Profilbild von Blubie

Blubie

Lesejury Star
offline

Blubie ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Blubie über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2025

Zäh und unsympathisch

Verheiratete Frauen
0

Dieses Buch hat mich leider ziemlich gelangweilt, es gab zu viele Komponenten, die mich gestört haben.
Drei Protagonistinnen, die mich nicht berührt haben, mit denen ich mich nicht identifizieren konnte, ...

Dieses Buch hat mich leider ziemlich gelangweilt, es gab zu viele Komponenten, die mich gestört haben.
Drei Protagonistinnen, die mich nicht berührt haben, mit denen ich mich nicht identifizieren konnte, ja ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, dass sie mir nicht besonders sympathisch waren. Ihre Probleme fand ich teils hausgemacht, ihre Männer blieben blass und unnahbar. Es fiel mir sehr schwer, die Charaktere zu erfassen, mit ihnen zu fühlen.
Und da bin ich schon beim Schreibstil, der kalt und distanziert war. Ein bisschen so, als würde man in einer Kneipe eine fremde Person frisch kennenlernen und diese erzählt einem von Problemen von Leuten, die man nicht kennt... irgendwann kommt doch der Punkt, an dem man nicht mehr zuhören möchte und sich wegsetzt.
Erschwerend kam noch der Beruf der drei dazu, sie arbeiten für ein Modemagazin mit feministischem Touch. Mode hat mich noch nie interessiert und so wurden die Beschreibungen der Outfits für mich zur wahren Qual.
Da ich allerdings auch schon sehr positive Rezensionen gelesen habe, bin ich mir sicher, dass dieser Roman seine begeisterten Leserinnen findet, für mich war das leider nichts.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2025

Ein Buch für jüngere Leser*Innen

Toyboy
0

Dieses Buch und ich haben nicht zueinander gefunden. Schade eigentlich, denn der Klappentext hatte mich sehr neugierig gemacht und der Schreibstil war ganz wunderbar. Allerdings hab ich mich während des ...

Dieses Buch und ich haben nicht zueinander gefunden. Schade eigentlich, denn der Klappentext hatte mich sehr neugierig gemacht und der Schreibstil war ganz wunderbar. Allerdings hab ich mich während des Lesens immer älter gefühlt und mich gefragt, ob ich mit meinen "Ende Fuffzich" irgendwie noch zum Zielpublikum gehöre.
Ich habe ernsthaft versucht mich in die Problematik der ProtagonistInnen reinzuversetzen, es gelang mir irgendwann einfach nicht mehr und ich habe innerlich begonnen die Augen zu verdrehen... eben wie man dies als älterer ungeduldiger Mensch ständig lamentierenden Jugendlichen gegenüber so macht. Nicht weil ich unempathisch wäre, oder mir permanent denken würde, dass da gar keine echten Probleme wären... sie waren für mich schlicht und ergreifend grundlos, weil für mich der Kontext fehlte. Was war in der Vergangenheit passiert? Ich möchte als Leser schon verstehen können, warum Protagonisten so oder so agieren.
Dazu kommen noch die vielen Internet/Social Media Begriffe und Probleme. Ich bin viel im Internet unterwegs und vor allem auf Social Media und hatte da keine Verständnisprobleme. Ich könnte aber mir vorstellen, dass ältere Leser
Innen, die mit Social Media nichts am Hut haben, völlig damit überfordert sind zu verstehen worum es geht.
So gesehen, war das Buch einfach nichts für mich und ich nicht die richtige Leserin für das Buch. Ein deutlich jüngeres Publikum wird diesen Roman sicherlich sehr ansprechend finden, und sich vielleicht sogar gut selbst darin entdecken können.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.03.2025

Sehr ruhig

Der Liebende
0

Ich bin wirklich ein Fan von langsam und unaufgeregt erzählten Büchern, aber hier war es sogar mir zu lahm.
Wenn jeder Handgriff akribisch beschrieben wird und man jede Tätigkeit der Protagonisten in Echtzeit ...

Ich bin wirklich ein Fan von langsam und unaufgeregt erzählten Büchern, aber hier war es sogar mir zu lahm.
Wenn jeder Handgriff akribisch beschrieben wird und man jede Tätigkeit der Protagonisten in Echtzeit nachlesen kann, dann hat das schon die Wirkung von Schlafmitteln.
Die Geschichte mag ja anrührend sein, so von wegen pensionierter Pfarrer lernt die große Liebe kennen usw… aber zum einen war für mich spätestens ab der Mitte klar worauf die Geschichte hinausläuft, zum anderen: es hat mich leider nicht die Bohne berührt, da ich viel zu sehr damit beschäftigt war nicht einzuschlafen.
Nein, das hat leider nicht geklappt für mich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2025

Für mich zu langweilig

Umlaufbahnen
0

Unpopuläre Meinung.
Leider kann ich mich all den begeisterten Stimmen nicht anschließen, ich gehöre scheinbar nicht zum Zielpublikum. Mir war schon klar, dass es im eigentlichen Sinne keine Handlung gibt ...

Unpopuläre Meinung.
Leider kann ich mich all den begeisterten Stimmen nicht anschließen, ich gehöre scheinbar nicht zum Zielpublikum. Mir war schon klar, dass es im eigentlichen Sinne keine Handlung gibt und es sich um ein größtenteils philosophisches Büchlein handelt, aber das ganze war mir einfach zu lauwarm.
Zum einen konnte ich mir die Astro- und Kosmonauten überhaupt nicht vergegenwärtigen, die Idee der Autorin, ihre philosophischen Gedanken über jene Leute äußern zu lassen, konnte mich nicht überzeugen. Beim Lesen hatte ich einfach nur die Autorin vor Augen.
Die Gedankenergüsse waren jetzt auch nicht die Neuerfindung des Rades, irgendwie hat man das eine oder andere irgendwo schon mal gelesen oder gehört.
Ich kann insgesamt die Begeisterung schon nachspüren, einfach schon wegen des schönen Schreibstils, mich allerdings hat das Buch leider einfach nur mega gelangweilt.
Julia Wolf hat es übersetzt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2025

Nur mit Vorkenntnissen empfehlenswert

Wie meine Familie das Sprechen lernte
0

Dieses Buch hat mir Einiges abverlangt und ich habe mich sehr disziplinieren müssen, dass ich es zu Ende lese.
War es schlecht? Nein, auf gar keinen Fall! Sprachlich fand ich es eigentlich schön, auch ...

Dieses Buch hat mir Einiges abverlangt und ich habe mich sehr disziplinieren müssen, dass ich es zu Ende lese.
War es schlecht? Nein, auf gar keinen Fall! Sprachlich fand ich es eigentlich schön, auch der Plot wäre sehr interessant gewesen... jetzt kommt das große Aber:

Als eine Person, die sehr wenige Berührungspunkte mit Türkinnen hat und auch sonst kaum Einblick in Land, Kultur und Geschichte habe, kam ich mir streckenweise auf komplett verlorenem Posten vor. Eigentlich hätte es viele Gründe gegeben mindestens alle zwei Seiten mein Handy zur Hand zu nehmen und etwas ergoogeln zu müssen... dann wäre ich wohl mindesten noch eine weitere Woche mit dem Buch beschäftigt gewesen.
Ich habe keine Probleme einer Geschichte zu folgen mit vielen für mich fremden Namen, das schaffe ich... aber wenn dann noch Namensanhängsel (wahrscheinlich Familienstand?) auf türkisch vorkommen, dazu Städte- und Dorfnamen, türkische Gerichte und generell Ausdrücke, dann bin ich leicht überfordert. Nirgendwo eine Fußnote oder ein Glossar um mich etwas gescheiter zu machen.
Abgesehen von der Familiengeschichte, die durch hin- und herspringen in der Zeit erzählt wird, gibt es viele Anspielungen auf politische Ereignisse in der Türkei, die mir nicht geläufig waren und viele Politiker Namen, die mir absolut nichts sagten. Nach jedem Kapitel hatte ich gefühlt 10 Fragen mehr im Kopf als zuvor.
Das Schicksal der Aleviten hätte mich brennend interessiert, aber auch da vertieft sich die Geschichte leider nicht wirklich, es werden Eckpunkte angerissen, mehr leider auch nicht.

Rate ich also von der Lektüre ab? Nein, ich empfehle sie allen, die sich mit der Türkischen Kultur und Geschichte etwas auskennen, oder direkt Wurzeln in diesem Land haben - ich denke, diese Leser
innen werden viel mit diesem Buch anfangen können.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere