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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2025

Sehr berührender Roman

Die Anatomie der Einsamkeit
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Die Anatomie der Einsamkeit: Das Buch hat 448 Seiten. Die Schicksale einer Familie. Olive ist Journalistin und hat Träume. Sie lebt in einer liebevollen Familie, aber in ihren Gedanken kommt es immer wieder ...

Die Anatomie der Einsamkeit: Das Buch hat 448 Seiten. Die Schicksale einer Familie. Olive ist Journalistin und hat Träume. Sie lebt in einer liebevollen Familie, aber in ihren Gedanken kommt es immer wieder vor, dass sie sich fragt: Was fehlt mir, um glücklich zu sein? Bei Nachforschungen zu dem alten, scheinbar wertlosen, Kompass ihrer Oma entdeckt sie, das, was tief verborgen war. 20 Jahre zuvor führte Claire ein Leben auf der Überholspur. Als sie erfährt, dass ihre Schwester Iris tot ist, steht die Welt für Claire erstmal still. Sie zieht sich zurück auf eine kleine Felsinsel auf der auch Iris lebte. Dort findet sie viele Zeichnungen, darunter auch einen alten, scheinbar wertlosen Kompass.
Das Cover passt zu der Geschichte. Das Meer, was stürmisch wirkt, das Boot unsicher auf dem Wasser treibt. Sehr gut gewählte Farbtöne runden es ab. Der Schreibstil ist flüssig, emotional, spannend. Vieles ist gut bildhaft dargestellt. Man kann sich als Leser in die Geschichte hineinversetzen und fiebert mit den Charakteren mit. Beide Frauen, Claire und Olive, sind auf ihre Weise stark und kämpfen im Leben. Sie haben es nicht immer leicht. Sie machen aber das Beste daraus. Ihre Schicksale und ihre Suche im Leben nach Zugehörigkeit. Um Mut zu fassen, etwas Neues zu beginnen, immer nach vorne zu schauen. Die Abschnitte mit den Gedichten fand ich schön, als eine gute Abwechslung beim Lesen. Beim Lesen wurde ich immer wieder emotional und fand die Geschichte sehr rührend. Mit hat es sehr gut gefallen. Ich vergebe ich vier Sterne und eine Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Pinguine und unser Leben

Der Pinguin, der fliegen lernte
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Eckart von Hirschhausen hat sich mit einem besonderem Thema auseinandergesetzt und endlich als Buch herausgebracht. Das, was er schon mehrfach erzählt hat, ist endlich zusammengefasst und als Buch veröffentlicht. ...

Eckart von Hirschhausen hat sich mit einem besonderem Thema auseinandergesetzt und endlich als Buch herausgebracht. Das, was er schon mehrfach erzählt hat, ist endlich zusammengefasst und als Buch veröffentlicht. Das schicke Büchlein beinhaltet 168 Seiten. Die Begegnung mit einem Pinguin. Der Autor hält ihn für eine Fehlkonstruktion: dicker Bauch, kann nicht fliegen und die Natur hat noch die Knie vergessen. Beim Schwimmen verändert sich seine Perspektive auf das Leben und den Umgang mit den eigenen Unzulänglichkeiten. Das Wasser ist des Pinguins Element. Übertragen auf uns Menschen: Mein Innenleben wahrnehmen, Veränderungen passieren oft, da muss ich eine Umgebung schaffen, um meine Stärken entfalten zu können. Sehr erfrischend und ansprechend geschrieben. Die Kapitel sind nicht zu lang. Man kann es immer wieder in die Hand nehmen und sich erneut mit dem Thema befassen. Es sind kurzweilige Abschnitte, die Impulse zum Nachdenken schicken. Die Bilder vom Naturfotografen Stefan Christmann ergeben den perfekten Wow-Effekt. Das Buch ist eine sehr edle und hochwertige Ausgabe: Hardcover, Lesebändchen, ein besonderes Papier, insgesamt eine sehr tolle Aufmachung und nicht zuletzt die inspirierende Geschichte. Es werden Impulse gegeben, neue Wege zu gehen, mit kleinen Schritten und immer nach vorne schauend mit vielen positiven Gedanken. Die eigene Stärken herausfordern, um mutiger, kreativer und offener zu werden. Zu lernen, die Schwächen zu akzeptieren und sich selbst finden, Neues entdecken. Der Leser erfährt auch einiges über die Pinguine, viele interessante Infos über deren natürliche Umgebung, deren Lebensraum, wie man sie schützen und retten soll in der heutiger Zeit. Mir persönlich hat dieses Buch sehr gefallen. Vergebe 4 Sterne und eine Weiterempfehlung. Werde bestimmt noch mal nach einem Buch von Hirschhausen greifen. Eignet sich gut als Geschenk, mit solchen Schätzen macht man nichts falsch beim Verschenken.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Familiengeheimnisse auf Sylt

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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Der Gesang der Seeschwalben ist Band 1 einer Dilogie. Das Cover ist farblich sehr gut abgestimmt. Die pastellfarbenen Töne gefallen mir optisch sehr gut. Das Bild mit dem Leuchtturm, den Vögeln, dem Seegras ...

Der Gesang der Seeschwalben ist Band 1 einer Dilogie. Das Cover ist farblich sehr gut abgestimmt. Die pastellfarbenen Töne gefallen mir optisch sehr gut. Das Bild mit dem Leuchtturm, den Vögeln, dem Seegras und der Sonne bietet das, was die Insel Sylt hat. Gabriella Engelmann hat wie immer sehr gut recherchiert und alles sehr bildhaft und detalliert zu Papier gebracht. Somit ist der Leser mit allen seinen Sinnen mitten in der Geschichte drin, direkt auf Sylt. Durch die akribische Umschreibung genießt man es, die Geschichte zu lesen. Man versucht, mit den Protagonisten mitzufühlen und alles mit zu erleben. Genuss pur. Dieser Roman spielt sich in zwei Zeitebenen ab. In der Gegenwart und in der Vergangenheit um das Jahr 1937. Die Protagonisten wirken lebensecht und authentisch. Ich fand die Hauptcharaktere sehr sympathisch. Der Schreibstil ist, wie man ihn von der Autorin schon kennt. Leicht, locker, flüssig, es kommt keine Langeweile auf beim Lesen, es ist spannend und interessant geschrieben. Die Neugier ist von Anfang an geweckt. Am Anfang des Buches findet der Leser ein Personenregiester. Es ist am Anfang sehr hilfreich, sich zu belesen, wer mit wem verwandt ist. Eine gelungene Hilfestellung.
Nun tauchen wir etwas in die Geschichte ein. Wir begleiten die Journalistin Anna, die nach Sylt fährt, um dort die 85 Jahre alte Bücherfrau Fenja zu interviewen. Nun ist Fenja aber spurlos verschwunden und nicht auffindbar. Vor Ort trifft Anna ihre Tochter Elisa und den Sohn Eric. An diesem Tag regnet es ziemlich heftig und die 3 retten gemeinsam die Büchersammlung aus dem Haus. Bei der Aktion finden sie unter einem morschen Balken auf dem Dachboden ein Versteck. Dort liegt ein geheimnisvoller Inhalt, der alle zum Staunen bringt. Sie fangen an, rund um die Familie, zu forschen, zurück bis in die Zeit des zweiten Weltkrieges. Wenn man die Abschnitte aus der Vergangenheit liest, erfährt man viel über Fenja, als sie noch jung war. Da wird eine dramatische Familiengeschichte zum Vorschein kommen. Fenjas Leid, Kummer, Sorgen und ihre grosse Liebe. Das Leben damals auf Listland war nicht einfach. Das kann die heutige Generation nicht immer wirklich nachvollziehen, weil sie es nur aus Erzählungen kennt.
Das Ende dieses Roman bleibt offen, es bleibt spannend und macht den Leser neugierig darauf, was uns im Band 2 erwartet. Und vielleicht wird das Familiengeheimnis gelüftet, und kommt somit ans Licht. Die Vorfreude meinerseits ist gross. Für diesen Roman vergebe ich 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Eine tolle Fortsetzung

Fearless
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Bei Fearless handelt es sich um den vierten Band der Chestnut Springs Reihe. Das Cover gefällt mir richtig gut und es passt zu den anderen Bänden der Reihe. Prinzipiell ist jede Geschichte in sich abgeschlossen, ...

Bei Fearless handelt es sich um den vierten Band der Chestnut Springs Reihe. Das Cover gefällt mir richtig gut und es passt zu den anderen Bänden der Reihe. Prinzipiell ist jede Geschichte in sich abgeschlossen, es geht immer um ein anderes Pärchen, aber sie tauchen in den nachfolgenden Bänden immer wieder auf. In diesem Band geht es um Winter, die gerade ihre toxische Ehe beendet hat, und Theo, der professioneller Bullenreiter ist. Es soll nur eine Nacht zwischen ihnen geben, doch das Schicksal spielt anders: Winter wird schwanger, wie wird Theo darauf reagieren?
Die Geschichte der beiden hat mich fesseln können. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, die Geschichte lässt sich flüssig lesen und kann komplett in die Welt von Winter und Theo abtauchen. Ich habe mich nicht nur gefreut, die beiden näher kennenzulernen, sondern auch die Protagonisten der anderen Bände wiederzutreffen. Erzählt wird aus beiden Perspektiven, sodass wir in die Gedanken und Gefühle beider eintauchen und ihre Handlungen besser nachvollziehen können. Ich mochte die Dynamik zwischen ihnen und wie sie sich gemeinsam weiterentwickeln.
Insgesamt also eine gute Fortsetzung, ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Eine schöne Reise nach Italien

Die kleine Villa in Italien
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Die kleine Villa in Italien: Es ist Band 11 aus dieser Reihe und beinhaltet 432 Seiten. Das Cover ist sehr passend zu dieser Geschichte. Man wird beim Betrachten sofort mit allen Sinnen nach Italien versetzt. ...

Die kleine Villa in Italien: Es ist Band 11 aus dieser Reihe und beinhaltet 432 Seiten. Das Cover ist sehr passend zu dieser Geschichte. Man wird beim Betrachten sofort mit allen Sinnen nach Italien versetzt. Optisch gefällt es mir sehr gut. Dieses Buch passt sich genau der Reihe an, man erwartet als Leser auch nichts anderes. Die Geschichte ist sehr emotional und romantisch zugleich. Der Schreibstil ist leicht locker und flüssig. Man ist schnell in der Geschichte drin und möchte das Buch nicht zur Seite legen. Die Abschnitte haben eine angenehme Länge, so kommt keine Langeweile auf. Die Protagonisten wirken echt, authentisch. Sie haben starke Charaktere und man fiebert als Leser mit ihnen mit. Deren Höhen und Tiefen des Lebens bewegen einen direkt. Manche der Charaktere wirken richtig sympathisch, bei einigen würde ich eher auf Distanz gehen. Die Protagonistin muss sich oft auf Kompromisse einlassen, damit es keinen Ärger gibt und sie das erreichen kann, was sie sich vorgenommen hat. Die Autorin nimmt den Leser auf eine bildhafte und interessante Reise nach Italien, sowie auf kulinarische Experimente. Es ist ihr sehr gelungen, man fühlt sich als Leser wie dahin versetzt.
Unsere Protagonistin Lia steht in der Mitte des Lebens, braucht aber dringend eine Auszeit. Es läuft privat wie beruflich nicht so, wie sie es gerne hätte. Sie muss durchatmen, neue Kraft tanken, alles Revue passieren lassen, was gerade so vor sich geht. Sie hat vor Kurzem erfahren, wer ihr Vater ist, und, wo er wohnt. Bis dahin hat sie nichts von ihm gewusst. Sie entscheidet sich, sich ihm zu stellen und reist nach Italien, direkt an die Amalfiküste. Sie möchte das Versäumte nachholen, wird ihr dieser Schritt gelingen? Weil ihr Vater sehr prominent ist, traut der Manager ihr nichts zu und blockiert jegliche Treffen. Raphael, der Stiefbruder von Lia, dem sie zufälligerweise begegnet, denkt, sie ist eine Erbschleicherin und lässt sie nicht aus den Augen. Dadurch begegnen sie sich öfters und kommen sich näher als gedacht. Werden ihre Herzen höher schlagen? Hat Vater Ernesto soviel Mut, Lia als Tochter zu akzeptieren? Wird es ein Hapyy End geben oder nimmt die Geschichte einen anderen Lauf?
Lassen Sie sich überraschen und gehen Sie mit Lia auf eine Familienreise nach Italien. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, vergebe 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.

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