Cover-Bild Roter Stern - Namenlos
Band der Reihe "ROTER STERN / NAMENLOS"
(12)
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: tredition
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Klassisch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 31.05.2024
  • ISBN: 9783384149763
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Avery Parker

Roter Stern - Namenlos

Namenlos
Ein dystopischer Jugendroman – dunkel, nah, kompromisslos.
„Roter Stern – Namenlos“ ist Band 1 der Tetralogie von Avery Parker.
Nach der globalen Katastrophe herrscht Kontrolle. Nähe ist gefährlich. Vertrauen hat Konsequenzen.
Rey Wood lebt mit Verlust und Misstrauen – in einer Welt, in der jede Entscheidung zählt und Schweigen zur Überlebensstrategie wird.
Atmosphärisch, eindringlich und radikal ehrlich.

Das Unbekannte entdecken, das Unvorstellbare erleben - ein spannender Roman voller Abenteuer und Geheimnisse.

In einer Zukunft, gezeichnet von den Spuren weltumspannender Katastrophen, regiert Jarl der Reformer mit eiserner Hand.

Rey Wood lebt mit ihrer Familie fernab der Metropolen in einem für das Regime unbedeutenden Ort. So hatten sie zumindest angenommen, denn nun erstrecken sich die nimmersatten Finger der Macht auch in diese Richtung und verschonen Reys Heimat nicht länger vor den freiheitsraubenden Plänen der Kontrollsüchtigen.

Das Volk geht auf die Straßen, jedoch endet der Protest im absoluten Chaos, dem Rey nur mit der Hilfe eines neuen Freundes entkommen kann. Rey zerreißt es förmlich das Herz, da es nicht jeder geschafft hat, dem Angriff des Regimes zu entkommen.

Noch weiß sie nicht, was die Zukunft, die immer undurchsichtiger und rätselhafter wird, an aufregenden Abenteuern für sie bereithält. Dennoch glaubt Rey fest daran: auf ihren Vater und ihren neu gewonnen Freund Will wird sie bis in alle Ewigkeit zählen können.

***


Weiter, ohne Stillstand, wurde Rey in die Mitte des Geschehens hineingezogen. Sie hatte Angst. Sie hatte so fürchterliche Angst. Konnte sie doch gerade einmal die Jackensäume und die Hände der Menschen sehen, die nicht gerade zur Faust geballt gen Himmel schnellten, um dem Verlangen der Menge Nachdruck zu verleihen.
Die Enge machte ihr zu schaffen. Die Körper, die sich gegen sie pressten, nahmen ihr die Luft, und nur dieses kleine Fleckchen Himmel, dieser Farbklecks über ihr, gab ihr die Gewissheit, nicht ersticken zu müssen. Dennoch kroch die Angst genüsslich ihr Rückgrat hoch, schmiegte sich an ihre Gedärme und streckte ihre Fühler in jeden Winkel ihres kleinen Körpers. Sie zitterte. Zitterte vor Angst, in der Menge unterzugehen, und in der Stimmung, die sie nicht zu deuten vermochte, die aber nichts Gutes versprach.
Zwischen den Jacken sah sie etwas aufblitzen. Etwas, das sie ablenkte und ihre Neugierde weckte. Krampfhaft schielte sie zwischen den schwankenden Stoffen, versuchte zu erkennen, was es war. Doch es entzog sich ihrem Blick, da sich die Jackensäume, die einen kleinen Moment noch etwas Sicht zuließen, noch dichter aneinanderdrängten, so als ob ihr diese kleine Ablenkung nicht vergönnt war.

***

Ein Roman für junge Erwachsene

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Vielversprechender Ausblick

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Dieses Buch überzeugt mit einem starken Einstieg, der den Leser sofort in die Handlung hineinzieht. Die Spannung bleibt durchgehend hoch, und der Schreibstil ist flüssig. Besonders hervorzuheben ist der ...


Dieses Buch überzeugt mit einem starken Einstieg, der den Leser sofort in die Handlung hineinzieht. Die Spannung bleibt durchgehend hoch, und der Schreibstil ist flüssig. Besonders hervorzuheben ist der Perspektivenwechsel, der der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht. Die Charaktere sind lebendig und gut ausgearbeitet. Das Ende des Buches ist offen und verspricht eine Fortsetzung, die die bisherige Spannung und Intensität beibehält.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Ein spannender Auftakt für eine Revolution

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Der Prolog reißt eindrucksstark die Welt in der die Gesichte handelt ab und bildet das Fundament. In einer dystopischen Zukunft, die von globalen Katastrophen geprägt ist, herrscht Jarl der Reformer mit ...

Der Prolog reißt eindrucksstark die Welt in der die Gesichte handelt ab und bildet das Fundament. In einer dystopischen Zukunft, die von globalen Katastrophen geprägt ist, herrscht Jarl der Reformer mit strenger Gewalt.
Rey und Will sind Kinder, die gezwungen werden erwachsen zu sein. Sie leben abseits der Machzentren in eine kleinen Stadt. Doch auch hier ziehen Unterdrückung und die Einflüsse des Regimes ein. Es kommt zu Protesten. Rey bekommt unerwartete Hilfe als es droht zu eskalieren. Der Verlust der damit einhergeht, belastet Rey, aber sie findet einen Freund. Die Momente sind sehr intensiv, die eine emotional Intensität entfaltet und sehr berührt. Es kommt zu einer Flucht. Durch die Erlebnisse wird deutlich, dass Rey eine emotionale Abhängigkeit zu Will entwickelt.
Ein zentrales Motiv des Romans ist die Hinterfragung der Einschränkung des freien Willens sowie der gezielten Beeinflussung durch Informationen. Diese Aspekte betreffen nicht nur die fiktive Handlung, sondern werfen auch ein Licht auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen. Durch die realitätsnahe Darstellung dieser Problematik erhält die Dystopie eine beunruhigende Relevanz und regt zum Nachdenken an.
Am Ende steht die Hoffnung auf eine positivere Zukunft. Die gekonnte Kombination aus Abenteuer und Rätsel schafft eine fesselnde Atmosphäre, die den Leser in ihren Bann zieht.
Der Stil der Autorin zeichnet sich durch eine anspruchsvolle und ausdrucksstarke Sprache aus, die das Leseerlebnis besonders bereichert. Die Erzählweise und die gekonnten Wechsel der Perspektiven verstärken die Spannung und ermöglichen es den Lesern, die Figuren auf einer tieferen Ebene zu verstehen.

Das Buch bekommt von mir eine klare Weiterempfehlung, insbesondere Freunde an durchdachten Jugendromanen mit emotionaler Tiefe haben und klarer Handlung.

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Veröffentlicht am 23.06.2024

Spannendes Thema und ein Abenteuer

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Nach dem Prolog ist man direkt in der Handlung. Es baut sich immer mehr Spannung auf, und man wusste nicht was als nächstes passiert und wann und wie am Ende der Wendepunkt stattfindet.
Rey und Will verbindet ...

Nach dem Prolog ist man direkt in der Handlung. Es baut sich immer mehr Spannung auf, und man wusste nicht was als nächstes passiert und wann und wie am Ende der Wendepunkt stattfindet.
Rey und Will verbindet ein schwarzer Tag und die Bindung der beiden ist sehr stark. Die Kinder sind jung. Rey versucht aber erwachsen zu sein. Das gelingt ihr nicht immer. Die Eltern schicken die Kinder weg. Stück für Stück erfahren sie, wie die Welt funktioniert. Tante Em ist eine rätselhafte Frau, die sicher noch viel zu erzählen hat.
Der Schreibtiel ist flüssig und die unterschiedlichen Perspektiven haben die Geschichte sehr lebendig gemacht.
Ich bin auf den nächsten Teil gespannt.
Klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 23.06.2024

Bewegende Geschichte mit aktuellem Zeitbezug

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Nach dem Prolog ist man direkt in der Handlung. Es baut sich immer mehr Spannung auf, und man wusste nicht was als nächstes passiert und wann und wie am Ende der Wendepunkt stattfindet.
Rey und Will verbindet ...

Nach dem Prolog ist man direkt in der Handlung. Es baut sich immer mehr Spannung auf, und man wusste nicht was als nächstes passiert und wann und wie am Ende der Wendepunkt stattfindet.
Rey und Will verbindet ein schwarzer Tag und die Bindung der beiden ist sehr stark. Die Kinder sind jung. Rey versucht aber erwachsen zu sein. Das gelingt ihr nicht immer. Die Eltern schicken die Kinder weg. Stück für Stück erfahren sie, wie die Welt funktioniert. Tante Em ist eine rätselhafte Frau, die sicher noch viel zu erzählen hat.
Der Schreibtiel ist flüssig und die unterschiedlichen Perspektiven haben die Geschichte sehr lebendig gemacht.
Ich bin auf den nächsten Teil gespannt.
Klare Leseempfehlung

Kathrin.Kronenberg@gmx.net
Der Roman ist nicht nur ein Roman für junge Erwachsene. Die Perspektivenwechsel geben einen guten Einblick in die Sichtweisen der einzelnen Personen.
Der Epilog stimmt auf die Handlung ein und im ersten Kapitel ist man schon in der Handlung. Der Tod der Mutter und wie damit umgegangen wurde hat mich emotional sehr bewegt. Der Vater von Rey ist distanziert und Rey, die noch ein Kind ist, ist gezwungen erwachsen zu sein. In der Welt, die eine totale Kontrolle anstrebt, will der Vater den Tod der Mutter gewichten. Doch bis es zu dem Punkt kommt, bekommt man einen guten Einblick in das begrenzte Leben von Rey. Das Ende des Buchs und die Sicht von Tante Em ist vielversprechend, wohin sich Rey entwickeln könnte. Auch gibt es viele Stellen, im Buch die mehr vermuten lassen und man wird schon auf das nächste Buch eingestimmt. Das Cover ist wirklich toll und ich freue mich auf den 2. Teil

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Veröffentlicht am 02.08.2024

Der rote Stern hinterlässt einen gemischten Eindruck

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Handlung:
„Roter Stern: Namenlos“ folgt den Kindern Rey und Will, deren Leben an einem dunklen Tag für immer verändert wird. An diesem schicksalhaften Tag werden sie auf eine Reise ins Ungewisse geschickt, ...

Handlung:
„Roter Stern: Namenlos“ folgt den Kindern Rey und Will, deren Leben an einem dunklen Tag für immer verändert wird. An diesem schicksalhaften Tag werden sie auf eine Reise ins Ungewisse geschickt, die sowohl eine Flucht vor der Bedrohung als auch eine Suche nach der für sie wichtigen Wahrheit darstellt. Während ihrer Reise durch eine raue und gefährliche Welt stoßen sie nicht nur auf äußere Konflikte, sondern auch auf innere Ängste und Zweifel.

Meine persönliche Meinung zum Buch:
Das Cover finde ich etwas lieblos gestaltet und wäre für mich kein alleiniger Kaufentscheid gewesen. Es war eine Empfehlung und schließlich die Story selbst, die mich dazu gebracht hat, das Buch zu lesen.
Die Sprache und der Stil von Avery Parker sind angenehm und flüssig, was das Lesen erleichtert. Dennoch fand ich die Charakterentwicklung nicht überzeugend genug; viele der Figuren bleiben stereotyp und blass, was es mir schwierig machte, emotional mit ihnen mitzufühlen. Gerade die inneren Konflikte der Protagonisten hätten punktgenauer beschrieben werden können. Zudem waren einige Dialoge nicht besonders glaubwürdig, was die Authentizität beeinträchtigt. Teilweise verliert sich die Autorin in Um- und Beschreibungen, die das Tempo aus der Geschichte nehmen. Trotz dieser Punkte gibt es Momente im Buch, die gut geschrieben sind und mir kleine Lichtblicke boten.

Fazit:
Insgesamt hinterlässt „Roter Stern: Namenlos“ einen gemischten Eindruck. Die Idee und das Setting haben vielversprechendes Potenzial, jedoch wurde dieses nicht konsequent genug umgesetzt. Die Handlung driftet manchmal ins Langweilige ab und die Charaktere könnten mehr Tiefe gebrauchen. Als Leser hatte ich oft das Gefühl, dass die Geschichte mehr zu bieten hätte. Für Fans von Science-Fiction könnte das Buch dennoch ansprechend sein, allerdings sollte man mit gemischten Erwartungen an die Lektüre herangehen. Es ist eine unterhaltsame, aber nicht durchweg überzeugende Erfahrung. Meine Leseempfehlung: Nur für Fans des Genres.

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