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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2025

Der letzte Hüter der Zeit

Timelock, Band 1 - Zeitrebellen
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Jason hat unheimliche Tagträume. Dazu kommt manchmal das Gefühl, das mit der Realität etwas nicht stimmt: wie z.B. die Mammuts im Zoo oder die riesige Pyramide, die dem Despoten Nimrod als Herrschersitz ...

Jason hat unheimliche Tagträume. Dazu kommt manchmal das Gefühl, das mit der Realität etwas nicht stimmt: wie z.B. die Mammuts im Zoo oder die riesige Pyramide, die dem Despoten Nimrod als Herrschersitz dient. Bald stellt sich heraus, dass Nimrod mithilfe von Zeitreisen die Vergangenheit geändert hat. Jason scheint der einzige zu sein, der dies rückgängig machen kann.

Timelock, Band 1 - Zeitrebellen von Michael Peinkofer ist der Auftaktband zu einer Jugendbuch Reihe mit dem Thema Zeitreisen. Ich lese tatsächlich gerne Jugendbücher, wenn mir das Thema wie hier zusagt. Das Setting des Buches ist sehr dystopisch angelegt. Das Thema Zeitreisen, hier möglich durch eine vererbliche genetische Fähigkeit, finde ich spannend. Das Konzept des Autors, das sich Körper und Seele trennen, fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, ist wohl aber dem Verlauf der Handlung geschuldet. Es gibt zwei Handlungsstränge die zumindest in diesem Band noch nicht zueinander finden. Man begleitet die Jugendliche Jason und Namira in die Vergangenheit und Otaku, der sich im Untergrund eines dystopisch anmutenden Japans um die kleine Hana kümmert. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, die Geschichte gerade in der zweiten Hälfte actionreich. Referenzen zu Star Wars und die Zeitmaschine haben mir gut gefallen. Trotzdem war Timelock leider ein Buch, das mich nicht hundertprozentig überzeugt hat. Das Buch konnte nicht nicht wirklich fesselnd, vielleicht weil es bei den Charakteren zu oberflächlich bleibt. Bleibt daher abzuwarten, wie sich die Serie in Band 2 und 3 entwickelt. Großes Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Freundschaft ist keine Frage der Größe

Die Maus hat einen neuen Freund
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Die Maus hat einen neuen Freund: Einen ziemlich großen Dino. Die beiden haben viel gemeinsam, zum Beispiel Tango tanzen oder skaten. Doch als der Dino bei der Maus übernachten möchte, gibt es ein Problem: ...

Die Maus hat einen neuen Freund: Einen ziemlich großen Dino. Die beiden haben viel gemeinsam, zum Beispiel Tango tanzen oder skaten. Doch als der Dino bei der Maus übernachten möchte, gibt es ein Problem: Er ist einfach zu groß. Glücklicherweise hat Mama Maus aber eine Idee.

Die Maus hat einen neuen Freund von Marc-Uwe Kling und Illustratorin Astrid Henn ist ein sehr schönes Kinderbuch über eine größentechnisch sehr unterschiedliche Freundschaft. Das Pappbilderbuch macht einen robusten Eindruck. Der Text ist in ansprechender Reimform gehalten und meist recht kurz. Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet und passen gut zur Geschichte, auch wenn ich mir mehr Details gewünscht hätte. Die Freund Maus und Dino haben viele gemeinsame Hobbys, was auch recht liebevoll dargestellt ist. Durch ihre unterschiedliche Körpergröße haben sie auch unterschiedliche Fähigkeiten. Beispielsweise ist die kleine Maus gut im Verstecken. Aktivitäten wie Tango tanzen oder wippen sind da schon herausfordernder, aber sehr niedlich gezeichnet. Die Botschaft, dass man, auch wenn etwas nicht wie gedacht klappt, eine Lösung findet, wird gut vermittelt. Insgesamt ein schönes Kinderbuch fürs Kleinkindalter.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

In Schwarz gezeichnet

Dynasty of Hunters, Band 2 - Von dir gezeichnet
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Die Jagdspiele sind beendet. Gezeichnet muss Laelia ihrem ehemaligen Geliebten Laurent in den Palast der de Verts folgen. Dieser beabsichtigt die Macht ihrer Farbe für seine Zwecke auszunutzen. Gleichzeitig ...

Die Jagdspiele sind beendet. Gezeichnet muss Laelia ihrem ehemaligen Geliebten Laurent in den Palast der de Verts folgen. Dieser beabsichtigt die Macht ihrer Farbe für seine Zwecke auszunutzen. Gleichzeitig braut sich in der Bevölkerung eine Revolution zusammen.

Nachdem mich Band 1 der Dilogie sehr begeistert konnte, war ich auf die Fortsetzung gespannt. Diese ist zwar spannend geschrieben, aber leider schwächer als der erste Teil. Inhaltlich schließt sich die Handlung direkt an Band 1 an. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Laelia, sowie überraschender Weise auch aus der Ich-Perspektive von Irina de Verts, Laurents Schwester, erzählt. Irinas Kapitel und ihre Entwicklung fand ich hierbei sogar etwas interessanter. Etwas zu kurz kam mir die Liebesgeschichte zwischen Ray und Laelia. Auch das Magiesystem erscheint mir nicht ganz ausgearbeitet. Insgesamt schafft es die Autorin mich mitzureißen. Auch das Ende des Buches fand ich gut gelungen.

Ein Highlight der Serie ist das wunderschöne Cover in blau und hier jetzt in grün, sowie der dazu passende Farbschnitt.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Ein kleines Frettchen möchte nicht ins Bettchen

Ab ins Bett, Winnifrett!
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Das kleine Frettchen Winnifrett möchte einfach noch nicht ins Bett. Ob Verstecken spielen, ein Buch vorgelesen bekommen, noch was essen und drinnen, nochmal aufs Klo müssen, Winnifrett fällt allerlei ein ...

Das kleine Frettchen Winnifrett möchte einfach noch nicht ins Bett. Ob Verstecken spielen, ein Buch vorgelesen bekommen, noch was essen und drinnen, nochmal aufs Klo müssen, Winnifrett fällt allerlei ein um die Bettzeit hinauszögern. Manchmal ganz wie im wahren Leben mit Kindern.

Ich finde Vorlesen ganz wichtig und freue mich deshalb immer wenn ich ein schönes Kinderbuch entdecke. Ab ins Bett, Winnifrett! von Britta Sabbag ist ein zauberhaft illustriertes Kinderbuch für Kleinkinder zum Thema ins Bett gehen. Allerdings ist die Autorin in diesem Bereich nicht die erste die bemerkt hat, dass sich Frettchen auf Bettchen reimt. Der Text ist als Vierzeiler in Reimform auf jeden Fall altersgerecht. Es gibt auch Fragen die zur Interaktion anregen. Winnifrett und seine Eltern sind sehr niedlich und liebevoll gezeichnet. Ich finde die Bilder auch farbenfroh, man kann einiges entdecken. Die Szenen, wie sich noch ein bisschen vor dem Schlafengehen gedrückt wird, dürften wohl allen Eltern bekannt vorkommen. Gerade zum Ende fand ich die kleine Geschichte jedoch etwas unstrukturiert. Vielleicht einfach zu viele Aktionen und zu wenig Ruhe?

Trotzdem diese kleinen Kritikpunkte ist "Ab ins Bett, Winnifrett!" ein sehr schönes Kinderbuch, wenn auch keine wirkliche Einschlafhilfe.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Das Archipel der Fabelwesen

Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen
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Christopher übt eine besondere Anziehungskraft auf Tiere aus. Als er die Ferien bei seinem Großvater verbringt, erklärt sich auch wieso: seine Vorfahren sind die Hüter eines Portales, das in eine magische ...

Christopher übt eine besondere Anziehungskraft auf Tiere aus. Als er die Ferien bei seinem Großvater verbringt, erklärt sich auch wieso: seine Vorfahren sind die Hüter eines Portales, das in eine magische Welt führt. Christopher begleitet Mal, einem Mädchen mit einem fliegenden Mantel, in diese Welt. Verfolgt von einem Mörder stehen die beiden Kinder dort vor der riesigen Aufgabe das magische Archipel zu retten.

Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen von Katherine Rundell ist ein sehr abenteuerliches und temporeiches Fantasy-Buch für Kinder ab ca. 10 Jahren. Das Bestarium des Hüters, das zu Beginn des Buches viele magische Kreaturen aufführt und erklärt, fand ich sehr gelungen. Die Welt, die Katherine Rundells erschaffen hat, ist unglaublich ideenreich, vielfältig und mit unzähligen Fabelwesen bevölkert. Der Schreibstil ist altersgerecht und flüssig zu lesen. Er hebt sich angenehm von anderen Kinderbüchern ab. Die Geschichte selbst ist sehr spannend, action- und temporeich. An manchen Stellen hatte ich allerdings das Gefühl, als wollte die Autorin dabei möglichst viele der magischen Inseln abarbeiten. Auch die vielen Gefahren, denen die Kinder begegnen, werden sehr schnell abgehandelt. Zwei Entwicklungen am Ende des Buches fand ich für ein Kinderbuch doch etwas zu bedrückend. Vielleicht ist das Buch daher nicht unbedingt für sensibele Kinder geeignet. Das Ende bietet auf jeden Fall Potenzial für eine Fortsetzung. Insgesamt ein tolles Buch trotz kleiner Schwächen.

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