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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2020

Ein Wink des Schicksals?

Was ich dir noch sagen will
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So richtig zurecht kam ich mit dem Buch nicht. Irgendwie fehlte mir hier der Rhythmus. Die Grundidee der Geschichte hätte mich durchaus fesseln können, aber in manchen Passagen konnte ich dem Ganzen nicht ...

So richtig zurecht kam ich mit dem Buch nicht. Irgendwie fehlte mir hier der Rhythmus. Die Grundidee der Geschichte hätte mich durchaus fesseln können, aber in manchen Passagen konnte ich dem Ganzen nicht mehr folgen – es ging irgendwie zu schnell von Situation zu Situation. Manches wurde nur angerissen und anderes hätte man auch getrost weglassen können. Das Ende war zu schnell erzählt. Nein diese Geschichte war nicht nach meinem Geschmack.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2025

Zu komplizierte und wenig mitreißende Handlung

Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt
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Und wieder ist ein Mord in Castle Knoll geschehen und wieder ist Annie mittendrin. Nur gut, dass es das Archiv der unlängst gemeuchelten Tante über die Dorfbewohner gibt, welches Annie einen kleinen ...




Und wieder ist ein Mord in Castle Knoll geschehen und wieder ist Annie mittendrin. Nur gut, dass es das Archiv der unlängst gemeuchelten Tante über die Dorfbewohner gibt, welches Annie einen kleinen Wissensvorsprung gewährt. Denn als Krimiautorin sollte es ihr doch möglich sein einen Mordfall zu lösen – nicht wahr?

Was sich laut Klappentext wie ein richtig guter (Wohlfühl-)Krimi liest entpuppt sich allerdings Seite um Seite als ein zu kompliziertes und wenig mitreißendes Konstrukt. Erzählstränge aus Vergangenheit und Gegenwart wechseln sich ab, wobei eine Vielzahl von Charakteren ihre Auftritte haben, bei denen man allerdings nur all zu schnell den Überblick verliert. Hier wäre ein Personenregister schon sehr hilfreich gewesen. Kennt man nämlich den ersten Teil nicht, sind die Querverbindungen der einzelnen Figuren zueinander gerade zu Beginn schwer zu erfassen, so dass das Lesevergnügen schon beträchtlich sinkt.

Es passiert zwar einiges in diesem Buch, aber so richtiges Krimifeeling, selbst CosyCrime-Feeling, wollte sich bei mir nicht einstellen. Alles wirkte zu hölzern und bemüht, es kam kein Tempo geschweige den Spannung auf, selbst vom Humor, der ja u. a. ein Merkmal bei CosyCrime ist, war hier nichts zu lesen. Die Hauptfiguren blieben allesamt eher blass und haben auch in diesem Band nicht weiter an Profil gewonnen. Den Fall konnte Annie natürlich dank des Mörderarchivs und eigener Überlegungen selbstredend lösen, nur wie das letztlich erzählt wurde wirkte auf mich leider auch alles andere als überzeugend.

Fazit: Ich hatte mir so viel mehr von diesem Band erhofft – schade.


Veröffentlicht am 09.02.2025

Hatte mir mehr versprochen

Racheritual (Baxter-Kincaid-Reihe 1)
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Der erste Fall für Privatermittler Baxter Kincaid führt ihn auch gleich zu einer gefährlichen Sekte. Der selbstherrliche Sektenchef und Oberhaupt einer angesehenen und vornehmen Familie im heutigen ...




Der erste Fall für Privatermittler Baxter Kincaid führt ihn auch gleich zu einer gefährlichen Sekte. Der selbstherrliche Sektenchef und Oberhaupt einer angesehenen und vornehmen Familie im heutigen San Francisco hat so seine ganz eigenen Auffassungen die Welt zu sehen. Er ist bekennender Liebhaber der nordischen Mythologie und zwingt seinem Umfeld, Familie und Sektenmitgliedern, die überlieferten Lebensauffassungen der Wikinger auf. Das gipfelt dann schon gern mal in eine Menschenjagd mit tödlichem Ausgang für das unbedarfte Opfer.

Versprach also ein typischer Cross-Thriller zu sein, nur leider hat er mich nicht so mitreißen können wie oben genannte andere Serie des Autors. Das brutale und abartige Vorgehen der Cross-Charaktere ist man ja fast schon gewohnt, aber hier verzettelt sich der Autor in zu viel Klein-Klein zur nordischen Mythologie was der Spannung gar nicht gut tut und zu unnötigen Längen führt. Auch seine Hauptfigur Kincaid blieb mir einfach zu blass und konnte mich (noch) nicht überzeugen und die Handlung war eher abstrus und übertrieben grausam. Schade, hier hatte ich mir wirklich mehr versprochen.


Veröffentlicht am 08.02.2025

Hatte mir mehr versprochen

Racheritual
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Auch die neue Baxter-Kincaid-Serie ist wie die Francis-Ackerman-Serie nichts für schwache Nerven. Aber ich denke wer sich für ein Buch von Alex Cross entscheidet weiß worauf er sich im „schlimmsten ...




Auch die neue Baxter-Kincaid-Serie ist wie die Francis-Ackerman-Serie nichts für schwache Nerven. Aber ich denke wer sich für ein Buch von Alex Cross entscheidet weiß worauf er sich im „schlimmsten Fall“ einstellen muss.

Der erste Fall für Privatermittler Baxter Kincaid führt ihn auch gleich zu einer gefährlichen Sekte. Der selbstherrliche Sektenchef und Oberhaupt einer angesehenen und vornehmen Familie im heutigen San Francisco hat so seine ganz eigenen Auffassungen die Welt zu sehen. Er ist bekennender Liebhaber der nordischen Mythologie und zwingt seinem Umfeld, Familie und Sektenmitgliedern, die überlieferten Lebensauffassungen der Wikinger auf. Das gipfelt dann schon gern mal in eine Menschenjagd mit tödlichem Ausgang für das unbedarfte Opfer.

Versprach also ein typischer Cross-Thriller zu sein, nur leider hat er mich nicht so mitreißen können wie oben genannte andere Serie des Autors. Das brutale und abartige Vorgehen der Cross-Charaktere ist man ja fast schon gewohnt, aber hier verzettelt sich der Autor in zu viel Klein-Klein zur nordischen Mythologie was der Spannung gar nicht gut tut und zu unnötigen Längen führt. Auch seine Hauptfigur Kincaid blieb mir einfach zu blass und konnte mich (noch) nicht überzeugen und die Handlung war eher abstrus und übertrieben grausam.

Schade, hier hatte ich mir wirklich mehr versprochen.


Veröffentlicht am 23.11.2024

Weniger wäre hier mehr gewesen

Blutrotes Karma
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Von diesem neuen Grange hatte ich mir definitiv mehr versprochen. Ich bin seit Jahren Fan von Jean Christophe Grange, der mich immer wieder mit seinen Thrillern begeistern konnte, bei denen er mich ...




Von diesem neuen Grange hatte ich mir definitiv mehr versprochen. Ich bin seit Jahren Fan von Jean Christophe Grange, der mich immer wieder mit seinen Thrillern begeistern konnte, bei denen er mich in düstere Welten mit vom Leben gebrochenen Charakteren mitnahm und die Welt um mich herum beim Lesen vergessen lies. Doch dieses Mal bin ich enttäuscht. Wie immer bei Grange sind die Verbrechen auch hier mysteriöse Freveltaten, gruselig und blutig beschrieben, aber bis es zum ersten „Höhepunkt“ kommt, fabuliert der Autor über politische Geschichte des Jahres 1968 und verfällt immer wieder in langwierige Beschreibungen über seine Hauptfiguren und deren Lebensweise und -philosophie. Diese Weitschweifigkeit brachte mir Herve, Mersch und Nicole aber auch nicht näher, sie blieben während der gesamten Handlung für mich blass und nicht wirklich greifbar. Mit Ankunft in Indien bekommt die Geschichte dann eine andere Grundstimmung. Tantrismus, Gurus, Kasten, Hinduismus und die Unberührbaren, sind die Mysterien, mit denen der Leser bei Laune gehalten werden soll und die drei Hauptprotagonisten müssen sich der Atmosphäre wegen durch Regen, Schlamm, Armut und Drogen kämpfen. Aber wirklich fesseln konnte mich auch dieser Abschnitt nicht. Zurück in Europa und letztlich in Rom, wo sich der Kreis für die Geschichte schließt, wird die Familiengeschichte von Herve und Mersch umfänglich offenbart, die man sich aber bis dahin auch selber schon zusammenreimen konnte. Also auch das Finale war aus meiner Sicht jetzt nicht der erhoffte Höhepunkt.

Fazit: JCG kann Thriller eigentlich besser. Hier war mir der Erzählrahmen zu weit ausgelegt und als Thriller würde ich diesen Schmöker auch nicht bezeichnen wollen. Weniger wäre hier mit Sicherheit mehr gewesen, denn durch die sehr detaillierten Ausführungen leidet die Spannung die einem Thriller ja zu eigen sein sollte. Kurzum, dieses Werk von JCG lässt mich frustriert zurück und deshalb gibt es auch nur 2 von 5 Sterne.