Uninteressante Charaktere in einer spannenden Welt
Once Upon a Broken HeartUm die Hochzeit ihres Schwarms mit ihrer Stiefschwester zu verhindern, geht Evangeline Fox einen Deal mit einer Schicksalsmacht in Gestalt von Jacks ein. Doch dieser Deal hat auch Nachteile für Evangeline ...
Um die Hochzeit ihres Schwarms mit ihrer Stiefschwester zu verhindern, geht Evangeline Fox einen Deal mit einer Schicksalsmacht in Gestalt von Jacks ein. Doch dieser Deal hat auch Nachteile für Evangeline und sie muss ihre Schuld an Jacks zurückzahlen.
Der große Pluspunkt von „Once upon a broken heart“ liegt in der interessanten Welt. Die Autorin beschreibt sie sehr lebendig und sie wirkt sehr groß und vielfältig. In dieser Welt könnten noch einige interessante Geschichten auf Leser warten.
Die Charaktere konnten mich dagegen nicht überzeugen. Vor allem Evangeline ist eine sehr eindimensionale Figur. Sie möchte ein Happy End. Mit welchem Mann scheint ihr aber relativ egal. Darüber hinaus lernen wir aber keine ihrer Interessen kennen. Sie liebt das Antiquariat ihres Vaters. Allerdings zeigt sie kein wirkliches Interesse an alten Dingen, sondern sie liebt nur die Erinnerung an ein Zuhause. Die Stiefschwester Marisol scheint dagegen einfach nur Beachtung zu wünschen. Hier finden wir aber wenigstens heraus, dass sie sich für Magie interessiert.
Darüber hinaus fand ich auch den Verlauf der Handlung nicht immer gut. Viele Stellen plätschern nur seltsam vor sich hin. An anderen Stellen gibt es ziemlich starke Logiklöcher.
Insgesamt kann ich das Buch nicht wirklich empfehlen. Wer Wert auf interessante Welten legt, kann aber eine leichte Lektüre für zwischendurch finden.