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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2024

Zu kitschiges Ende

Gefährliches Komplott
3

Mickey Gibson ist eine alleinerziehende Mutter und ehemalige Polizistin, die im Homeoffice arbeitet und für die Firma ProEye versteckte Vermögenswerte von Steuerbetrügern aufdeckt.
Als eine Kollegin sie ...

Mickey Gibson ist eine alleinerziehende Mutter und ehemalige Polizistin, die im Homeoffice arbeitet und für die Firma ProEye versteckte Vermögenswerte von Steuerbetrügern aufdeckt.
Als eine Kollegin sie anruft und sie bittet zu einem großen Anwesen in der Nähe zu fahren und das Inventar zu begutachten, ahnt sie nicht welche Wendung ihr Leben nehmen wird. Auf dem Anwesen entdeckt sie eine Leiche und damit wird sie in ein Netz aus Mafia, Intrigen, Gefahren und Lügen hineingezogen. Es stellt sich heraus, dass die vermeintliche Kollegin gar nicht bei ProEye arbeitet, sondern Mickey in eine Falle gelockt hat. Doch was will die geheimnisvolle Anruferin von Mickey?

Die erste Hälfte des Buches lässt sich relativ flüssig lesen und ist auch sehr spannend. Man fiebert mit Mickey, die zuerst noch des Mordes verdächtigt wird, mit und möchte mit ihr rausfinden, wer die geheimnisvolle Anruferin ist, die daran Schuld ist, dass Mickey in das ganze Schlamassel hineingezogen wurde.
Je weiter ich im Buch vorankam, desto schwieriger war es die ganzen Personen, Pseudonyme und falschen Namen im Überblick zu behalten. Wodurch ich nicht mehr ganz so flüssig lesen konnte, da ich teilweise nochmal zurückblättern musste, um nachzulesen um wen es sich bei diesem und jenem Namen handelt.
Es waren auch einige Wendungen enthalten, die ich so nicht kommen sah, was mich immer sehr freut.

Nur das Ende fand ich dann nicht mehr so gut:
Erstens war für mich die Schatzsuche so abrupt zu Ende. Das ganze Buch über geht es darum den Schatz zu finden und es wurden diese Hinweise versteckt, aber am Ende ging es mir irgendwie zu schnell und es war nicht alles ganz nachvollziehbar für mich (vor allem das mit dem virtuellen Raum und den Kunstwerken).
Zweitens, war mir das Ende mit der Freundschaft der beiden Frauen einfach zu kitschig. Das ganze Buch lang wird Mickey von Clarisse belogen und an der Nase herumgeführt. Wegen ihr wurde sie in Machenschaften der Mafia hineingezogen und sind sie und ihre Kinder in Gefahr. Darum finde ich es total unrealistische und irgendwie überhaupt nicht nachvollziehbar, dass sie am Ende mit ihr befreundet ist. Das macht keinen Sinn. Ich an Mickeys Stelle wäre einfach froh heil rausgekommen zu sein und würde nichts mehr mit Clarisse zu tun haben wollen. Ich finde es sehr naiv von ihr sie in ihr Leben und das ihrer Kinder zu lassen. Vor allem da sie davor ständig um ihre Kinder besorgt ist und die Gefahr, die von Clarisse ausgeht, von ihnen fernhalten will.

Ich mag die Wendungen im Buch, aber teilweise war es mir zu verworren und das Ende hat mich nicht überzeugt.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Schwächer als erste Teil

Im Labyrinth der Furcht
2

Ich habe auch den ersten Teil der Hüter Reihe gelesen und muss sagen, dass der zweite Teil "Im Labyrinth der Furcht" im Vergleich dazu nicht ganz so spannend ist.

Ackerman jr. und seine Freunde werden ...

Ich habe auch den ersten Teil der Hüter Reihe gelesen und muss sagen, dass der zweite Teil "Im Labyrinth der Furcht" im Vergleich dazu nicht ganz so spannend ist.

Ackerman jr. und seine Freunde werden vom Hüter gefangen gehalten . Nadia ist zur selben Zeit damit beschäftigt rauszufinden wo Ackerman gefangen gehalten wird und verfolgt dazu die Spur des Preservationisten.

Die Handlung des Buches knüpft direkt an die Handlung des ersten Teiles an, weshalb ich finde, dass es von Vorteil ist, wenn man den ersten Teil auch gelesen hat.

Wie bei den Ackerman-Büchern gewohnt, wird die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Ich mag das sehr gerne, denn man erhält viel mehr Informationen und Einblicke in verschiedene Charaktere.
Normalerweise ist mir die Sicht aus Ackerman immer am liebsten, weil da meistens immer etwas aufregendes passiert und Action ist. Diesmal fand ich aber die anderen Sichtweisen (Nadia und Preservationist) sogar spannender. Ackermans Kapitel haben sich teilweise etwas gezogen und konnten mich nicht ganz abholen. Sie waren nicht so spannend wie sonst üblich.

Insgesamt ist dieses Buch für mich irgendwie ein "Verbindungsbuch". "Lückenfüller" oder "Überbrückungsbuch". Ich weiß logischerweise noch nicht, wie es im nächsten Teil genau weitergehen wird, aber für mich hat sich die Handlung im zweiten Teil angefühlt, als sollte es einfach nur die Handlungen zwischen ersten und dritten Teil verbinden. In diesem Buch war die Handlung nicht sonderlich aufregend und es gab keine großen neuen Erkenntnisse.

Außerdem hat mich das Ende etwas enttäuscht zurückgelassen - es war sehr antiklimaktisch.

Ich habe das Lesen des Buches trotz allem genossen, da ich schon lange ein Fan von Ackerman bin. Ich hoffe jedoch, dass er im nächsten Teil wieder mehr scheinen darf. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und bin gespannt, wie es mit dem Hüter weitergeht.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Ihr rennt die Zeit davon

Not Quite Dead Yet
0

Natürlich kenne ich den Namen der Autorin durch ihre sehr bekannte Buchreihe "A Good Girl's Guide to Murder". Die Bücher stehen schon länger auf meiner Leseliste, habe es aber noch nicht geschafft sie ...

Natürlich kenne ich den Namen der Autorin durch ihre sehr bekannte Buchreihe "A Good Girl's Guide to Murder". Die Bücher stehen schon länger auf meiner Leseliste, habe es aber noch nicht geschafft sie zu lesen. Da diese Buchreihe sehr bekannt ist, war ich sehr gespannt auf das neue Buch "Not Quite Dead Yet" von Holly Jackson.

Jet wird nach einer Halloween Party von einem unbekannten Täter zu Hause angegriffen und erlitt eine schwere Kopfverletzung. Im Krankenhaus sagt ihr die Ärztin, dass sie ein Aneurysma hat und ohne Operation, die aber sehr riskant ist und nur eine sehr geringe Erfolgschance hat, innerhalb einer Woche sterben wird. Jet entscheidet sich gegen die Operation und beschließt auf Mördersuche zu gehen und ihren eigenen Mord aufzuklären.

Am Anfang hat es bei mir ein bisschen gedauert die Charaktere auseinanderzuhalten. Man lernt gleich zu Beginn auf der Halloweenparty viele Leute kennen und ich brauchte ein bisschen bis ich mir die Namen gemerkt habe.

Die Idee Jet ihren eigenen Mord aufklären zu lassen, bevor sie an den Folgen des Überfalls sterben wird, fand ich echt gut und originell. Die Umsetzung fand ich nicht ganz überzeugend. Ich konnte nicht wirklich Mitgefühl für Jet aufbringen und es entstand keine Bindung zu ihrem Charakter. Ich habe kein tieferes Interesse für ihr Schicksal aufgebaut. Man konnte ihre Entscheidungen teilweise nicht nachvollziehen. Solange das Aneurysma nicht geplatzt ist, sind die Symptome so wie im Buch dargestellt (Kopfschmerzen, doppelt sehen, Lähmung im Gesicht bzw. einer Körperhälfte, vergessen von Wörtern, Schwindel, ...), aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das Aneurysma beim Zertrümmern eines Betonbodens nicht platzt. Diese Detail muss man beim Lesen einfach außer Acht lassen und nicht zu viel darüber nachdenken.

Das Mitraten hat mir schon sehr Spaß gemacht, da immer wieder falsche Fährten gelegt wurden und ich bis kurz vorm Schluss eigentlich nicht wirklich sagen konnte, wer der Täter war.

Ich finde es gut, dass Jet am Ende auch wirklich gestorben ist und nicht durch irgendein Wunder doch überlebt hat. Das hätte das alles noch unglaubwürdiger gemacht. Ihren Tod fand ich dann doch etwas emotional und wurde meiner Meinung nach gut beschrieben.

Absolut fantastisch finde ich das Cover des Buches. Es passt einfach perfekt zur Handlung und enthält so viele Details. Es zeigt einen Gehirnscan, wegen Jets Hirnverletzung und gleichzeitig ist es auch eine Sanduhr, was andeuten soll, dass ihr die Zeit davonläuft. Wirklich gut umgesetzt.


Das Buch soll im Gegensatz zu ihrer Reihe "A Good Girl's Guide to Murder" ein Buch für Erwachsene sein. Da ich diese Bücher noch nicht gelesen habe, kann ich jetzt nicht beurteilen, wie sich der Schreibstil eventuell angepasst hat, aber ich finde nicht, dass "Not Quite Dead Yet" wirklich ein Erwachsenenbuch war. Ich würde es eher in das Genre "Young Adult" einstufen.

An und für sich fand ich die Idee wirklich gut, aber die Umsetzung finde ich ein bisschen schwach und hätte meiner Meinung nach mehr Potential gehabt.
Für Erwachsene finde ich die Handlung zu einfach gestrickt und geht mir zu wenig in die Tiefe. Für junge Erwachsene finde ich das Buch aber trotzdem als entspanntes Leseerlebnis empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Nach der Leseprobe mehr erwartet

The Trap. Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten?
1

Nach dem Lesen der Leseprobe war ich wirklich super gespannt auf das Buch. Ich fand die Idee der Handlung sehr originell und habe mich sehr gefreut, dass ich für diese Leserunde ausgewählt wurde.

Eine ...

Nach dem Lesen der Leseprobe war ich wirklich super gespannt auf das Buch. Ich fand die Idee der Handlung sehr originell und habe mich sehr gefreut, dass ich für diese Leserunde ausgewählt wurde.

Eine Frau begibt sich Nacht für Nacht in eine gefährliche Situation, indem sie zu fremden Männern ins Auto steigt, da sie so hofft den Entführer ihrer Schwester zu finden.
Diese Szene fand ich so spannend beschrieben und ich konnte mich direkt hineinversetzen. Diese Szene war ausschlaggebend für mich, dass ich an der Leserunde teilnehmen wollte. Es muss so nervenaufreibend sein zu fremden Männern ins Auto zu steigen. Auf der einen Seite hat sie gehofft so den Täter zu finden, aber auf der anderen Seite war sie jedes Mal erleichtert, wenn er es doch nicht war.

Leider konnte der Rest des Buches nicht an diesen ersten Eindruck anschließen.
Ich mag es grundsätzlich sehr gerne, wenn Geschichten aus verschiedenen Blickwinkeln, von verschiedenen Personen und verschiedenen Zeitebenen erzählt werden, da man mehr Einblicke bekommt. Bei diesem Buch muss ich aber leider sagen, dass es mir nicht ganz so gut gefallen hat. Es waren mir einfach zu viele verschiedene Ebenen und ich hab mir sehr schwer getan alle im Überblick zu behalten. Außerdem waren es insgesamt zu viele Charaktere und Namen, die ich ständig durcheinandergebracht habe. Es wurden so viele Charaktere vorgestellt, die im Grunde dann für die Handlung gar nicht wirklich wichtig waren und mich nur verwirrt haben.
Da wäre meiner Meinung nach weniger mehr gewesen.

Im letzten Abschnitt wurde das Buch dann ein bisschen besser. Die Spannung nahm endlich zu und ich habe mich auf die Auflösung gefreut.
Zum Ende muss dann aber wieder sagen, dass es für mich nicht wirklich befriedigend aufgehört hat. Es wurden zu wenige Fragen beantwortet. Es ist einfach zu viel offen geblieben. Da wären ein paar mehr Seiten am Ende gut gewesen und dafür hätte man aus dem ersten Abschnitt etwas weglassen können, da er sich für mich etwas gezogen hat.

Ich war von dem Einstieg in das Buch echt total begeistert und habe mich sehr auf das Lesen gefreut. Leider hat mich der Rest des Buches nicht ganz abgeholt. Ich hätte es vorgezogen, wenn wenigere Nebencharaktere vorgekommen wären und es schon früher in der Geschichte spannend wird. Und ich mag keine offenen Enden.
Die Idee zur Handlung des Buches hatte auf jeden mehr Potenzial.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Habe mehr Spannung erwartet

Die Insel der Angst
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Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen und mich neugierig auf mehr gemacht. Das Cover passt sehr gut zum Titel, da man nur einen verlassenen Leuchtturm am Rande der Klippen und rundherum ...

Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen und mich neugierig auf mehr gemacht. Das Cover passt sehr gut zum Titel, da man nur einen verlassenen Leuchtturm am Rande der Klippen und rundherum das tosende Meer sieht. Gefällt mir sehr gut und bringt die erwartete düstere Stimmung sehr gut rüber.

Leider ist der Inhalt dann nicht mehr ganz so düster und spannend wie erwartet.
Der Prolog war noch richtig spannend und hat mich beim Lesen der Leseprobe neugierig auf das Buch gemacht. Doch irgendwie hab ich nie wirklich eine Verbindung zu den Personen aufgebaut, man hat einfach zu wenig Einblicke in ihre Persönlichkeiten erhalten. Ich konnte mit keinem mitfühlen und mitfiebern, sie waren mir leider alle relativ egal. Auch Tess, die Protagonistin des Buches, hat keinen großen Eindruck auf mich gemacht und ist nicht von den anderen Personen hervorgestochen.

Von der Handlung her hat sich die erste Hälfte echt etwas gezogen. Ich hab am Anfang schon etwas gebraucht bis ich endlich reingefunden habe, aber es war mir dann doch zu wenig spannend. Es ging hauptsächlich darum, dass sie die Leiche gefunden haben und um weit hergeholte Erklärungen und Vermutungen.
Die zweite Hälfte war dann schon besser, vor allem dem Ende zu, in der letzten Nacht auf der Insel. Da wurde es dann doch noch mal etwas spannender. Man wusste nicht, wem man noch trauen kann. Aber das war halt wirklich nur ein Bruchteil des gesamten Buches.
Das Ende war mir dann zu gehetzt. Das was am Anfang zu langgezogen war, war am Ende zu kurz. Für mich sind zum Schluss noch ein paar Fragen offen geblieben und hätte mir etwas genauere Erklärungen und Auflösungen gewünscht.

Alles in allem, hab ich mir einfach mehr erwartet. Die Spannung blieb zu kurz und kam nur am Ende kurz auf. Der Twist am Ende war ganz nett, aber ich hätte mir auch früher schon mehr Überraschungen und Wendungen gewünscht.

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