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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2025

Krimidinner mit einem Mörder

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Worum geht es? Fünf Freunde treffen sich nach vielen Jahren wieder und spielen gemeinsam ein Krimidinner. Bei diesem wird schnell klar, dass es viele Parallelen gibt zum Verschwinden Ihrer Freundin Maria ...

Worum geht es? Fünf Freunde treffen sich nach vielen Jahren wieder und spielen gemeinsam ein Krimidinner. Bei diesem wird schnell klar, dass es viele Parallelen gibt zum Verschwinden Ihrer Freundin Maria aus dem wahren Leben. Nach und nach decken die Freunde auf, wer der Mörder von Maria sein könnte. Dabei wechselt die Perspektive zwischen der damaligen und der heutigen Zeit und jeder der fünf Freunde rekonstruiert die Nacht des Verschwindens von Maria mit seinen Augen. Es werden Lügen und Intrigen aufgedeckt, bis sich am Ende keiner mehr vertrauen kann.

Die Charaktere in diesem Buch sind alle durchweg unsympathisch. Einer äußert nur sexistische Aussagen, die andere kann durch ihren Drogenkonsum nicht klar denken. Es herrscht bei allen eine angespannte Stimmung und wieso diese Leute mal befreundet waren und zusammen Zeit verbracht haben, erschloss sich mir bis zum Ende nicht.

Kritik: Die Geschichte hat stark angefangen. Im Perspektivwechsel lernen wir jeden näher kennen und die Idee mit dem Krimidinner fand ich besonders cool! Die Aufmachung der Innenseite ist sehr schön und praktisch gestaltet! Damit beim Lesen nicht die realen Charaktere mit den Krimidinner Charakteren verwechselt werden, wurden diese aufgelistet. Auch die Idee mit der Speisekarte zum Dinner des Krimidinners fand ich toll! Leider konnte mich die Geschichte am Ende nicht mehr abholen. Die Auflösung hat sich sehr gezogen und auch die Elemente von einem Krimidinner rückten nach und nach in den Hintergrund. Die Auflösung war überraschend. Im Nachhinein hätte man durch ein bis zwei Andeutungen zuvor darauf kommen können.

Fazit: Es ist ein netter Thriller für Zwischendurch. Mir haben die gängigen Thriller Elemente wie z.B. die durchgängige Spannung und ein düsterer Ton gefehlt. Wir haben ein Rätsel vorgesetzt bekommen mit einem Hauptkonflikt, jedoch waren die Szenen nicht actiongeladen. Vielleicht hätte das Lektorat hier einiges kürzen müssen, damit die Spannung konstant bleibt. Zum Ende hin hatte ich nicht das typische Thriller Gefühl, dass ich unbedingt die Auflösung benötige.. Schade, dabei hat das Buch so gut angefangen!

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Spannender als Teil 1

Twisted Games
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Worum geht es? Nachdem Bridgets Bruder als zukünftiger König abdankt, steht Prinzessin Bridget vor neuen Herausforderung. Sie wird die zukünftige Königin von Eldorra. Zuvor hat sich Bridget in Ihren Bodyguard ...

Worum geht es? Nachdem Bridgets Bruder als zukünftiger König abdankt, steht Prinzessin Bridget vor neuen Herausforderung. Sie wird die zukünftige Königin von Eldorra. Zuvor hat sich Bridget in Ihren Bodyguard verliebt, den Sie nicht lieben darf, da er kein adeliger ist. Es ist kein harmloser Flirt, sondern die große Liebe für beide. Wie werden die beiden Ihre Liebe aufrechterhalten, wenn ihre Beziehung von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist?


Rhys und Bridget als Protagonisten haben mir sehr gefallen. Rhys ist charmant, hat einen Beschützerinstinkt, strahlt aber hin und wieder Bad Boy Vibes aus. Bridget mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Sie ist klug, schlagfertig, weiß was sie will, kennt aber auch ihre Pflichten und ihren vorbestimmten Weg, den sie mit viel Respekt behandelt.


Hörbuch: Die Stimmen der Sprecher fand ich, wie fast immer, viel zu alt für solch junge Charaktere. Bzw. ist Bridget knapp 10 Jahre jünger als Rhys. Ihre Stimme hat super zu einer jungen Frau gepasst. Bei Rhys war der Sprecher für einen Anfang 30 Jährigen viel zu alt! Ansonsten wurde das Buch gut gesprochen.


Kritik: Mir ist bereits in Teil 1 aufgefallen, dass es nur sehr schwer nachzuvollziehen ist, wenn im Buch Zeitsprünge stattfinden. Im Hörbuch kommt keine Pause, weswegen ich beim Hören oft verwirrt war. Hier wäre es für das Hörbuch eventuell schön eine kleine Bemerkung einzusprechen, dass gleich ein Zeitsprung erfolgt.


Fazit: Eine schöne Fortsetzung, auch wenn es um andere Hauptcharaktere geht. Am Ende sind alle irgendwie miteinander befreundet oder verwandt. Mir hat Teil 2 deutlich mehr gefallen als Teil 1, da die Charaktere nicht so toxisch und besitzergreifend waren!

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Vergesslichkeit ist ihre Freiheit

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
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Worum geht es? Addie lebt im Jahre 1714 und möchte nur eins - frei sein. Jedoch wird Sie in Ihrer Provinz dazu gezwungen zu heiraten. In Ihrer Verzweiflung betet Sie nachts zu den Göttern und es erscheint ...

Worum geht es? Addie lebt im Jahre 1714 und möchte nur eins - frei sein. Jedoch wird Sie in Ihrer Provinz dazu gezwungen zu heiraten. In Ihrer Verzweiflung betet Sie nachts zu den Göttern und es erscheint der Teufel. In der Dunkelheit schließt sie einen Pakt mit ihm. Leider merkt Addie erst viel zu spät, welche Konsequenzen dieser Deal für sie haben wird. Ab sofort ist sie unsterblich und kann ihr Leben so gestalten, wie sie es sich wünscht. Der Nachteil ist, dass jeder Mensch sie vergisst, nachdem er sie getroffen hat. Es beginnt ein Leben in Einsamkeit und Verzweiflung. Bis Addie 300 Jahre später auf Henry trifft. Henry, der sich noch am nächsten Tag an sie erinnern kann.

Addie als Protagonistin ist sehr stark und sie macht eine Wandlung durch. Sie versucht ihr Leben zu genießen, reist viel rum, schlängelt sich mit den Konsequenzen durchs Leben und versucht in allem das schöne zu sehen. Ich habe das Buch zuerst angefangen zu lesen und bin ab Seite 100 dann aufs Hörbuch umgestiegen. Das Buch ist sehr zäh und lang und es wird oft abgeschweift zu nebensächlichen Dingen. Als Henry in Addies Leben trifft wird es spannend. Henry ist lebensfroh und offen und verguckt sich sofort in Addie. Als Leser fragt man sich oft, welches Geheimnis Henry verbirgt und wieso er der einzige ist, der sich an Addie erinnern kann.

Kritik: Die Idee dieser Geschichte hat mich neugierig gemacht, da ich sowas zuvor noch nie gelesen habe. Was mich besonders gestört hat war die unnötige Länge der Kapitel und der Erzählung. Ich hätte mir gewünscht, dass mehr auf Henrys Hintergrund eingegangen wird und ich hätte auch gerne mehr von der Beziehung zwischen Addie und Henry gelesen. Es wurde viel von Addies Vergangenheit erzählt und weniger von der Gegenwart. Ich hätte gerne auch mehr von Luc (dem Teufel) erfahren.

Fazit: Eine schöne Geschichte, mit einer etwas schlechten Umsetzung. Weniger ist manchmal mehr!

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Bad Boy trifft auf typische arme Streberin

Save Me
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Worum geht es? Ruby geht als Stipendiatin auf die Maxton Hall und will nichts sehnlicher, als später auf die Oxford University zu gehen. Sie versucht bei Ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen ...

Worum geht es? Ruby geht als Stipendiatin auf die Maxton Hall und will nichts sehnlicher, als später auf die Oxford University zu gehen. Sie versucht bei Ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen und hat kaum Freunde, bis auf eine. Durch eine unglückliche Situation findet Ruby etwas heraus und gerät bei James Beaufort ins Visier, da dieses Geheimnis seine Familie zerstören könnte. James ist inoffiziell der Anführer von Maxton Hall. Er ist reich und arrogant. Durch das Geheimnis wird zwischen Ruby und James zunächst Hass und Verachtung und dann Liebe.

Ruby war mir als Protagonistin leider zu naiv und blind. Für Ihr Alter verhält sie sich oft kindisch und begriffsstützig und dumm. Viele offensichtliche Anzeichen kann sie gar nicht deuten. James ist der typische Standard Bad Boy. Reich, arrogant und attraktiv. Er wirkt oft gefasst, jedoch passen seine Gedanken nicht zu seiner Handlung. Er führt einen innerlichen Kampf mit sich und hat Angst sein Leben nach seinem Wunsch auszuleben, da sein Vater enormen Druck auf ihn ausübt.

Das Hörbuch hat mir von den Sprechern ganz gut gefallen. Ich finde es immer schön, wenn es sowohl eine weibliche als auch einen männlichen Sprecher gibt, damit die Perspektiven abwechselnd erzählt werden.

ACHTUNG SPOILER, Kritik: Es ist keine neu ausgedachte Geschichte, die super spannend oder packend ist. Hier trifft eine arme Stipendiatin auf einen reichen verzogenen Schnösel. Erst hassen sich beide abgöttisch, dann verlieben sie sich doch ineinander und am Ende passiert ganz viel Drama, sodass die Beziehung unter einem schlechten Stern steht.

Fazit: Ich habe das Hörbuch gehört, damit ich direkt im Anschluss die Verfilmung auf Amazon Prime schauen kann. Andernfalls hätte ich so schnell nicht zu der Geschichte gegriffen. Es ist okay, aber kein Muss. Lediglich das Ende war überraschend. Ich werde den zweiten Teil wieder als Hörbuch hören, sobald die zweite Staffel veröffentlicht wird

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Leben nach einem Trauma

The way I used to be
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Worum geht es? Eden wird als junges Mädchen in der Nacht, von dem besten Freund ihres Bruder, entjungfert und vergewaltigt. Er droht ihr damit, dass er sie umbringen wird, wenn sie es jemanden erzählt. ...

Worum geht es? Eden wird als junges Mädchen in der Nacht, von dem besten Freund ihres Bruder, entjungfert und vergewaltigt. Er droht ihr damit, dass er sie umbringen wird, wenn sie es jemanden erzählt. Völlig geschockt und ängstlich versucht Eden ihr Leben weiterzuleben. Dabei ist Eden seit der schrecklichen Tag wie ausgewechselt. Sie verändert sich immer mehr, wird aggressiv, depressiv und schmeißt ihr Leben weg.

Die Charaktere in diesem Buch waren leider nicht greifbar. Die Geschichte wird gefühlt durch eine Wand erzählt, sodass es mir schwer viel mit den Charakteren mitzufühlen. Eden habe ich so oft nicht verstanden, wieso sie so naiv ist und aggressiv und wieso sie alle von sich stößt, obwohl ihre Freunde einfach nur mit ihr befreundet sein wollen. Ihr innerlicher Konflikt, wieso sie sich so ins negative verändert und ihr Leben nicht mehr genießen kann, hat mir leider gefehlt. Auf einmal war sie einfach der typische rebellische Teenager, der alles und jeden hasst.

Kritik: Der Schreibstil ist flüssig und hat mir gefallen, jedoch hatte das Buch in der Mitte einige Längen. Das Thema Vergewaltigung wurde nur oberflächlich behandelt und das Ende war mir leider auch zu plötzlich. Eventuell ist dies aber so gewollt, da es noch einen zweiten Teil gibt. Ich bin gespannt, wie die Geschichte und auch die Entwicklung von Eden weitergeht.

Fazit: Kann man gelesen haben, muss man aber nicht. Es ist eine Geschichte für Zwischendurch und für manche sicherlich harte Kost.

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