dann erhält sie ein Paket mit einem Brief einer Verwandten väterlicherseits und sie lernt nach und nach die Geschichte ihres Vaters und ihrer eigenen Familie kennen.

Meine Meinung:
Das Cover hat mich mit seinen kräftigen Farben angesprochen und auch der Klappentext verspricht eine emotionale und spannende Reise mit wichtigen und aktuellen Themen. Dieses Versprechen wurde für mich nur teilweise eingelöst. Die Leseprobe hat sich noch sehr spannend gelesen und ich wollte unbedingt erfahren, was es mit dem Brief von Auntie Lena auf sich hat. Welche Familiengeheimnisse wird Diamond aufdecken? Und was hat es mit Pops Verschwinden auf sich?
Leider wurde auf die groß angepriesene Suche vom Klappentext eher weniger im Verlauf der Handlung eingegangen. Viel mehr erzählt Diamond aus ihrer Sicht aus ihrem Alltag, der geprägt ist von Alltagsrassismus, ihrem Übergewicht und ihrem komplizierten Verhältnis zu ihrer Mutter. Man begleitet sie auf eine Reise, von der man als Leser gar nicht so wirklich weiß, wohin sie gehen soll oder was das Ziel ist. Diamond wächst auf jeden Fall über sich hinaus, wird selbstständiger und selbstbewusster und das hat mich als Leserin gefreut und weiter lesen lassen.
In Rückblenden erzählt sie aus ihrer Kindheit, in der sie noch mit beiden Elternteilen zusammen war. Auch hier zeigt sich die Zerrissenheit der kleinen Familie, es wird deutlich, dass Pop Probleme hatte und das Verhältnis zu Diamond zwiegespalten war. Auch das Verhältnis zu ihrer Mutter bleibt schwierig. Man merkt beim Lesen sofort, dass Annabel sich weder um sich selbst noch um Diamond wirklich kümmern kann. Stets hat man beim Lesen Mitleid mit Diamond und wünscht sich für sie, dass sie diesem toxischen Umfeld entkommen kann. Diamond war mir direkt zu Beginn sympathisch, mit den anderen Figuren konnte ich nicht wirklich warm werden, das ist von der Autorin wahrscheinlich auch so gewollt.
Sehr gut gefallen haben mir die abgedruckten Briefe von Lena, die sie Diamond schreibt und auch Briefe ab dem Jahr 1915 von einer noch älteren Verwandten. Auch wenn man der Familienkonstellation an vielen Stellen schlecht folgen konnte, zeigen gerade diese Briefe, dass der Alltagsrassismus und die Diskriminierung seit über hundert Jahren aktueller denn je sind. Es ist sehr spannend, von einer Familie zu lesen, die seit Generationen unterdrückt wurde und die trotzdem zusammengehalten hat.
Essie Chambers behandelt in ihrem Roman wichtige und aktuelle Themen wie Alltagsrassismus, Diskriminierung, Gewalt und Trauer. Mit Diamond gibt sie dem ganzen eine andere Note, nicht tragisch oder belehrend sondern vielmehr humorvoll nähert sie sich diesen Themen an und erzählt auf ganz eigene Weise, wie es sich als einzige Schwarze weit und breit anfühlt. An manchen Stellen wirkt Diamond fast abgestumpft und ich hatte oft einen Kloß im Hals beim Lesen, aber umso mehr hofft man, dass Diamond aus eigener Kraft den Absprung schafft. Die Sprache ist leicht und man folgt Diamond, die mit ihren ganz eigenen Gedanken und Erinnerungen auf die Dinge schaut.
Ein großer Kritikpunkt sind für mich die Längen, die das Buch hat. Oft habe ich mich beim Lesen auch gefragt, wo die Autorin mit ihrer Geschichte eigentlich hin möchte, die Handlung ist oft auf der Stelle getreten und auch die Suche nach ihrem Vater, die im Klappentext ein zentraler Punkt ist, hat mir gefehlt. Das Ende hat mich leider nicht voll überzeugt, es wurde auf einige Seiten herunter gebrochen, wovon ich mir mehr Tiefe und Details gewünscht hätte.

Mein Fazit:
Trotz einiger Schwächen hat Essie Chambers mit ihrem Debütroman eine tolle Geschichte verfasst mit wichtigen Themen. Von mir gibt es eine Empfehlung für alle, die sich mit Themen wie Rassismus und Diskriminierung auseinander setzen möchten und nebenbei auch noch etwas über die Schwarze Bevölkerung einer Kleinstadt in den USA lesen möchten.

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 14.03.2025

Nicht typisch Klune - einige Schwächen im Vergleich zu früheren Romanen

The Extraordinaries – Die Außergewöhnlichen
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Nick Bell ist 17 Jahre Jahre alt und eigentlich ein ganz normaler Teenager - wenn er nicht in einer Stadt mit Superhelden wohnen würde. Er ist besessen von Shadow Star, einem der "guten" Superhelden, demgegenüber ...

Nick Bell ist 17 Jahre Jahre alt und eigentlich ein ganz normaler Teenager - wenn er nicht in einer Stadt mit Superhelden wohnen würde. Er ist besessen von Shadow Star, einem der "guten" Superhelden, demgegenüber steht Pyro Storm als der Böse. Nick schreibt begeistert Fanfiction rund um die beiden Superhelden. Um Shadow Star noch näher zu kommen, beschließt Nick, ebenfalls ein Superheld zu werden. Er hat zwar keine Ahnung, ob und wie das funktioniert, aber gemeinsam mit seinen Freunden Seth, Gibby und Jazz arbeitet er an seinem Superhelden-Plan. Irgendwann eskaliert jedoch die Rivalität von Shadow Star und Pyro Storm und Nick gerät selbst in Gefahr.

Das Buch ist etwas anderes als ich vom Autor gewohnt bin. Nachdem mich "Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte" und "Aus Sternen und Staub" begeistert hatte, habe ich mich gefreut, mir auch die Extraordninaries-Reihe vorzunehmen. Die Geschichte spricht für mich eine jüngere Zielgruppe an, was sowohl an den jungen Protagonisten als auch an der Sprache und dem Erzählstil liegt, ich hatte mir etwas anderes von der Geschichte erhofft.
Die Thematik der Superhelden bringt viel Humor mit sich und auch Nick als Protagonist hat mich oft zum Lachen gebracht. Die Sprache der Jugendlichen ist ihrem Alter angepasst, oft ziehen sich die Dialoge aber auch in Länge und auch die Sprache erschwert einen Lesefluss, weil unwichtige Themen ausgedehnt werden.
Die Handlung ist meist recht vorhersehbar, was an sich nicht schlimm ist, aber die Geschichte bedient sich einiger Klischees wie das Verlieben in den besten Freund, sodass es wenige Überraschungen in der Handlung gibt. Der Autor greift wichtige Themen auf wie Freundschaft, das Erwachsenwerden und Selbstfindung und verwebt sie wie immer sehr gut in die Handlung.

Mir hat das Buch eher weniger zugesagt, was auch an der jüngeren Zielgruppe liegen mag. Nichtsdestotrotz hat T. J. Klune wieder einen Roman mit vielen wichtigen Themen geschrieben, der Mut macht, zu sich selbst zu stehen.

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 28.02.2025

Britischer Cozy Crime - trotz guter Ausgangslage bleibt die Handlung für mich verwirrend

Das Mörderarchiv
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Annie Adams bekommt einen Brief ihrer Großtante Frances: sie soll das Gesamtvermögen und Anwesen erben statt ihrer Mutter Laura. Annie fährt nach Castle Knoll, wo Tante Frances wohnt. Als sie ankommt, ...

Annie Adams bekommt einen Brief ihrer Großtante Frances: sie soll das Gesamtvermögen und Anwesen erben statt ihrer Mutter Laura. Annie fährt nach Castle Knoll, wo Tante Frances wohnt. Als sie ankommt, liegt diese jedoch tot in ihrer Bibliothek - und zwar ermordet! Frances bekam vor sechzig Jahren eine Weissagung, dass sie ermordet wird und das ist nun eingetreten. Laut Testament soll derjenige das Vermögen und Anwesen erben, der innerhalb einer Woche den Mord an Frances aufklärt. Neben Annie ist auch Saxon zugegen, der Neffe Frances'. Da Frances von ihrer Weissagung wie besessen war, hat sie in ihrem Haus ein Archiv angelegt, in dem sie jede Straftat wirklich jedes Einwohners dokumentiert hat. Gelingt es Annie, den Mord aufzuklären?

Das Cover ist sehr schön gestaltet, typisch britisch und mit hohem Wiedererkennungswert. Auch die Geschichte geht direkt gut los: mit der Weissagung, die Frances auf einem Jahrmarkt bekommt im Jahr 1965. Die Kapitel sind aus der Ich-Perspektive Annies geschrieben. Sie wirkt oft naiv und blauäugig, erkennt Zusammenhänge manchmal schwer und oft hatte ich das Gefühl, dass sie uns als Leser nicht an allen Geschehnissen teilhaben lässt. Sie erzählt nur das, was sie uns wissen lassen möchte. Durchbrochen werden die Kapitel mit Tagebucheinträgen, die Frances in der Zeit nach der Weissagung verfasst hat. Sie geben immer Hinweise auf die Zusammenhänge, die auch für die Mordermittlungen von Bedeutung sind. Außerdem gewinnt man als Leser so natürlich einige Eindrücke mehr, die Annie bei ihren Ermittlungen meist noch nicht hat.
Die Figuren bleiben jedoch oberflächlich und ohne Tiefe, was auch an der subjektiven Erzählweise liegt. Auch auf das angepriesene Mörderarchiv wird wenig eingegangen. Oft verzettelt sich Annie bei ihren Ermittlungen, sie geht meist unstrukturiert und vor allem unvorsichtig vor, was sie selbst in Gefahr bringt. Auch die gewöhnungsbedürftige Erzählzeit im Präsens wirkt oft langatmig und langweilig.
Ein großer Minuspunkt sind die vielen Figuren und Nebenfiguren, die sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart auftauchen. Ich musste mich beim Lesen sehr konzentrieren, alle Zusammenhänge und Beziehungen zu verfolgen und den Überblick zu behalten.

"Das Mörderarchiv" ist ein typischer Cozy Crime, der typisch britisch daher kommt und Fans von unblutigen Krimis vermutlich begeistern wird. Trotz einiger Schwächen lässt sich die Geschichte gut lesen und die beiden unterschiedlichen Erzählweisen und Zeiträume sind spannend verknüpft.

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Zu bildhafte Sprache, zu poetisch - trotzdem ein interessantes Buch

Quallen haben keine Ohren
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Louise hört so gut wie nichts mehr, nur noch Rauschen und einzelne Wortfetzen dringen in ihr Gehör. Bisher konnte sie ganz gut unter dem Radar bleiben und durch das Lernen und Verbessern von Lippenlesen ...

Louise hört so gut wie nichts mehr, nur noch Rauschen und einzelne Wortfetzen dringen in ihr Gehör. Bisher konnte sie ganz gut unter dem Radar bleiben und durch das Lernen und Verbessern von Lippenlesen kommt sie halbwegs im Leben zurecht. Nun droht aber ihr Gehör ganz zu verschwinden, die Ärzte raten ihr dringend zu einem Cochlea-Implantat. Louise ist hin und her gerissen, ihr Leben lang schon schwebt sie in einer Art Zwischenwelt: sie gehört weder zu den Gehörlosen und kann Gebärdensprache noch zählt sie zur Welt der Hörenden. Wird sie sich für das Implantat entscheiden und was sagt ihr Umfeld dazu?

Mich hat die Thematik des Buches sehr interessiert und ich habe gehofft, mehr über ein mir unbekanntes Thema zu erfahren.
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive Louises geschrieben. Dadurch erfährt man alles hautnah und kann sich gut in sie hinein fühlen. Als hörende Person konnte ich mir bis dahin nicht wirklich vorstellen, wie es ist, Menschen nicht zu verstehen, sich deshalb ausgeschlossen zu fühlen und nirgends zugehörig. Es sind die kleinen Dinge, die Louise beschreibt und die trotzdem so viel aus ihrem Leben erzählen: der Einkauf im Supermarkt oder der Besuch beim Arzt. Das alles wird gut aus ihrer Sicht beschrieben, jedoch ist die Sprache und der Erzählstil allgemein sehr bildhaft und poetisch. Es werden verschiedene Metaphern benutzt für verschiedene Gefühlszustände, die meinen Lesefluss öfters gestört haben. Wahrscheinlich ist es von der Autorin so gewollt, aber oft musste ich mich beim Lesen sehr konzentrieren um den Ganzen zu folgen. Man kann das Buch nicht einfach "weg lesen", es erfordert volle Konzentration und ist anspruchsvoll.
Ich habe nach dem Lesen ein Interview mit Adèle Rosenfeld gesehen, in dem sie von ihren eigenen Erfahrungen als Schwerhörige erzählt. Das macht einem das Buch nochmals begreiflicher, lebt es doch von den detaillierten Beschreibungen und der Geschichte Louises.

Für mich ist "Quallen haben keine Ohren" ein interessantes und ungewöhnliches Buch, das ein schwieriges Thema aufgreift, jedoch hat mich die Sprache nicht vollends überzeugen können.

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Veröffentlicht am 13.02.2025

Ausbaufähiger Thriller mit interessanter Idee und Ausgangslage

The Trap. Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten?
6

Lucys Schwester Nicki ist seit über einem Jahr spurlos verschwunden. Sie verfolgt daher einen äußerst gefährlichen Plan: sie steigt absichtlich auf einsamen Straßen bei fremden Männern ins Auto um auf ...

Lucys Schwester Nicki ist seit über einem Jahr spurlos verschwunden. Sie verfolgt daher einen äußerst gefährlichen Plan: sie steigt absichtlich auf einsamen Straßen bei fremden Männern ins Auto um auf den Entführer zu treffen und so ihr Schwester Nicki zu finden. Lucy hat keinen Erfolg damit, ihre Schwester bleibt verschwunden. Gemeinsam mit Nickis Partner wohnt sie in dem Haus ihrer verstorbenen Eltern. Als sich die Meldungen von vermissten Frauen in der Region häufen, ruft die Polizei eine Ermittlungskommission ins Leben: Operation Tide. Es wird nun mit noch mehr Druck nach den vermissten Frauen, darunter auch Nicki, gesucht. Lucy indes ist mit der Ermittlungsarbeit nicht zufrieden und überlegt sich erneut einen Plan, mit dem sie dem Täter gefährlich nahe kommen möchte...

Mir hat das Cover sehr gut gefallen, die Farben lenken den Blick darauf und das nur schemenhaft erkennbare Auto mit den weißen Scheinwerfern spielt perfekt auf den Inhalt an.
Auch der Beginn des Buches zieht den Leser sofort in den Bann: eine junge Frau steigt in ein Auto um sich freiwillig entführen zu lassen und so den Entführer ihrer Schwester zu finden. Was zunächst wahnsinnig und lebensmüde klingt, zeigt die Verzweiflung, nicht zu wissen, was der Schwester zugestoßen ist und seit einem Jahr keine Fortschritte in der Ermittlung zu sehen.
Insgesamt wird das Buch aus vier unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Den Großteil nimmt Lucy ein, die man dabei begleitet, wie sie verzweifelt ihre Schwester sucht. Daneben gibt es noch Denise und Angela, zwei Ermittlerinnen der Polizei, die möglichen Spuren und Verdächtigen nachgehen. Außerdem, wie ich finde, die interessanteste Perspektive, erzählt der Entführer selbst aus der Ich-Perspektive in einer Art Monolog über seine Motive, Taten und Opfer. Auch eine Frau kommt zu Wort, die in einer Art Hütte gefangen halten wird, diese Sicht nimmt jedoch sehr wenig Platz ein.
Die vielen Perspektiven und Schauplätze geben einen guten Gesamtüberblick über das Geschehen und man weiß als Leser einiges mehr als die Protagonisten. Jedoch ist das auch ein großer Minuspunkt für mich, da es sehr verwirrend ist, der Handlung zu folgen, es tauchen auch zahlreiche Angehörige der vermissten Frauen auf, die mehr oder weniger wichtig für die Handlung sind. Nach dem sehr spannenden Prolog flacht die Handlung für mich zunehmend ab, ungefähr zwei Drittel des Buches plätschern nur so dahin. Auf den letzten knapp einhundert Seiten nimmt die Spannung jedoch an Fahrt auf und es gibt einen Plot-Twist nach dem Anderen, mit denen ich überhaupt nicht mehr gerechnet habe. Die Auflösung, oder das, was die Autorin uns davon wissen lässt, ist für mich nicht wirklich schlüssig und es bleiben viele Fragen offen. Das Buch endet abrupt, nachdem etwas Spannung aufgebaut wurde, ist es auch schon wieder vorbei. Auch die "Falle", von der im Klappentext die Rede ist, wird nicht wirklich gut umgesetzt. Ich hatte mir aufgrund der Leseprobe und des Klappentextes eine andere Geschichte erhofft.

Die Idee und Ausgangslage finde ich sehr gelungen, für mich ist die Umsetzung jedoch noch ausbaufähig. Die Figuren bleiben durchgängig nicht wirklich greifbar und undurchsichtig. Auch die sich aufbauende Spannung bleibt größtenteils aus. Trotzdem ist das Buch mit seiner interessanten Ausgangslage lesenswert und ungewöhnlich.

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