Schlittschuhträume
IcebreakerWorum geht es?
Anastasia träumt bereits ihr ganzes Leben davon, es zu den Olympischen Spielen zu schaffen. Sie ist kurz davor, ihr Ziel zu erreichen, als eine der beiden Eissporthallen des Campus geschlossen ...
Worum geht es?
Anastasia träumt bereits ihr ganzes Leben davon, es zu den Olympischen Spielen zu schaffen. Sie ist kurz davor, ihr Ziel zu erreichen, als eine der beiden Eissporthallen des Campus geschlossen werden muss und dann auch noch ihr Eiskunstlaufpartner ausfällt. Ausgerechnet Nathan Hawkins, der Captain des Eishockeyteams, bietet ihr dann seine Hilfe an. Obwohl er keinerlei Erfahrung mit Eiskunstlauf hat, üben die beiden zusammen und kommen sich dabei unweigerlich näher. Doch Anastasia kann sich so kurz vor dem Ziel keine Ablenkung leisten. Gibt sie ihnen dennoch eine Chance?
Meine Meinung:
Das Cover des Buches hat mich direkt angesprochen und auch der Klappentext klang vielversprechend. Nachdem das Buch auf Booktok auch noch ziemlich gehyped wurde, hatte ich recht hohe Erwartungen. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen, mich gleich gefangen genommen und mir eine schöne lockere Atmosphäre vermittelt.
Allerdings hat mich die Handlung zu Beginn etwas gestört, weil Nathan (für mich) ziemlich aus dem Nichts auf Anastasia fixiert ist und sie auch umgekehrt aus irgendeinem Grund den Kontakt zu ihm sucht. Und das obwohl die beiden keinen "Moment" hatten oder es sonst irgendwie erklärt wird, woher dieses plötzliche Interesse kommt. Deshalb habe ich auch etwas länger gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden.
Aber als ich dann akzeptiert habe, dass es da eben diese Anziehung zwischen den beiden gibt, auch wenn eben nicht erklärt wird, wie diese zustande kam, hat mir der Rest des Buches wirklich gut gefallen.
Ich mochte es, wie Nathan mit Anastasia umgegangen ist, wie er versucht hat ihr Raum zu geben, obwohl er wusste, dass sie die falsche Entscheidung trifft. Er war dann trotzdem für sie da und hat nie "Ich habe es dir ja gesagt" oder ähnliches geäußert.
Und ich habe es geliebt, dass aus dem Freundeskreis irgendwie eine kleine Familie geworden ist. Das war eine wirklich schöne Entwicklung.
Fazit: Bis auf den etwas abrupten Start, ist es ein gelungenes Buch.