Brutale Spannung
Die Legenden von AvalgaronAutor Michael Sagenhorn entführt und in eine Welt, welche von Brutalität beherrscht wird. Das Volk der Schemmen geht äußerst brutal gegen andere Volker und Lebewesen vor. In dieser lebt Gunter, Sohn eines ...
Autor Michael Sagenhorn entführt und in eine Welt, welche von Brutalität beherrscht wird. Das Volk der Schemmen geht äußerst brutal gegen andere Volker und Lebewesen vor. In dieser lebt Gunter, Sohn eines legendären Ritters. In seiner Nähe wächst die Schemm Kalaria auf, welche bei dem Magier Nikodem aufwächst. Gunter und Kalaira sind "befreundet" und leben in ihrem kindlichen Umfeld, bis Gunter seine Heimat auf Drängen des Vaters, dem Ritter, seine Heimat verlassen muss. Dafür musste der Vater ihm aber versprechen, dass er Kalaira nicht totet, weil die Schemmen eigentlich die Todfeinde sind. Eine brutale Handlung nimmt an Fahrt auf und trennt die Beiden. Zehn Jahre später treffen sie wieder aufeinander und müssen zahlreiche Gefahren meistern...
Michael Sagenhorn erzählt die Handlung in einem durchaus sehr harten Stil. Detailreich schildert er die Örtlichkeiten und die verschienartig aussehenden Wesen. Die kleinteilige Beschreibung ist mir mitunter zuviel, weil sie doch den Lesefluss etwas einbremst. So muss man auch erst einmal rund 100 Seiten lesen, bevor der Spannungsbogen richtig beginnt. Die Kapitel sind zudem nochmals in weitere Abschnitte unterteilt, was ich schon als etwas störend empfunden habe. Viele Wechsel der Örtlichkeiten lassen zudem die Erzählung "sprunghaft" erscheinen. Ich braucte schon eine gewisse Zeit, bis ich den Leserhythmus gefunden habe. Damit verbunden war dann auch die Verständlichkeit der Handlung, was dann dauerte. Die vielen einzelnen Charaktere sind gut beschrieben.
Für Freunde einer brutalen Handlung ist das Buch geeignet. Viele Protagonisten werden niedergemetzelt oder auf fantasievolle Weise getötet oder verwandelt. Es ist der erste von insgesamt vier Bänden mit viel Fantasie.