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Lenna

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2025

Leider ein etwas langatmiger Anfang

Der Sternenstaubdieb
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Wer kennt die Geschichten aus 1001 Nacht nicht? Diese Geschichten, die nach Wüstensand und Magie zu schmecken scheinen? Wahrscheinlich hat jeder schon einmal davon gehört und anschließend davon geträumt. ...

Wer kennt die Geschichten aus 1001 Nacht nicht? Diese Geschichten, die nach Wüstensand und Magie zu schmecken scheinen? Wahrscheinlich hat jeder schon einmal davon gehört und anschließend davon geträumt. Die Welt der Dschinn ist eine magische Welt voller Abenteuer und Magie. Genau so eine Welt scheint Chelsea Abdullah bei ihrem ersten Band der Sandsea Chronicles ("Der Sternenstaubdieb") im Sinn gehabt zu haben. Als Leserin begleitet man Lollie al-Nazari, die Mitternachtshändlerin, auf ihrer gefährlichen Reise nach einer verschollenenen Lampe. Und wäre die Wüste nicht schon gefährlich genug, so ist die Magie der Dschinn auch noch verboten und Loulie reist nicht mit irgendwem, nein, ihr Reisegefährte und Freund ist ein Dschinn.
Das Setting der Geschichte spielt wie angedeutet in der Wüste und hat mich an wirklich vielen Stellen an die Geschichten aus 1001 Nacht erinnert. Innerhalb der Story gab es auch immer wieder Figuren aus 1001 Nacht und viele Bezüge. Das hat mir unheimlich gut gefallen.
Leider ist die Handlung darüber hinaus in weiten Teilen etwas langatmig. Es dauert wirklich vergleichweise lange bis richtige Spannung auftritt. Ich hatte immer das Gefühl, dass sich nicht wirklich etwas "tut". Auch mit den Figuren bin ich lange nicht warm geworden. Sie blieben für mich bis zum Ende leider etwas flach und oberflächlich.
Trotz dieser Punkte freue ich mich auf den zweiten Band, da das Ende (im Gegensatz zu weiten Teilen der restlichen Geschichte) wirklich spannend war und ich mich darauf freue die Welt der Dschinn weiterzuerkunden!

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Tief unter Wasser

Die Kammer
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Der Thriller "Die Kammer" von Will Dean entführt die Leserinnen in die Tiefen des Meeres. Handlungsort ist eine Kammer, in der sich Taucher zum Druckausgleich befinden. Diese Kammer ist gut verriegelt ...

Der Thriller "Die Kammer" von Will Dean entführt die Leserinnen in die Tiefen des Meeres. Handlungsort ist eine Kammer, in der sich Taucher zum Druckausgleich befinden. Diese Kammer ist gut verriegelt - eigentlich zum Schutz der Taucher vor den unterschiedlichen Druckverhältnisse in der Tiefe des Meeres und an der Oberfläche - doch dann kommt es zum ersten Todesfall.
Die Atmosphäre dieses Handlungsortes war wirklich einzigartig beim Lesen des Thrillers. Die Enge, der Druck waren auch für mich als Leserin hautnah zu spüren, sodass es nicht nur spannend war sondern irgendwie auch leicht gruselig. Tatsächlich 'passieren' im Sinne von Action geschieht aber die meiste Zeit tatsächlich nicht. Man erfährt tatsächlich vielmehr über den Alltag dieser Taucher, was ich persönlich ziemlich interessant fand.
Mit den Figuren bin ich aber tatsächlich nicht so warm geworden und besonders das Ende hat mich verwirrt zurückgelassen - aber vielleicht liegt das auch an mir.
Im Allgemeinen war es ein atmosphärischer Thriller an einem sehr ungewöhnlichen Handlungsort.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Lektüre zur falschen Zeit

If the Moon Triumphs
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Es gibt Bücher, die mich einfach nicht richtig in ihren Bann ziehen wollen, obwohl das Ausgangssetting und die Buchidee an sich wirklich spannend und gut durchdacht sind. Das war leider auch bei "If the ...

Es gibt Bücher, die mich einfach nicht richtig in ihren Bann ziehen wollen, obwohl das Ausgangssetting und die Buchidee an sich wirklich spannend und gut durchdacht sind. Das war leider auch bei "If the moon triumphs" bei mir der Fall. Lilith als Hauptfigur ist bestimmt sympathisch anglegt, doch auf mich wirkte sie kindisch und war dauernd ihr Leben am Bemitleiden. Das hat dafür gesorgt, dass ich von Anfang an nicht mit ihr warm werden konnte. Ich bin mir aber sicher, dass dies mein ganz persönlicher Eindruck von ihr ist und dass sie andere Leserinnen sicher von sich überzeugen kann.
Ähnliche wie die fehlende Sympathie zur Hauptfigur erging es mir auch mit den Wendungen innerhalb der Handlung. Viele Geschehnisse passten für mich nicht zusammen oder kamen für mich aus dem Nichts. Deswegen bin ich bis zum Ende leider weder mit der Geschichte noch mit ihren Figuren 'warm geworden'.

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Veröffentlicht am 29.12.2024

Interessante Idee

Die 13 Tode der Lulabelle Rock
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Die Idee einer Welt, in der man sich selbst klonen kann, ist mittlerweile nichts Neues. Viele Bücher haben sich bereits mit diesem Thema auseinandergesetzt. Die Idee in diesem Buch von Maud Woolf ist jedoch ...

Die Idee einer Welt, in der man sich selbst klonen kann, ist mittlerweile nichts Neues. Viele Bücher haben sich bereits mit diesem Thema auseinandergesetzt. Die Idee in diesem Buch von Maud Woolf ist jedoch einmal etwas ganz anderes. Im Mittelpunkt der Handlung steht die sehr bekannte Schauspielerin Lulabelle Rock. Um ihren neusten Film zu bewerben, beschließt sie ihrem 13. Klon den Auftrag zu geben alle ihren anderen Klone zu ermorden. Als Leserin begeleit man Nummer 13 auf ihrer Mission die anderen zu töten. Dabei bermekt Nummer 13 nach und nach, dass sie alle, obwohl sie identisch mit dem Original sein sollten, Unterschiede aufweisen. Ich fand es interessant die Entwicklung von Nummer 13 mitverfolgen zu können. Jede Interaktion mit einer der anderen Klone war anders und faszinierend zu erleben.
Der Handlungsverlauf im letzten Drittel des Buches konnte mich dann aber leider nicht mehr überzeugen. Viele der Twists und Verhaltsweisen der Figuren waren für mich einfach nicht mehr nachvollziehbar.

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Veröffentlicht am 17.08.2024

Nicht meine Erzählweise

Grave 1: Höllenschwur und Knochenflut
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Was mich bei diesem Buch von Anfang an interessiert und in seinen Bann gesogen hat, war die Perspektive der Unterwelt in Form von Hades Sohn. In dieser Richtung hatte ich bisher nichts gelesen und wenn, ...

Was mich bei diesem Buch von Anfang an interessiert und in seinen Bann gesogen hat, war die Perspektive der Unterwelt in Form von Hades Sohn. In dieser Richtung hatte ich bisher nichts gelesen und wenn, ging es um die bekannten griechischen Götter. Ich war also unheimlich gespannt auf 'Grave' und seine Geschichte.
Bei vielen Büchern wie auch hier wird die Geschichte nicht aus der Perspektive einer Figur, sondern aus den Perspektiven mehrerer Charaktere erzählt. Das macht mir normalerweilse nichts aus und ich genieße es in die Gedankenwelt vieler Figuren einzutauchen. Bei diesem Buch waren es mir allerdings eindeutig zu viele Charaktere. Dauernd sprang man von einem zum anderen und es wurden viele Handlungsstränge parallel aufgemacht. Immer wenn ich das Gefühl hatte, dass Spannung aufkommt und man die jeweilige Figur besser kennenlernt, wechselte die Perspektive. Das hat mich nach einiger Zeit etwas genervt und ich fand es ziemlich schade, da ich gerne mehr über Grave und Nero erfahren hätte, da die beiden eigentlich die Protagonisten sein sollten. So habe ich das Gefühl beide nur oberflächlich kennengelernt zu haben.
Außerdem sollte man defintiv die 'Flame-Reihe' vorher gelesen habe, da es viele Anspielungen auf diese gibt. Ich kannte die Reihe leider nicht, sodass mir einige Informationen fehlten.

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