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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2025

Ein tolles Buch!

Der Kaiser der Freude
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Ocean Vuong hat eine wirklich grandiose Art, Geschichten zu erzählen. Meine Erwartungen an diesen Roman waren sehr hoch, da ich schon von „Auf Erden sind wir kurz grandios“ sehr begeistert war, und sie ...

Ocean Vuong hat eine wirklich grandiose Art, Geschichten zu erzählen. Meine Erwartungen an diesen Roman waren sehr hoch, da ich schon von „Auf Erden sind wir kurz grandios“ sehr begeistert war, und sie wurden erfreulicherweise keineswegs enttäuscht.
Ocean Vuong hat einen sehr poetischen und gleichzeitig sehr berührenden Schreibstil, der total packend ist und einen sofort in den Bann zieht, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen will. Gleichzeitig gelingt es Vuong, die Charaktere, insbesondere den Protagonisten Hai, aber auch die Nebenfiguren, wirklich authentisch und lebendig auszuarbeiten.
An einigen Stellen hat sich die Geschichte meiner Meinung nach ein bisschen in die Länge gezogen. Da hat für mich die Balance zwischen toller Sprache und Inhalt nicht so ganz gepasst.
Insgesamt trotzdem ein sehr empfehlenswerter Roman!

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Echt gut!

No Hard Feelings
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„Ehrlich, witzig, klug: Fleabag trifft Dolly Alderton“ ist bereits die perfekte Beschreibung für dieses Buch, denn genau das ist es: Ehrlich, witzig, klug.
Es hat ein kleines bisschen gebraucht, bis ich ...

„Ehrlich, witzig, klug: Fleabag trifft Dolly Alderton“ ist bereits die perfekte Beschreibung für dieses Buch, denn genau das ist es: Ehrlich, witzig, klug.
Es hat ein kleines bisschen gebraucht, bis ich wirklich in der Geschichte angekommen bin und mich mit den Charakteren anfreunden konnte, doch es hat sich absolut gelohnt. Die Charaktere sind toll und vor allem sehr authentisch geschrieben mit all ihren Ecken und Kanten. Die Lesenden begleiten die Protagonistin Penny, bei der im Leben einiges nicht so läuft, wie sie es sich wünscht. Es ist eine Geschichte mit Höhen und Tiefen und eine Geschichte, die alles andere als perfekt ist. Sie ist chaotisch wie das Leben selbst und trotzdem macht sie Mut, dass es immer wieder aufwärts gehen kann. Dabei findet das Buch die perfekte Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Humor.
Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Unterhaltsam!

Carmilla
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„Carmilla“ ist als Novelle eine recht kurze Geschichte, die man gut an einem Nachmittag durchlesen kann. Die auftretenden Figuren sind sehr überschaubar, sodass man hier gut den Überblick behält. Für mich ...

„Carmilla“ ist als Novelle eine recht kurze Geschichte, die man gut an einem Nachmittag durchlesen kann. Die auftretenden Figuren sind sehr überschaubar, sodass man hier gut den Überblick behält. Für mich hat die Geschichte aber viel mehr von der Atmosphäre als von den Figuren gelebt, denn die Figuren bleiben in meinen Augen relativ flach. Der Schreibstil kreiert jedoch eine durchgängig kühle, unheimliche Atmosphäre, was auch auf die Charaktere, insbesondere natürlich Carmilla, abfärbt. Ebenso wie die Figuren ist auch die Handlung selbst sehr überschaubar. Dabei fand ich es sehr angenehm, dass sich das Buch nicht unnötig in die Länge zieht, aber die Geschichte trotzdem rund ist.
Durch die Überschaubarkeit der Handlung und die einfache Sprache ist es super geeignet, um in die Welt der Vampirklassiker oder überhaupt in die Welt der Klassiker einzusteigen.
Zusammenfassend ein unterhaltsames Buch, perfekt für die dunkle Jahreszeit!

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Für Fans der griechischen Mythologie

Mythen der Monster 1: Medusa
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“Mythen der Monster” erzählt die Geschichte von der jungen Ava, die an ihrer neuen Schule erfährt, dass sie eine Nachfahrin von Medusa sein soll.
Das Buch verwebt somit die griechische Mythologie mit ganz ...

“Mythen der Monster” erzählt die Geschichte von der jungen Ava, die an ihrer neuen Schule erfährt, dass sie eine Nachfahrin von Medusa sein soll.
Das Buch verwebt somit die griechische Mythologie mit ganz neuen Abenteuern. Damit schließt es sich an eine Reihe von Werken, wie zum Beispiel Percy Jackson an. Allerdings nimmt es dabei einen durchaus anderen Blickwinkel ein, indem es die Monster in den Fokus rückt und dabei die Frage nahelegt, ob diese ihren Namen vielleicht zu Unrecht tragen. Auf diese Weise macht es die griechische Mythologie jungen Leser:innen nicht nur zugänglich, sondern bringt auch frischen Wind in die Geschichten.
Das Buch ist gut und angenehm geschrieben. Die vielen Dialoge machen es sehr lebendig und verständlich, sodass man leicht in die Geschichte findet.
Insgesamt eine Geschichte, die jungen Fans der griechischen Mythologie bestimmt gefallen wird!

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Veröffentlicht am 12.04.2024

Ein berührendes Buch!!

Der Wind kennt meinen Namen
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Die Lesenden begleiten in diesem Buch verschiedene Charaktere in einem Zeitraum von fast hundert Jahren.
Samuel Adler muss 1938 als Kind vor den Nazis aus Wien fliehen und ein neues Leben beginnen. Viele ...

Die Lesenden begleiten in diesem Buch verschiedene Charaktere in einem Zeitraum von fast hundert Jahren.
Samuel Adler muss 1938 als Kind vor den Nazis aus Wien fliehen und ein neues Leben beginnen. Viele Jahre später, im Jahr 2019, erfährt Anita Díaz ein ähnliches Schicksal, als sie mit ihrer Mutter aus El Salvador in die USA fliehen muss, um einem Mörder zu entkommen. Zu allem Unglück werden diese an der Grenze auch noch getrennt, sodass Anita nun allein ist.
Das Buch greift damit unglaublich wichtige Themen auf. Es geht um Flucht und Neuanfang, die in einer sehr berührenden Geschichte erzählt werden.
Auch wenn die Geschichte selbst fiktiv ist, sind die Schicksale real. Zudem verweist Allende immer wieder auf konkrete reale Ereignisse, sodass es scheint, als würden die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen.
Mir hat besonders gefallen wie Allende die einzelnen Handlungsstränge verknüpft und wie sie auf diese Weise ein sehr umfassendes Bild dieser Schicksale zeichnet. Teilweise waren mir die Charaktere allerdings nicht lebendig genug. Nach der Lektüre kann ich sagen, was die Figuren erlebt haben, aber nicht so sehr, wer die Figuren wirklich sind.
Trotzdem ist Isabel Allende ist eine hervorragende Erzählerin und regt mit ihrem Roman definitiv zum Nachdenken an.
Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch!

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