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Veröffentlicht am 28.02.2025

Einzigartig und interessant!

Hey guten Morgen, wie geht es dir?
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„Hey Guten Morgen Wie Geht Es Dir“ ist wirklich ein besonderes und einzigartiges Buch: ich persönlich habe nur selten von Protagonistinnen gelesen, die eher älter waren, und vor allem nicht von solchen, ...

„Hey Guten Morgen Wie Geht Es Dir“ ist wirklich ein besonderes und einzigartiges Buch: ich persönlich habe nur selten von Protagonistinnen gelesen, die eher älter waren, und vor allem nicht von solchen, die in ihrem Denken und in ihrer Art noch so junggeblieben und nicht ‚verbittert‘ waren. Auch sprachlich konnte mich das Buch überzeugen, denn sie war voller Poesie und Schönheit, sodass ich einige Dinge auch mehr als einmal gelesen habe, aber vor allem fand ich viele Gedankengänge oder Sichtweisen so außergewöhnlich, dass ich einen komplett neuen Blickwinkel auf jene Dinge bekam und sie auch nachhaltig aus dem Buch mitnehmen konnte. Das Buch schneidet viele unterschiedliche Thematiken an, geht aber auf viele nicht wirklich näher ein, was oft kritisch betrachtet wird: ich jedoch finde das ziemlich realistisch, denn im echten Leben ist es schließlich auch nicht so, dass man sich 3 Themen raussucht und sie von vorn bis hinten abhandelt, sondern man begegnet ganz unterschiedlichen Herausforderungen und Problemen, ohne dass sie gleich das ganze Leben einnehmen; wenn eine bestimmte Thematik nunmal keinen weiteren Einfluss auf die Protagonistin oder ihr Leben hat, dann macht sie sich darüber natürlich auch nicht viele weitere Gedanken (z.B. ihr kranker Mann, mit dem sie schon lange lebt: das Thema wird nicht allzu ausführlich behandelt, jedoch hat sich die Protagonistin natürlich auch schon irgendwo daran gewöhnt, außerdem ist es nicht so, als würde es überhaupt nicht behandelt werden). Wer jedoch auf viel Plot und Handlung steht, dem wird dieses Buch wahrscheinlich eher nicht gefallen, da die Charakterentwicklung Junos im Vordergrund steht. Ich persönlich fand dies jedoch sehr schön mitzuerleben und weder schlecht noch langweilig. Den einzigen Kritikpunkt, den ich habe, ist das Ende des Buches, denn ich fand dieses bzw. die Reaktion der Protagonistin auf das „Ende“ unverständlich bzw. nicht nachvollziehbar.
Alles in einem aber ein wirklich tolles, einzigartiges, außergewöhnliches und interessantes Buch!

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Tolles Buch mit viel Spannung für zwischendurch!

Die Zeit der Frauen – Eine große Erfindung
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Besonders gefallen hat mir an ‚Eine große Erfindung‘ die lehrreiche und interessante Darstellung des Lebens auf dem Land. Es wurde greifbar beschrieben und ich wusste nach Beenden des Buches viel mehr, ...

Besonders gefallen hat mir an ‚Eine große Erfindung‘ die lehrreiche und interessante Darstellung des Lebens auf dem Land. Es wurde greifbar beschrieben und ich wusste nach Beenden des Buches viel mehr, wie es damals so auf einem Bauernhof zuging, was die Menschen dort beschäftigte und welche Tätigkeiten sie wie ausübten. Zudem fand ich wurden die Emotionen der einzelnen Figuren sehr verständnisvoll rübergebracht und ich als Leser konnte die allermeisten Gefühle und die darauf basierten Entscheidungen gut verstehen. Auch die Familie der Protagonistin war einfach nur toll, sie wuchs einem sofort ans Herz. Generell war das Buch ziemlich spannend und man war ständig am Mitfiebern mit den Charakteren und hoffte auf ein Happy End für alle Beteiligten. Auch die Handlung mit Thomas war sehr packend, jedoch wurde sie meiner Meinung zu schnell und einfach gelöst, vor allem im Hinblick darauf, wieviel Drama da vorher drumherum gemacht wurde. Auch den Aspekt mit der Entwicklung der Waschmaschine war interessant, ich bin sehr gespannt, was da in den nächsten Teilen noch so für Hindernisse und/oder Erfolge kommen werden.
Alles in einem ein ziemlich spannendes Buch für zwischendurch mit tollen Charakteren!

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Veröffentlicht am 08.02.2025

Wohlfühlen pur!

Neuanfang in der verträumten Pension in Cornwall
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Mit Abstand am besten gefallen hat mir die Atmosphäre in diesem Buch. Das Dorf wird einem auf die schönste Weise näher gebracht, es wird wunderschön beschrieben und man fühlt sich direkt wohlig und heimelig. ...

Mit Abstand am besten gefallen hat mir die Atmosphäre in diesem Buch. Das Dorf wird einem auf die schönste Weise näher gebracht, es wird wunderschön beschrieben und man fühlt sich direkt wohlig und heimelig. Auch die Dorfbewohner sind mir mit ihren ganz eigenartigen Weisen und Persönlichkeiten schnell ans Herz gewachsen, und ich fand es toll, dass sie trotz, dass das Buch nicht so lang ist, doch so facettenreich waren; genau wie die Protagonistin, Elena. Sie war für mich keine 0815-Protagonistin ohne Tiefe, sondern hatte richtige, ausgearbeitete Ängste und Vorlieben. Auch der Konflikt, um den sich die Handlung dreht, wurde schlüssig aufgearbeitet, ich konnte ihre Beweggründe verstehen, und auch, wie ihr es Schritt für Schritt besser ging. Generell war die Handlung sehr logisch und durchdacht, was ich bei einem so kurzen Buch gar nicht erwartet hätte. Das Ende ging für mich persönlich ein bisschen zu schnell vonstatten, hier hätte ich mir mehr Tiefe und auch Aufarbeitung gehofft; dass man eben selbst erst wissen muss, was man will, bevor man sich auf Neues einlässt.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Tolles Sommerbuch!

Kein Horizont zu weit (Tales of Sylt, Band 1)
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‚Kein Horizont zu weit‘ habe ich in meinem Sommer-Dänemark-Urlaub gelesen, was wirklich absolut gepasst hat, da mich die teils sonnigen und teils stürmischen Tage auf Sylt total an meine eigenen in Dänemark ...

‚Kein Horizont zu weit‘ habe ich in meinem Sommer-Dänemark-Urlaub gelesen, was wirklich absolut gepasst hat, da mich die teils sonnigen und teils stürmischen Tage auf Sylt total an meine eigenen in Dänemark erinnert haben. In die Geschichte hineingekommen bin ich sehr gut, da die Orte und Zusammenhänge sowie die Figuren einem gut und schlüssig nähergebracht werden. Etwas verwirrt war ich anfangs allerdings mit Lenis Freundesgruppe, jedoch wusste ich nach geraumer Zeit dann auch endlich, wer wer ist. Mit Leni als Protagonistin bin ich ziemlich schnell warm geworden, da sie einerseits total humorvoll und liebenswürdig war, auf der anderen Seite sich aber auch für sich und Andere stark machen konnte. Eine besondere Nuance hat ihr außerdem die Mischung aus extro- und introvertiert sein gegeben, da ich in anderen Büchern oft schon das Gefühl bekommen habe, dass die ProtagonistInnen entweder das eine oder das andere sein müssen. Dies machte sie als Protagonistin sehr authentisch. Auch Lenis Familie und ihre Freundesgruppe hat sich schnell in mein Herz schleichen können, da auch sie einerseits total amüsant waren, sich aber auch um Leni sorgten und kümmerten. Raffael war mir - ähnlich wie Leni es empfand - zu Beginn auch etwas geheimnisvoll und mysteriös, umso toller fand ich es zu sehen, wie er sie Schicht für Schicht an sein liebes, aber gebrochenes Inneres heranlässt. Die Liebesgeschichte der beiden ging mir sehr nah, da ich auf der einen Seite Raffaels Gebrochenheit und seine Ängste verstand, aber auf der anderen Seite auch Lenis ‚Unbeschwertheit‘ und ihren Wunsch, Raffael zu helfen. Die Beziehung der beiden war außerdem sehr greifbar, da Leni gern kommuniziert und Raffael eher der verschlossene Typ ist, und erst lernen muss, zu kommunizieren. Daher empfand ich die Liebesgeschichte als sehr heilend und belehrend. Die gemeinsamen Erlebnisse der beiden auf und rum Sylt fand ich zudem auch sehr schön, da die Autorin dabei ihre (Natur-)Beschreibungen perfekt hat einfließen lassen, welche sehr bildhaft und malerisch waren. Generell war der Schreibstil sehr flüssig und hat oft zum Wegträumen eingeladen.

Fazit: Alexandra Flint hat mit ‚Kein Horizont zu weit‘ ein absolut magisches Sylt erschaffen, zwischen dessen Zeilen man sich Zuhause fühlt. Außerdem konnte mich die tiefgründige Liebesgeschichte und die damit verbundene Charakterentwicklung extrem packen.

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Veröffentlicht am 13.08.2024

Tolles Sommer-und Wohlfühlbuch!

This could be love
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Lilly Lucas hat - wieder einmal - ein absolutes Wohlfühl- und Comfortbuch geschrieben, welches sich wie Ankommen-nach-einer-langen-Reise anfühlt. Ich frage mich bei jedem Buch von Lilly Lucas, wie sie ...

Lilly Lucas hat - wieder einmal - ein absolutes Wohlfühl- und Comfortbuch geschrieben, welches sich wie Ankommen-nach-einer-langen-Reise anfühlt. Ich frage mich bei jedem Buch von Lilly Lucas, wie sie es schafft, mir einerseits das Gefühl von Heimweh, weil sich die Atmosphäre vertraut anfühlt und die Figuren in der Geschichte so real und greifbar sind, zu vermitteln, und andererseits das Gefühl von Fernweh, weil man den Ort und die Schauplätze am liebsten direkt besuchen möchte und den Charakteren eine Umarmung schenken will. Vor allem ‚This could be love‘ gibt einem derartig gemischte Gefühle, weil das Setting Hawaii schon eher weit entfernt ist, dadurch aber nicht befremdlich wirkt, sondern total willkommend und wohlig. Die (Natur-)Beschreibungen der Insel sind magisch und vorstellbar, auch, wenn man noch nie - so wie ich - selbst auf der Insel war. Auch der kleine Kulturaspekt war interessant und gut verständlich.
Die Figuren in der Geschichte wirkten auf mich allesamt ziemlich authentisch, und ich bin sehr gespannt und freue mich darauf, sie in den nächsten Bänden wiederzulesen. Vor allem Laurie bleibt mir sehr positiv in Erinnerung, ich mochte ihre Art sehr, denn sie war die perfekte Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor.
Lou als Protagonistin fand ich ebenfalls sehr sympathisch. Man fühlt mit ihr auf unterschiedlichen Ebenen mit, da eben nicht nur ihr Rückschlag als Tennisspielerin sie belastet, sondern sie oft auch dazu gezwungen wird, zwischen zwei Stühlen zu stehen, ohne es zu wollen. Besonders interessant fand ich ebenso, ihren Alltag als Profi-Tennis-Spielerin mitzuverfolgen. Vince als männlicher Protagonist konnte mich ebenso überzeugen. Insbesondere seine Charakterentwicklung war sehr erfrischend, ich mochte es sehr, wie er Stück für Stück lernt, seine Bedürfnisse zu kommunizieren und ehrlicher wird. Die Liebesgeschichte der beiden blieb für mich zwar eher blass und kaum tiefgründig, was mich im Lesespaß allerdings nicht störte, da die Freundschaft der Figuren, das Setting und die generelle Geschichte vordergründig für mich waren.

Fazit: ‚This could be love‘ ist ein tolles Sommerbuch, das absolute Wohlfühlgefühle in einem weckt. Vor allem das Setting Hawaii und die liebenswürdigen Figuren in der Geschichte machten das Buch zu etwas Originellem. Die Liebesgeschichte empfand ich als eher oberflächlich behandelt, jedoch störte das aufgrund der erfrischenden Leichtigkeit meinen Lesespaß nicht.

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