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Veröffentlicht am 20.02.2025

"Wohlfühlgeschichte mit sommerlichen Setting"

This could be home
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Lilly Lucas ist die Meisterin der Wohlfühlbücher im New Adult-Genre.
Ich hatte beim Lesen ihrer Bücher fast immer den Drang meinen Koffer zu packen und an den Schauplatz ihres Romans zu reisen.
Mit ihrem ...

Lilly Lucas ist die Meisterin der Wohlfühlbücher im New Adult-Genre.
Ich hatte beim Lesen ihrer Bücher fast immer den Drang meinen Koffer zu packen und an den Schauplatz ihres Romans zu reisen.
Mit ihrem neusten „Hawaii-Love“-Roman „This could Be Home“ war es nicht anders.

Leider war meine Lesezeit nur ein sehr kurzes Vergnügen.
Kaum hatte ich die erste Seite hinter mir, war ich drin und konnte Lauries und Tristans Geschichte quasi nicht mehr aus der Hand legen.
Ihre Geschichte ist eine bunte Mischung verschiedener Tropes – allen voran „Slow Burn“.
Unmittelbar mit dem ersten (nicht ganz so positiven) Aufeinandertreffen war eine gewisse Chemie zwischen den beiden zu spüren.
Die anfängliche Abneigung entwickelt sich mit jedem Kapitel mehr zu Zuneigung und Liebe.
Dabei merkt man deutlich wie schwer sich die Protagonisten mit diesem wichtigen Schritt tun.
Bei der Rettungsschwimmer-Thematik, die die beiden letztendlich zusammenbringt, hatte ich anfangs die Befürchtung, dass das „Baywatch-Klischee“ bedient werden würde, aber dem war glücklicherweise nicht so.
Die Autorin zeigt den typischen Alltag eines Rettungsschwimmers und zeigt dabei die Nachteile von Frauen in diesem Berufsumfeld sachlich auf.
An einige dieser Aspekte habe ich noch nie einen Gedanken verschwendet.

Ich bin wirklich gespannt auf den letzten Teil und hoffe, dass Lilly Lucas sich zwischenzeitlich entschließt einen weiteren/vierten Teil zu schreiben.
Ein Teil über Gabe und Kay wäre doch mal eine Idee. 😉

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Veröffentlicht am 29.01.2025

"Mörderische Jagd auf Chicagos Straßen"

Capturing the Devil
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Auch in „Capturing the Devil“ durfte ich mich im historischen Chicago des 19. Jahrhunderts verlieren und Audrey Rose und ihren Verlobten Thomas bei ihrem neusten Abenteuer begleiten.
Dank der Kreativität ...

Auch in „Capturing the Devil“ durfte ich mich im historischen Chicago des 19. Jahrhunderts verlieren und Audrey Rose und ihren Verlobten Thomas bei ihrem neusten Abenteuer begleiten.
Dank der Kreativität der Autorin wurden viele Parallelen zu den vorherigen Fällen, besonders zum Jack the Ripper-Fall, gezogen.
Eigentlich muss ich nicht erwähnen, was das bedeutet, aber: Es wird düster, grausam, spannend und es gilt ein verstricktes Netz zu entwirren, um den ersten Serienmörder Chicagos aufzuhalten.
Der Teil ist nichts für schwache Nerven.

Das und die bevorstehende Hochzeit der Beiden ruft einige bekannte Gesichter aus den vorherigen Teilen wieder auf den Plan und auch Unbekannte …
Unglücklicherweise hält nicht nur der Serienmörder Audrey Rose und Thomas in Atem, sondern auch die bevorstehende Hochzeit treibt die Beiden an ihre Grenzen.
Aber Audrey Rose und Thomas wären nicht Audrey Rose und Thomas, wenn es nicht etwas Chaos geben würde.

Ich kann es nicht fassen, dass es jetzt vorbei sein soll und ich Abschied von Audrey Rose und Thomas nehmen muss.
Ob Jack the Ripper, Prinz Dracula, Houdini oder der Teufel von Chicago - Jeder Fall konnte mich für einige Zeit der Realität entreißen, mich voll und ganz einnehmen und ist letztendlich zu einem Jahreshighlight für mich geworden.
Wenn sich die Autorin nicht dazu entschließt einen fünften Band zu schreiben, muss ich wohl den ein oder anderen Reread starten.

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Veröffentlicht am 06.01.2025

“Wenn sich Liebe und Hass die Hand reichen"

The Dixon Rule
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Wer „Enemie to Lovers“, „Fake-Dating” und „Sports Romance” liebt, wird mit diesem Buch auf seine Kosten kommen.
Das Buch war für mich der perfekte Abschluss meines Lesejahres 2024.

Es hat unglaublich ...

Wer „Enemie to Lovers“, „Fake-Dating” und „Sports Romance” liebt, wird mit diesem Buch auf seine Kosten kommen.
Das Buch war für mich der perfekte Abschluss meines Lesejahres 2024.

Es hat unglaublich viel Spaß gemacht die Geschichte von Diana und Shane zu lesen.
Die Kabbeleien, wie sie sich das Leben gegenseitig schwer machen, die Fake-Dating Etappe und die Phase als sie sich endlich eingestehen, dass sie zusammengehören.
Jede dieser Phasen war toll ausgearbeitet und konnte mich voll und ganz einnehmen.

Auch die emotionale Ebene in diesem Buch ist wieder eine der Extraklasse.
Diana und Shane müssen sich mit ziemlich heiklen Themen auseinandersetzen, die einen als Leser auch nicht kaltlassen.
Dabei gefiel mir besonders gut, wie Elle Kennedy diese Themen in diesen doch eher fröhlich, lustigen Roman eingearbeitet hat, ohne die positive Grundstimmung kaputtzumachen.
Denn das Buch lebt viel von Humor.
Die beiden Protagonisten bzw. die Autorin haben eine ganz eigene Art von Humor, die ich so in anderen Büchern noch nie erlebt habe (z.B. der Steckbrief/Shanes Bewerbungsschreiben, die Eigentümerversammlungen u.v.m.)

Mehr will ich aber auch nicht verraten, weil das Buch auch den ein oder anderen Überraschungsmoment zu bieten hat.

Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung für alle, die Lust auf einen New Adult-Roman mit liebenswerten Protagonisten, Witz, Charme und emotionaler Tiefe haben.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

"So stelle ich mir Fake-Dating vor"

Lessons in Faking
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„Lessons in Faking“ ist das Paradebeispiel eines Fake-Dating Romans.
Wenn es ein Buch-Duden/Buch-Lexikon geben würde, in dem alles zur Bücherwelt stehen würde und man würde Fake-Dating nachschlagen, würde ...

„Lessons in Faking“ ist das Paradebeispiel eines Fake-Dating Romans.
Wenn es ein Buch-Duden/Buch-Lexikon geben würde, in dem alles zur Bücherwelt stehen würde und man würde Fake-Dating nachschlagen, würde dort ein Foto dieses Romans kleben.

Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht die Geschichte von Athalia und Dylan zu lesen.
Kaum hatte ich mich in meinen Lesesessel gekuschelt und die ersten 50 Seiten hinter mir, war ich in der Geschichte gefangen.
Der Schreibstil hat mich wortwörtlich durch die Seiten getragen und ich habe gar nicht gemerkt, wie viel ich schon gelesen hatte, bis ich irgendwann mal auf die Uhr geguckt habe (Mitternacht).

Aber nicht nur der Schreibstil hat mich an dieses Buch gefesselt, sondern auch die beiden sympathischen und zugänglichen Protagonisten.
Dylan ist eine laufende Green-Flag und Athalia ist eine so liebevolle, kecke Persönlichkeit, dass man sie nur ins Herz schließen kann.
Dabei ist die Dynamik der Beiden das eigentlich Geniale.
Beide hassen sich aus Prinzip, aber als Athalia einen Rachefeldzug gegen ihren Bruder startet, finden die Beiden schnell zueinander.
Während ihrer Fake-Dating-Phase merken Athalia und Dyla, dass sie sich eigentlich sehr ähnlich sind und der gegenseitige Hass keinen vernünftigen Grund hat.

Außerdem hat es mir sehr gefallen, dass dieses Buch nicht so überladen ist mit wichtigen/tiefen Themen.
Es gibt ein schwerwiegenderes Thema in Athalias Vergangenheit, aber das wird nur am Rand ein paar Mal thematisiert.
Im Großen und Ganzen ist dieses Buch ein locker, fluffiger New Adult-Roman zum Genießen und Wohlfühlen.
Freue mich schon total auf die nächsten Bände.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

"Die gesamte Reihe ist ein Jahreshighlight"

Pretty Shameless - Gefährlicher als Liebe
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Jeder Teil einer Reihe ein Highlight!
Das ist mir wirklich noch nie passiert.

Pünktlich zum Erscheinungsdatum habe ich mit „Pretty Shameless“ begonnen und nicht mal in drei Tagen beendet.
Ich konnte nach ...

Jeder Teil einer Reihe ein Highlight!
Das ist mir wirklich noch nie passiert.

Pünktlich zum Erscheinungsdatum habe ich mit „Pretty Shameless“ begonnen und nicht mal in drei Tagen beendet.
Ich konnte nach dem Ende des zweiten Teils auch langsam wirklich nicht mehr warten.
Aber das lange Warten (6 Monate!) hat sich allemal ausgezahlt.

Es war emotional, nervenaufreibend und atemberaubend – sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne.
Hier werden Themen aufgegriffen und wirklich schonungslos behandelt.
Nichts wird beschönigt, nichts wird verharmlost – genau wie im echten Leben.
Die Krankenhausszene, in der alle Puzzleteile letztendlich zusammengesetzt werden, hat mich emotional an meine Grenzen getrieben.
Ich spreche nicht von „ein paar Tränchen vergossen“, sondern von „Rotz und Wasser geheult“.
Umso schöner war es, dass Tami Fischer allen ihr gerechtes Ende beschert hat.

Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung für Jeden!
Die Trilogie ist nicht nur für Romance-Fans geeignet, weil dieses Buch alles andere als ein normaler 0815 New Adult-Roman ist.
Hinter Payton und Sarahs Geschichte verbirgt sich ein verstricktes Netz aus Lügen und Intrigen in den High Society-Kreisen der New Yorker Elite, sodass auch Rätselfans auf ihre Kosten kommen müssten.
Auch erlebt man während des Lesens fast jede existente Emotion.
Wut, Traurigkeit, Überraschung, Entsetzen, Angst, Glück und verschiedenste Arten von Liebe.
Außerdem kann man die „Manhattan Elite-Trilogie“ mehr als nur einmal lesen!
Ich werde Sie jedenfalls nächstes Jahr rereaden.

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