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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2025

Spannender Auftakt!

The Witch Collector
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Dieses Buch ist nicht nur optisch gelungen. Cover und Farbschnitt passen, meiner Meinung nach, auch perfekt zur düsteren Story. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und leicht zu lesen.
Zu Beginn plant Raina ...

Dieses Buch ist nicht nur optisch gelungen. Cover und Farbschnitt passen, meiner Meinung nach, auch perfekt zur düsteren Story. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und leicht zu lesen.
Zu Beginn plant Raina den Witch Collector Alexus Thibault dazu zwingen, sie zu ihrer Schwester zu bringen damit sie diese befreien kann. Raina hasst Alexus sowie den Frost King aus tiefstem Herzen und will beide töten. Als eine schlimme Bedrohung ihre Welt sprichwörtlich in Brand steckt ist ausgerechnet Alexus ihre einzige Hoffnung.
Die Charaktere sind vielschichtig und sehr gut ausgearbeitet. Ich mochte Raina Bloodgood von Anfang an sehr gern und konnte ihre Handlungen nachvollziehen. Auch Alexus geheimnisvolle Ausstrahlung hat mir gefallen. Beide haben eine gewisse Dunkelheit in sich, die die Story spannend, düster und magisch wirken lässt. Mir hat auch die langsame Annährung der beiden sehr gut gefallen und wie aus Hass nach und nach eine gefährliche Anziehung wird.
Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung und kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf der Such nach einer düsteren und magischen Geschichte mit vielschichtigen Charakteren ist. Ich gebe dem Buch 4,5/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Düster und spicy - Phantasma!

Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe
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Nach dem Tod der Mutter erben Ophelia und Genevieve ein Haufen Schulden und eine drohende Zwangsversteigerung ihres Zuhauses. Genevieve beschließt heimlich an dem gefährlichen Spiel Phantasma teilzunehmen, ...

Nach dem Tod der Mutter erben Ophelia und Genevieve ein Haufen Schulden und eine drohende Zwangsversteigerung ihres Zuhauses. Genevieve beschließt heimlich an dem gefährlichen Spiel Phantasma teilzunehmen, da dem Gewinner ein Wunsch gewährt wird. Ophelia beschließt ihre Schwester zu retten und schon sind beide Teilnehmer des gefährlichen Spiels Phantasma. Es gibt nur zwei Regeln: Überlebe und verliebe dich auf gar keinen Fall. Sollte eigentlich kein Problem sein, wäre da nicht Blackwell, ein attraktiver Fremder, zu dem Ophelia sich hingezogen fühlt.
Der Einstieg in die Geschichte war für mich nicht ganz leicht, aber dann hat mich das Buch gepackt. Ophelia ist ein sehr ernster Charakter, während ihre Schwester eine gewisse Leichtigkeit versprüht. Ich mochte beide sehr gern auch wenn wir von Genevieve nicht so viel mitbekommen. Blackwell hat mir als Charakter auch sehr gut gefallen und auch die Dynamik zwischen ihm und Ophelia ist überzeugend rübergekommen. Das Setting hat mir auch gefallen, das verfluchte Haus mit seinen verwinkelten Gängen und prunkvollen Ballsälen war bildhaft beschrieben. Es gab auch immer wieder leichte Horrorelemente und auch sehr gewalttätige Szenen, da die Level des Spiels teilweise ziemlich blutig waren.
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich freue mich schon auf Band 2, da ich mehr von Genevieve lesen möchte. Ich gebe dem Buch 4,5/5 Sternen, da der Start etwas holprig war.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Anders, aber faszinierend!

Nachtlügen
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Isra kellnert im Variete und ist den Launen der Gäste ausgesetzt. Doch Nachts schleicht sie sich in fremde Schlafzimmer und stiehlt Träume und verwandelt diese in Albträume, denn sie ist ein Nachtalb.
Isra ...

Isra kellnert im Variete und ist den Launen der Gäste ausgesetzt. Doch Nachts schleicht sie sich in fremde Schlafzimmer und stiehlt Träume und verwandelt diese in Albträume, denn sie ist ein Nachtalb.
Isra als Protagonistin hat mich von Anfang an fasziniert, auch wenn sie das ganze Buch über schwer greifbar war. Allerdings passte genau die Unnahbarkeit perfekt zur Story und ich liebe es, wenn Charaktere nicht immer lieb und nett sind. Man konnte sich beim Lesen meiner Meinung nach sehr gut in Isra hineinversetzen und ihre Gefühle nachvollziehen. Es hat mir ebenfalls gut gefallen, dass das Buch immer wieder interessante Einblicke in die Kultur und Strukturen der Nachtalben gibt.
Das Buch hat mich durch die ungewöhnliche Thematik und die detaillierten Einblick in die Welt der Nachtalben überzeugen können. Der angenehme Schreibstil der Autorin hat dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Die Geschichte ist ruhig aber trotzdem spannend erzählt.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Geheimnisse und Magie im alten Ägypten!

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Nach dem mysteriösen Tod ihrer Eltern begibt sich die junge Inez Olivera nach Kairo um Antworten zu finden. Im Gepäck hat sie einen antiken Ring, den ihr Vater ihr geschickt hat und der unterwartet magische ...

Nach dem mysteriösen Tod ihrer Eltern begibt sich die junge Inez Olivera nach Kairo um Antworten zu finden. Im Gepäck hat sie einen antiken Ring, den ihr Vater ihr geschickt hat und der unterwartet magische Kräfte offenbart. Auf der Suche nach der Wahrheit trifft sie auf den charismatischen Whit sowie gefährliche Gegner und dunkle Geheimnisse.
Die Autorin hat es geschafft mit ihrem atmosphärischen Schreibstil das historische Ägypten mit seinen farbenprächtigen Märkten, den imposanten Tempeln und geheimnisvollen Artefakten zum Leben zu erwecken. Sie hat die für mich perfekte Mischung aus historischem Setting und magischen Elementen geschaffen.
Inez ist eine eigensinnige Protagonistin, die mich mit ihrer Neugier und Entschlossenheit sowie ihrer Naivität begeistern konnte. Whit ist charismatisch und hat auch das ein oder andere Geheimnis und das macht ihn zu einem spannenden Charakter. Die Wortgefechte zwischen Inez und Whit sind unterhaltsam und auch die Anziehung zwischen den beiden war für mich nachvollziehbar. Es gab Wendungen, die ich nicht erwartet hatte und das hat mir gefallen.
Für mich ist es ein gelungener Abenteuerroman mit einer großartigen Mischung aus Geschichte, Magie und Romance, die mich überzeugt hat. Wer exotische Schauplätze mag, sollte sich diese Geschichte mit ihren Geheimnissen nicht entgehen lassen. Ich gebe 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Interessanter Genre-Mix!

Der letzte Mord am Ende der Welt
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Im griechischen Mittelmeer liegt die letzte bewohnte Insel und außerhalb gibt es nichts mehr, da die Welt durch einen giftigen Nebel zerstört wurde. Dank einigen Wissenschaftlern, die für ein friedliches ...

Im griechischen Mittelmeer liegt die letzte bewohnte Insel und außerhalb gibt es nichts mehr, da die Welt durch einen giftigen Nebel zerstört wurde. Dank einigen Wissenschaftlern, die für ein friedliches Leben sorgen und die Landwirtschaft, die nächtliche Sperrstunde und sogar die Gedanken der Dorfbewohner überwachen, ist ein überleben möglich. Als eine Wissenschaftlerin ermordet wird fährt das Abwehrsystem herunter. Und der Mörder muss innerhalb von 107 Stunden gefunden werden, ansonsten verliert die Insel den Schutz vor dem Nebel und auch die letzten Menschen auf Erden werden sterben. Leider erinnert sich niemand daran, was genau in der vergangenen Nacht geschehen ist.
In meinen Augen hat es das Lesen spannend gemacht, dass viele Hintergründe am Anfang unklar waren. Mit jedem Kapitel erfährt man mehr und mehr, auch wenn es hin und wieder unvorhersehbare Wendungen gab. Emory war mir aufgrund ihrer etwas rebellischen Art sofort sympathisch. Während die anderen Dorfbewohner immer brav alles machen, was man ihnen sagt, hinterfragt Emory die Dinge und will Antworten. Aus diesem Grund soll Emory auch den Mord aufklären, was aufgrund von Lügen und Widerständen nicht so einfach ist. Auch als Leser macht es Spaß mitzuraten wie alles zusammenhängt und wer der Mörder ist. Es gab Entwicklungen, mit denen ich nicht gerechnet habe und das Ende hat mich überzeugen können.
„Der letzte Mord am Ende der Welt“ ist mittlerweile mein drittes Buch von Stuart Turton und ich kann sagen, dass der Autor es schafft mich immer wieder mit seinen Geschichten zu faszinieren und zu überraschen. Stuart Turton schreibt in seinem Nachwort, dass er sich vorgenommen hat, nie bei einem Genre zu bleiben und sich immer wieder neu auszuprobieren. Meiner Meinung ist ihm das bisher sehr gut gelungen und freue mich schon heute auf sein nächstes Buch.

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