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Veröffentlicht am 01.04.2025

Vom Kulturschock zur neuen Heimat

Abroad in Japan
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Mittlerweile lebt der gebürtige Brite Chris Broad seit 13 Jahren in Japan und das Land ist zu seiner neuen Heimat geworden. Wie sich sein Leben in diesem Land entwickelte, kann man auf seinem YouTube-Kanal ...

Mittlerweile lebt der gebürtige Brite Chris Broad seit 13 Jahren in Japan und das Land ist zu seiner neuen Heimat geworden. Wie sich sein Leben in diesem Land entwickelte, kann man auf seinem YouTube-Kanal „Abroad in Japan“ verfolgen, wo er regelmäßig Videos postet. Jetzt hat er die Anfänge seiner verrückten Japan-Reise in Worte gefasst und zu einem Buch verarbeitet.

 

Denn der Beginn war gänzlich unspektakulär – er kam im Zuge eines Austauschprogramms für junge Lehrer nach Japan und hatte sich akribisch hierauf vorbereitet. Akribisch hieß in dem Fall, er hatte schon mal gehört, dass es die Städte Tokio, Kyoto oder Osaka gab. Und Sushi. Viel mehr wusste er nicht über Japan.

 

Als es dann tatsächlich klappte, dass er für den Job als Englischlehrer an einer japanischen Schule angenommen wurde, hatte er keine Ahnung worauf er sich einließ. Und so kam es wie es kommen musste – die Ankunft in Japan war begleitet von einem riesigen Kulturschock. Doch Chris-Sensei (wie ihn seine neuen Kollegen nannten („Lehrer Chris“) boxte sich durch und lernte dieses völlig fremdartige Land mit den merkwürdigen Traditionen und Gebräuchen lieben. Er blieb. Auch nachdem sein Lehrer-Programm endete und er auf sich allein gestellt war. Nicht alle Vorhaben waren erfolgreich, an vielen Punkten in seinem Leben zweifelte er. Doch immer wieder blieb er standhaft und kam wieder auf die Füße – auch dank weniger, aber sehr guter Freunde, die ihn in Japan auf seinem Weg begleiteten.

 

Für mich als Leser war es faszinierend, einzutauchen in diese fremde Kultur mit ihren für Mitteleuropäer zuweilen sehr merkwürdig anmutenden Sitten. Schon die klimatischen Bedingungen mit heißen Sommern und kalten, schneereichen Wintern waren mir so nicht bekannt und die Vielfalt der japanischen Küche war auch ein Thema für sich...

 

Am spannendsten waren aber die kulturellen Unterschiede, die es ja zuhauf gibt. Positiv beeindruckt war ich von dem Respekt vor Älteren, der sehr streng gelebt wird. Abgefahren fand ich die Love Hotels, die Kapsel-Hotels oder den Raketenalarm, der Chris eines Nachts aus dem Schlaf riss.

 

Man bekommt einen Einblick ins japanische Leben – natürlich aus der Sicht eines Menschen, der dies ebenfalls alles zum ersten Mal erlebt und das macht es so nachvollziehbar. Ich war gern mit Chris unterwegs und kann das Buch allen, die Japan ohne einen 12-Stunden-Flug kennenlernen wollen, nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Toller Historienschmöker

Die Brücke von London
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Wer das Abenteuer zwischen den Buchdeckeln sucht und abtauchen will in eine farbenprächtige historische Welt, der sollte unbedingt „Die Brücke von London“ zur Hand nehmen.


Die Zeile „London Bridge is ...

Wer das Abenteuer zwischen den Buchdeckeln sucht und abtauchen will in eine farbenprächtige historische Welt, der sollte unbedingt „Die Brücke von London“ zur Hand nehmen.


Die Zeile „London Bridge is falling down“ kennt man irgendwie, aber die wenigsten wissen wo dieses alte Lied herrührt. Die historische London Bridge muss in der damaligen Zeit ein gigantisches Bauwerk gewesen sein, eine riesige Brücke, die mit Häusern überbaut war. Sogar eine Art Kirche gab es mitten auf der Brücke – das sogenannte Kapellhaus. Es war ein Handelszentrum mit teuren Geschäften in den Brückenhäusern und gleichzeitig ein Nadelöhr, weil so ziemlich jeder, der trockenen Fußes über die Themse wollte, diese Verbindung nutzen musste. Die Verwaltung der Brückenhäuser war ein lukratives Geschäft und so könnte man sich gut vorstellen, dass hier – wie auch heute mit lukrativen Immobilien – der eine oder andere unsaubere Trick den Umsatz noch steigerte…

 

In diesem Spannungsfeld setzt Julius Arth mit seiner Geschichte an und erzählt eine Geschichte, die sich durchaus so oder ähnlich zugetragen haben könnte. Im Mittelpunkt: ein Angestellter der Brückenverwaltung, eine junge Witwe, die das Tuchgeschäft ihres verstorbenen Mannes weiterführt und eine Bande von Kindern und Jugendlichen, die sich als Taschendiebe in den Gassen von London über Wasser halten. Gute Zutaten für einen dichten und opulenten historischen Roman.

 

Ein zweiter, aber nicht so ausführlicher Zeitstrang setzt im Jahr 1202 an und erzählt von der Zeit, in der die London Bridge erbaut wurde.

 

Mich hat die Story sofort in ihren Bann gezogen, ich war mittendrin in der Geschichte und folgte Oliver, Juliana, Alder & seinen Freunden mit Vergnügen durch die engen Gassen, über die Brücke und ins aufstrebende Westminster, wo bereits an einer zweiten Brücke gebaut wurde. Die Hauptfiguren schließt man schnell ins Herz, besonders der gewitzte 14jährige Alder ist eine Figur, die man absolut lieb gewinnt.

 

Dem zweiten Zeitstrang konnte ich zunächst nicht so viel abgewinnen und fragte mich lange Zeit, welche Aussagekraft er für das Buch haben sollte. Ich dachte mir, das Buch wäre auch wunderbar ohne diesen zweiten Erzählstrang ausgekommen – erst ganz zum Schluss erschloss sich, warum es dem Autor wichtig war, dort anzusetzen und auch die Geschichte der esoterisch begabten Schwestern Estrid und Sibilla zu erzählen. Nur soviel: ganz am Ende macht alles wirklich Sinn.

 

Mich hat dieser Roman in eine Zeit entführt, die wir uns kaum noch vorstellen können und zu einem Bauwerk, das leider so nicht mehr existiert (es ist ein Jammer). Vor dem inneren Auge wird die historische London Bridge lebendig und ich konnte mein Wissen auf unterhaltsame Weise erweitern. So muss ein historischer Roman sein!

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Wieviel wusste sie?

Die Komplizin – Ihr Mann ist ein Serienkiller. Was ist sie – Täterin oder Opfer?
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Wer ist Carrie Miller? Die nichts ahnende Ehefrau, deren Welt plötzlich zusammenbricht als ihr Mann vom FBI als berüchtigter Serienmörder „Sandmann“ gesucht wird? Oder diejenige, die ihm die Flucht ermöglicht ...

Wer ist Carrie Miller? Die nichts ahnende Ehefrau, deren Welt plötzlich zusammenbricht als ihr Mann vom FBI als berüchtigter Serienmörder „Sandmann“ gesucht wird? Oder diejenige, die ihm die Flucht ermöglicht hat, weil sie seine Taten deckte? Sie soll als Mitwisserin vor Gericht kommen während der „Sandmann“ noch immer flüchtig ist, doch dann kommt alles anders…

 

Eddie Flynn entscheidet sich, Carrie zu vertreten, weil er tief in seinem Herzen an ihre Unschuld glaubt. Er versucht, ihr mit einer guten Strategie zu einem Freispruch zu verhelfen, doch vieles spricht gegen sie. Und dann erhält er plötzlich eine unmissverständliche Botschaft vom Sandmann: entweder meine Frau kommt frei, oder deine Kanzleipartnerin stirbt…

 

Der Prozess wird zu einem Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Eddie plötzlich nicht mehr davon überzeugt ist, dass Carrie ebenso hinters Licht geführt wurde wie er. Welche Rolle spielt sie hier wirklich?

 

Steve Cavanagh gelingt es wie keinem anderen, seiner Leser genauso wie seine Hauptfiguren in Zwiespalt zu stürzen. Genauso wie Eddie ist man beim Lesen hin- und hergerissen, ob man Carrie glauben sollte oder nicht. Vieles spricht gegen, einiges für sie – doch in jeder Hinsicht bleiben Zweifel. Zweifel an ihrer Schuld, aber auch Zweifel an ihrer Unschuld.

 

Und so wird auch dieser Thriller zum atemlosen Lesevergnügen, das einen Seite für Seite hastig umblättern lässt. Cavanaghs Bücher sind einfach immer ein Garant für gute und unheimlich spannende Unterhaltung, und meistens wird – so wie hier – ein psychologisches oder moralisches Dilemma thematisiert. Und auch bei diesem Roman ist es ihm wieder gelungen, mich von Anfang bis Ende bei der Stange zu halten und mich selbst zu hinterfragen. Hätte ich ihr geglaubt? Wie hätte ich reagiert, wenn ich auf dieser Geschworenenbank gesessen hätte?

 

Ich liebe die Romane von Steve Cavanagh einfach und finde sie ragen aus der Masse der Justiz- und Gerichtsthriller ziemlich weit heraus. Selbst zwei Seiten vor dem Ende schafft er es mitunter, die Geschichte nochmal zu drehen und ihr einen völlig neuen Blickwinkel zu geben. Auch hier? Das müsst ihr unbedingt selbst lesen!

 

PS: Der Roman lässt sich problemlos ohne Vorkenntnisse der anderen Bände lesen – auch wenn man natürlich am besten alle Bücher des Autors gelesen haben sollte! 😉

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Veröffentlicht am 04.02.2025

DDR-Geschichte ganz nah

Fernwehland
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Zum wiederholten Mal entführt uns Kati Naumann ganz tief in die DDR-Geschichte. Diesmal hat sie sich das DDR-Kreuzfahrtschiff „Völkerfreundschaft“ vorgenommen und erzählt sowohl dessen wechselvolle Geschichte ...

Zum wiederholten Mal entführt uns Kati Naumann ganz tief in die DDR-Geschichte. Diesmal hat sie sich das DDR-Kreuzfahrtschiff „Völkerfreundschaft“ vorgenommen und erzählt sowohl dessen wechselvolle Geschichte als auch die von mehreren Personen, die etwas ganz Besonderes mit diesem Schiff verbindet.

 

Mit Henri erleben wir, wie ein Junge aus Radebeul bei Dresden, dessen Eltern gerade mal die Dampfschiffe auf der Elbe kennenlernen durften, sich durchkämpft, bis er seinen Traum von der Arbeit als Matrose auf hoher See verwirklichen kann. Simone stammt aus Warnemünde und kann sich nichts Schöneres vorstellen als Stewardess auf der „Völkerfreundschaft“ zu werden. Und die Schwedin Frida hat ebenfalls eine ganz besondere Beziehung zu dem Schiff, denn lange bevor es als „Völkerfreundschaft“ für die DDR fuhr, war sie schon bei der Schiffstaufe dabei, als das Schiff noch „Stockholm“ hieß und für Schweden fahren sollte und erlebte später auf der „Stockholm“ die tragischsten Momente ihres Lebens.

 

12 Schiffsnamen und zwei Schiffsunglücke später pflügt der Koloss immer noch durch die Meere - nun als „Astoria“ im Jahr 2019. Und Henri, Simone und Frida treffen sich auf diesem Schiff, auf dem alle drei aus nostalgischen Gründen noch einmal ein paar Tage verbringen wollten.

 

Kati Naumann schafft es auch diesmal wieder, einen unheimlich dichten und zeitgeschichtlich interessanten Roman zu schreiben, der einerseits die komplette Geschichte des Schiffes erzählt, andererseits aber auch die Geschichte der DDR  und seiner Bürger wieder auferstehen lässt.

 

Da ich selbst die DDR in den 80er Jahren noch als Kind erlebt habe, kamen mir so einige Dinge bekannt vor - von der SERO-Sammelaktion bis zum miserablen Fernsehempfang im Dresdener Elbtal („Tal der Ahnungslosen“). Vieles war aber auch für mich neu und insbesondere die Geschichten rund um Radebeul und die Geschichte der Dresdner Dampfschiffahrt fand ich unheimlich spannend. Und da ich selbst auch schon öfters auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs war, war auch die Geschichte der Stockholm/Völkerfreundschaft/Astoria für mich super interessant.

 

Die Charaktere, mit deren Hilfe Kati Naumann die Geschichte erzählt, sind nicht eindimensional, sondern haben ihre Ecken und Kanten (z.B. Henri), aber sie sind wunderbar ausgearbeitet und man ist dennoch oder vielleicht gerade deswegen schnell von ihnen eingenommen. Ich wäre so gern noch weiter mit Frida, Simone und Henri unterwegs gewesen und hätte ihren Erinnerungen an die schönsten, aber auch schlimmsten Zeiten ihres Lebens gelauscht. Ein rundum gelungenes Buch und ein tolles Stück Zeitgeschichte! Unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 01.01.2025

Ein richtig guter Schmöker

Der Unendlichkeit so nah
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Dieses Buch hat alles, was ein richtig guter Schmöker braucht – interessante (Familien-)Geschichten auf zwei Zeitebenen, ein Setting, das vom ehemaligen Kaiserreich Österreich-Ungarn bis nach Hawaii reicht ...

Dieses Buch hat alles, was ein richtig guter Schmöker braucht – interessante (Familien-)Geschichten auf zwei Zeitebenen, ein Setting, das vom ehemaligen Kaiserreich Österreich-Ungarn bis nach Hawaii reicht und Protagonisten mit interessantem Background.

 

Theresa Kern alias Rena Fischer („Das Lied der Wölfe“) entführt die Leser an spannende Orte und lässt ihre Figuren dort Familiengeheimnisse ergründen. Im Handlungsstrang der Gegenwart geht es um Emma, die Geowissenschaftlerin ist und sich für das Astronautenprogramm der ESA beworben hat. Ihr Lebensgefährte ist davon wenig begeistert, was letztlich zur Trennung führt. Kurzentschlossen nimmt Emma die Einladung einer Zufallsbekanntschaft, der ehemaligen Lehrerin Becky, an – und fliegt zu ihr nach Hawaii. Dort kommt sie der Unendlichkeit nah, denn auf Hawaii stehen die größten Teleskope der Erde – und Beckys Sohn Elias zeigt ihr nicht nur die Sterne, sondern vermittelt ihr auch wieder Selbstvertrauen.

 

Im zweiten Handlungsstrang begleiten wir sowohl Elias‘ als auch Emmas Urahnen in Temeswar, dem heutigen Rumänien. Susanna und Marie sind beste Freundinnen, ihre Väter sind ebenfalls eng befreundet. Doch die gesellschaftlichen Entwicklungen sind schwierig und als die Mädchen ein Auge auf den gleichen Mann werfen, droht die heile Welt zu zerbrechen.

 

Beide Geschichten waren für mich spannend und haben mich in vergangene Zeiten bzw. fremde Welten eintauchen lassen. Während ich mich als „geübte“ Historien-Leserin schnell in die Geschichte um Susanna und Marie fallen lassen konnte, war der Gegenwarts-Strang für mich von vielen neuen Eindrücken geprägt, zum einen durch das Setting Hawaii, aber vor allem auch durch die Hintergrundinformationen zur Entwicklung der Luft- und Raumfahrt von den 1970er Jahren bis heute. Das ist etwas, das ich als Thema bisher in keinem Unterhaltungsroman gelesen habe und das hat das Buch für mich auch besonders gemacht.

 

Insgesamt fand ich den Roman sehr gelungen, auch wenn Kommissar Zufall hier natürlich ganz schön zuschlägt (mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten um die Handlung nicht zu spoilern).

 

Noch kurz ein Wort zur Konzeption: man sollte wissen, dass dieses Buch kein Stand-alone ist, sondern als Zweiteiler konzipiert wurde. Teil zwei („Die Freiheit so weit“) wird im Herbst 2025 erscheinen und ich kann nur sagen: Wer gemeine Cliffhanger nicht mag, der sollte die Geschichte vielleicht lieber dann in einem Rutsch lesen. Ich habe nach der letzten Seite bestimmt ein sehr sehenswertes (und fassungsloses) Gesicht gemacht… und kann nun den zweiten Teil kaum abwarten.

 

Der einzig kleine Kritikpunkt meinerseits betrifft nicht direkt das Buch /die Geschichte, sondern eher die Vermarktung. Leider ist der Klappentext so gestaltet, dass er kaum einen zweiten Handlungsstrang – und schon gar nicht im Ausmaß des halben Romans – ahnen lässt. Leser, die aufgrund des Covers und Klappentextes eine Wissenschafts-Romance a la Ali Hazelwood erwarten, könnten hier etwas enttäuscht werden. Leser, die Familiengeschichten auf zwei Zeitebenen lieben, ahnen wiederum nicht, dass sie dies im Roman finden werden. Das hätte man aus meiner Sicht besser abfangen können.

 

Fazit:

Mir hat das Buch richtig gut gefallen, ich mochte die Figuren, das Setting, die beiden so unterschiedlichen Handlungsstränge. Es ist einfach gut gemachte Unterhaltung, die zudem noch ein wenig Wissen zu Themen vermittelt, mit denen man sich sonst nicht beschäftigt hätte. Ich kann den zweiten Band kaum erwarten!


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