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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2025

Tolle Idee mit ausbaufähiger Umsetzung

Papas Tattoos
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Tattoos faszinieren auch Kinder. Besonders natürlich die, der eigenen Eltern. Und wenn Emilias Papa einschläft, schaut sie sich seine Körperbilder gerne an. Dann nämlich werden sie lebendig und nehmen ...

Tattoos faszinieren auch Kinder. Besonders natürlich die, der eigenen Eltern. Und wenn Emilias Papa einschläft, schaut sie sich seine Körperbilder gerne an. Dann nämlich werden sie lebendig und nehmen sie mit auf Abenteuer. Die Idee ist wirklich interessant, doch sind mir diese Abenteuer, welche nur durch eine Bildseite und wenig Text dargestellt werden, mir doch etwas zu oberflächlich und holprig. Für das empfohlene Alter empfinde ich das Buch als etwas verwirrend und es könnte Erklärungen seitens des Vorlesenden benötigen.

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Veröffentlicht am 07.11.2024

Nicht so ganz meins

Friesenmeermagie
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Ich kenne und liebe die Sankt-Peter-Ording-Saga der Autorin. Doch anders als diese, ist Friesenmeermagie eine in sich geschlossene Geschichte der Gegenwart. Dennoch kommen hier mehrere Generationen zusammen, ...

Ich kenne und liebe die Sankt-Peter-Ording-Saga der Autorin. Doch anders als diese, ist Friesenmeermagie eine in sich geschlossene Geschichte der Gegenwart. Dennoch kommen hier mehrere Generationen zusammen, initiiert durch einen „vergessenen“ Koffer, der versteigert wurde.
Was die Handlung selbst angeht schwanke ich zwischen „herzerwärmend“ und „unrealistisch“. Die Protagonistin Malin agiert nach mein Empfinden zwar sehr zugewandt, jedoch wirkt das Szenario wenig real und wendet sich gegen die brieflich genannten Wünsche der alten Dame. Ja, letztendlich wendet sich alles zum Guten, doch so ganz konform gehe ich nicht damit. Und auch die enthaltene Liebesgeschichte ist nicht viel mehr als eine Randnotiz. Schade.

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Veröffentlicht am 21.10.2024

Geradlinig

Sisters in Blood - Der Schwur
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Grundlage von ‚Sisters in Blood‘ ist laut der Autorin die Sage der Königsmutter Gunnhild und Erik Blutaxt. Der Untertitel, aber auch der geringe Zeitraum der im Buch abgebildeten Handlung lassen jedoch ...

Grundlage von ‚Sisters in Blood‘ ist laut der Autorin die Sage der Königsmutter Gunnhild und Erik Blutaxt. Der Untertitel, aber auch der geringe Zeitraum der im Buch abgebildeten Handlung lassen jedoch darauf schließen, dass diese Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist und nur einen Bruchteil der eigentlichen Saga umfasst.

Generell wirkte hier die Interpretation dieser Saga sehr modern. Sie enthält Aspekte und Gedankengut, welche ich in dieser Ausprägung eher als Phänomen der Gegenwart gedeutet hätte ( hierzu aber finden sich im Anhang auch eine Erklärung der Autorin). Mir aber verfälscht es die ohnehin nur wenig spürbare Atmosphäre der damaligen Zeit. Alltägliche Gewalt, die Rolle der Frau oder generell damals übliche Sichtweisen und überlieferte Rituale wurden nur wenig berücksichtigt und recht kreativ ausgelegt.
Auch verläuft die Handlung sehr geradlinig und wird zum Ende hin erstaunlich rasch und oberflächlich abgehandelt. Dieser Herangehensweise, aber auch die sich bewahrheitenden Andeutungen oder gar aus dem nichts geborene neue Vorkommnisse, teilweise sogar ohne festen Zusammenhang zur Haupthandlung aber konnte ich mir wenig abgewinnen. Zu konstruiert wirkte die Handlung auf mich. Vielleicht hatte ich bei einer auf historischen Begebenheiten beruhende Fantasy einfach ganz falsche Vorstellungen vom Buch.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Der Versuch einer eierlegenden Wollmilchsau

Berchtesgaden
1

Es fällt mir ehrlich schwer den Charakter dieses Buchs zu beschreiben. Es ist kein klassischer Roman, es erzählt eine Geschichte mehrerer, lose ineinander verstrickter Leben und wirkt mehr wie ein Querschnitt ...

Es fällt mir ehrlich schwer den Charakter dieses Buchs zu beschreiben. Es ist kein klassischer Roman, es erzählt eine Geschichte mehrerer, lose ineinander verstrickter Leben und wirkt mehr wie ein Querschnitt der Zeit. Leider verliert das Buch dabei aber den Einzelnen aus dem Blick. Emotional ist man nur wenig mit den Charakteren verstrickt, ein Spannungsbogen ist faktisch nicht vorhanden und gleichzeitig wurden zu viele Themen angerissen. Als wäre es ein unfertiges Konzept aller damals möglicher Schicksale- allesamt durchaus tragisch, aber in dieser Menge, ohne roten Faden und ohne emotionale Beteiligung eben nicht viel mehr als eine Auflistung.
Ich bin ehrlich enttäuscht und hatte etwas ganz anderes erwartet. Eine Geschichte, die mich fesselt, in die Zeit zurückversetzt und mitfühlen lässt. Dass ein eigentlich recht guter und bildlicher Schreibstil sich dann eine solch unpersönliche Handlung sucht, das hätte ich nicht erwartet. Es wurde zu viel gewollt und das Ziel dem Leser zu erreichen dabei aus den Augen verloren. Schade.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Kein würdiges Ende

Magisterium - Das 5. Jahr
1

Ich bin enttäuscht. Ja, ehrlich! Nach mehreren hervorragenden Bänden, endet diese Serie nun leider sehr geradlinig und vorhersehbar- selbst für ein Kinderbuch. Zwar konnten die Autorinnen die düstere Grundstimmung ...

Ich bin enttäuscht. Ja, ehrlich! Nach mehreren hervorragenden Bänden, endet diese Serie nun leider sehr geradlinig und vorhersehbar- selbst für ein Kinderbuch. Zwar konnten die Autorinnen die düstere Grundstimmung aufrecht erhalten, doch spürt man nun auch deutlich, wie deren Zusammenarbeit an Qualität zu verlieren beginnt. Ungereimtheiten, lose Enden und ein zu simples Storytelling sind Zeuge hierfür. Alles wirkt etwas gehetzt und oberflächlich, manches sogar moralisch fragwürdig. Selbst die Ausarbeitung der Charaktere litt und man merkt wie Clare und Black auch selbst der Handlung überdrüssig wurden. Mir tat das weh und ich hätte mir von Herzen ein stärkeres Ende gewünscht.

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