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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2025

Spannender Abschluss

Dynasty of Hunters, Band 2 - Von dir gezeichnet
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Nach dem spannenden Ende des ersten Teils geht es hier gleich Schlag auf Schlag weiter. Dieses Mal wird das Buch aus der Sicht von Laelia und aus der von Irina erzählt und besonders von Irina lernt man ...

Nach dem spannenden Ende des ersten Teils geht es hier gleich Schlag auf Schlag weiter. Dieses Mal wird das Buch aus der Sicht von Laelia und aus der von Irina erzählt und besonders von Irina lernt man hier nach und nach unterschiedliche Seiten kennen, denn sie ist nicht nur die grausame Zwillingsschwester, die alles für ihren Bruder Laurent macht. Laurent, der nicht dazu in der Lage ist, zu zeichnen, hat Laelia unter seiner Kontrolle, denn sie hat - um Ray zu retten - sich selbst gezeichnet. Aber ihre Zeichnungen sind schwarz und deswegen muss sie ihre Hände und die Zeichnungen bedecken.
Spannend ging es hier weiter und die Intrigen nehmen einen großen Raum ein. Während der erste Teil vorrangig auf der Insel spielte, spielt dieser vor allem im Reich der Verts.
Ein interessantes Magiesystem und manch eine gute Wendung. Lediglich im letzten Teil des Buches zog es sich leider für mich ein wenig, hier wäre eine Straffung gut gewesen. Insgesamt haben mir das Buch und die Dilogie dennoch richtig gut gefallen.

Veröffentlicht am 25.02.2025

Hexenjägerin

Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin
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Nein, auch wenn der Titel es vermuten lässt, hier geht es mitnichten um eine Hexengeschichte, also schon, aber die Hexen sind hier die Bösen und im Zentrum steht die Protagonistin Rosie Oaks, eine Hexenjägerin. ...

Nein, auch wenn der Titel es vermuten lässt, hier geht es mitnichten um eine Hexengeschichte, also schon, aber die Hexen sind hier die Bösen und im Zentrum steht die Protagonistin Rosie Oaks, eine Hexenjägerin. Gerade dieser etwas andere Fokus hat mir gut gefallen, denn so hebt sich diese Geschichte gut von anderen ab. Und ich mag es, wenn ein Buch mich positiv überraschen kann.
Rosie Mutter ist immer so in Gedanken, gar nicht richtig bei ihrer Tochter, vergisst sogar, dass sie eine Tochter hat - welch ein furchtbarer Gedanke! Aber als Rosie ein Buch entdeckt, findet sie heraus, dass eine Hexe, nämlich die Erinnerungsdiebin, hinter dem Verhalten ihrer Mutter steckt.
Zum Glück hat Rosie aber ihre beste Freundin Keym. Plötzlich können die beiden Geister sehen und dann beginnt ein magisches, aber auch gefährliches Abenteuer, eine Hexenjagd, die ihresgleichen sucht.
Ein wunderbarer Auftakt und ich erwarte mit Spannung den zweiten Band.

Veröffentlicht am 16.02.2025

Wer tötete den Trainer?

Bitterer Hass - Ein Fall für Sommer und Kampmann
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Bereits der fünfte Fall, für mich jedoch der erste, aber ich konnte auch der Hintergrundgeschichte gut folgen.
Lukas und Theresa ziehen gemeinsam mit seinen Eltern und seinem Bruder in ein Haus in einen ...

Bereits der fünfte Fall, für mich jedoch der erste, aber ich konnte auch der Hintergrundgeschichte gut folgen.
Lukas und Theresa ziehen gemeinsam mit seinen Eltern und seinem Bruder in ein Haus in einen ruhigen Hamburger Vorort. Theresa ist Anwältin, Lukas Ermittler bei der Polizei.
Gerade eingezogen wird er ausgerechnet in Wohldorf in der direkten Nachbarschaft zu einem Mordfall gerufen. Der erfolgreiche, aber unbeliebte Fußballtrainer wurde ermordet. Rasch ist klar, dass die Hintergründe des Mordes tiefer liegen müssen.
Theresas Tante Hedwig und Herr Yildirim, Taxifahrer und frisch akkreditierter Privatermittler stoßen in der Zwischenzeit auf einen alten Vermisstenfall, der eine Verbindung zu dem Mord zu haben scheint.
Mir hat der Krimi gut gefallen, die Geschichte ist verzwickt, die Aufklärung hat mich überzeugt.
Auch die Sprecherin Sabine hat mir gut gefallen.

Veröffentlicht am 09.02.2025

Simenon als Comic

Der Passagier der Polarlys
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George Simenon kannte ich bisher nur von den Maigret-Krimis und da ich auch besonders französische und belgische Comics mag, war ich neugierig auf die Umsetzung dieses Werkes.
Insgesamt ist das Buch sehr ...

George Simenon kannte ich bisher nur von den Maigret-Krimis und da ich auch besonders französische und belgische Comics mag, war ich neugierig auf die Umsetzung dieses Werkes.
Insgesamt ist das Buch sehr düster, viel wird kursorisch erzählt, die Bilder sprechen für sich. Bevor wir auf die Reise nach Norden gehen, gibt es eine Szene in Paris, die anfangs nicht recht zu der Fahrt passt, aber später natürlich schon.
Auf der Polarlys sind nur Männer unter der Besatzung und den Gästen - bis auf eine Ausnahme, aber das Fräulein Storm hat damit keine Probleme, scheint es sogar zu genießen.
Bald nach der Abfahrt der Polarlys aus Hamburg kommt es zu einem Mord und ein Mann verschwindet. Deswegen steigt ein Ermittler mit ein, aber es geht erst nicht so recht voran.
Immer wieder spielen das Schiff, das Wetter und das Wasser eine Rolle.
Nach der Geschichte gibt es noch ein gutes Nachwort mit vielen Informationen über den Autor und die Entstehung des Buches.
Fazit: gut illustriert und erzählt - mir hat es gefallen.

Veröffentlicht am 05.02.2025

Geheimnisvoller See

Lake
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Ich habe schon so einige Thriller von Riley Sager gehört und hier gibt es - vor allem gegen Ende der Bücher - immer das gewisse Etwas mit überraschenden Einsichten und Wendungen. Das ist auch hier der ...

Ich habe schon so einige Thriller von Riley Sager gehört und hier gibt es - vor allem gegen Ende der Bücher - immer das gewisse Etwas mit überraschenden Einsichten und Wendungen. Das ist auch hier der Fall.
Protagonistin Casey hat sich an den Lake Green zurück gezogen, in das Haus, das ihrer Familie seit mehreren Generationen gehört. Es gibt insgesamt nur 5 Häuser an diesem abgelegenen See, der nicht frei zugänglich ist. Casey war Schauspielerin, aber nach einem Schicksalsschlag hat sie beginnen zu trinken und auch deswegen hat ihre Mutter sie dazu gedrängt, sich an den See zurück zu ziehen. In dem Glauben, ihre Tochter käme so nicht an Alkohol. Weit gefehlt. Im Haus gegenüber wohnt seit Kurzem ein ehemaliges Model mit ihrem Mann und als Casey die Frau rettet, freunden sie sich an.
Es gibt einige Zeitsprünge und die Geschichte wird erst nach und nach verständlicher. Die Spannung ist nicht immer gleich hoch, zwischendurch fehlte sie mir ein wenig, aber dann zog das Tempo vor allem gegen Ende stark an.
Mir hat der Thriller gefallen und ich habe ihn mir vor allem gerne vorlesen lassen von Irina Salkow, die ich schon aus diversen Hörbuchproduktionen kenne und immer wieder gerne ihrer Stimme zuhöre.