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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2025

Das schwächste Buchkind der Autorin

Das Porzellanhaus
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Wie nicht anders zu erwarten, ist auch dieses Cover der Autorin wieder ein Augenschmaus und der Buchschnitt wunderschön.
Allerdings hält sich meine Begeisterung für den Inhalt arg in Grenzen.
Der Anfang ...

Wie nicht anders zu erwarten, ist auch dieses Cover der Autorin wieder ein Augenschmaus und der Buchschnitt wunderschön.
Allerdings hält sich meine Begeisterung für den Inhalt arg in Grenzen.
Der Anfang des Buches ist gewohnt atmosphärisch und führte mich zurück ins düstere viktorianische Zeitalter.
Hester Why, die Hauptprotagonistin, bringt ihr Päckchen des Lebens mit ins Morvoren House, welches selbst eine folgenreiche Vergangenheit hat und deren Bewohner allesamt auch etwas ungewöhnlich sind.
Durch den Wechsel der Zeitebenen verliere ich oft den roten Faden, langweile mich teils sogar und frage mich, wo der vermeintliche Thrill bleibt.
Naja, hier und da taucht er auf, aber fesseln kann mich das Buch nicht.
Fazit : Ich empfehle gerne die Bücher der Autorin. Hier muss ich gestehen, dass das Buch bleiben darf, damit meine Reihe komplett ist und es eben schön aussieht. Ansonsten: kann man lesen, muss man aber nicht.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Halloweengeschichte mit Potenzial

Pumpkin House
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Vom ersten Augenblick an, war es um mich geschehen, als ich das Cover sah. Auch der Klappentext passte und viele Rezensionen die ich las waren regelrecht begeistert. Also musste ich es haben.
Nun denn, ...

Vom ersten Augenblick an, war es um mich geschehen, als ich das Cover sah. Auch der Klappentext passte und viele Rezensionen die ich las waren regelrecht begeistert. Also musste ich es haben.
Nun denn, wie es doch häufiger ist, wenn ich auf ein Buch hinfiebere, schafft es es selten, meine Erwartungen zu erfüllen.
Bitte nicht falsch verstehen, dieses schmale Werk ( 136 Seiten stark ) ist nicht schlecht und die Idee ist mega, aber ich fand den Stil nicht wirklich gelungen. Es kam zu häufigen Wiederholungen, was mich bei so wenig Seiten wirklich nervt, dann war es doch sehr hervorsehbar, obwohl der Showdown nochmal das Ruder ein bisschen rumreißen konnte.
Fazit: Eine solide Halloweengeschichte, die am Lagerfeuer, knackiger erzählt, mit Sicherheit Gänsehautmomente auslöst.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

Schwere Kost, verwirrend

Unmöglicher Abschied
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In das Cover kann man im Nachhinein viel hinein interpretieren. Mich machte es anfangs wegen des auffälligen Rottons auf sich aufmerksam (scheinbar stehe ich dieses Jahr auf Farben).
Ich mochte den Anfang ...

In das Cover kann man im Nachhinein viel hinein interpretieren. Mich machte es anfangs wegen des auffälligen Rottons auf sich aufmerksam (scheinbar stehe ich dieses Jahr auf Farben).
Ich mochte den Anfang der Geschichte. Gyeongha kennenzulernen, sie hats nicht leicht, der Erzählstil ist leise und tiefgründig und ich war bereit für die Reise.
Im Krankenhaus besuchten wir Inseon, welche einen schweren Unfall hatte und darum bittet ihren Vogel zu Hause auf der Insel Jeju zu versorgen.
Bis dahin kam ich mit... und dann kam viel Schnee, Schneesturm, Schneegestöber, aber wir kämpften uns durch und kamen in Inseons Zuhause an.
Und nun verwischt für mich das Buch im Kopf. Ich weiß nicht mehr, wen oder was gibt es wirklich, lese über unaussprechliche geschichtliche Ereignisse, welche auf der Insel von 1948-1949 stattfanden und bin dennoch zu unwissend um wirklich alles zu verstehen.
Das Ende kann man meiner Meinung nach wieder unterschiedlich auslegen, aber auch da möchte ich mich nicht wirklich festlegen.
Fazit: definitiv keine leichte Kost, welche geschichtliches Wissen in Bezug auf Korea voraussetzt. Ich fühlte mich unglaublich verloren und spürte dennoch eine tiefe Traurigkeit.
Ich würde lieber keine Sterne verteilen, da mir durch fehlendes Wissen eine tatsächliche Bewertung unangemessen erscheint.

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Veröffentlicht am 06.11.2024

Es gibt stärkere Spukhaus Geschichten

Die Geheimnisse von Hill House
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Cover und Titel sprachen mich alte Spukhaus-Liebhaber-Lady sofort an, da gibt es nichts zu meckern.
Den Schreibstil fand ich zugänglich und mich störte auch nicht der Charakteraufbau, der schon ungewöhnlich ...

Cover und Titel sprachen mich alte Spukhaus-Liebhaber-Lady sofort an, da gibt es nichts zu meckern.
Den Schreibstil fand ich zugänglich und mich störte auch nicht der Charakteraufbau, der schon ungewöhnlich viel Platz für ein Spukhausbuch einnahm.
Nun wurde es jedoch etwas... hm langweilig, wobei so ganz auch nicht. Sagen wir es so, es zog sich. Die vier Charaktere machten ihre ganz eigenen Entdeckung und wurden allesamt wunderlich. Und so wunderte ich mich nicht über das völlig überschlagene Ende, welches wenig Gruselfaktor in mir hinterließ, eher fühlte ich mich verloren und nörgelig.
Fazit: Vielleicht ist dieses Buch geeignet für Lesende, die in das Gruselhaus-Genre einsteigen wollen. Es beginnt sanft, ist relativ unblutig, mit dezenter Unbehaglichkeitsstimmung ohne zu schocken. Für mich war es etwas zu schwach.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Schwache Charaktere, langezogene Story

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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Das Cover ist ein bisschen lieblos gestaltet, so nach dem Motto, rot auf weiß zieht schon.

Wo fange ich an?
Die Story - hätte bestimmt was werden können, wenn sie mit cleveren Charakteren ausstraffiert ...

Das Cover ist ein bisschen lieblos gestaltet, so nach dem Motto, rot auf weiß zieht schon.

Wo fange ich an?
Die Story - hätte bestimmt was werden können, wenn sie mit cleveren Charakteren ausstraffiert worden wäre.
Die Hauptfigur - zumeist begleiten wir Natalie. Mal vorweg, sie wird nicht müde zu erwähnen, dass sie als Barkeeperin gearbeitet hat. Ist das relevant? Hm, einmal hätte gereicht, also nein, eher nicht. Außerdem ging mir ihre Trampeltierstrategie übelst auf die Nerven, wo sie doch vermeintlich dachte, alles ganz subtil zu machen. Und ach ja, Rache will sie auf jeden Fall, jedoch bitte ganz sanft.
Die Nebendarstellenden - puh... manche hatten Potenzial, haben aber zu viel mit Natalie rumgehangen.
Zudem wusste ich im ersten Abschnitt, wer der/die/das Böse war und somit der Drops gelutscht... gings nur noch darum, wieso, weshalb, warum und joar, das zog sich.
Ein zusätzliches Korrektorat wäre übrigens auch angebracht, aber macht den Inhalt nicht besser.
Fazit : Nein, wirklich nicht! Ich kann hier nur abraten, auch wenn es immer heißt, bild dir selbst eine Meinung. Es ist so banal, so in die Länge gezogen und am Ende... ich will nicht spoilern.

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