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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2025

Ein eher unterdurchschnittlicher Thriller, der angesichts der großen Konkurrenz auf dem Markt keine Chance haben wird.

Dein Heimweg
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Mich konnte dieser Thriller leider nicht fesseln. Die Hauptprotagonistin Emmy war mir irgendwie unsympathisch, sodass ich emotional auf Abstand gegangen bin. Die Idee mit der Heimweg-App fand ich nicht ...

Mich konnte dieser Thriller leider nicht fesseln. Die Hauptprotagonistin Emmy war mir irgendwie unsympathisch, sodass ich emotional auf Abstand gegangen bin. Die Idee mit der Heimweg-App fand ich nicht schlecht, das Ende aber nur so mäßig nachvollziehbar und der ganze Roman war, für meinen Geschmack jedenfalls, überhaupt nicht sonderlich spannend, sondern größtenteils langweilig.

Der Schreibstil an sich war aber gut und da das Buch nur 300 Seiten hat, kommt man auch schnell durch. Da es das Debüt der Autorin ist, ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. Die Charaktere sollten nahbarer und sympathischer und der Plot kreativer ausgearbeitet werden. Wenn man John Marrs, Ruth Ware und Freida McFadden liest, geht so ein Roman im Vergleich wirklich unter, sorry.

Emmy König arbeitet als Social-Media und PR Beraterin in einem Start-Up Unternehmen, das eine App veröffentlicht hat, die jungen Frauen den sichersten Heimweg anzeigt. Allerdings werden irgendwann die Beschwerden der Nutzerinnen lauter, dass sie in Gegenden gelotst werden, die weder sicher sind noch den kürzesten Weg widerspiegeln. Offensichtlich stimmt etwas mit der Programmierung nicht. Aber Emmys Chef spielt das alles runter und verheimlicht einige Dinge.

Als eine Kollegin erstochen auf dem Parkplatz liegt, fängt Emmy an, auf eigene Faust in der Firma nach Beweisen zu suchen, ob jemand aus dem Kollegenkreis, oder der Chef selbst, in den Mord involviert sein könnte. Denn einiges ist ganz und gar nicht koscher.

Die „Ermittlung“ an sich hat mich jetzt auch nicht staunend zurückgelassen und Emmys Verhalten, sowie Beziehungs- und Wohnstatus ging mir irgendwann auf den Senkel. Dass einige Leser/innen den Roman gut fanden kann ich durchaus nachvollziehen, aber ich habe da einfach höhere Ansprüche, weil es so viel Besseres auf dem Markt gibt.

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Veröffentlicht am 01.05.2025

Langweilige Romantasy OHNE Spice, eher für jüngere Leser geeignet.

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
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Eine langweilige Romantasy OHNE Spice, eher geeignet für junge Leser. Die Story ist weder anspruchsvoll noch spannend und konnte mich wirklich überhaupt nicht überzeugen. Wenn man das mit anderen Romanen ...

Eine langweilige Romantasy OHNE Spice, eher geeignet für junge Leser. Die Story ist weder anspruchsvoll noch spannend und konnte mich wirklich überhaupt nicht überzeugen. Wenn man das mit anderen Romanen vergleicht, ist das hier wirklich NICHTS. Keine Ahnung, warum hier das Lesealter ab 16 Jahren angegeben wird. Es gibt nur eine einzige Spice-Szene im letzten Drittel, die nicht mal explizit beschrieben wird.

Rune als Protagonistin hat mich irgendwie auch genervt. Das Kennenlernen von ihr und Gideon brachte mich zum Gähnen. Es war so infantil und unkreativ: ein Ball, ein verstohlener Kuss, ein verschüttetes Getränk. Toll. Gideon schneidert ihr übrigens auch noch ein Ballkleid. Eine gefürchtete Blutwache, die auch mit der Nadel umgehen kann. Naja. Ich habe keinerlei Leidenschaft oder Tension zwischen den beiden gefühlt.

Vom Inhalt her verheimlicht Rune, dass sie eine Hexe ist und versucht ihresgleichen vorm Scheiterhaufen zu bewahren. Gideon macht Jagd auf die Hexen, besonders auf den berühmten roten Nachtfalter. Er vermutet, dass es Rune sein könnte und macht ihr den Hof, um dies zu beweisen, während Rune Gideon umgarnt, um an Informationen zu gelangen. Und all das ist ziemlich platt und oberflächlich erzählt.

Als Nebenplot gibt es noch ein paar Intrigen und unerwartete Wendungen, sowie Alex, Gideons Bruder, der Rune bereits seit Jahren liebt und trotzdem zu ihr hält, auch wenn es unter Strafe steht, mit einer Hexe zu tun zu haben. Ich werde diese Reihe nicht weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 30.04.2025

WAS war das ?!

Die Bibliothek am Mount Char
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Ich hatte mich so auf diesen Roman gefreut, denn der Klappentext klingt so skurril und sonderbar, dass ich unbedingt wissen wollte, was dahinter steckt. Einerseits kann ich verstehen, dass einige Leser ...

Ich hatte mich so auf diesen Roman gefreut, denn der Klappentext klingt so skurril und sonderbar, dass ich unbedingt wissen wollte, was dahinter steckt. Einerseits kann ich verstehen, dass einige Leser so begeistert sind, andererseits konnte ich mit der Art und Weise des Erzählstils einfach nichts anfangen.

Denn diese Mischung aus Sci-Fi, Horror und Dystopie arbeitet in erster Linie mit Metaphern, Symbolen, Allegorien und auf der Metaebene. D. h. der Leser muss die ganze Zeit das geschriebene Wort interpretieren, um einen Bezug zur Wirklichkeit zu bekommen, was jetzt eigentlich mit den ganzen verschiedenen Szenen gemeint sein könnte.

Es ist mir nur zum Teil gelungen und irgendwann war es mir auch zu blöd, zu langweilig und zu anstrengend. Der Schreibstil des Autors hat immerhin dafür gesorgt, dass ich es durchgezogen und nicht abgebrochen habe, denn ich wollte schon irgendwie wissen, wie es ausgeht.

Es gibt definitiv viele brutale und befremdliche Szenen, sowie eigenartige Protagonisten, die der sog. „Vater“ seine Kinder nennt und als Bibliothekare in die Lehre schickt. Jedes Kind wird einem der 12 Kataloge zugeordnet und darf keinesfalls über den Inhalt mit den anderen sprechen. Als eines Tages Vater spurlos verschwindet, versuchen sie herauszufinden, was geschehen ist.

Allerdings ist es aufgrund eines Kraftfelds nicht mehr möglich, den Ort Garrison Oaks, wo sich die Bibliothek befindet, zu betreten. Sie benötigen einen Menschen, der für sie die Gegend auskundschaftet. Gleichzeitig droht große Gefahr von militärischer und politischer Seite, denn der Präsident befiehlt, die gesamte Familie auszulöschen.

Dieser Roman ist ein einziger Fiebertraum, bei dem ich nur mit dem Kopf schütteln kann und mich permanent gefragt habe, was zum Teufel ich hier eigentlich gerade lese?! Das Buch ist jedenfalls sofort wieder ausgezogen, auch wenn es optisch echt schön ist.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Banal, infantil, unsexy und unspektakulär. Das ist echt nur was für ganz junge Leserinnen.

Warum willst du jetzt schon gehen?
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Ganz ehrlich - ich weiß zwar, dass ich keinesfalls die Zielgruppe bin, aber dieses Buch ist einfach überflüssig. Da steht absolut nichts drin, was man als reifere Frau nicht eh schon weiß und auch nichts, ...

Ganz ehrlich - ich weiß zwar, dass ich keinesfalls die Zielgruppe bin, aber dieses Buch ist einfach überflüssig. Da steht absolut nichts drin, was man als reifere Frau nicht eh schon weiß und auch nichts, an das sich ein junges, unerfahrenes, naives Mädchen halten würde, das unsterblich verliebt ist.

Ich finde es auch etwas übertrieben, einen Teenager als Red Flag zu bezeichnen, da ein solches Verhalten - leider - nun mal normal ist, wenn man noch so jung ist. Ich nehme es Helena auch nicht wirklich ab, nachdem sie Art so dermaßen auf einen Thron gehoben hat, ihn nach dem Vorfall relativ einfach und wortlos loszulassen.

Natürlich zeigt der Roman auf, wie sehr man sich verändern kann und gewisse Anzeichen einfach nicht wahrhaben will, sobald man jemanden liebt. Das passiert in jeder Altersklasse. Aber es ist nun mal menschlich, keiner ist davor gefeit und dieses Buch wird auch nichts dazu beitragen, dass sowas immer wieder passiert. Sorry.

Der Plot ist einfach zu banal und etwas, das man schon zig tausend Mal gelesen hat, sodass man sich am Ende nur schulterzuckend fragt: „Und jetzt?! War ja ne nette Geschichte, und nu?“ Ich fand sie auch zu keiner Zeit spannend, eher einschläfernd, und bin der Überzeugung, dass das was für 14-16 jährige Mädels ist, die noch nie einen Freund hatten.

Auch das Konstrukt, dass Helena an ihrem eigenen Buch von einem Mädchen schreibt, das einen Rockstar liebt und genau dieses Szenario Helena dann in der Realität erlebt, ließ mich eher mit den Augenrollen. Auch das sehr deutsche Setting auf einer Insel im Schlossinternat Sankt Zander, ist einfach „unsexy“ und unspektakulär.

Vielleicht lese ich jedoch noch THAT GIRL und/oder die Jetzt-Trilogie. Nur weil dieses Buch nichts für mich war, muss das ja nicht für alle anderen Geschichten der Autorin gelten.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Ganz großer FLOP! Was für eine Enttäuschung. Unverständlicher Overhype.

Divine Rivals
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Wieder mal ein Beispiel dafür, dass ein wunderschönes Cover einen äußerst trivialen Plot nicht wettmachen kann. Warum wird dieses Buch bloß so gehypt??

Iris Winnow und Roman Kitt arbeiten bei der gleichen ...

Wieder mal ein Beispiel dafür, dass ein wunderschönes Cover einen äußerst trivialen Plot nicht wettmachen kann. Warum wird dieses Buch bloß so gehypt??

Iris Winnow und Roman Kitt arbeiten bei der gleichen Zeitung in dem kleinen Städtchen Oath und konkurrieren um eine Beförderung, während Iris Bruder Forest in den Krieg zieht, da der Gott des Unten und die Göttin des Oben sich mit Hilfe der Menschen, die sich ihnen anschließen, gegenseitig bekämpfen.

Sowohl Iris als auch Roman sind im Besitz einer magischen Schreibmaschine, über die sie Brieffreunde werden. Iris ist der mysteriöse Schreiber unbekannt, aber Roman weiß von Anfang an, dass am anderen Ende Iris sitzt. Als ihr Bruder vermisst wird, beschließt sie Kriegskorrespondentin zu werden, um mehr über seinen Verbleib herauszufinden. Roman reist ihr hinterher. Er will sie nicht nur beschützen, sondern auch sein Geheimnis lüften.

Wir erleben hier also zwei Brieffreunde, die sich ineinander verlieben und einige Eindrücke von der Front, von Verletzten, von Ungeheuern, die ausgesendet vom Gott des Unten die Städte bedrohen usw. Und das war es im Grunde auch schon. Die Beziehung war hölzern, bieder, kindisch und m. E. auch unromantisch. Die ganze Story war total langweilig, vorhersehbar und ist eher für Kinder bzw. sehr junge Jugendliche geeignet.

Ich kann mir nicht vorstellen, den 2. Teil zu lesen. Die Protagonisten und ihr Schicksal sind mir ziemlich egal und dieser Götterkrieg packt mich auch überhaupt nicht, im Gegenteil. DIVINE RIVALS darf sich nun bei den Flops einreihen, auch wenn es mich ein bisschen traurig macht.

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