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Veröffentlicht am 21.04.2026

Hauskauf um jeden Preis

Tödliches Angebot
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Margo lebt mit ihrem Mann Ian in einer kleinen Wohnung, zu eng für sie beiden und erst recht für ein Baby. Dieses wünscht sich Margo sehnlichst, doch sie wird nicht schwanger und die biologische Uhr tickt. ...

Margo lebt mit ihrem Mann Ian in einer kleinen Wohnung, zu eng für sie beiden und erst recht für ein Baby. Dieses wünscht sich Margo sehnlichst, doch sie wird nicht schwanger und die biologische Uhr tickt. Ihre Kindheit verbrachte sie in ärmlichen Verhältnissen und dahin will sie nie wieder geraten. Für ein höheres Gehalt wechselte sie vom Journalismus in die Werbebranche. Sie hat einen Plan für ihr Leben, Ehemann, Haus, Kind und Hund. Viele Häuser haben sie sich in Washington D. C. bereits angesehen, doch immer wurden sie überboten. Nun erfahren sie von einem Haus das bald zum Verkauf steht, genau das, was sie immer wollte. Sie lauert die Besitzer auf, schmeichelt sich ein, versucht, einen Kauf ohne Makler zu vereinbaren. Als diese sich nicht darauf einlassen sucht sie nach Schwachstellen und findet ein Druckmittel, mit denen sie die Eigentümer erpressen lassen. Als auch das scheitert sieht sie nur noch eine Möglichkeit.
Margo ist eine gestörte Persönlichkeit, die andere manipuliert, belügt und ausnutzt. Ihr Traum vom perfekten Haus, ohne dem ein weiteres Leben nicht möglich ist, ist bei ihr manisch geworden. Der Roman ist gut lesbar geschrieben, ein Psychothriller ist es jedoch nicht. Spannung kommt keine auf, da selbst im Klappentext die Handlung bereits vorweggenommen wurde. Einzig die perfiden Methoden bringen etwas Würze in den langatmigen Roman.

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Liebesgeschichten mit Irrungen und Wirrungen

Middletide – Was die Gezeiten verbergen
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Elijah Leith träumt von einer Karriere als Schriftsteller und verlässt den keinen kleinen Heimatort Point Orchards im Nordwesten der USA, seinen alkoholabhängigen Vater und seine Jugendliebe Nakita. Er ...

Elijah Leith träumt von einer Karriere als Schriftsteller und verlässt den keinen kleinen Heimatort Point Orchards im Nordwesten der USA, seinen alkoholabhängigen Vater und seine Jugendliebe Nakita. Er verspricht ihr, in 4 Jahren wieder an ihrem Treffpunkt zu erscheinen, es werden jedoch 15 Jahre bis er zurückkommt. Seitdem ist der Vater verstorben, Nikata hat geheiratet und trauert um ihren bei einem Jagdunfall verstorbenen Mann. Elijahs Buch Middletide hat sich kaum verkauft, der geschilderte Mord in seinem Buch ist völlig unrealistisch. Ohne Geld richtet er die Hütte im Wald, sein Elternhaus, wieder her, schafft sich Hühner an, pflanzt an, jagd Wild und fängt Fische in seinem See. Chitto, ein alter Freund seines Vaters holt ihn aus seiner Einöde heraus und verschafft ihn einen Job in seiner Werkstatt. Dort trifft er auf die junge Ärztin Elin Landry, deren kleine Tochter bei einem Autounfall verstarb. Sie kommen sich näher, auch wenn er immer nich an Nakita hängt.
Auch wenn hier eine Kriminalgeschichte geschildert wird ist es in erster Linie eine Liebesgeschichte mit Irrungen und Wirrungen. Das indigene Volk dem Nakita angehört wird leider nicht näher beschrieben, man erfährt nichts über deren Leben. Der Roman ist recht seicht, manchmal auch mit kitschigen Passagen versehen, die Charaktere sind nur gut oder nur böse, recht eindimensional und mit einer erschreckenden Naivität versehen. Leicht und locker zu lesen, aber nicht tiefgreifendes.

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Veröffentlicht am 14.12.2024

wunderschöne Aufmachung, verwirrender Inhalt

Leuchten am Meeresgrund
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Das Sachbuch über die Erforschung der Tiefsee ist ein Hingucker. Das Cover lädt zum Blättern ein und dort findet man viele Zeichnungen von Meerestieren, Zeitungsausschnitte aus der damaligen Zeit und Fotos ...

Das Sachbuch über die Erforschung der Tiefsee ist ein Hingucker. Das Cover lädt zum Blättern ein und dort findet man viele Zeichnungen von Meerestieren, Zeitungsausschnitte aus der damaligen Zeit und Fotos und man hofft, dass es auch für Lauen ein interessantes Buch sein könnte. Dies traf in meinem Fall nicht zu. Vom Inhalt war ich enttäuscht. Die Hauptperson William Beebe ist im Jahr 1934 mit der Bathysphäre, einer Kugel die mit einem Kabel mit der Welt über Wasser verbunden war, in die Tiefsee abgetaucht. Bis zu 900 m, für diese Zeit etwas ganz außergewöhnliches. Er teilte den Menschen über Wasser live mit, was er dort sah. Dieser Teil war auch für mich interessant, er erzählte direkt seine Erlebnisse und Gefühle. Diese Teile wurden immer wieder unterbrochen von neuen Personen, die irgendetwas mit dieser Forschung zu tun hatten, was jedoch nicht nachvollziehbar war. Der Autor springt von einem Thema zum nächsten und dies mit einem schwer zu lesendem Schreibstil. Um die vielen Protagonisten zu überblicken wäre ein Personenregister mit kleiner Biografie hilfreich gewesen. Fazit, kein Buch für mich, für Meeresbiologen bestimmt ein interessantes Werk.

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Veröffentlicht am 02.08.2024

inhaltlich enttäuschend

Agatha Christie
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Agatha Christie ist im Jahr 1926 Mitte 30 als ihre geliebte Mutter starb und ihr Mann Archie ihr mitteilt, dass er sich in eine andere verliebt hat. In Rückblenden erfahren wir wie das Leben der jungen ...

Agatha Christie ist im Jahr 1926 Mitte 30 als ihre geliebte Mutter starb und ihr Mann Archie ihr mitteilt, dass er sich in eine andere verliebt hat. In Rückblenden erfahren wir wie das Leben der jungen Agatha Miller verlief. Der Vater ist früh verstorben und so war das Geld knapp. Agatha träumte von einer Karriere als Pianistin um festzustellen, das ihr Talent nicht reichte. Ihre Mutter ermunterte sie zum Schreiben und so fing sie mit Kurzgeschichten an. Diese bei einem Verlag unter zu bringen scheiterte, Agatha fühlte sich auch dazu nicht berufen. Doch ihre Mutter und die Wette mit ihrer Schwester ließen sie doch noch zur Kriminalromanautorin werden. Neben der Kindheit werden mögliche Heiratskandidaten und auch der spätere Ehemann Archie Christie ausführlich beschrieben. Interessant wird die Passage, als Agatha ihren Detektiv Hercule Poirot entwickelt und zum Leben erweckt. Kaum fängt die Handlung an interessant zu werden, ist sie bereits völlig überraschend zu Ende.
Es ist ein rein fiktiver Roman, der sich nur grob an den Fakten der Lebensdaten Agatha Christies bedient. Der Schreibstil ist gelungen, der Inhalt war für mich eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 29.03.2024

fragmentarisch

Tremor
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Der Autor Teju Cole ist wie seine Romanfigur Tunde Fotograf, lebt und arbeitet in den USA und stammt aus Lagos, Nigeria. Im dem Roman erleben wir Tunde mit seiner Lebensgeschichte, seinen Gedanken und ...

Der Autor Teju Cole ist wie seine Romanfigur Tunde Fotograf, lebt und arbeitet in den USA und stammt aus Lagos, Nigeria. Im dem Roman erleben wir Tunde mit seiner Lebensgeschichte, seinen Gedanken und Gefühlen. Teils in Episoden, teils auch nur fragmentarisch werden Gedanken über die unterschiedlichsten Musikrichtungen angesprochen, über Filme und Kunst sinniert. Es gibt Nacherzählungen von Gesprächen mit Kollegen, er ist Professor an einer amerikanischen Universität, mit Freunden und seiner japanischen Frau. Politik, wie Sklaverei, Kriege und die Auslöschung ganzer Gruppen, Menschenrechte aber auch technische Errungenschaften und die Rolle der Frau werden thematisiert. Ab circa der Hälfte des Romans werden Sichtweisen aus Lagos von dort Lebenden erzählt. Über Alltägliches, über Korruption, über sexuelle Ausschweifungen, über arm und reich. Dieser Teil ist für mich das einzig interessante an dem ganzen Buch. Davon hätte ich gerne mehr und umfassender gelesen. Der ganze Rest war für mich schwer lesbar, die Personen und Orte von denen berichtet wurde, sagten mir gar nichts.

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