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Veröffentlicht am 14.03.2025

In Ordnung

The Trap. Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten?
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Lucy ist nachts alleine unterwegs, sie will den Entführer ihrer Schwester finden und bietet sich quasi als Opfer an. Gleichzeitig sucht die Polizei nach ihrer Schwester und nach weiteren möglichen Opfern. ...

Lucy ist nachts alleine unterwegs, sie will den Entführer ihrer Schwester finden und bietet sich quasi als Opfer an. Gleichzeitig sucht die Polizei nach ihrer Schwester und nach weiteren möglichen Opfern. Das ist bisher allerdings erfolglos. Lucy gibt ein Fernsehinterview um den Täter anzulocken und die Situation verschärft sich.

Der Thriller ist in Ordnung. Für mich allerdings auch nicht mehr. Ich fand dieses Hin und Her zwischen Lucy und im nächsten Kapitel dem Täter teilweise etwas nervend. Erst ab Mitte des Buches konnte ich flüssiger lesen, das ganze ergab mehr Sinn und es gab danach auch einige sehr überraschende Wendungen. Trotzdem gehört das Buch nicht zu meinen Favoriten, sondern eher zum Durchschnitt. Ich spreche keine Leseempfehlung aus, möchte aber auch niemanden vom Lesen abhalten.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Der große Riss

Der große Riss
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Beim Bau des Panamakanals treffen verschiedene Interesse und verschiedene Menschen aufeinander. Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern und Gesellschaftsschichten, aus weißen und farbigen Familien und ...

Beim Bau des Panamakanals treffen verschiedene Interesse und verschiedene Menschen aufeinander. Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern und Gesellschaftsschichten, aus weißen und farbigen Familien und benötigen das Geld oder wollen einen gesellschaftlichen Aufstieg. Das Buch erzählt die Geschichten dieser verschiedenen Menschen.

Mich lässt das Buch etwas unentschlossen zurück. Zum einen hatte ich mir etwas mehr zur Geschichte des Panamakanals vorgestellt. Zum anderen werden die verschiedenen Personen in eher kurzen Episoden vorgestellt. Das miteinander und ineinander Verwobene ist zwar wunderbar konstruiert, aber die vielen Menschen und die Kürze der Geschichten hinterlassen bei mir keinen bleibenden Eindruck. Ich konnte mich irgendwie nicht darauf einlassen und hatte immer im Hinterkopf, dass für mich weniger mehr gewesen wäre. Also weniger Leute und dafür die Geschichte intensiver. Der Schreibstil ist zwar gut aber irgendwie kann ich mich mit dem Buch nicht richtig anfreunden. Daher gibt es von mir keine Leseempfehlung, aber auch kein Abraten.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Schwächer

Ein Schimmern am Berg
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Saltapepe und Silvia machen Urlaub in den USA und Greiner bekommt ausgerechnet jetzt einen neuen Fall. Eine Künstlerin wurde ermordet. Die Spuren führen in den Marmorbruch nach Laas. Doch die Verdächtigen ...

Saltapepe und Silvia machen Urlaub in den USA und Greiner bekommt ausgerechnet jetzt einen neuen Fall. Eine Künstlerin wurde ermordet. Die Spuren führen in den Marmorbruch nach Laas. Doch die Verdächtigen haben entweder ein Alibi oder kein Motiv und Grauner auch noch zu Hause große Probleme.

Der 10. Teil der Reihe war für mich einer der schwächsten. Leider muss ich sagen. Gut gelungen ist wie immer die Beschreibung von Land und Leuten, den speziellen Sitten und vor allem dieses Mal von dem Ort Laas. Man bekommt Lust, ihn sich mal anzusehen.
Ansonsten waren mir einige der Ereignisse und Ermittlungen nicht nachvollziehbar, speziell was die Teile in den USA anging und die Einbeziehung von Saltapepe. Das war für mich in der Form leider nicht glaubhaft und so kommt das Buch nicht über Mittelmaß hinaus.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Solide

Spreewaldtod (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 2)
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Der 2. Fall im Spreewald für Klaudia Wagner. Ein junger rumänischer Gastarbeiter wird im Wasser erschlagen aufgefunden. Er war in eine Prügelei mit Rechten verwickelt. Aber es gab auch innerhalb der Gastarbeiter ...

Der 2. Fall im Spreewald für Klaudia Wagner. Ein junger rumänischer Gastarbeiter wird im Wasser erschlagen aufgefunden. Er war in eine Prügelei mit Rechten verwickelt. Aber es gab auch innerhalb der Gastarbeiter Probleme und ein Gurkenbauer wurde erpresst. Die Ermittlungen sind nicht einfach, denn Klaudia muss sich nicht nur ihren Dämonen der Vergangenheit stellen, sondern mit dem ihr verhassten Kollegen Demel zusammenarbeiten.

Der 2. Fall um Kommissarin Klaudia ist für mich ein solider Krimi aus dem regionalen Bereich. Es gibt einen Toten, es wird ermittelt mit den üblichen vielen Verdächtigen, bei einem ausländischen Toten müssen natürlich die Rechten verdächtigt werden. Was im Ansatz verständlich ist, gerät bei der Zeichnung der Figuren leider zu klischeehaft. Besser sind da die einheimischen Originale, wie der alte Kahnführer, gelungen. Das Private der Ermittler wird einbezogen, gerät aber nicht zu sehr in den Vordergrund. Die Ansätze für den nächsten Teil sind sichtbar. Mir fehlte ein wenig die Spannung. Insgesamt für mich ein Buch, das man nicht unbedingt gelesen haben muss, was aber auch nicht langweilt. Gute Unterhaltung mit Werbung für den Spreewald.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Enttäuscht

In jedem Augenblick unseres Lebens
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Tom und Karin erwarten ihr erstes Kind. Livia kommt mit Kaiserschnitt auf die Welt, doch Karin stirbt kurz danach an einer schweren Krankheit und Tom muss allein klarkommen.

Es hätte ein richtig gutes ...

Tom und Karin erwarten ihr erstes Kind. Livia kommt mit Kaiserschnitt auf die Welt, doch Karin stirbt kurz danach an einer schweren Krankheit und Tom muss allein klarkommen.

Es hätte ein richtig gutes Buch werden können. Das Thema ist berührend. Leider die Umsetzung gar nicht. Ich bin überhaupt nicht in das Buch reingekommen und musste mich fast die ganze Zeit regelrecht zum Lesen zwingen. Anfangs unheimlich viele medizinische Fachausdrücke, die ich nicht verstanden habe und die ich auch nicht nachschlagen wollte. Dazu ein fast militärisch kurzer Stil mit für meine Begriffe schroffer Tonart. Die eigenartige Verwendung der direkten oder eigentlich nicht direkten Rede, verschachtelte Sätze, Zeitsprünge mit Problemen für mich, die Zeit festzustellen - das alles hat mir die Lust am Lesen genommen. Im Verlauf des Buches wurde das leicht besser, doch insgesamt fand ich zu Tom wenig Zugang und konnte kein richtiges Mitgefühl empfinden, das hat mich sehr gestört und das finde ich schade

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